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Core Schamanismus |
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Flussgeister In der heutigen Zeit, wo es fast keinen Flusslauf gibt, der nicht irgendwie gestaut, begradigt oder anderwärtig manipuliert wurde, lassen sich nur noch selten Flussgeister sehen. In Quellgebieten und an Bächen jedoch kannst Du noch viele Flussgeister finden. Sie sind verspielte Zeitgenossen und gleichen den Elfen aus den Legenden. Größere Flüsse beherbergen natürlich auch noch Geister, auch wenn der Fluss sehr viele Eingriffe des Menschen ertragen muss. Diese Geister sind oft froh um jede schamanische Aufmerksamkeit, die ihnen von unserer Seite zukommt. Luftgeister
Zwerge und Erdgeister Im Gebirge treffe ich häufig auf diese Geister. Sie zeigen sich, gelegentlich minutenlang, und beobachten mich oder erscheinen in Träumen und zeigen mir ihre Schätze. Dieses Volk kann in der Größe zwischen ganz klein und fast so groß wie ein Berg variieren. Es ist schon ein seltsames Gefühl, auf der Nase eines Erdgeistes zu stehen. Erdgeister sind schweigsame Zeitgenossen. Knorrige und kompakte Gesichter und ein stämmiger Körperbau ist typisch für sie. Beachte, das es einen "Fuss" des Berges gibt! In den Höhlen dieser Zwerge kann man die Irrlichter Davon gibt es sehr viele, im Wald. Immer wenn ich in der Nacht in den Wald gehe, kann ich sie wahrnehmen. Oft jedoch nur aus den Augenwinkeln, wie die "Gnietschies" in Alan Dean Fosters Bannsängerzyklus. Diesen Lichtern zu folgen bedeutet unweigerlich das Verirren im Wald. Auch gibt es Waldstücke, in denen es weniger Irrlichter gibt. Manchmal kann ich kleine sylphenartige Geister mit einer winzigen Laterne wahrnehmen, die durch die Luft schwirren. Oder sie reiten auf Glühwürmchen. Sie haben viel Spass dabei und meinen es eigentlich nicht böse. Einmal ging ich an einen Kraftplatz und konnte mitte März (!) hunderte von Glühwürmchen auf dem Boden leuchten sehen. Ich traute mich kaum einen Schritt irgendwohin zu machen, aus Angst, eines zu zertreten. Die Geister treffen sich an solchen Orten gerne, und ich beobachtete ein solches Treffen. Elfen und Feen Das kleine Volk ist Objekt vieler Erzählungen. Menschen kamen und kommen immer wieder mit ihnen in Berührung. Wenn ich Kontakt zu diesen Geistern suche, lasse ich mich von meinem Tiergeist zu ihnen führen. Sie können an alten Kraftplätzen, auf Drachenlinien oder im Wald angetroffen werden. Natürlich auch an praktisch jedem anderen Ort, außer in menschlichen Ansiedlungen. Sie sehen ganz so aus, wie man sich eine Elfe oder eine Fee vorstellt. Irrlichter sind eigentlich eine Untergruppe der Feen. Während Feen sehr klein sein können, können Elfen durchaus menschengroß oder größer sein. Sie sehen durchwegs äußerst anziehend aus und sind sehr lebensfroh. Kobolde und Hausgeister
Einige Individuen, die besonderes Augenmerk verdienen Zuerst wäre da der Adel der Elfen. Der berühmteste König wird Oberon genannt. Es heißt, ein Fluch wurde über ihn verhängt, sodass er zeitlebens zwergenwüchsig bleiben müsse. Der Meister des Waldes ist ein sehr eigenes Wesen. Sein Aussehen variiert zwischen wandelndem Misthaufen bis zu einem großgewachsenen Mann mit einem Hirschgeweih. Pro Wald gibt es einen Hüter das Waldes, den man um Erlaubnis fragen sollte, ob man den Wald überhaupt betreten dürfe. Es gibt da noch ein altes Weib am Ufer des Flußes. In einer schamanischen Reise kann man ihr begegnen und darum bitten, einen Geas zu erhalten (eine Aufgabe für eine Im Gegensatz zu den Naturgeistern finden sich die modernen Geister eher in Städten oder im Internet. Auch wenn es zuerst irritiert, dass ich Geister auf diese Weise unterteile, wird diese Unterteilung sofort verständlich, wenn wir die Geister betrachten, die ich als "Moderne Geister" verstehe. Stadtgeister Stadtgeister können ebenso sehr alt sein, jedoch nicht ganz so alt wie viele Naturgeister. Die ältesten bekannten archäologischen Funde einer befestigten Anlage reichen zurück bis ca. 6000 vor der christlichen Zeitrechnung – die offizielle Archäologie tut sich immer noch schwer, anzunehmen, das es auch Bauten gibt, die weitaus älter als 7000 Jahre sind. Bei der ägyptischen Sphinx wird mittlerweile von einem Alter weit über 14.000 Jahren ausgegangen. Stadtgeister sind für gewöhnlich jünger. Ich betrachte jede Stadt als sehr starken Kraftort. Viele Städte entstanden um heilige Plätze herum und in alten Stadtgebieten stehen Kirchen meistens auf alten keltischen Anlagen. Radiästhetisch lässt sich dies ohne weiteres nachweisen. Viele Menschen leben dort und beleben mit ihrer Anwesenheit eine Art Stadtseele. Jede Stadt besitzt eine eigene Stadtseele, die immer einen einzigartigen Charakter hat. Äußerlich lässt sich das am Stadtbild, demographischen Daten, der geographischen Lage und der historischen Entwicklung ohne Schwierigkeiten ablesen. Innerlich ist es eine Art Lebensgefühl, das in jeder Stadt einzigartig ist. Dörfer oder kleinere Ansiedlungen besitzen deswegen aber nicht unbedingt sofort einen schwächeren Genius Loci. Natürlich lässt sich dieser Geist kontaktieren. Je nach Stadt erscheint er verschieden, ist aber immer sehr stark. Dieser Geist erfordert von Neuhinzugezogenen Anpassung. Städte erscheinen von oben betrachtet wie gigantische Krebsgeschwüre, die sich immer weiter ausbreiten. Selbst die Lebensadern einer Stadt (Straßen) und die energetische Versorgung (Menschen, Autos) sind prinzipiell zerstörerisch. Naturgeister sind sehr selten in Städten zu finden, sehr wohl aber moderne Geister in der Natur. In Dörfern findet sich der Fußpunkt dieser Geister in der Regel in der Wirtschaft, also der Dorfkneipe, und nicht in der Kirche. Jeder, der sich mit dem Dorfleben beschäftigt, wird wissen, warum das so sein muss. |
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