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HERMETISCHE PHILOSOPHIE
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Die sieben hermetischen Prinzipien    Der Plan der Entsprechung   Die mentale Transformation  
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 Pläne der Entsprechung Teil 1

 

"Wie oben, so unten, wie unten, so oben."

 

Das Kybalion

 

Das große zweite hermetische Prinzip enthält die Wahrheit, dass eine Harmonie, eine Übereinstimmung, eine Entsprechung zwischen den verschiedenen Plänen von Manifestation, Leben und Dasein besteht. Diese Wahrheit ist deshalb eine Wahrheit, weil alles, was im Universum eingeschlossen ist, aus derselben Quelle kommt, und weil dieselben Gesetze, Prinzipien und Kennzeichen für jede Einheit

und jede Verbindung von Aktivitätseinheiten gelten, während alles seine eigenen Phänomene auf seinem eigenen Plan manifestiert. Zur Erleichterung des Denkens und des Studiums teilt die hermetische Philosophie das Universum in drei große Klassen der Phänomene, bekannt als die drei großen Pläne, nämlich:

 

1. der große physische Plan

2. der große mentale Plan

3. der große spirituelle Plan.

 

Diese Einteilung ist mehr oder weniger künstlich und willkürlich, weil alle drei Abteilungen in Wahrheit nur aufsteigende Grade der großen Stufenleiter des Lebens sind, deren niederster Punkt undifferenzierte Materie und deren höchster Reiner Geist (Spirit) ist. Die einzelnen Pläne gehen auch ineinander über, sodass keine harte und feste Teilung gemacht werden kann zwischen den höheren Phänomenen des Physischen und den niederen des Mentalen; oder zwischen den höheren des Mentalen und den niederen des Spirituellen. Kurz, die drei großen Pläne können als drei große Gruppen von Manifestationsgraden des Lebens angesehen werden.

 

Der Zweck dieses kleinen Buches erlaubt es uns nicht, auf eine breitere Besprechung oder Erklärung dieser verschiedenen Pläne einzugehen; wir halten es aber für richtig, eine allgemeine Beschreibung der Pläne zu geben. Zu Beginn wollen wir die Frage ins Auge fassen, die so oft vom Neophyten gestellt wird, der über die Bedeutung des Wortes "Plan" Aufklärung wünscht; der Ausdruck "Plan" wurde in zahlreichen neuen Werken über Okkultismus sehr frei gebraucht und sehr dürftig erklärt. Die Frage ist im allgemeinen diese: "Ist ein Plan ein Ort von räumlicher Dimension oder ist er nur eine Beschaffenheit oder ein Zustand?" Wir antworten: "Nein, kein Ort, auch keine gewöhnliche räumliche Dimension; und doch mehr als ein Zustand, eine Beschaffenheit. Er kann als eine Beschaffenheit oder ein Zustand angesehen werden und doch ist der Zustand oder die Beschaffenheit ein Grad von Dimension auf einer Skala, die den Maßen unterworfen ist. "

 

Einigermaßen paradox, nicht wahr? Aber lasst uns die Angelegenheit prüfen. Eine "Dimension" ist, wie ihr wisst, ein "Maß in gerader Linie, auf Maß bezüglich" usw. Die gewöhnlichen Dimensionen des Raumes sind Länge, Breite und Höhe, oder vielleicht Länge, Breite, Höhe, Dicke oder Umfang. Es gibt aber  och eine andere Dimension erschaffener Dinge, oder ein "Maß in einer geraden Linie", den Okkultisten bekannt, auch den Wissenschaftlern, obwohl die letzteren noch nicht den Ausdruck "Dimension" dafür angewendet haben - und diese neue Dimension, welche, nebenbei bemerkt, die viel begrübelte "Vierte Dimension" ist, ist der Maßstab, der bei der Bestimmung der Grade oder "Pläne" gebraucht wird. Diese Vierte Dimension kann die "Dimension der Schwingung" genannt werden. Der modernen Wissenschaft ebenso wohl wie den Hermetikern, welche die Wahrheit in ihrem "dritten hermetischen Prinzip" niedergelegt haben, ist es bekannt, dass "alles in Bewegung ist, alles schwingt; nichts in Ruhe ist". Von der höchsten Manifestation bis zur niedersten, schwingt alles und jedes. Es schwingt aber nicht nur in verschiedenen Bewegungsmaßen, sondern auch in verschiedenen Richtungen und auf verschiedene Art und Weise.

