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Von den Geistern
der Natur

Unsere Ahnen wussten genau, dass es um uns herum nichtmenschliche, intelligente Wesen gibt. Sie gaben ihnen viele Namen: Wichtel, Heinzelmännchen, Kobolde, Trolle, Irrlichter, Zwerge und Elfen, um nur einige der bekannteren aufzuzählen. Wir schamanisch Praktizierenden als Wanderer zwischen den Welten begegnen diesen Geistern früher oder später und lernen sie kennen. Nach altem keltischen Denken sind die Dämmerung und der Nebel Zeitpunkte, an denen Geister gut wahrgenommen werden können.

Auch an bestimmten Nächten im Jahr ist die Grenze zur Anderen Wirklichkeit sehr durchlässig, zum Beispiel die Raunächte, die Freinacht. Viele schöne Erlebnisse stehen dem bevor, der sich mit diesen Geistern beschäftigt und ihre Nähe sucht. Es gibt jedoch einige Regeln im Umgang mit diesen Wesen, die beachtet werden sollten, um es sich nicht mit den Geistern der Natur zu verscherzen oder sich vor ihren Streichen zu schützen.

Doch dazu später mehr. Ich werde immer wieder gefragt, wie ich es mache, sie mit bloßem Auge zu sehen. Um ehrlich zu sein, ICH mache gar nichts.

Die Geister LASSEN sich einfach von mir wahrnehmen. Schamanisch Arbeitende und Kinder können viel leichter ungewöhnliches sehen und wahrnehmen, der Blick für das Besondere und Magische in der Natur ist bei ihnen (noch) nicht (mehr) durch die materiell orientierte Erziehung verstellt. Ein Zwerg äußerte einmal mir gegenüber, dass die heutigen Menschen uns (die Zwerge - also die Geister) nicht wahrnehmen WOLLEN. Geister sind normalerweise sehr gut getarnt und nur schwer auszumachen, wenn man bewusst nach ihnen sucht. Zudem können sie schlagartig unsichtbar werden und sich dem Blick entziehen.

Es gibt eine ganze Menge verschiedener Geister in der Natur. Einige, die mir besonders häufig begegnen, möchte ich nun vorstellen. Es ist also keine vollständige Auflistung, sondern nur eine persönliche Auswahl. Über das Aussehen können eigentlich nur grobe Regeln aufstellen. Sie tragen meistens einen Hut oder eine Art Kappe, Mäntel. Die Haut kann jede Farbe besitzen und auch die Körpergröße ist verschieden. Viele Geister sind in irgendeiner Form von der Norm abweichend, was körperliche Merkmale angeht.

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Pflanzengeister

Jede Pflanze besitzt einen eigenen Geist. Das Aussehen dieser Geister ist immer an diejeweilige Pflanze angelehnt und häufig nur entfernt menschenähnlich. Es gibt einige sehr starke Pflanzengeister: Mandragora zum Beispiel, den man rufen kann, um die Wilde Jagd durchzuführen, oder den Geist der Tollkirsche. Pflanzengeister können viel über geheimes Kräuterwissen vermitteln und sind eine Fundgrube für Kräuterkundige. Ein Pflanzengeist (von einer Akelei) erzählte mir, es mache ihm nichts aus, von mir gepflückt zu werden, da er in den vielen anderen Teilen von Akelei natürlich auch lebe.

Beim Kräutersammeln kann der Kontakt zu den Kräutergeistern wertvolle Dienste bei der Auswahl der richtigen und wirksamsten Pflanzen sein. Von expliziten Anweisungen, diesen Kontakt zu vertiefen, sehe ich bewusst ab. Es liegt in der Hand der Pflanzengeister, Dir für Dich passende Wege aufzuzeigen, dieses zu bewerkstelligen.


 

Baumgeister

Bäume beherbergen oft sehr alte Geister. Als langlebigste Spezies auf unserem Planeten können Bäume tausende von Jahren alt werden. Baumgeister denken in anderen Dimensionen und sehen unseren Besuch eher als kurze Abwechslung. Starke Baumgeister strahlen eine fast greifbare Aura aus, meistens freundlich-ruhig, manchmal aber auch abweisend und feindlich dem Menschen gegenüber. Diese Charakterbäume beherbergen alte und sehr weise Geister. Es kann durchaus längere Zeit dauern, bis ein alter Baumgeist tatsächlich Notiz von deiner Gegenwart nimmt. Wenn Du mit einem alten Baumgeist arbeiten willst, musst Du ihn sehr häufig, in regelmäßigen Zeitperioden, besuchen und bereisen. Der Geist kann dich dann oft überhaupt erst wahrnehmen. Hunderte von Jahre alte Bäume denken nicht in Tagen sondern in Jahren oder sogar Jahrzehnten! Baumgeister zeigen sich gerne als ein Gesicht in der Baumrinde, die Baumkrone als Haar, manche Zweige scheinen Arme zu sein und die Wurzeln erinnern an Füße.

