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Core Schamanismus |
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Die Schamanische Sitzung
Solange Du also auf jegliche Entlohnung verzichtest, sei es Geld oder Sachleistung, liegst Du damit auf der sichereren Seite. Ein exzellenter Kontakt zur Geisterwelt ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zum schamanischen Heilen. Die Geister wissen sehr genau, welche persönliche Grenzen und Befähigungen des Einzelnen vorhanden sind, und geben in der Regel korrekte Anweisungen. Der Schamanist erhält durch seine Verbündeten die Befähigung, zu helfen. Um sich allerdings einige Fußangeln und Fehler zu ersparen, habe ich an dieser Stelle einige wertvolle Tipps zusammengestellt, die ein vade-me-cum für schamanisches Heilen sein könnten. Klienten müssen dem Schamanen zuerst einen Auftrag erteilen, eine schamanische Sitzung durchzuführen bevor der Schamane überhaupt aktiv werden darf. Ist ein Klient nicht mehr ansprechbar (in Koma, zu jung oder verstorben), sollten dessen Verbündete oder sein Geisterweltaspekt kontaktiert werden. Auch wenn der Klient den definitiven Wunsch hegt, schamanischen Beistand zu erhalten, kann es sein, dass die Geister eine Sitzung ablehnen. Daher muss immer abgeklärt werden, ob überhaupt eine schamanische Hilfe angeraten ist - also: Geister fragen!
Nach der schamanischen Arbeit schließe ich die Aura des Klienten und danke den Geistern. Ein Spaziergang oder ein gutes Essen nutze ich zur Erdung - wenn nicht noch Arbeiten durchzuführen sind, die den Klienten nicht erfordern. Noch etwas: Es gibt niemals eine Garantie auf Erfolg. Jeder, der anderes behauptet, ist sehr anzuzweifeln. Auch gibt es natürlich keinen Absolutheitsanspruch des Heilers - der Klient sollte jederzeit die Möglichkeit behalten, den Schamanen zu wechseln, wenn er will.
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Schamanische Heilung Teil 1
Der Schamane reist in den eigenen oder den Tunnel des Klienten und versucht anhand des Vorgefundenen dem Klienten zu helfen. Oft ist bereits während dieser Reise die eigentliche Heilungsarbeit mit integriert, so dass der Schamane anschließend dem Klienten oft bereits erste durchgeführte Maßnahmen mitteilen kann. Im Tunnel können sich Gegenstände, Tiere oder Hindernisse, andere Geister oder irgendetwas anderes befinden, das der Schamane in irgendeiner Form bereinigen muss Eine andere Form der Heilungsreise ist die Reise in den Körper des Klienten. Dabei versucht der Schamane in der Reise in den Körper des Klienten zu gehen, um sich darin umzusehen. Genau wie bei der Tunnelreise kann es sein, dass bereits etwas getan werden kann. Jedoch dient diese Reise viel mehr der eigentlichen Befunderhebung. Anschließend können dann Extraktionen oder Seelenarbeiten anliegen. In meiner eigenen Arbeit habe ich gelernt, einfach durch das Betrachten des Klienten einen schamanischen Befund zu erheben. Dabei gehe ich in Trance und bekomme einerseits von meinen Verbündeten und andererseits von visuellen Eindrücken des Klienten in der Mittelwelt genaue Daten über das von mir machbare und den schamanischen Problemen des Klienten. Wie gesagt, das geschieht in Volltrance und ist leider nur schwer zu beschreiben. Ein Weg, um diese Technik für sich zu entdecken ist, den Klienten auf dem eigenen Kraftplatz oder einem anderen Ort in der Geisterwelt vor sich liegen zu haben. Die Geister wissen, wie das funktioniert. Jedenfalls kann der Befund auf diese Weise oft ebenso genau erhoben werden, wie mit anderen Techniken. Logischerweise können nicht nur Menschen schamanische Probleme haben, sondern auch Tiere. Bei Tieren ist es einfacher, schamanisch zu heilen. Es ist nicht notwendig, ihnen plausibel zu machen, was eigentlich gemacht wird. Tiere sind immer präsent und - um es mit magischen Worten zu sagen - "Mit ihrem Willen Eins". Dadurch kann eine Sitzung für ein Tier weitaus effizienter und schlanker gestaltet werden als bei einem Menschen. Um es salopp zu sagen: Tiere brauchen kein Brimbamborium, um gesund zu werden. Auf dem Bild reinige ich gerade die Aura eines Schreiseeadlers, der einen traumatischen Seelenverlust erlitten hatte. |
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Schamanische Heilung Teil 2