 

Die Grade der Schwingungsmaße bestimmen die Grade auf der Stufenleiter der Schwingungen, mit anderen Worten, die Grade der Vierten Dimension. Und diese Grade bilden das, was die Okkultisten "Pläne" nennen. Je höher der Grad des Schwingungsmaßes, desto höher der Plan und desto höher die Manifestation des Lebens, das diesen Plan einnimmt. Obwohl also ein Plan weder ein "Ort" noch "ein Zustand oder eine Beschaffenheit" ist, besitzt er Eigenschaften, die beiden gemeinsam sind. In unseren folgenden Lektionen, in denen wir das hermetische Prinzip der Schwingung betrachten werden, werden wir mehr über die Stufenleiter der Schwingungen zu sagen haben.

 

Merkt euch indessen, dass die drei großen Pläne nicht wirkliche Teilungen der  Phänomene des Universums sind, sondern nur willkürliche Ausdrücke, die von den Hermetikern gebraucht werden, um das Denken und das Studium der verschiedenen Grade und Formen universalen Lebens und universaler Aktivität zu erleichtern. Das Atom der Materie, die Krafteinheit, das Mind des Menschen, und das Wesen der Erzengel, sie alle sind nur Grade einer Stufenleiter, sind im Grunde dasselbe, der Unterschied besteht nur im Grad und Maß der Schwingung - sie alle sind Schöpfungen des Alls und haben ihr Dasein allein im unendlichen Mind des Alls.

 

Die Hermetiker unterteilen jeden der drei großen Pläne in sieben Unterpläne, und jeden dieser letzteren in sieben Unterabteilungen; alle diese Teilungen sind mehr oder weniger willkürlich, gehen ineinander über und wurden nur zur Erleichterung wissenschaftlichen Studiums und Denkens angenommen.

 

Der große physische Plan mit seinen sieben Unterplänen ist jene Abteilung der Phänomene des Universums, welche alles einschließt, was auf physische oder materielle Dinge, Kräfte und Manifestationen Bezug hat. Er schließt alle Formen von dem, was wir Materie nennen, ein und alle Formen von dem, was wir Energie oder Kraft nennen. Ihr dürft aber nicht vergessen, dass die hermetische Philosophie die Materie nicht als ein "Ding an sich" anerkennt, der Materie keine gesonderte Existenz im Mind des Alls zuspricht. Es wird gelehrt, dass Materie nur eine Form von Energie ist, d. h. Energie von niederer Schwingung bestimmter Art. Demgemäß reihen die Hermetiker die Materie unter Energie ein und weisen ihr drei der sieben Unterpläne des großen physischen Planes zu.

 

 

Diese physischen Unterpläne sind folgende:

 

I. Der Plan der Materie (A)

II. Der Plan der Materie (B)

III. Der Plan der Materie (C)

IV. Der Plan der ätherischen Substanz

V. Der Plan der Energie (A)

VI. Der Plan der Energie (B)

VII. Der Plan der Energie (C)

 

Der Plan der Materie (A) umfaßt die Formen der Materie in ihren Formen der festen, flüssigen und gasförmigen Körper, wie sie allgemein in den physikalischen Lehrbüchern genannt werden.

 

Der Plan der Materie (B) umfaßt gewisse höhere und subtilere Formen der Materie, deren Existenz die moderne Wissenschaft erst jetzt anerkennt. (Die Phänomene der strahlenden Materie in ihren Phasen von Radium usw. gehören den niederen Unterabteilungen dieses Unterplanes an.)

 

Der Plan der Materie (C) umfaßt Formen der subtilsten und dünnsten Materie, deren Existenz von den gewöhnlichen Gelehrten nicht einmal vermutet wird.

 

Der Plan der ätherischen Substanz umfaßt das, von dem die Wissenschaft als Äther spricht, eine Substanz äußerster Dünnheit und Elastizität, welche den ganzen Raum des Universums durchdringt und als Medium für die Weiterleitung von Energiewellen (Licht, Wärme, Elektrizität usw.) dient. Diese ätherische Substanz bildet ein Verbindungsglied zwischen (sogenannter) Materie und Energie und hat an der Natur beider teil. Die hermetischen Lehren teilen uns übrigens mit, dass auch

dieser Plan sieben Unterabteilungen hat (wie alle anderen Unterpläne) und dass es tatsächlich sieben Äther gibt, nicht nur einen.

