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Brigitte Seidl
Reikimeister-/Lehrerin
spirit. Lebensberaterin
metaphysische Heilern

 


Sebastian Lichtenberg
Reikimeister
spirit. Lebensberater
metaphyischer Heiler


KONTAKT:
Camelot Akademie
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Tel: 08152.980 178
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Reiki Lebensregeln - Alt & Neu

Ich möcht hier versuchen die fünf Reiki Lebensregeln korrekt ins deutsche zu übersetzen......

1. Lebensregel:

Die traditionelle Übersetzung lautet: Gerade heute ärgere dich nicht.

Damit ist einerseits die Aufforderung: "ärgere Dich" und als nächstes "nicht" verknüpft. Tiefenpsychologisch gelangt mit dem "ärgere Dich" das Bild eines sich ärgernden Menschen ins Unterbewußtsein, welches emotional stark aufgeladen ist. Das "nicht" wird nur in schwach wirkende Bilder übersetzt, oft fällt es sogar ganz raus auf dem Weg ins Unterbewußtsein.

Wie dieser Satz nun auf unbewußter Ebene wirkt (und wir sind nun mal eben noch weit davon entfernt vollbewußte Wesen zu sein) ist nun leicht zu sehen: "Gerade heute ärgere Dich"

Das kann sicher nicht im Sinne Usuis gewesen sein :-), und in der Tat sind in der japanischen Sprache mit dieser Lebensregel genau entgegengesetzte Bilder verknüpft. Die japanische Sprache die noch sehr viel mehr in Bildern und Symbolen denkt als unsere aus Buchstaben zusammengesetzten Worte, vermittelt bei dieser Lebensregel ein Bild der totalen Abwesenheit von Ärger, ein Bild wo aller Ärger weit weit weg ist, sozusagen hinter einem Berg, oder einer Bergkette... jedenfalls soweit weg, daß er mich nicht erreichen, berühren kann.

Es wurde also ursprünglich ein total friedliches Bild übermittelt mit dieser Affirmation.

An diesem Beispiel zeigt sich deutlich wie Japaner einfach eine grundsätzlich andere Art zu denken haben. Für diesen Zustand bzw dieses Bild gibt es in westlichen Sprachen kein entsprechendes Wort, weshalb eine korrekte Übersetzung (zumindest in einen kurzen einprägsamen Satz) kaum möglich ist. Denkbar wäre zB:

"Gerade heute lasse allen Ärger los, und erlebe den Zustand der daraufhin folgt".

Man könnte nun argumentieren daß die Abwesenheit von Ärger automatisch die Anwesenheit von Freude bedeutet. Darum halte ich folgende Übersetzung für gut:

Gerade heute freue Dich !

2. Lebensregel:

Die traditionelle Übersetzung lautet: Gerade heute sorge dich nicht.

Doch auch hier dasselbe wie oben. Fürs Unterbewußtsein fällt das schwach wirkende Wort "nicht" meist raus. (An dieser Stelle sei auch auf ein lehrreiches Beispiel aus der katholischen Kirche verwiesen: "Du sollst nicht töten". Auch dieses "nicht" fällt raus, da das Bild welches mit "töten" verknüpft ist alles andere übertönt, und die Folgen sind ja aus der Praxis bekannt: Kaum eine Glaubensgemeinschaft hat mehr getötet als Christen, und auch heute noch wird von Evangelischen und Katholiken Tiermord in vielerlei Varianten praktiziert.

oder ein weiteres lehrreiches Beispiel: Der alljährliche Vorsatz mancher Raucher zu Neujahr: "In diesem Jahr will ich nicht mehr rauchen". Auch hier fällt fürs Unterbewußte das "nicht" raus: "In diesem Jahr will ich mehr rauchen" lautet die Suggestion, und in der Praxis kommt es dann auch immer so..)

