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Core Schamanismus |
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Die Gestalt und die Fähigkeiten eines tiergeistes
Eine gewisse Regelmäßigkeit schleicht sich bei längerer Beobachtung vieler Schamanen dann doch ein. Ich beobachtete im zentraleuropäischen Kulturraum, dass es erwartungsgemäß viele Adler, Hirsche, Füchse, Bären, Löwen, Katzenartige, Krähenvögel und noch eine Reihe weiterer Tierarten gibt die bei uns heimisch sind. Nicht heimische Tiere tauchen auch immer wieder auf, Tiergärten sind doch eine feine Einrichtung! Fabeltiere, Insekten, Reptilien, Spinnen und ausgestorbene Tiere sind eher selten. Haustiere tauchen (fast) nie auf. Eine Ausnahme ist das Pferd. Fischgeister und Krokos sind ganz selten. Interessant ist, dass es fast nirgends eine spezielle Tierart ist, wie spanischer Kaiseradler, Saruskranich oder Turmfalke. Gelegentlich verändern Krafttiere ihr Aussehen, auch menschenähnliche Gestalten können darunter sein.
Der Tiertanz
Während dieser Zeit kann das Tier Heilungen am Schamanen und an Klienten durchführen oder der Schamane kann einen Seelenflug unternehmen (als Tiermensch oder gänzlich als Tier). Das klingt spektakulärer, als es häufig ist. Der Tiertanz ist in der Praxis eher eine mäßig tiefe Trance. Die meiste Zeit kann der Tanz in kontrollierte Bahnen gelenkt werden. Je nachdem, wieweit der Praktizierende dabei gehen will, kann die Trance natürlich noch tiefer werden. Es findet immer ein Energieaustausch zwischen Tiergeist und Schamanen statt, welcher für beide Seiten von großem Nutzen ist. Tiertänze schaden dem Schamanen niemals.
In einer Gruppe ist dies immer sehr interessant und macht viel Spass. Nach einer gewissen Zeitspanne endet der Tiertanz auf irgendeine Weise. Eine gewisse Zeit der Erholung und Normalisierung, d.h. Erdung, sollte folgen. Bannendes Lachen ist da meiner Erfahrung nach fehl am Platz, zum einen ist man ziemlich außer Atem, zum anderen ist es nicht sehr sinnvoll, positive Kräfte zu bannen. Als kraftvoll hat es sich erwiesen, ein wenig hungrig vor dem Tiertanz zu sein, denn Hunger gehört zu den Körpererfahrungen, die allen Wesen gemeinsam ist, und es dem Tiergeist einfacher macht, sich zu äußern. Masken und Kostüme beim Tiertanz
Dabei ist es wichtig, den Geist zu fragen, der mit dem Kostüm dargestellt und gerufen werden kann. Weiherituale und spezielle Anforderungen an den Schamanen können damit verknüpft sein. Tierkostüme sind sehr stark aufgeladene schamanische Gegenstände, die es dem Schamanen ermöglichen können, innerhalb von wenigen Augenblicken komplett in Trance zu geraten. Es muss nicht sein, dass das Kostüm aus echten Tierteilen besteht (ist ohnehin schwierig in unseren Tagen beispielsweise ein Wolfsfell zu bekommen, oder ein Bärenfell). Eine Repräsentation nach den Angaben deines Tiergeistes wird die Regel sein. Betrachte es als aussergewöhnliche Ehre, echte Teile deines Krafttieres verarbeiten zu können. Oft gelangen diese Dinge dann auch zu Dir, ohne das Du viel investieren müsstest! Als Materialien haben sich Filz, Leder, Holz, natürliche Komponenten wie Holz, oder auch Glasfaser oder Fieberglas (zur Stabilisierung) bewährt. Eine Bedingung solltest Du dabei nicht vergessen: das Tanzkostüm muss stabil genug gebaut werden, dass es sich nicht in seine Einzelteile zerlegt, wenn Du mal eine zeitlang dich darin bewegst. Bedenke, dass Du dich höchstwahrscheinlich in tiefer Trance befinden wirst, während Du das Kostüm trägst! Schellen oder Zimbeln anzubringen ist auch eine gute Idee. Zum einen vertreibt das Geräusch schlechte Geister, zum anderen bringt dich das Klingeln besser in Trance. Solltest Du noch mehr Informationen über esoterische Themen haben wollen, dann komm doch zur CamelotAkademie.de -Website. |
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