 

Als nächster nach dem Plan der ätherischen Substanz kommt der Plan der, Energie (A), welcher die gewöhnlichen der Wissenschaft bekannten Energieformen umfaßt; seine sieben Unterpläne sind beziehungsweise Wärme, Licht, Magnetismus, Elektrizität und Anziehung (eingeschlossen Gravitation, Kohäsion, chemische Affinität usw.) und mehrere andere Energieformen, die durch wissenschaftliche Experimente schon angezeigt, aber bis jetzt noch nicht benannt oder klassifiziert worden sind.

 

Der Plan der Energie (B) umfaßt Unterpläne höherer Energieformen, die bis jetzt von der Wissenschaft noch nicht entdeckt worden sind. Diese Energieformen wurden die "feineren Naturkräfte" genannt; von ihnen wird gesagt, dass sie bei der Manifestation gewisser Formen mentaler Phänomene am Werk sind; durch sie werden solche Phänomene möglich.

 

Der Plander Energie (C) umfaßt sieben Unterpläne von Energie, die so hoch organisiert ist, dass sie manche für das "Leben" charakteristische Merkmale trägt. Diese Energie wurde vom Mind der Menschen auf dem gewöhnlichen Entwicklungsplan noch nicht erkannt, sie ist nur für Wesen des spirituellen Planes verfügbar – solche Energie ist für den gewöhnlichen Menschen unausdenkbar und kann beinahe als "göttliche Macht" angesehen werden. Die Wesen, welche sie anwenden, sind, verglichen mit den höchsten uns bekannten Menschentypen, wie "Götter".

 

Der große mentale Plan umfaßt sowohl Formen "lebender Dinge", die uns im gewöhnlichen Leben bekannt sind, als auch andere Formen, die ausgenommen die Okkultisten - nicht so bekannt sind. Die Klassifikation der sieben mentalen Unterpläne ist mehr oder weniger befriedigend und willkürlich (wenn sie nicht

von kunstvollen Erklärungen begleitet wird, die dem Zweck dieses Werkes fremd sind), wir wollen sie aber doch erwähnen.

 

Die Pläne sind folgende:

I. Der Plan des Mineral-Mind

II. Der Plan des Elemental-Mind (A)

III. Der Plan des Pflanzen-Mind

IV. Der Plan des Elemental-Mind (B)

V. Der Plan des Tier-Mind

Vl. Der Plan des Menschen-Mind.

 

Der Plan des Mineral-Mind umfasst die "Zustände und Beschaffenheit", Einheiten oder Wesen, oder Gruppen und Kombinationen derselben, welche die Formen beleben, die uns als "Mineralien, Chemikalien" usw. bekannt sind. Diese Wesen dürfen nicht mit den Molekülen, Atomen und Körperteilchen selbst verwechselt werden; diese letzteren sind nur die materiellen Körper oder Formen dieser Wesen, ebenso, wie der menschliche Körper nur eine materielle Form und nicht der Mensch "selbst" ist. Diese Wesen können in gewissem Sinne "Seelen" genannt werden und sind Lebewesen eines geringen Grades von Entwicklung, Leben und Mind - nur wenig höher als die Einheiten "lebender Energie", welche die höheren Unterabteilungen des höchsten physischen Planes umfassen. Das Durchschnittsmind schreibt dem Mineralreich gewöhnlich weder Mind, noch Seele, noch Leben zu, die Okkultisten aber wissen, dass im Mineralreich Mind, Seele, Leben existiert und die moderne Wissenschaft nähert sich in dieser Beziehung rasch der Ansicht der Hermetiker. Die Moleküle, Atome und Körperteilchen haben "ihre Liebe und ihren Hass", "Gefallen und Missfallen", "Anziehung und Abstoßung" ",Affinität und Nicht Affinität" usw. Manche der kühnsten modernen Gelehrten haben die Meinung geäußert, dass Wunsch und Wille, Gemütsbewegungen und Gefühle der Atome sich von denen der Menschen nur im Grade unterscheiden. Uns fehlen Zeit und Raum, um dies hier zu beweisen. Alle Okkultisten kennen es als Tatsache und andere verweisen zu Außenseiterbestätigung auf neuere wissenschaftliche Werke. Es gibt auch auf diesem Plan die üblichen sieben Unterabteilungen.