Doch zurück zur zweiten Lebensregel. Ähnlich wie bei der ersten Lebensregel wurde im Japanischen ursprünglich ein Bild der Abwesenheit von Sorgen vermittelt, weit weit weg... jedenfalls nicht hier und jetzt und heute ! Ein Übersetzungsversuch wäre zB:

"Gerade heute lasse alle Sorgen los, und erlebe den Zustand der daraufhin folgt". Also sei sorgLos Glücklich. Ich halte folgende Übersetzung für gut, weil sie kurz und doch passend ist:

Gerade heute sei glücklich !

3. Lebensregel:

Sei dankbar für die vielen Segnungen.

Diese Regel ist indirekt auch Aufforderung, diese vielen Segnungen, die uns tagtäglich begegnen zu erkennen. Denn nur dann können wir ja dankbar dafür sein.

4. Lebensregel:

Verdiene dein Brot mit ehrlicher Arbeit.

Diese Regel wird verständlich wenn das Umfeld betrachtet wird, in dem Usui jahrelang gelehrt hat: Slums, mit entsprechend "üblen" Sitten...

Für den normalen Reiki-Praktizierenden in Deutschland heute scheint diese Regel zunächst selbstverständlich. Im erweiterten Sinne beinhaltet sie allerdings generell die Forderung nach Ehrlichkeit im Zusammenhang mit Geld (==> Wurzelchackra, Grundlage..)

- also zB nicht zu stehlen

- keine Handlungen auszuführen, zu denen man nicht berechtigt ist

- keine Energien zu "rauben". Geld zB ist auch eine Energie.

Ehrlichkeit im Umgang mit Geld beinhaltet, nur Geld auszugeben, welches man selbst besitzt; Geld auszugeben was man nicht besitzt ist energetisch wie Diebstahl - man macht sich schuldig dabei.

Also keine Schulden machen, und offene Rechnungen (=sind auch Schulden) sofort zu bezahlen/begleichen.

Lebe ein schuldenfreies Leben ist die eigentliche Botschaft und Forderung dieser Lebensregel. Ihre Beachtung kann sehr viel positives bewirken. (>>mehr)

5. Lebensregel:

Sei freundlich zu allen Wesen.

Gemeint ist damit die Art von Freundlichkeit, die aus dem Herzen kommt :-)

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Schamanismus lebt!

Die Erde lebt. Sie besitzt viele Bewußtseinschichten. Eine dieser Bewußtseinschichten ist der Mensch. Die Erde lebt. Sie besitzt viele Bewußtseinschichten. Eine dieser Bewußtseinschichten ist der Mensch. Er stellt die empfindlichste, entwicklungsbedürftige und komplizierteste Form dar. Damit der Mensch seine globale Eingebundenheit in den Gesamtkörper der Erde ganzheitlich begreift, gibt es neben all den Forschungszweigen und Wissenschaften die Schamanen bzw. den Schamanismus. Sie stimmen, durch ihre Fähigkeit an den anderen unsichtbaren Schichten und Wirklichkeiten teilnehmen zu können, das Verhältnis zwischen dem Weltbewußtsein und der individuellen Entwicklung immer wieder neu ab. Dazu benötigen sie Denk- und Vorstellungsmodelle die dem Menschen helfen, die Erde in Unschuld und Vertrauen anzunehmen und seine evolutionäre Bestimmung zu erfüllen.
Die Lehren wandelten sich im Laufe der menschlichen und planetaren Entwicklung. Heute stehen wir wieder an einem Punkt, der eine Neuorientierung der Beziehung zu unserer Umwelt - Steine, Tiere, Pflanzen, Menschen - erfordert. Der Mensch ist jetzt reifer und bereit zu verstehen und zu handeln.
Das Wissen dazu war und ist vorhanden. Es setzt sich zusammen aus den alten Weisheitslehren der Naturvölker, verbunden mit den Erkenntnissen der modernsten Wissenschaft. Doch reicht dies allein nicht aus. Geht der äußere Weg nach oben zu den Sternen, so führt der innere Weg zur Erde, zurück zur Verwurzelung mit der Quelle, den Urgrund. Verantwortungsbewußtes Handeln auf allen Ebenen ist gefragt um eine Erdkultur zu schaffen in der human, völkerübergreifend und planetar verschiedene Kräfte in eine höheren Bewußtseinsform, der Liebe, zusammenwirken können.


