Engel

HERMETISCHE PHILOSOPHIE
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Camelot Akademie - Schule für Geistieges Heilen & Reiki

Engel

 


 

Die sieben hermetischen Prinzipien    Der Plan der Entsprechung   Die mentale Transformation  
Hermetische Prinzipien des Geschlechts
Hermetische Prinzipien der Kausalität   Hermetische Prinzipien der Polarität  Hermetische Prinzipien des Rhythmus Hermetische Prinzipien der Schwingung  Die hermetische Philosophie  
 Hermetische Axiome
  Prinzip von Ursache und Wirkung  Prinzip des Rhythmus   Prinzip des Geschlechts   
Prinzip der Schwinung
  Prinzip der Polarität   Prinzip der Mentalität   Prinzip der Entsprechung   Mentales Universum   
Das göttliche Paradoxon
  Das All in allem   Das All selbst    Links Kontatkt   Seminare

 


 

 Das göttliche Paradoxon Teil 1

 

Das All ist Spirit (Reiner Geist)! Aber was ist Reiner Geist? Diese Frage lässt sich nicht beantworten, weil eine Definition des Reinen Geiste praktisch der Definition des Alls gleichkäme; da All aber kann weder erklärt noch definiert werden Reiner Geist (Spirit) ist einfach ein Name, den die Menschen der höchsten Vorstellung von unendlichem lebendem Mind geben - bedeutet die "wirkliche Essenz" - bedeutet lebendes Mind, so hoch über dem uns bekannten Leben und Mind stehend, als diese über mechanischer Energie und Materie stehen.

 

Reiner Geist übersteigt unsere Erkenntnis, wir gebrauchen den Ausdruck nur, um an das All zu denken und von ihm zu sprechen. Um an Reinen Geist denken zu können und ihn einigermaßen zu verstehen, sind wir berechtigt ihn uns als unendliches, lebendes Mind zu denken, freilich muss es uns immer bewusst sein, das wir ihn niemals voll begreifen können. Entweder muss uns dies bewusst bleiben oder wir müssen überhaupt aufhören, darüber nachzudenken. Gehen wir nun weiter und betrachten wir die Natur des Universums, als Ganzes und in seinen Teilen.

 

Was ist das Universum? Wir haben gesehen, dass nichts außerhalb des Alls sein kann. Dann ist das Universum das All? Nein, dies kann nicht sein, weil das Universum aus vielem aufgebaut erscheint und in fortwährendem Wechsel begriffen ist; aber auch noch in anderer Hinsicht entspricht es nicht der Vorstellung, die wir vom All haben müssen, wie wir sie in unserer Lektion festgestellt haben. Wenn aber das Universum nicht das All ist, dann muss es nichts sein – dies scheint auf den ersten Blick der einzig mögliche Schluss zu sein. Diese Antwort kann aber unsere Frage nicht befriedigend lösen, weil wir die Existenz des Universums fühlen.

 

Wenn aber das Universum weder das All noch nichts ist, was kann es sein? Prüfen wir diese Frage. Wenn das Universum überhaupt existiert oder zu existieren scheint, muss es irgendwie vom All ausgehen, muss es eine Schöpfung des Alls sein. Da aber etwas niemals von nichts kommen kann, woraus könnte das All das Universum erschaffen haben? Mehrere Philosophen haben diese Frage beantwortet, indem sie sagten, das All habe das Universum aus sich selbst erschaffen, d. h. aus dem Wesen und der Substanz des Alls. Dies kann aber nicht richtig sein, weil das All nicht vermindert und nicht geteilt werden kann, wie wir gesehen haben, und dann - wenn es auch so wäre, wäre nicht jedes Teilchen im Universum sich seines Allseins bewusst ?

 

Das All könnte weder sein Wissen von sich selbst verlieren, noch wirklich ein Atom oder blinde Kraft oder ein niederes lebendes Wesen werden. Manche Menschen, die wußten, dass das All tatsächlich alles ist, dass aber auch sie, die Menschen, existieren, haben daraus kühn den Schluss gezogen, dass sie und das All identisch seien.

 

Zur Freude der Menge und zum Kummer der Weisen erfüllten sie die Lüfte mit ihren Rufen "lch bin Gott". Im Vergleich zu dieser Anmaßung wäre der Anspruch des Atoms "Ich bin Mensch" noch bescheiden zu nennen. Was aber ist dann das Universum, wenn es nicht das All ist, ja nicht einmal vom All erschaffen wurde, indem dieses sich teilte ? Was sonst kann es sein – woraus sonst kann es gemacht worden sein? Dies ist die große Frage. Prüfen wir sie sorgfältig

 

Wir finden, dass uns das Prinzip der Entsprechung (siehe Lektion 2.1) hier zu Hilfe kommt. Das alte hermetische Axiom "Wie oben so unten" muss zur Lösung dieser Schwierigkeit herangezogen werden. Bemühen wir uns, einen flüchtigen Schimmer des Wirkens auf höheren Plänen zu erhalten, indem wir unseren eigenen Plan beobachten und prüfen.