 

Der Plan des Elemental-Mind (A) umfaßt den Zustand oder die Beschaffenheit und den Grad mentaler und vitaler Entwicklung einer Klasse von Wesen, die dem Durchschnittsmenschen unbekannt, den Okkultisten aber wohlbekannt sind. Sie sind für die gewöhnlichen Sinne des Menschen unsichtbar, nichtsdestoweniger existieren sie aber und spielen im Drama des Universums ihre Rolle. Der Grad ihrer Intelligenz steht zwischen der Intelligenz der mineralischen und chemikalischen Wesen einerseits und der Wesen des Pflanzenreiches andererseits. Auch auf diesem Plan gibt es sieben Unterabteilungen.

 

Der Plan des Pflanzen-Mind in seinen sieben Unterabteilungen umfaßt die Zustände und Beschaffenheiten der Wesen des Pflanzenreiches, deren vitale und mentale Phänomene dem Menschen von durchschnittlicher Intelligenz ziemlich gut bekannt sind; im Lauf der letzten zehn Jahre wurden ja viele neue, interessante wissenschaftliche Werke über "Mind und Leben der Pflanzen" veröffentlicht. Die Pflanzen haben Leben, Mind und "Seele" ebenso wohl wie die Tiere, Menschen und Übermenschen.

 



 Pläne der Entsprechung Teil 2

 

Der Plan des Elemental-Mind (B) umfaßt in seinen sieben Unterabteilungen die Zustände und Beschaffenheiten höherer Formen von "Elementalen" oder unsichtbaren Wesen, welche ihre Rolle im Werk des Universums spielen; deren Mind und Leben bildet einen Teil der Stufenleiter zwischen dem Plan des Pflanzen-Mind und dem Plan des Tier-Mind; diese Wesen haben an der Natur

beider Anteil.

 

Der Plan des Tier-Mind umfaßt in seinen Unterabteilungen die Zustände und Beschaffenheiten von Wesen oder Seelen, welche die uns allen bekannten tierischen Lebensformen beseelen. Es ist nicht notwendig, diesen Lebensplan, das Tierreich näher zu besprechen, da uns die Tierwelt ebenso vertraut ist, wie unsere eigene. Der Plan des Elemental-Mind (C) umfaßt in seinen sieben Unterabteilungen jene Wesen, die unsichtbar wie alle Elementale - an der Natur des in unserer Besprechung der sieben mentalen Unterpläne haben wir nur allgemein auf die drei Elemental-Pläne verwiesen. In diesem Werk können wir in Bezug auf diese Pläne nicht ins Detail gehen, denn es gehört nicht in diesen Teil der allgemeinen Philosophie und Lehre. Wir sagen aber noch folgendes, um euch eine etwas klarere Vorstellung von den Beziehungen dieser Pläne zu den bekannteren zu geben: die Elemental-Pläne haben zu den Plänen des mineralischen, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Lebens und deren Mentalität dieselbe Beziehung, wie die schwarzen Tasten des Klaviers zu den weißen. Die weißen Tasten genügen, um Musik hervorzubringen, es gibt aber bestimmte Tonleitern, Melodien und Harmonien, in welchen die schwarzen Tasten ihre Rolle spielen und in denen ihre Gegenwart notwendig ist.

 

Die Elemental-Pläne sind notwendig als "Bindeglieder" von Seelenbeschaffenheiten, Wesenszuständen usw. zwischen den einzelnen anderen Plänen, da gewisse Entwicklungsformen auf ihnen erreicht sind; - dem Leser, der zwischen den Zeilen lesen kann, wird diese letzte Tatsache ein neues

Licht auf die Entwicklungsvorgänge werfen und ihm einen neuen Schlüssel geben für die Geheimtüren der "Sprünge des Lebens" zwischen Naturreich und Naturreich. Alle Okkultisten kennen die großen Elementalreiche genau, viele esoterische Schriften erwähnen diese Reiche häufig. Die Leser von Bulwers "Zanoni" und ähnlicher Erzählungen werden die Wesen, welche diese Lebenspläne bewohnen, kennen. Wenn wir in unserer Betrachtung vom großen mentalen Plan zum großen spirituellen Plan übergehen, was sollen wir da sagen? Wie können wir diese höheren Zustände von Sein, Leben und Mind solchen Minds erklären, die noch unfähig sind, die höheren Unterabteilungen des Planes des Menschen-Mind zu erfassen und zu verstehen? Die Aufgabe ist unmöglich. Wir können von diesem Plan nur ganz allgemein sprechen. Wie kann man einem Blindgeborenen das Licht beschreiben, wie einem Menschen, der niemals etwas Süßes gekostet hat, den Zucker, wie einem Taubstummen die Harmonie?