Schamane

Schamane bedeutet Heiler und geistiger Führer. Nur er/sie hat Zugang zu dem alten Wissen. Er/sie trägt die Verantwortung für die körperliche und seelische Verfassung der Stammesmitglieder und auch deren Gemeinschaft. Er/sie hat die Fähigkeit über heilige Rituale (auch körperliche Toderfahrung) in Kontakt mit der Geisterwelt und mit der anderen, unsichtbaren Wirklichkeit zu kommen. Aufgaben und Praktiken ähneln bei asiatischen, afrikanischen und indianischen Medizinmenschen.
Ein Schamane als Bewahrer des über 45 000 Jahre alten Wissens, wird man durch Geburt ( z.B. Jesus) und/oder Bestimmung; die Ausbildung dauerte Jahrzehnte.
Seit Urbeginn gab es Medizinen bestimmter Menschen, deren Inhalt es war, altes Wissen zu bewahren und weiterzugeben.
Heute gibt es viele Männer und Frauen auch in unserem Kulturkreis, die Schamanen sind und meist im Verborgenen wirken. Manchmal ist auch ein Guru ein Schamane. Sie wurden entweder schon als Kind oder mitten im Leben stehend initiiert z.B. durch schwere Krankheit und hielten und halten Ihre Gaben oder Fähigkeiten oft geheim. Unsere Geschichte ist noch nicht geheilt, jetzt wirkende Medizinfrauen und Medizinmänner werden nicht geehrt und geachtet vom Volk, sondern Ratsuchende nehmen ihre Dienste meist heimlich in Anpruch.
Inzwischen hat die WHO anerkannt, daß schamanische Heilrituale von gleicher Wirksamkeit wie die der Schulmedizin sind. In USA arbeiten bereits Ärzte immer häufiger mit Schamanen zusammen.

Zeremonie = Ritual

Das Ritual ist eine religiöse Handlung die einen festgelegten Ablauf hat. (Religiöses Erleben hat nichts mit Glauben sprich "Für- Wahr- Halten" zu tun). Über den bestimmten Handlungsrahmen eines Rituals kommen Menschen in ein bestimmte innere Haltung um Zugang zum Unbewußten und der nicht sichtbaren Welt zu bekommen. (siehe auch Trance). Die Geschichte machte dieses Wissen vergessen und später benutzten und kreierten nur noch Magier und Priester Rituale, bis heute. In alten Kulturen waren Rituale normal und die Naturvölker machten Zeremonien und Erdrituale zu einem wesentlichen Teil ihres Lebens.