 

Das Prinzip der Entsprechung muss sich auf dieses Problem ebenso gut wie auf andere Probleme anwenden lassen. Sehen wir also zu! Wie schafft der Mensch auf seinem eigenen Daseinsplan? Vorerst mag er schaffen, indem er etwas aus äußeren Materialien schafft. Dies kann aber für unser Problem nicht zutreffen, weil es außerhalb des Alls keine Materialien gibt, aus welchem es es schaffen könnte. Eine zweite Möglichkeit des Schaffens: Der Mensch erzeugt, reproduziert seine Art durch den Vorgang der Zeugung, welcher eine Vervielfältigung seines Selbst ist, indem der Mensch einen Teil seiner Substanz auf seine Nachkommenschaft überträgt. Aber auch dieser Vorgang kann beim All nicht zutreffen, weil das All weder einen Teil seines Selbst übertragen und abgeben, noch sich selbst reproduzieren oder vervielfältigen kann - im ersten Fall wäre es ein Wegnehmen vorn All, im zweiten Fall eine Vervielfältigung des Alls oder ein Hinzufügen zum All.

 

Alle diese Gedanken sind absurd. Gibt es noch eine dritte Art, in welcher der Mensch erschafft ? Ja, es gibt eine dritte Art - er schafft mental! Wenn er mental schafft, benützt er keine äußeren Materialien und reproduziert er sich nicht, und doch durchdringt sein Geist die mentale Schöpfung. Nach dem Prinzip der Entsprechung dürfen wir mit Recht annehmen, dass das All das Universum mental schafft, in einem Vorgang, ähnlich dem, in dem der Mensch mentale Bilder schafft.

 

Und diese Ansicht der Vernunft stimmt genau mit den Ansichten der Erleuchteten überein, wie sie in deren Lehren und Schriften dargelegt werden. So waren die Lehren der Weisen, so war die Lehre des Hermes. Das All kann nur mental schaffen, ohne Materie zu gebrauchen (und es gibt keine, die gebraucht werden könnte) oder sich selbst zu reproduzieren (was auch unmöglich ist). Dieser vernünftigen Folgerung können wir nicht entgehen, sie stimmt ja auch - wie wir schon sagten - mit den höchsten Lehren der Erleuchteten überein. Gerade so, wie ein Schüler sein eigenes Universum in seiner eigenen Mentalität erschaffen kann, ebenso erschafft das All Universen in seiner eigenen Mentalität.

 

Das Universum des Schülers aber ist die mentale Schöpfung eines endlichen Mind, während das Universum des Alls die Schöpfung eines unendlichen Mind ist. Die beiden sind ähnlich in der Art, aber unendlich verschieden im Grad. Fortschreitend werden wir den Vorgang der Schöpfung und Manifestation genauer studieren.

 

Das aber müsst ihr schon jetzt festhalten: Das Universum und alles, was es enthält, ist eine mentale Schöpfung des Alls. Wahrlich alles ist Mind! "Das All schafft in seinem unendlichen Mind zahllose Universen, die durch Äonen bestehen - und doch, für das All ist Erschaffung, Entfaltung, Verfall und Tod von Millionen von Universen nicht länger als ein Augenblick." Das Kybalion

 

"Das unendliche Mind des Alls ist der Schoss der Universen."

 

 



Das göttliche Paradoxon Teil 2

Das Prinzip des Geschlechts ist auf allen Lebensplänen manifestiert, auf dem materiellen, mentalen und  spirituellen. Aber, wie wir schon früher bemerkten, Geschlecht bedeutet nicht Sexualität - Sexualität ist nur die materielle Manifestation von Geschlecht. Geschlecht bedeutet "auf Erzeugung oder Schöpfung bezüglich". Und wo immer etwas erzeugt oder erschaffen wird, muss auf allen Plänen - das Prinzip des Geschlechts wirken. Und dies trifft sogar bei der Erschaffung von Universen zu. Nun darf man aber nicht glauben, dass wir lehren wollen, es gäbe einen männlichen und einen weiblichen Gott oder Schöpfer. Dies wäre nur eine Verdrehung der alten Lehren. Die wahre Lehre ist, dass das All, in sich selbst, über dem Geschlecht steht, wie es auch über jedes andere Gesetz, die Gesetze von Raum und Zeit inbegriffen, erhaben ist.

 

Das All ist das Gesetz, aus dem die Gesetze hervorgehen, und ist ihm nicht unterworfen. Wenn sich aber das All auf dem Plan der Zeugung oder Schöpfung offenbart, dann handelt es in Übereinstimmung mit Gesetz und Prinzip, weil es sich auf einem niederen Daseinsplan bewegt. Und folglich manifestiert es das Prinzip des Geschlechts in seinen männlichen und weiblichen Aspekten, natürlich auf dem mentalen Plan. Diese Vorstellung mag manchen Schüler, der zum erstenmal von ihr hört, überraschen, aber alle haben sie tatsächlich in ihrer täglichen Auffassung angenommen. Man spricht von der Vaterschaft Gottes, von der Mutterschaft der Natur - von Gott, dem göttlichen Vater, und von der Natur, der universalen Mutter - und hat so instinktiv das Prinzip des Geschlechts im Universum anerkannt. Oder etwa nicht? Die hermetischen Lehren sprechen aber nicht von einer wirklichen Zweiheit – das All ist eins -, die beiden Aspekte sind nur Manifestationsaspekte.