Interessant ist, dass in der Kräuterkunde der Mensch als "umgekehrter Baum" betrachtet wird: mit den Wurzeln im Himmel und den Blättern in der Erde. Baum und Mensch sind ein sich ergänzender Kreislauf. Baumgeister können, wenn sie kooperativ sind, sehr starke Verbündete sein.
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Flussgeister

In der heutigen Zeit, wo es fast keinen Flusslauf gibt, der nicht irgendwie gestaut, begradigt oder anderwärtig manipuliert wurde, lassen sich nur noch selten Flussgeister sehen. In Quellgebieten und an Bächen jedoch kannst Du noch viele Flussgeister finden. Sie sind verspielte Zeitgenossen und gleichen den Elfen aus den Legenden. Größere Flüsse beherbergen natürlich auch noch Geister, auch wenn der Fluss sehr viele Eingriffe des Menschen ertragen muss. Diese Geister sind oft froh um jede schamanische Aufmerksamkeit, die ihnen von unserer Seite zukommt.

Luftgeister

Wolken sind der bevorzugte Ort, an dem sich diese Geister aufhalten. Die legendären, kleinen Sylphen sind jedoch ganz andere Geister. Luftgeister manifestieren sich in Wolken und können sehr groß werden. Sie sind kaum an Menschen interessiert. Die Donnerwesen - ich nenne sie gerne Donnervögel, ein indianischer Begriff - bilden da jedoch eine Ausnahme in mancher Hinsicht. Mir ist bei längerer Beobachtung aufgefallen, das sich diese Geister stationär an einem Ort in der Luft aufhalten können und Wolken, die in diesem Gebiet hindurchziehen, mit ihrer Gestalt versehen – die sich zwar stark ändern kann, aber thematisch immer ähnlich bleibt.

Zwerge und Erdgeister

Im Gebirge treffe ich häufig auf diese Geister. Sie zeigen sich, gelegentlich minutenlang, und beobachten mich oder erscheinen in Träumen und zeigen mir ihre Schätze. Dieses Volk kann in der Größe zwischen ganz klein und fast so groß wie ein Berg variieren. Es ist schon ein seltsames Gefühl, auf der Nase eines Erdgeistes zu stehen. Erdgeister sind schweigsame Zeitgenossen. Knorrige und kompakte Gesichter und ein stämmiger Körperbau ist typisch für sie. Beachte, das es einen "Fuss" des Berges gibt! In den Höhlen dieser Zwerge kann man die
Schätze der Erde bewundern: riesige Kristallhöhlen schillernd im eigenen Licht. Habgierde von unserer Seite jedoch führt bei diesen Geistern unweigerlich zum Untergang und dem Kontaktabbruch.

Irrlichter

Davon gibt es sehr viele, im Wald. Immer wenn ich in der Nacht in den Wald gehe, kann ich sie wahrnehmen. Oft jedoch nur aus den Augenwinkeln, wie die "Gnietschies" in Alan Dean Fosters Bannsängerzyklus. Diesen Lichtern zu folgen bedeutet unweigerlich das Verirren im Wald. Auch gibt es Waldstücke, in denen es weniger Irrlichter gibt. Manchmal kann ich kleine sylphenartige Geister mit einer winzigen Laterne wahrnehmen, die durch die Luft schwirren. Oder sie reiten auf Glühwürmchen. Sie haben viel Spass dabei und meinen es eigentlich nicht böse. Einmal ging ich an einen Kraftplatz und konnte mitte März (!) hunderte von Glühwürmchen auf dem Boden leuchten sehen. Ich traute mich kaum einen Schritt irgendwohin zu machen, aus Angst, eines zu zertreten. Die Geister treffen sich an solchen Orten gerne, und ich beobachtete ein solches Treffen.

Elfen und Feen

Das kleine Volk ist Objekt vieler Erzählungen. Menschen kamen und kommen immer wieder mit ihnen in Berührung. Wenn ich Kontakt zu diesen Geistern suche, lasse ich mich von meinem Tiergeist zu ihnen führen. Sie können an alten Kraftplätzen, auf Drachenlinien oder im Wald angetroffen werden. Natürlich auch an praktisch jedem anderen Ort, außer in menschlichen Ansiedlungen. Sie sehen ganz so aus, wie man sich eine Elfe oder eine Fee vorstellt. Irrlichter sind eigentlich eine Untergruppe der Feen. Während Feen sehr klein sein können, können Elfen durchaus menschengroß oder größer sein. Sie sehen durchwegs äußerst anziehend aus und sind sehr lebensfroh.