Alltägliche Rituale, im weiteren Sinne sich jede wiederholende Handlung, kennt besonders unsere westliche Welt, (schlafen, essen, Morgenzeitung lesen, Hausputz usw.) stabilisieren den Menschen, geben ihm einen Bezugs- und Orientierungsrahmen. Ohne sie wäre er hilflos und ohne sie gäbe es kein Überleben auf der materiellen Ebene.
Rituale prägen uns und unser Leben ist voll von Ritualen oder rituellen Handlungen. Wir brauchen sie, um uns geborgen zu fühlen, Kraft zu schöpfen, unser Bedürfnis nach Rhythmus zu befriedigen, für geregelte Abläufe, dem Chaos auszuweichen. Rituelle Vorgänge prägen unsere Feierlichkeiten und Festzeiten im Jahresablauf (Geburtstag, Weihnachten, Hochzeit, Jubiläen usw.
Andererseits engen unsere Rituale ein und töten das Bewußtsein, den Spirit ab. (Rauchen, Griff zur Flasche, Süßes nach dem Essen usw.).
Gleichbleibende Handlungen wurden und werden in Form von Gebets-, Bitt- od. Heil kreisen, Gebetsmühlen, Rosenkranz, Gospels, Wallfahrten, Klagemauer usw. auf der ganzen Welt zelebriert. Sie gehörten zum alltäglichen für Heilung, Segnung, Entscheidungsfindung u.a. Da wir bis heute größtenteils dieses Wissen vergessen verdrängt haben, sind wir wie die Erde weniger gesund und heil. Es sind die Erdenmenschen die ihr Gleichgewicht verloren haben und ihr Verhältnis zum Rest der Schöpfung in Ordnung bringen müssen.
Außerdem haben wir in diesem Erdenleben einen Auftrag den es zu erkennen gilt. Eine Zeremonie ist nun eine Möglichkeit für Menschen tief in Kontakt mit seinen seelischen und geistigen Wurzeln zu kommen, Energie zu sammeln und mit den Geistmächten zu tanzen, die sowohl ihm als auch der Erde helfen helfen. Das heilige Medizinrad u.a. kann die richtige Balance lehren.
Jeder Mensch kann Rituale für sich alleine zelebrieren, aber reicher werden sie durch die Teilnahme mehrerer Menschen, durch das Teilen mit anderen. Einige Zeremonien zur Reinigung und Balancierung seien hier dargestellt. Im "Herz" aller Zeremonien, wie sie hier gemeint sind, steht, daß man in Unschuld und Vertrauen seinem "Höheren Selbst" und der Intuition seines Herzens folgt.

Dies ist ein Segensgebet des Volkes der Navajo

Ich werde für immer glücklich sein
Nichts kann mich daran hindern.
Ich gehe, und Schönheit ist vor mir.
Ich gehe, und Schönheit ist hinter mir.
Ich gehe, und Schönheit ist über mir.
Ich gehe, und Schönheit ist unter mir.
Schönheit umgibt mich, wohin immer ich gehe.
Schön sind auch meine Worte.
Ich stelle mir jetzt die Schönheit des Lebens vor.
Ich fühle sie in meinem Inneren, wenn ich das Gebet spreche.
Je mehr Heil - Sein ich ausstrahle, desto stärker wird meine Heilkraft.
Jetzt gehe ich durch das Leben in Schönheit.


Indianisches Medizinrad - Astrologie der Erde

Dank enormer Pionierarbeit einiger Frauen und Männer seit über einem halben Jahrhundert, dürfen wir heute wieder von heiligen Ursprungsritualen und Zeremonien lernen.
Das indianische Medizinrad ist ein wichtiges Werkzeug in der heutigen Zeit. Indem wir mit dem Medizinrad lernen, lernen wir über uns und das Universum und können lebensspendene Veränderungen herbeiführen.
Das Medizinrad ist die geniale Form, um individuelle Wahrheiten und die Schlüssel lehren zusammenzubringen. Das führt uns nicht hinauf zu den Sterne, sondern bringt uns auf und in die Erde.
Das Abhalten von Medizinradzeremonien jetzt im Wassermannzeitalter ist die Möglichkeit, Kräfte zu vereinen und der Erde und all ihren "Kindern" auf kraftvolle Weise Energie zurückzugeben und uns bei unseren Bewußtwerdung- und Heilungsprozessen zu helfen. Da dieses Wissen in unseren Zeiten gemeinsam geöffnet und angewandt werden kann, ist auch eine Art von Heilen - Schamanismus im Entstehen, indem nicht nur der Einzelne sondern die Kraft Aller eine ganz wichtige Rolle spielt.
Es waren Sun Bear und Harley Swiftdeer die ungefähr vor 20 Jahren als Schamanen und Gesandte ihres Volkes das indianische Medizinrad in den Westen brachten. Es folgten bald Medizinfrauen und Medizinmänner anderer indianischer Traditionen. Es war Vision und Anliegen, uns sogenannten zivilisierten Menschen mit Hilfe des Medizinradwissens eine Brücke zu bauen, uns wieder in Verbindung mit der Materiellen und der Welt des Spirituellen zu bringen. Denn jeder Mensch hat die Anlage zum Träumen und Visionen zu haben und die innewohnenden, evolutionär angelegten Kräfte warten darauf geweckt zu werden, um unsere wirkliche Beziehung zu allen Lebewesen auf der Erde zu verstehen. Das bewußte Zusammenwirken mit GAIA, dem intelligenten Geist der Erde ist ein wichtiger Schlüssel dazu. Denn um die Umwelt zu schützen, benötigen wir ein Verständnis für ihre und unsere spirituelle Kraft.