 

Die Lehre ist, dass das vom All manifestierte männliche Prinzip von der wirklichen mentalen Erschaffung des Universums gewissermaßen abseits steht. Es projiziert seinen Willen auf das weibliche Prinzip (welches man Natur nennen kann), worauf das letztere die eigentliche Evolution des Universums beginnt, von einfachen Aktivitätszentren an bis zum Menschen, und dann weiter und höher, alles nach wohl gegründeten und streng durchgesetzten Naturgesetzen. Wenn man die alten Gedankenbilder vorzieht, kann man sich das männliche Prinzip als Gottvaterdenken, das weibliche als die Natur, die universale Mutter, aus deren Schoß alle Dinge geboren wurden. Das ist mehr als eine bloße poetische Redefigur, es ist eine Idee vom wirklichen Vorgang der Schöpfung des Universums. Man darf aber nie vergessen, dass das All Eins ist, und dass in seinem unendlichen Mind das Universum erzeugt und erschaffen wird und existiert. Um eine klarere Vorstellung zu gewinnen, mag es gut sein, das Gesetz der Entsprechung auf sich selbst und auf sein eigenes Mind anzuwenden.

 

Ihr wisst, dass jener Teil eures Selbst, welches man "Ich" nennt, abseits steht und der Schöpfung mentaler Bilder in euerem eigenen Innern zusieht. Der Teil eures Selbst, in welchem die mentale Schöpfung stattfindet, kann das "Mich" genannt werden zum Unterschied vom "lch", welches abseits steht und die Gedanken, Ideen und Bilder des "Mich" sieht und prüft. "Wie oben, so unten!" - erinnert euch dieses Satzes, und das Phänomen des einen Planes mag dazu dienen, die Rätsel höherer oder niederer Pläne zu lösen.

Ist es ein Wunder, dass der Mensch, das Kind, diese instinktive Ehrfurcht vor dem All fühlt - wir nennen dieses Gefühl "Religion" -, diese Achtung und Ehrfurcht vor dem Vater-Mind? Ist es ein Wunder, dass der Mensch, wenn er die Werke und Wunder der Natur betrachtet, von einem mächtigen Gefühl übermannt wird, welches in seinem innersten Wesen wurzelt?

 

Es ist das Mutter-Mind, welches er umarmt, wie ein Kind die Brust der Mutter. Man darf aber nicht in den Fehler verfallen, zu glauben, dass diese kleine Welt um uns - die Erde, die nur ein Stäubchen im Universum ist - das Universum selbst sei. Es gibt Millionen und Millionen solcher und größerer Welten. Und es gibt Millionen und Millionen solcher Universen im unendlichen Mind des Alls. Sogar in unserem eigenen kleinen Sonnensystem gibt es Regionen und Daseinspläne, die viel höher sind, als unsere, und Wesen, im Vergleich zu denen wir erdgebundenen Sterblichen das sind, was die schleimigen Lebensformen des Meeresgrundes im Vergleich zu den Menschen sind. Es gibt Wesen, deren Mächte und Eigenschaften höher sind, als sie der Mensch von Göttern erträumte. Und doch waren diese Wesen einst wie wir, und noch tiefer stehend, und ihr werdet einmal ihnen gleich sein und noch höher denn dies ist die Bestimmung des Menschen, wie sie von den Erleuchteten gelehrt wird. Und Tod ist nichts Reales, nicht einmal im relativen Sinn - Er ist nur eine Geburt zu einem neuen Leben - ihr werdet weitergehen und weiter und weiter zu höheren und immer noch höheren Daseinsplänen, durch Äonen und Äonen.

 

Das Universum ist eure Heimat und ihr werdet seine fernsten Verborgenheiten erforschen vor dem Ende der Zeit. Ihr wohnt im unendlichen Mind des Alls, eure Möglichkeiten sind in Raum und Zeit unendlich. Und am Ende des großen Zyklus der Äonen, wenn das All seine Schöpfungen in sich selbst zurückzieht, - da werdet ihr freudig gehen, denn dann werdet ihr verstehen können, was es heißt, Eins mit dem All zu sein. So lautet der Bericht der Erleuchteten - welche auf dem Pfade wohl vorangeschritten sind. Bis dahin aber bleibt ruhig und heiter - ihr seid sicher und beschützt von der unendlichen Macht des Vater-Mutter-Mind. "Im Vater-Mutter-Mind sind sterbliche Kinder daheim." Das Kybalion "Es gibt niemanden im Universum, der vaterlos oder musterlos wäre."

 

Das Kybalion


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