Dabei ist natürlich der vielbesagte gute Kontakt zur Geisterwelt nötig, und nicht zuletzt auch Erfahrung. Wenn der Klient selbst agiert, und ein Bild erzeugt, wie zum Beispiel eine Szenerie mit einem Boot oder seinen eigenen Lebensbaum beschreiben soll, grenzt diese Form der Diagnostik an psychologische Techniken der Befunderhebung. Wird ein Klient von mehreren schamanisch Tätigen diagnostiziert, ist es häufig, dass unterschiedliche Sachverhalte und Dinge gesehen werden. In der Regel bekommst Du immer genau die Dinge zu sehen, mit denen Du auch fertig werden kannst, in der anschließenden Sitzung. Erfahrungsgemäß haben Klienten oft eine ganze Anzahl an Problemen, da ist es nicht ungewöhnlich, das eben auch mehrere in der schamanischen Reise gesehen werden. Allerdings, wenn man die Abweichungen in der Symbolsprache des Einzelnen mal weglässt, gruppieren sich die Ergebnisse oft um zwei bis drei wichtige Kernprobleme. In großen Trommelkreisen kann genau dieses Phänomen gut beobachtet werden. Als schamanischer „Befund“ können vielerlei Problemkreise auftauchen: Der Klient könnte einen Seelenverlust erlitten haben, Probleme in der Ahnenkette haben, die auf die ganze Familie Auswirkungen haben oder von Geistern besetzt sein. Es könnten spirituelle Fremdkörper im Körper des Klienten zu finden sein oder der Klient leidet unter geopathologischer Belastung. Geister könnten beleidigt sein oder in der Wohnung des Klienten ihr Unwesen treiben. Es könnten Probleme mit dem Totenreich oder nahen, bereitsverstorbenen Verwand ten auftreten. Immer häufiger tauchen in unserer Kultur Verhexungen auf, was darauf hinweist, dass auch die schlechten Seiten in uns in der esoterischen Szene ihren Platz haben. Im folgenden werde ich auf einige Problemkreise eingehen. Zunächst einmal die Extraktion spiritueller Fremdkörper oder von niedrigeren Geist- oder Elementarwesen. Interessanterweise lassen sich alle schamanisch lösbaren Probleme auf drei Ursachen reduzieren, die oft in Kombination oder auch versteckt auftreten: Der Seelenverlust, die Besetzung und die Verzauberung. Zum dritten Komplex muss allerdings angemerkt werden, dass er wirklich selten ist. 99 von 100 Menschen, die glauben, Opfer einer magischen Attacke zu sein, sind es nicht. Drei Faktoren müssen eintreffen, damit ein magischer Angriff wahrscheinlich wird: Erstens, der Betroffene muss mit Personenkreisen bekannt sein, die tatsächlich in der Lage sind, wirksame Zauber zu verhängen (ist eher selten, auch wenn jetzt einige Egomanen laut aufschreien werden). Zweitens, der Betroffene muss einem Hexer einen triftigen Grund geben, magisch aktiv zu werden (das ist ein nicht zu unterschätzender Punkt) und drittens muss der Hexer dann auch tatsächlich aktiv werden. Die meisten vermeintlichen "Angriffe von Hexen" beruhen auf eine Verkennung der Umstände, auf eine krasse Selbstüberschätzung (Hach bin ich wichtig: Ich werde magisch angegriffen), oder schlicht auf ungestillte Sensationslust und Wichtigtuerei (um Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren). Geopathologische Belastungen rechne ich nicht zu den Dingen, die innerhalb der schamanischen Sitzung zufrieden stellend gelöst werden können (außer ich befinde mich an Ort und Stelle und kann durch Ratschläge helfen: Die Hilfe der Geister ist in diesem Falle unnötig). Gebietsbesetzungen jedoch sind sehr wohl lösbar. Schamanisches Extrahieren bedeutet energetisches Reinigen des Energiekörpers des Klienten durch Saugen, herauszerren, verjagen oder anderen desinsektierenden Tätigkeiten - - Frage deine Verbündeten, wie Du selbst extrahieren sollst und lasse es Dir genau erklären. Die schädliche Energie im Energiekörper des Klienten stellt sich innerhalb der schamanischen Reise oft insektenförmig oder amphibienförmig dar. Das Extrakt niemals mit bloßen Händen berühren ohne Schutzmaßnahmen ergriffen zu haben (Imagination von Bleiplatten oder andschuhen). Entsorgung des Extraktes in nahe gelegene fließende Gewässer oder in speziell dafür vorbereitete Kristallwesen, die sich dazu einverstanden erklärt haben (die Flussgeister sollten auch kontaktiert werden. Es zeugt nicht von guten Manieren, den extrahierten Müll einfach so ins Wasser zu kippen). Falls Gehilfen zugegen sind, die trommeln oder andere Hilfestellung geben, dann müssen diese ausreichend vor den Energien, die freigesetzt werden, geschützt werden. Also zum Beispiel die Gehilfen nicht in die Richtung positionieren, in die man das Extrakt schleudert. Der Placebo - Effekt ist eine jahrtausendealte Erfindung des Schamanismus. Beachte dies bei schamanischen Sitzungen. Wenn der Klient einen materiellen Gegenstand mit der schadhaften Energie assoziieren kann, ist der Effekt um ein vielfaches besser. Die Technik des schamanisches Saugens eignet sich für trickreiche Taschenspieler (der Schamane als Trickster!), allerdings erfordert das Saugen bereits viel Erfahrung und sollte nicht vom Anfänger durchgeführt werden.
