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Der Seelenverlust

Jeder, der sich mit Schamanismus oder Magie beschäftigt, wird über dieses Thema inirgendeiner Form bereits gstolpert sein, wohl meistens aber nur im Zusammenhang mit Zombifikation (hier geht es ja auch um Seelenverlust). Im Grunde genommen setzen viele Techniken der Magie und des Schamanismus etwas voraus, welches man unter dem Begriff Seele zusammenfassen kann. Häufig wird von der Seele oder dem Willen des Klienten oder des Opfers gesprochen. Ich mache es mir einfach und gehe davon aus, dass wir so etwas wie eine Seele besitzen.

Vielen Vorstellungen über die Seele ist gemeinsam, Unterteilungen in verschiedene Seelenteile zu treffen (siehe Freud, Kabbala, Ägypten, China, Indien und was sonst noch so kräucht und fläucht). Wie viele Seelenteile jeder nun wirklich besitzt ist unwesentlich. Einigen wir uns darauf, dass es einfach in jedem von uns eine bestimmte Menge davon gibt (von der Seele, meine ich). Im Normalfall ist recht viel von der Seele in einem drinnen - also etwa 100%. Jedoch gibt es eine ganze Menge Situationen, bei denen es dazu kommt, dass sich Teile der Seele einfach so abspalten und davonmachen (in die Geisterwelt), um sich zu schützen, als da wären: Schwere Unfälle, Operationen, Schockzustände, böse Hexer, Schrecken oder Verletzungen, Vergewaltigungen, psychischer Terror oder Stress und was sonst noch so eine Gänsehaut bei der bloßen Vorstellung hervorruft. Im Zusammenhang dazu muss erwähnt werden, dass manchmal auch die sogenannte Organseele verloren geht, gerade bei schweren Operationen ist dies der Fall. Die Organseele kann man sich beispielsweise als Tier des Organs (ähnlich wie die Chakratiere) vorstellen.

Die Organseele ist nur auf das bestimmte Organ begrenzt, von dem es die Seele ist. Gelegentlich kehren die angegriffenen Seelenteile nicht mehr zurück, es treten dann je nach Verlustschwere Schwächegefühle, Schlaflosigkeit, Leeregefühl (daraus folgend oft Fresssucht, Trinksucht oder sonstwas-Sucht), Emotionale Kälte, Depressionen, bis hin zu schweren Störungen wie Autismus, Katalepsie oder Koma auf. Einmal erkannt kann Seelenverlust durch den Schamanen wie folgt angegangen werden:

Die Verbündeten führen ihn "einfach" zu dem verlorenen Seelenteil in der Geisterwelt hin und er bringt diesen dann zurück, um sie auf eine ihm eigene Art und Weise in den Seelenkörper des Klienten hineinzufabrizieren. Ein Seelenteil in der Geisterwelt sieht meistens so aus, wie der Klient zu dem Zeitpunkt ausgesehen hat, als der Seelenverlust eintrat. Es kann auch ein Tier oder ein Gegenstand sein, der den Seelenteil symbolisiert. Gelegentlich hält sich der Seelenteil auch in derselben Umgebung auf, in der der Seelenverlust geschehen ist. Ist der erste Seelenteil erst einmal gefunden, kann es sein, dass noch weitere Seelenteile gefunden werden. Wenn man dann alle zurückgebracht hat, kann beim Klienten auch eine Art Dominosteineffekt eintreten und noch viele kleinere Teile kehren mit der Zeit zurück. Seelenteile können an jenen Punkten des Körpers eingeblasen werden, die Tore der Seele genannt werden (Augen, Solarplex, Kronenchakra ...). Abschließen oder Versiegeln der Öffnungen ist unbedingt erforderlich, nach dem Einblasen der Seelenteile. Vom Klienten her muss der Seelenteil willkommen geheißen werden, und er muss nun beginnen zu reintegrieren, was längere Zeit in Anspruch nimmt.

Er soll sich an die Ereignisse zurückerinnern und sie sich vergegenwärtigen, dabei diese als Teil von sich selbst in seiner Persönlichkeit integrieren. Der Klient sollte nicht alleine sein und jemand bei sich haben, der ihn dann auch nach Hause bringen kann. Seelenarbeit kann sehr anstrengend und aufwühlend

Die seelenanteile

sein für den Klienten. Zur Not tut es auch ein Schmusetier. Die Zeit nach der Seelenrückholungist sehr wichtig. Klienten sollten dabei innerhalb einer Trommelgruppe sein, damit die nachfolgenden Schritte unter schamanischer Betreuung durchgeführt werden können. Der Klient sollte sich selbst beobachten.

Was verändert sich in seinem Leben, welche Dinge bekommen für ihn mehr an Wichtigkeit zu gewinnen, und welche Dinge rücken in seine Aufmerksamkeit. Den zurückgeholten Seelenteilen müssen die jetzigen Lebensverhältnisse gezeigt werden. Eine gewisse Behutsamkeit ist gerade bei sehr jungen Seelenteilen angeraten.