Das indianische Medizinrad, auch "Astrologie der Erde" genannt, ist ein machtvolles Sprungbrett, mit dessen Hilfe wir uns sofort und überall mit den Energien des Universums verbinden können. Es gibt verschiedene Medinzinräder die uns für die Bearbeitung unausgewogener Energiemuster und Bewußtseinszustände zur Verfügung stehen, um individuelle und universelle Trennung aufzuheben. Sie zeigen eine Beschreibung der Wirklichkeit, der sichtbaren und unsichtbaren Welt, durch die wir lernen können, unsere Schwächen und Stärken auszugleichen. Durch Zeremonien und Übungen mit dem Medizinrad bringen wir Licht in die dunkle und unbekannte Seite unseres Wesens, damit wir in Kommunikationen mit allen Welten und Wesen treten können.
Es macht uns wach und aufnahmebereit für spirituellen Erfahrung, und wir können unsere Wirklichkeit immer wieder und sofort verändern und neu bestimmen.

Beginn des Tanzes im

Süden
Süden Reich der Pflanzen - Wasser - Emotionen - Unschuld und Vertrauen - Mythologie - Unterhaltung - Kind-Substanz-Schild
Südwesten Spiegel - Träume - Symbole - Visionen
Westen Reich der Steine - Erde - Mineralien - Innenschau - Körper - Tod - Tagtraum - Frau/Mannschild od. Erwachsenen-Geist-Schild
Nordwesten Heilige Gesetze und heilige Bilder
Norden Reich der Tiere - Luft - Verstand - Weisheit - Herz - Erwachsenen-Substanz-Schild
Nordosten Gestaltungsmuster unserer Energiebewegung - Veränderung
Osten Reich der Menschen - Feuer - Licht - Spirit - Inspiration - Handeln - Auferstehung- Jungen/Mädchen-Schild
Südosten Selbstkonzepte - Heilige Ahnen - Erinnerung
Zentrum Liebe

Früher wurden Medizinräder/Steinkreise für Gebet, Heilung, Kraft sammeln od. andere Anliegen, an exponierten Stellen, an sogenannten Kraftpläzen in der Natur gebaut, die man finden oder neu bestimmen kann. Die beste Art ein Medizinrad wirklich zu verstehen, ist es, es in Raum und Zeit aufzubauen. Z.B. durch einen Steinkreis, dann in den jeweiligen Richtungen mit Blick zum Zentrum sitzen und die unterschiedlichen Aspekte der dort herrschenden Energiequalitäten spüren. Heute ist es gut mit anderen und/oder mit einer Leitung das Medizinrad tanzen, es gibt in einigen Regionen ausgebildete ausgebildete Zeremonien leiter/innen.

Die Botschaft der Schamanen aller Welt -nicht nur der indianischen- ist eine Aufforderung uns dem Gegenwärtigen, jedem Augenblick in und um uns zuzuwenden. Die Entscheidung liegt in uns.

