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Schamanische Geiterwelt

Es gibt eine ganze Menge verschiedener Instanzen (oder besser: Geister), die innerhalb der schamanischen Reise kontaktiert werden können, von denen wir Informationen erhalten können. Spezialisten für ganz bestimmte Probleme lassen sich in der Regel einfach finden.

Wenn Du das Krafttier darum bittest, dich zu einem Spezialisten zu bringen, der sich mit der Sachlage auskennt (zum Beispiel einen Geist, der sich auf Symbole spezialisiert oder einen, der Dir genaue Informationen über den Aufenthaltsort verlorener Seelenteile besitzt), dann wirst Du in der Regel schnell neue Kontakte knüpfen können. Es kann natürlich sein, das diese Geister irgendeine Neigung besitzen, oder zunächst einmal von deiner Ernsthaftigkeit überzeugt werden müssen.

Die meisten jedoch sind relativ freundlich und geben Dir bereitwillig Auskunft. Ein recht wichtiger Geist wird dein schamanischer Lehrer sein. Dieser Geist ist neben deinem Tiergeist wohl einer der wichtigsten. In den Basiskursen der Foundation for Shamanic Studies oder des Arbeitskreises für Schamanistik wird dieser Geist den Teilnehmern neben dem Krafttier gleich zu Beginn nahe gebracht. Normalerweise ist die Gestalt des Lehrers eher menschlich als tierisch und kann religiös beeinflusst sein. Christen würden am ehesten Jesus Christus als Lehrer finden (muss aber nicht sein), Moslems wohl eher Mohammed. Es kann aber ebenso gut eine völlig nicht menschliche Gestalt sein - Ein Stein, eine Wolke, ein Energiefeld, ein Baum, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Deinem Lehrer solltest Du unbedingt mit Respekt begegnen. Ohne Fragen bei ihm aufzutauchen, kann beleidigend sein. Also besser immer ein paar davon in Reserve halten. Die Antworten deiner Verbündeten müssen nicht unbedingt verbalisierte Anweisungen sein, sondern können sehr stark verschlüsselt oder bildhafter Natur sein. Selbst der Ort oder das Verhalten deiner Verbündeten kann aufschlussreich sein.

Wenn dein Lehrer bei einer Reise zu der Frage "Wo stehe ich in meinem schamanischen Weg" am Fuss eines steilen Berghanges steht, an dem eine fast unsichtbare Serpentine zu sehen ist, dich aber mehr oder weniger im Regen stehen lässt und gar nichts sagt oder tut, kannst Du Dir selbst ausmalen, was dieses Bild in diesem Zusammenhang wohl bedeuten mag. Bedanke dich immer bei deinen Verbündeten, egal ob Du nun der Ansicht bist, eine Antwort erhalten zu haben oder nicht. Auch diese Verbündeten kannst Du im Rahmen eines Tanzes in dich rufen. Diese Erfahrung ist jedoch in ihrer Qualität eine gänzlich andere als der Tiertanz.

Mein eigener Lehrer tendiert gelegentlich dazu, innerhalb einer schamanischen Sitzung in mich zu fahren und die gesamte Sitzung hindurch präsent zu sein. Wenn Du mit Krafttier(en) und Lehrer einen guten Kontakt aufgebaut hast und sicher in deiner Reisetechnik geworden bist, lohnt es sich, auch andere Instanzen und Wesenheiten in der Geisterwelt kennen zu lernen. Das ist insofern wichtig, da diese Geistwesen nicht unbedingt freundlich oder Dir gegenüber aufrichtig sein müssen. Je nach mythologischem Hintergrund kannst Du eine ganze Menge verschiedener Geistwesen in deiner Reise kontaktieren. Dabei stehen Dir alle Orte sämtlicher Mythen auf der Welt offen und Du kannst beispielsweise indische Götter treffen, altbabylonische Geister, Loas aus Haiti oder dem Ankari der Anden. Auch in Europa gab und gibt es eine eigene Überlieferung verschiedener Geistwesen mit ihren Aufgabenbereichen. Dabei spiele ich sowohl auf die alteuropäische Religion mit ihrer Götterwelt und den Runen an als auch die Wesen, die im Rahmen der zeremoniellen Magie kontaktiert werden können.

Wenn Du dich also mit Mythen beschäftigst und über ein Geistwesen mehr herausfinden willst, als Dir auf normalen Wege zugänglich ist,kannst Du dich  von deinen Krafttieren oder deinen Verbündeten zu ihnen bringen lassen - oder Dir Wege zeigen lassen, einen Kontakt zu bewerkstelligen.Auf ein spezielles schamanisches System möchte ich hier im gesonderten eingehen, das von Stephen Gallegos in „Den Schamanen in sich entdecken“ (momentan vergriffen) ausführlich beschrieben wird. Es geht mit dem Gedanken der Verbündeten andere Wege.