Kobolde und Hausgeister

Davon gibt es eine ganze Reihe verschiedener Arten. Wenn Gegenstände verschwinden und Tage später an einem gänzlich unerwarteten Ort wieder auftauchen, ist das ein sicheres Zeichen für die Anwesenheit von Hausgeistern. Meistens verschwinden Sicherheitsnadeln, Kugelschreiber oder andere kleine Dinge, aber auch Kreditkarten oder Personalausweise. Sie können sehr hilfreich sein, aber auch ziemlich lästig werden. Die berühmten Heinzelmännchen sind eher angenehme Zeitgenossen, während Ampferwichtl sich über den Weinvorrat im Keller hermachen können (nun, manche Ampferwichtel, so stellt sich ab und zu heraus, sind sehr materielle Zeitgenossen und als Menschen getarnt). Unangenehmere Zeitgenossen sind Poltergeister, die sich oft als die Seelen Verstorbener oder auch als beleidigte Naturgeister herausstellen. Wie man mit dieser Art Geister umgeht, werde ich an späterer Stelle ausführlicher behandeln – in der schamanischen Thanathologie.

 

 

Einige Individuen, die besonderes Augenmerk verdienen

Zuerst wäre da der Adel der Elfen. Der berühmteste König wird Oberon genannt. Es heißt, ein Fluch wurde über ihn verhängt, sodass er zeitlebens zwergenwüchsig bleiben müsse. Der Meister des Waldes ist ein sehr eigenes Wesen. Sein Aussehen variiert zwischen wandelndem Misthaufen bis zu einem großgewachsenen Mann mit einem Hirschgeweih. Pro Wald gibt es einen Hüter das Waldes, den man um Erlaubnis fragen sollte, ob man den Wald überhaupt betreten dürfe. Es gibt da noch ein altes Weib am Ufer des Flußes. In einer schamanischen Reise kann man ihr begegnen und darum bitten, einen Geas zu erhalten (eine Aufgabe für eine
bestimmte Zeit). Unerfüllbare Geas müssen nicht unbedingt angenommen werden. Angenommene Geas müssen aber eingehalten werden. Beispielsweise kann ein Geas lauten: Schenke jedem Klienten einen kleinen Bergkristall, oder ein anderer: Für ein Jahr und ein Tag übe dich täglich in der schamanischen Reise. An Quellen kann man Quellgeistern begegnen, die den besonderen Ort hüten.

Moderne Geister

Im Gegensatz zu den Naturgeistern finden sich die modernen Geister eher in Städten oder im Internet. Auch wenn es zuerst irritiert, dass ich Geister auf diese Weise unterteile, wird diese Unterteilung sofort verständlich, wenn wir die Geister betrachten, die ich als "Moderne Geister" verstehe.

Stadtgeister

Stadtgeister können ebenso sehr alt sein, jedoch nicht ganz so alt wie viele Naturgeister. Die ältesten bekannten archäologischen Funde einer befestigten Anlage reichen zurück bis ca. 6000 vor der christlichen Zeitrechnung – die offizielle Archäologie tut sich immer noch schwer, anzunehmen, das es auch Bauten gibt, die weitaus älter als 7000 Jahre sind. Bei der ägyptischen Sphinx wird mittlerweile von einem Alter weit über 14.000 Jahren ausgegangen. Stadtgeister sind für gewöhnlich jünger. Ich betrachte jede Stadt als sehr starken Kraftort. Viele Städte entstanden um heilige Plätze herum und in alten Stadtgebieten stehen Kirchen meistens auf alten keltischen Anlagen. Radiästhetisch lässt sich dies ohne weiteres nachweisen. Viele Menschen leben dort und beleben mit ihrer Anwesenheit eine Art Stadtseele. Jede Stadt besitzt eine eigene Stadtseele, die immer einen einzigartigen Charakter hat. Äußerlich lässt sich das am Stadtbild, demographischen Daten, der geographischen Lage und der historischen Entwicklung ohne Schwierigkeiten ablesen. Innerlich ist es eine Art Lebensgefühl, das in jeder Stadt einzigartig ist. Dörfer oder kleinere Ansiedlungen besitzen deswegen aber nicht unbedingt sofort einen schwächeren Genius Loci. Natürlich lässt sich dieser Geist kontaktieren. Je nach Stadt erscheint er verschieden, ist aber immer sehr stark. Dieser Geist erfordert von Neuhinzugezogenen Anpassung. Städte erscheinen von oben betrachtet wie gigantische Krebsgeschwüre, die sich immer weiter ausbreiten. Selbst die Lebensadern einer Stadt (Straßen) und die energetische Versorgung (Menschen, Autos) sind prinzipiell zerstörerisch. Naturgeister sind sehr selten in Städten zu finden, sehr wohl aber moderne Geister in der Natur. In Dörfern findet sich der Fußpunkt dieser Geister in der Regel in der Wirtschaft, also der Dorfkneipe, und nicht in der Kirche. Jeder, der sich mit dem Dorfleben beschäftigt, wird wissen, warum das so sein muss.

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