Jede dieser Anrufungen muss natürlich vorbereitet werden. Jeder zur Unterstützung angerufene Geist muss um Erlaubnis gebeten werden und gegebenenfalls in irgendeiner Form besänftigt oder sogar paktiert werden. Schamanen sind nicht nur Mittler zwischen den Welten sondern auch knallharte Händler mit den Geistern. Zahlreiche (vom Christentum teils schwer pervertierte) Überlieferungen ranken sich um den Pakt mit Geistern (der christliche Teufelspakt dürfte wohl jedem ein Begriff sein). Kein Geist wird es lange im Körper des Klienten aushalten, wenn er mit geballter Kraft von vielen Geistern konfrontiert wird, und es vorziehen, das Weite zu suchen. Die Formel kann natürlich rhetorisch ausgefeilt werden, um sie zum Ende hin noch zu steigern. Der Schamane richtet seinen schamanischen Zeiger (beispielsweise den Trommelstock) auf den Eindringling, und fängt an, den Geist zu bedrohen. Falls das nicht hinhauen sollte, gibt es noch eine weitere Form der Zauberei, das Zerlegen. Der Eindringling wird in viele kleine Teile zerfetzt und über das ganze Land verteilt. Das hört sich (fiktiv) dann so an: Ein Teil von Dir in die Donau!
Dann ist es unbedingt notwendig, das Du dich mit Dir selbst auseinandersetzt, deine Problematik angehst und schamanische Unterstützung bei erfahrenen Schamanen suchst, auch wenn Du selbst bereits erfolgreich mit Klienten arbeitest. Es ist sehr wichtig, in diesem Zusammenhang anzumerken, das nicht jeder dazu in der Lage ist eine schamanische Befunderhebung für sich selbst durchzuführen. Es handelt sich dann um eine Art Betriebsblindheit - die ich aber nicht auf das Helping-Syndrom zurückführe, wie es gelegentlich angedeutet wird. Die Geister tendieren eher dazu, Heilungen für dich selbst plötzlich und ungefragt durchzuführen. Daher ist es für aktive Schamanen wichtig, innerhalb einer schamanischen Trommelgruppe zu sein oder zumindest andere Menschen zu kennen, die schamanisch tätig sind. Selbstheilungen können auch durch verschiedene Körperhaltungen, die Felicitas Goodman entdeckt hat, erreicht werden. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit der Bärenhaltung machen können. Auch der bewusste Umgang mit den eigenen Körperenergien durch Qi Gong oder Tai Ji ist sehr empfehlenswert. Schamanische Selbstreinigung sollte immer an die schamanische Sitzung anschließen, vielleicht haftet noch etwas der extrahierten Energie an Dir. Räuchere oder wasche Dir mit Wasser die Hände - oder lass Dir von deinen Verbündeten andere Wege aufzeigen. Wer behandelt Wen? ist eine sehr interessante Frage.
Am besten ist es, wenn der Klient in psychotherapeutischer oder medizinischer Behandlung steht und die schamanische Behandlung als Ergänzung betrachtet. Schamanismus ist keine Wundermedizin oder ein Allheilmittel. Damit eine schamanische Sitzung bleibenden Erfolg bewirken kann, ist es also für den Klienten auch wichtig, in Kontakt mit dem Schamanen zu bleiben (innerhalb einer Trommelgruppe oder durch persönlichen Kontakt), damit langsam eine Umstellung erreicht werden kann. Schamanische Sitzungen erfolgen in eigener Verantwortung des Klienten, mach ihm das klar. Es gibt natürlich keine Heilsgarantie, wer das Gegenteil behauptet spricht die Unwahrheit. Der Klient sollte sich darüber im klaren sein, dass die Sitzung NICHT professioneller Natur ist, sondern höchstens im freundschaftlichen Rahmen stattfinden kann, es sei denn, der Schamane ist Heilpraktiker oder Arzt. Solltest Du noch mehr Informationen über esoterische Themen haben wollen, dann komm doch zur CamelotAkademie.de -Website. |
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