Das System der ratgeber Teil 1

Wenn im folgenden Text von "Tieren" gesprochen wird, soll dies nicht heißen, dass nur Tiere gesehen werden. Sie sind nur relativ häufig innerhalb dieser Arbeiten anzutreffen. Wenn Du an bestimmten Punkten eher Gegenstände wahrnimmst, kann es sein, dass ein Tier erst noch gebracht oder gerufen werden muss. Ratgeber können prinzipiell für sämtliche Dinge gefunden werden, die mit Dir selbst zu tunhaben.

Beispielsweise können einzelne Ratgeber gefunden werden für: Die Chakren, die eigene Wahrnehmung (Sinnestiere), die Polarität, eventuelle Sucht, Tiere für einzelne Organe, Krankheitstiere, Tiere für Begabungen oder Schwächen, Innen/Außen Wahrnehmung (Denken, Fühlen / Empfinden, Intuition) sowie noch viele mehr. Der Phantasie sind nur dahingehend Grenzen gesetzt, als es sich um persönliche und eigene Sachverhalte handeln sollte. Das bei Gallegos erwähnte Grundtier ist meiner Meinung nach identisch mit dem Krafttier.

Die schamanische Reise ist natürlich am besten dazu geeignet, mit diesem Ratgebersystem umzugehen und es anzuwenden. Die Reisethematik würde bei den Chakren lauten: "Ich reise zu den Chakratieren". Wer nicht reist, stelle sich einfach auf den jeweiligen Ort seines Körpers ein zu dem er einen Ratgeber sucht - im obigen Fall die einzelnen Chakren. Um bei den Chakratieren zu bleiben: Nachdem Du die Dir wichtigen Chakren (je nach Schule gehen die Meinungen über die Anzahl deroselbiger weit auseinander. Handelsüblich in der esoterischen Szene sind sieben Chakren) bereist oder anmeditiert hast und zu Ergebnissen gelangt bist, wird es Zeit, damit auch direkt zu arbeiten. Versammel innerhalb einer Reise deine Tiere zu einer Tierkonferenz.

An dieser nehmen alle Tiere eines Themenkreises teil - z.b. alle Chakrentiere oder alle Organtiere, Problemtiere usw. Anhand des Verhaltens der einzelnen Tiere lässt sich nun so manches erkennen und ablesen. Manche kommen nicht miteinander aus, fressen sich gegenseitig auf oder lassen es anders krachen. Einige werden sich gut miteinander vertragen, vielleicht kommen nicht alle Tiere oder das Krafttier schlachtet das eine oder andere und/oder ersetzt es durch ein anderes. Konflikte deuten eher auf ein unausgeglichenes, disharmonisches Verhältnis der einzelnen Tiere zueinander, das sich innerhalb der Versammlung nun versucht, sich auszugleichen. Kennen sich nicht alle Tiere, sind Blockaden vorhanden.

Auch das Größenverhältnis der Tiere ist von Bedeutung. Überproportional große oder kleine Tiere haben in der Tierkonferenz die Möglichkeit, sich auszugleichen und so wieder einigermaßen sinnvolle Verhältnisse herzustellen. Sinn und Zweck dieser Tierkonferenz ist es, sich zu mitten, besser mit sich umgehen zu können und Strukturen in sich zu erkennen, gegebenenfalls aufzulösen oder zu transformieren. Ein interessanter Verwendungszweck ist es auch, die Wirkung von Ritualen oder Meditationen auf sich selbst zu kontrollieren. Es hat sich in manchen Fällen erwiesen, dass nach einer kinesiologischen Balancierung der Meridiane die Chakrentiere alle zusammen weiß wurden.

Auf diese Weise können positive und negative Auswirkungen beobachtet oder abgefangen werden. Eine interessante Resonanz auf magische Arbeiten ist es in jedem Fall

CD´s zu diesem Thema:

      


Das System der ratgeber Teil 2

Die im obigen Abschnitt erwähnten Anwendungsgebiete beschränken sich auf den therapeutischen Aspekt der Technik. Das intuitive Generieren eines personifizierten, zweckgebundenen Gehilfen oder Ratgebers kann auch auf viele andere Gebiete übertragen werden.

So kannst Du Dir auch ein Tier zeigen lassen, das Dir beispielsweise in einer speziellen, alltäglichen Situation hilft, oder sie repräsentiert. Oder Du lässt Dir das Tier oder das Wesen deiner Wohnung zeigen, oder das deines Berufes. Es ist deiner Phantasie also keine Grenze gesetzt. Innerhalb deiner schamanischen Arbeit ist die Methode, mit den Chakratieren zu arbeiten, einer der wenigen möglichen Wege, sich selbst zu helfen.

Entfernen wir uns nun von den Tieren und den zweckgebundenen Spezialisten des Ratgebersystems und sehen uns weitere, interessante Instanzen der Geisterwelt an, mit denen wir als schamanisch Tätige in Kontakt kommen. Als wichtiger Bestandteil schamanischer Kulturen und der schamanischen Arbeit sind unsere Ahnen in allen Kulturen mehr oder weniger intensiv Objekt der Aufmerksamkeit.

 


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