Gebet Durchgabe
Ich will darüber sprechen, daß alle individuellen Wahrheiten einen einzigen Ursprung haben, in allen Kult uren und zu allen Zeiten dieser Erde. Ich will darüber sprechen, daß alles gut ist, so wie es ist. Ich will da rüber sprechen worüber ich sprechen kann, was ich erfahren habe mit Lehrern und Lehren des Medizin rades in meinem Leben auf der Erde. Ich will darüber sprechen und danken für die Lehren des Medizin rades die mir begegnet sind. Ich will darüber sprechen und sie weitergeben in Unschuld und Vertrauen. Ich will über die Astrologie der Erde sprechen, so wird das Medizinrad auch genannt. Ich will sprechen über all die anderen Medizinräder, die den großen Zyklus aufzeigen.
Ich habe mit dem Wolf geheult, bin tief in dem Schildkrötenbauch gesessen, habe getanzt mit dem Licht der Sonne. Ich habe vom Spirit der Pflanzen empfangen. Ich habe mit den Kräften des Bären gehalten, habe die Hochzeit mit Licht und Liebe gefeiert, habe mich geheilt mit den Mineralien, Steinen, Tieren, Pflanzen, Menschen und dem Spirit aller Wesen. Bin den seelischen und geistigen Toden begegnet. Ich habe in Demut angefangen den Tanz der Medizinräder zu tanzen und habe lebensspendende Tropfen der "Quelle"getrunken. Ich bin beschenkt worden, ich bin reich. Ich bin unvollkommen in meinem Gebet und tun, und ich will immer weiter tanzen in Schönheit, und Liebe, mit mehr Schönheit, zu mehr Liebe.


Schwitzhütte

Die Schwitzhütte zählt zu den älteststen, schamanischen Reinigungs- und Heilungsritualen der Menschheit und ist ein Gemeinschaftsritual.
Sie ist Sinnbild für den Bauch unserer Großen Mutter Erde, sie ist der Rücken der Schildkröte, unsere Kontinent, der Schildkröteninsel.
Die indianische Schwitzhütte wird an einem guten Platz im Freien mit Weidenstangen, ähnlich einem Iglu erbaut und mit Matten oder Decken behangen. In der Mitte im Kreisinneren ist ein Loch, in das während des Rituals heiße Steine gelegt werden. Von der Schwitzhütte zur Feuerstelle wird ein Pfad angelegt, der "Weg des Herzens". Dieser Pfad der zum Altar führt ist der Hals der Schildkröte und der Kopf ist .der Altar. Auf ihm fließt symbolisch die spirituelle Kraft von Großmutter Erde -Schwitzhütte- und Großvater Sonne - Feuerstelle-. Der kleine Hügel vor der Hütte, aus der Erde vom Feuerloch geformt, symbolisiert das Tor zur anderen Wirklichkeit mit der Liebesumarmung von Urmutter und Urvater. Es sieht aus, wie Erhaufen, sind aber geheiligte Bezirke, über die man nicht steigt, sondern außen herum geht.

Ungefähr 2 Stunden vor Beginn der eigentlichen Zeremonie, übernimmt eine Person die Verantwortung als Feuerperson. Feuerfrau oder Feuermann, als Hüter und Halter des Feuers, des Holzes, der Steine und des Platzes, bringen später auch die heißen Steine in die Hütte. Das ist eine wichtige, heilige und magische Handlung und bringt sehr viel Transformation und Power.
Kurz vor Beginn, erwecken und weihen Frauen die Hütte ein. Es werden also symbolisch "Schildkrötenkörper" sprich Hütte, "Schildkrötenkopf" sprich Altar, Feuerstelle, Holz und Steine -Samen von Grovater Sonne- bereitet, um später in der abgedeckten Hütte zu sitzen, gemeinsam die Kräfte zu empfangen, zu schwitzen, zu singen, zu beten, zu lachen, zu weinen, zu sterben, zu entfalten, zu freuen, zu erneuern, zu reinigen. Der "Schwitzhüttenhäuptling", LeiterIn führt die Gruppe durch die vier heilige Runden - je nach Trad. etwas unterschiedlich -, leitet die Gebete, reicht Wasser, segnet die Steine und ist vor allen Dingen Kanal, für das, was kommen mag.
Wir können zusammen Schmutz und Blocks, Ballast loswerden, verschüttete Gefühle erwecken, unbrauchbare Vorstellungen und Muster auflösen, uns von Negativität befreien, krankmachende Strukturen loslassen, Beziehungen klären =Aspekt des Sterbens, geistige Einsichten erlangen, Körper, Seele und Geist neu mit Kraft erfüllen = Aspekt der Erneuerung oder Wiedergeburt, uns für Träume und Visionen öffnen. Dies alles geschieht in zeremonieller Art und Weise, in Hingabe, in Dankbarkeit. Das Ritual wird meist Nachts gefeiert, um unsere Sinne für das Nagual zu öffnen.