 

 

Alles, was wir sagen können, ist, dass die sieben Unterpläne des großen spirituellen Planes (von denen jeder seine sieben Unterabteilungen hat) Wesen umfaßt, deren Leben, Mind und Form über das des Menschen unserer Zeit so hoch erhaben ist, als letzteres erhaben ist über den Wurm, das Mineral, ja sogar gewisse Formen von Energie oder Materie. Das Leben dieser Wesen überragt unser Leben so weit, dass wir die Details ihres Lebens nicht einmal denken können; ihr Mind überragt unser Mind so weit, dass wir für sie kaum zu "denken" scheinen und unsere mentalen Vorgänge für sie wie materielle Vorgänge erscheinen. Die Materie, aus der ihre Formen zusammengesetzt sind, gehört den höchsten materiellen Plänen an, ja von manchen Wesen wird gesagt, sie seien in reine Energie gekleidet". Was kann von solchen Wesen gesagt werden?

 

Auf den sieben Unterplänen des großen spirituellen Planes existieren Wesen, von denen wir als von Engeln, Erzengeln, Halbgöttern sprechen. Auf den niederen Unterplänen wohnen jene großen Seelen, die wir Meister und Adepten nennen; nach diesen kommen die großen Hierarchien der englischen Heerscharen, für den

Menschen unausdenkbar; und nach diesen kommen jene Wesen, die wir – ohne eine Unehrerbietigkeit zu begehen -"Götter" nennen dürfen, so hoch stehen sie auf der Stufenleiter der Lebewesen; ihr Wesen, ihre Intelligenz und ihre Macht gleicht der, die von den Menschen der Gottheit zugeschrieben wird. Der höchste Gedankenflug menschlicher Phantasie kann diese Wesen nicht erreichen, nur das Wort "göttlich" ist auf sie anwendbar. Viele dieser Wesen, ebenso wohl wie die englischen Heerscharen haben größtes Interesse an den Vorgängen im Universum und spielen darin eine wichtige Rolle. Diese unsichtbaren Gottheiten und englischen Helfer üben ihren Einfluss auf den Evolutionsprozess und den kosmischen Fortschritt frei und machtvoll aus. Ihr gelegentliches Dazwischentreten und ihr gelegentlicher Beistand bei menschlichen Angelegenheiten haben zu den zahlreichen Legenden, Glauben, Religionen und Traditionen vergangener und gegenwärtiger Rassen geführt. Durch ihr Wissen und durch ihre Macht haben sie wieder und immer wieder auf die Welt eingewirkt, natürlich immer nur nach dem Gesetz des Alls.

 

Und doch, auch die höchsten dieser vorgeschrittenen Wesen existieren nur im Mind des Alls - als seine Schöpfungen - und sind den kosmischen Prozessen und den Gesetzen des Universums unterworfen. Sie sind noch sterblich. Wir dürfen sie "Götter" nennen, wenn wir wollen, aber sie sind doch nur unsere älteren Brüder, die vorgeschrittenen Seelen, welche ihre Brüder überholt haben, und welche die Entzückung des Aufgehens im All vorübergehen ließen, um den Menschen auf ihrer Reise entlang des Pfades helfen zu können. Sie gehören aber dem Universum an, sind seinen Bedingungen unterworfen - sie sind sterblich - und ihr Plan ist unter dem Plan des Absoluten Geistes. Nur die vorgeschrittensten Hermetiker sind fähig, die inneren Lehren über den Existenzzustand auf den spirituellen Plänen und über die Macht, die sich auf diesen Plänen manifestiert, zu erfassen.

 