Nach ein paar Tagen sollte der Klient Kontakt mit den Seelenteilen innerhalb einer schamanischen Reise suchen. Vielleicht beruft er eine Versammlung auf dem Kraftplatz ein, vielleicht an einen anderem Ort. Krafttiere und andere Verbündete, nebst den Seelenteilen sollten sich an dieser Versammlung einfinden. Dabei wird der Seelenteil freundlich befragt, was es mitzuteilen gibt, hinsichtlich dessen Fortgehens, welche Informationen für den Klienten wichtig sind, die der Seelenteil geben kann, was am Leben der Klient verändern muss, damit der Seelenteil nicht sofort wieder das Weite sucht usw. usf. Dann lässt sich der Klient durch die Geister und den Seelenteil darin beraten, wie er den Seelenteil durch ein Ritual wieder integrieren kann. Dieses Ritual kann ganz auf der Ebene der Geisterwelt sein, es kann auch ein Ritual sein, das der Klient in der alltäglichen Realität vollziehen muss. Innerhalb der Aufarbeitung des Seelenverlustes und der Reintegration des Seelenteiles kann auch eine Reise unternommen werden, um herauszufinden, welche Seelenteile an Dir haften, die NICHT von Dir sind, sondern von jemand anderem. Die Seele ist der persönlichste Teil des Menschen. Es ist im Zusammenhang mit dieser Reise zu erfragen, wie diese Seelenteile zurückgegeben werden können.

Andersherum läuft die Angelegenheit, wenn man Seelenverlust provozieren will. Sympathiemagisches oder symbollogisches Einfangen der Seele in einen Gegenstand, eine Sigille oder ein Tier. Erinnerst Du dich an die Seelenflaschen im Voodoo? Schamanisch für sich selbst kann man das auf eine interessante Art nutzen: Als Stellvertreter kann ein Teil der eigenen Seele in einen Gegenstand gebunden werden, der dann als Stellvertreter an einer Versammlung oder einem Ritual teilnimmt, an dem man selbst aus irgendeinem Grunde verhindert ist. Photographien an sich sind keine Seelenteile, allerdings kann durch diese sehr  gut auf weite Entfernung oder in die Vergangenheit (Ahnen!) gewirkt werden.

Die Technik der  Seelenrückholung sollte unbedingt bei einem Schamanen erlernt werden, der diese Technik selbst sehr gut beherrscht. Niemals sollte die Seelenrückholung praktiziert werden, ohne genaue Instruktionen oder praktischen Unterricht. Die Seelenrückholung entspricht in ihrer Wirksamkeit in etwa einer Amputation, nur umgekehrt. Innerhalb der schamanischen Sitzung, in der Seelenrückholungen durchgeführt werden, treten beim Klienten häufig extreme körperliche und psychische Reaktionen auf, die adäquate Reaktionenund ein durch lange Übung geschultes Fingerspitzengefühl sowie einen guten Kon takt in die Geisterwelt erfordern.  

Bücher zu diesem Thema
            


Übungsspiel Seelenanteile - seelenverlust

Ein Weg zu trainieren ist folgende Partnerübung: Einer versteckt sich in der Geisterwelt, und der andere muss ihn finden. Da der Gesuchte es bewußt darauf anlegt, nicht gefunden zu werden, ist diese Übung allerdings etwas schwerer als der Ernstfall. Auch wenn der Sucher einen völlig anderen Seelenteil findet, hat er doch einen Teil seines Partners gefunden - eben nur nicht den Hauptteil, sondern einen kleineren Rumstreuner.Etwas, das notorisch bei Klienten ist, ist die Tatsache, das sie dazu tendieren, Dir ihre eigene Meinung über ihr (evtl. vermeintliches) Problem verkaufen zu wollen. Es gibt dabei zwei Wege, damit umzugehen: der erste Weg ist, dem Klienten klarzumachen, das um herauszubekommen, was Du schamanisch für ihn tun kannst, es nicht erforderlich ist, zu wissen, was den Klienten hergetrieben hat – was natürlich recht schwierig ist, umzusetzen, weil es auch eine Art Bedürfnis nach Mitteilung gibt, beim Klienten.

Der zweite Weg ist dem entgegengesetzt, ist aber um einiges schwieriger: den Klienten sein ganzes Leid klagen lassen – aber davon möglichst unberührt in die Reise gehen. Es hat sich bewährt, die Informationssammlung insofern einzuschränken, dass man sich nur die Handlungen und Probleme zeigen lässt, die hier und jetzt von den anwesenden Personen bewältigt werden können.

Dummerweise wird das gerne mal vergessen und es kann sein, das der Klient mit den schamanischen Aktionen überfordert wird – sei es, weil es zuviel wird, oder Dinge angegangen werden, die zum fraglichen Zeitpunkt einfach nicht relevant sind. Das Problem der Informationen, die wir beim schamanisieren erhalten ist, das die Geister selbst kein lineares Zeitgefühl besitzen. Ein weiteres Problem ist, das Klienten mit einer gewissen Erwartungshaltung vor Dir sitzen. Es macht durchaus Sinn, zuerst einmal mit dem Klienten darüber zu reden, was er eigentlich von der Sitzung oder von Dir erwartet. Eine Abgleichung ist allenfalls sinnvoll, um Probleme zu vermeiden. Natürlich ist es auch eine rechtliche Frage, wie Du mit Klienten umgehst. In Deutschland ist es nicht gerade empfehlenswert, die Schamanerei als Gewerbe zu betreiben. Ohne Heilpraktikerschein ist das einfach nicht erlaubt. Mit dieser Problematik einher gehend ist die Frage nach der Entlohnung der getanen Arbeit. Über die rechtlichen Aspekte gibt es ausreichend Informationen im Internet, und da Du diese Version als PDF erhalten hast – sei es über meine Website oder von anderswo – kennst Du höchstwahrscheinlich auch Suchmaschinen und deren Benutzung. Ich rege Dich also an, in den Untiefen des WWW nach genaueren Angaben dazu zu forschen.

Solltest Du noch mehr Informationen über esoterische Themen haben wollen, dann komm doch zur CamelotAkademie.de -Website.  


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