Wir begeben uns nach entsprechender Vorbereitung hin zu Großmutter Erde, um unsere Verbindung zu den Kräften und Geistmächten der Natur zu erneuern. Eingebettet in den Schoß des Universums kommen wir tief mit unserem innersten Wesen in Kontakt. Die "Seele kann tanzen" und um gut tanzen zu können, bedarf es Transformation und Vorbereitung um am Ende wie Neugeborene diesen Schoß der Erde wieder zu verlassen. Es gibt hinterher ein Fest, denn Geburtstag wird gefeiert.

Anmerkung: Beim Betreten und verlassen aller heiligen Hütten ist es wichtig, immer folgendes laut auszusprechen: "Für alle meine Verwandten, die mich lieben". Sinngemäß in Cherokee "TO-SHEA-LA-HEY"; in Crow, Cheyenne und Sioux "MAI-TIC-WE-ASH-SEE". Dies ist auch möglich am Anfang/Ende eines Gebetes, wobei am Ende üblicherweise auch "Ho, ich habe gesprochen", gesagt wird.

Das Schwitzhüttenrituall ist kein moderner, Alternativspaß, aber es kann auch sehr heiter sein. Wir begegnen unserem Schatten und unserem Licht. Wir erleben eine sehr tiefe körperliche und seelische Berührung und Veränderung, die uns an und über Grenzen bringt, stark macht und das tägliche Leben nachhaltig beeinflußt.
Die heilige Schwitzhütte kann unter einem bestimmten Thema stehen und ist eine Zeremonie, in der Gemeinsamkeit lebendig wird. Bis auf kleine Abweichungen, wird sie vom autorisierten Leiter/in traditionell durchgeführt.
Nach einer Schwitzhüttenzeremonie fühlen wir uns wie neugeboren und bereichert, um uns und andere wieder mit Schönheit und Liebe zu berühren.
Gleichzeitig ist es eine hervorragende Möglichkeit, direkt, mehr über das indianische Medizinrad zu erfahren. Die Dauer einer Zeremonie kann sehr unterschiedlich sein und hängt im wesentlichen vom Leiter/in und den Teilnehmern ab.
Eine heilige Schwitzhüttenzeremonie benötigt von den teilnehmenden Personen Achtsamkeit und Würdigung allen und allem gegenüber, um den "Großen Geist" zu erfahren.

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Die Grundlagen der Shiatsu-Massage

Shiatsu ist gleichzeitig eine sehr alte und eine sehr junge Massageform. Eine Kombination aus der jahrtausendalten.........

Shiatsu ist gleichzeitig eine sehr alte und eine sehr junge Massageform. Eine Kombination aus der jahrtausendalten chinesischen Heilkunde (Akupunktur) verbunden mit der Heilmassage (Akupressur) aus Japan und westlichen Massagetechniken.
(Überblick Geschichte des Shiatsu)

Shiatsu bedeutet übersetzt "Fingerdruck". In der Behandlung wird mit verschiedenen Techniken gearbeitet: Rotationen, Dehnungen, Streckungen und verschiedenen Massagetechniken. Dabei wird mit Händen, Daumen, Ellbogen, Knien und dem gesamten Einsatz des Körpers gearbeitet. Anders als bei der traditionellen Massage verwenden wir keine Muskelkraft, sondern behandeln die Person auf dem Boden und lassen die Schwerkraft für uns arbeiten indem wir das eigene Körpergewicht einsetzen und auf die zu behandelnde Person wirken lassen. Dies geschieht behutsam und je nach Bedarf stärker oder schwächer. Dabei arbeiten wir mit dem Grundprinzip der "Lebensenergie" auf japanisch Ki bezeichnet und auf chinesisch Qi.