Die Phänomene des spirituellen Planes sind so viel höher als die des mentalen Planes, dass nur eine Verwirrung der Vorstellungen entstehen könnte, wollten wir versuchen, sie zu beschreiben. Nur jene Menschen, die durch Jahre ihr Mind im Sinne der hermetischen Philosophie geübt haben, ja nur solche, welche aus anderen Inkarnationen früher erworbenes Wissen mitgebracht haben, können verstehen, was unter den Lehren über die spirituellen Pläne gemeint ist. Und viele dieser inneren Lehren werden von den Hermetikern für zu heilig, zu wichtig und sogar zu gefährlich gehalten, als dass sie öffentlich bekannt gegeben würden. Der intelligente Schüler wird verstehen, was wir meinen, wenn wir feststellen, dass "Spirit" - wie es von den Hermetikern gebraucht wird, - gleichbedeutend ist mit "lebende Macht", "beseelte Kraft", "innere Essenz", "Lebensessenz" usw. Diese Bedeutung darf nicht verwechselt werden mit der gewöhnlich in Verbindung mit diesem Ausdruck angewendeten, das heißt "religiös, kirchlich, spirituell, ätherisch, heilig" usw. Der Okkultist gebraucht das Wort "Spirit" im Sinne von "belebendes Prinzip", welches die Idee von "Macht, lebender Energie, mystischer Kraft" usw. in sich trägt. Die Okkultisten wissen auch, dass das, was als "spirituelle Macht" bekannt ist, im schlechten, ebenso wie im guten Sinne angewendet werden kann, (in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Polarität), eine Tatsache, die von den meisten Religionen in ihren Vorstellungen von Satan, Belzebub, Teufel, Luzifer, den gefallenen Engeln usw. anerkannt wurde. Das Wissen von diesem Plan wurde in allen esoterischen Bruderschaften und okkulten Orden im Allerheiligsten, im Geheimraum des Tempels gehütet.

 

Dies aber möge hier gesagt werden: jene, die hohe spirituelle Macht erlangt und dieselbe missbraucht haben, haben ein schreckliches Schicksal zu erwarten, der Schwung des rhythmischen Pendels wird sie unvermeidlich zum fernsten Extrem materieller Existenz zurückschwingen, von wo aus sie ihre Schritte wieder zurück, dem "Spirit" entgegen lenken müssen. Sie müssen all die ermüdenden Runden des Pfades durchschreiten, wobei ihre Qual dadurch vergrößert sein wird, dass sie immer die Erinnerung an jene Höhen in sich tragen, aus denen sie infolge ihrer eigenen bösen Handlungen gestürzt sind. Alle vorgeschrittenen Okkultisten wissen, dass die Legenden von den gefallenen Engeln auf Tatsachen beruhen. Das selbstsüchtige Streben nach Macht auf den spirituellen Plänen fährt unvermeidlich zu dem Ergebnis, dass die selbstsüchtige Seele ihr spirituelles Gleichgewicht verliert und soweit zurückfällt, als sie sich vordem erhoben hatte. Aber auch solchen Seelen ist Gelegenheit zu einer Rückkehr geboten, - solche Seelen machen die Rückreise, auf der sie die schreckliche Strafe nach dem unveränderlichen Gesetz zahlen. Zum Schluss wollen wir euch noch einmal daran erinnern, dass nach dem Prinzip der Entsprechung, welches die Wahrheit enthält: "Wie oben, so unten, wie unten, so oben", alle sieben hermetischen Prinzipien auf all den zahlreichen physischen, mentalen und spirituellen Plänen in voller Wirksamkeit sind. Das Prinzip von der mentalen Substanz ist natürlich auf alle Pläne anwendbar, weil alle im Mind des Alls gehalten werden. Das Prinzip der Entsprechung manifestiert sich auf allen

 

Plänen, weil zwischen den einzelnen Plänen Übereinstimmung, Harmonie und Entsprechung besteht. Das Prinzip der Schwingung manifestiert sich auf allen Plänen, beruhen doch die Unterschiede, welche die "Pläne" bilden, selbst auf der Schwingung, wie oben erklärt wurde. Das Prinzip der Polarität manifestiert sich auf jedem Plan, da die Extreme der Pole augenscheinlich entgegengesetzt und widersprechend sind. Das Prinzip des Rhythmus manifestiert sich auf jedem Plan, da die Extreme der Pole augenscheinlich entgegengesetzt und widersprechend sind. Das Prinzip des Rhythmus manifestiert sich auf jedem Plan, da die Bewegung der Phänomene ihre Ebbe und Flut, ihr Steigen und Fallen, ihr Eingehen und Ausgehen hat. Das Prinzip von Ursache und Wirkung manifestiert sich auf jedem Plan, da jede Wirkung ihre Ursache und jede Ursache ihre Wirkung hat.

 

Das Prinzip des Geschlechts manifestiert sich auf jedem Plan, da sich die schöpferische Energie immer manifestiert und nach ihren männlichen und weiblichen Aspekten wirkt. "Wie oben, so unten, wie unten, so oben." Dieses Jahrhunderte alte hermetische Axiom enthält eines der größten Prinzipien des Universums. Je weiter wir in unserer Betrachtung der übrigen Prinzipien fortschreiten, desto klarer werden wir die Wahrheit der universellen Natur dieses großen Prinzips der Entsprechung sehen.

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