Ki fließt durch miteinander verbundene Bahnen, welche man Meridiane nennt. Die Meridiane führen diese Energie durch den gesamten Körper zu den Organen und in jede Zelle. An der Körperoberfläche können wir die Meridiane mit unseren Händen erreichen. Zusätzlich befinden sich auf den Meridianen Punkte, genannt Tsubos, welche wir mit Daumendruck behandeln können. Dort wird stagnierte Energie wieder ins Fließen gebracht. Jeder Mensch hat sozusagen sein eigenes Stagnationsmuster, das als Ausdruck seiner Persönlichkeit angesehen werden kann. Wenn Krankheit entsteht, entwickelt sie sich immer dort, wo die Energie blockiert. Hier setzt Shiatsu an. Shiatsu bringt wieder Bewegung dort hin, wo alles stagniert ist. Es kann als unterstützende Methode bei schweren Krankheiten eingesetzt werden. Leichtere Beschwerden, wie z. B. Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Magenprobleme, Rückenschmerzen, Unruhe und Nervosität können eine große Linderung bis Verschwinden der Symtome bewirken. Dies setzt voraus, daß die behandelnde Person mitarbeitet, indem sie eine bewußte Lebensführung praktiziert. Regelmäßige Shiatsubehandlung kann Krankheit lindern, bewußt machen und durch die neue Lebensführung die Ursachen beheben.

Die Grundlagen der Shiatsu-Massage

Im Shiatsu arbeiten wir, wie schon erwähnt, mit der Lebensenergie dem Ki, welches sich im Denken der östlichen Kulturen in jeder Existenz befindet. Ki kann eine ganz feine Form sein, z. B. ein Lichtstrahl der Sonne oder eine Feder, es kann aber auch hart wie Stahl sein. Denn auch unbelebtes Material besteht aus Ki. Es ist also die kleinste Einheit aller Dinge. Ki ist auch Bewegung: Atem, Herzschlag oder auch der Wechsel der Jahreszeiten, z. B. wenn der Winter dem Frühling weicht, die Knospen sprießen, daß Grün sich überall langsam ausbreitet, all das ist Lebensenergie Ki. Die Impulse im Körper, z. B. der Fluß des Blutes, das Bewegen des Darmes, all dies wird vom Ki aktiviert. Auch unsere Emotionen unterliegen werden vom Ki gesteuert. Wir nehmen Ki durch die Nahrung und die Atmung in uns auf.

Im Shiatsu gibt es zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte Yin und Yang, denen wir immer wieder Begegnen. z.B.


Yin: Yang:
dunkel hell
passiv aktiv
Winter Sommer
langsam schnell
Unterfunktion Überfunktion

Diese Tabelle kann beliebig vervollständigt werden.


Wo zuviel Yin ist, besteht die Tendenz zu Kälte, Feuchtigkeit und unkontrolliertem Wachstum (z.B. Tumor). Überwiegt Yang, gibt es die Tendenz zu Überaktivität und Hitze (z.B. Entzündungen). Dies ist nur ein Beispiel. Überwiegt das Eine oder das Andere, können viele Krankheiten entstehen. Die Kräfte von Yin und Yang sind ganz natürlich, z. B. bei Nacht werden wir müde, bei Tag sind wir aktiv. Man könnte noch viel genauer ins Detail gehen (z.B. Shiatsu-Behandlungen nach dem fünf Element-System), doch hier möchte ich erst mal die Grundlagen des Shiatsu so stehen lassen.

Die Shiatsu Behandlung
Shiatsu ist oft mit dem Krabbeln eines Babys verglichen worden, dessen Natürlichkeit und Unbekümmertheit im Einsatz des eigenen Körpers wir als Vorbild für unsere Arbeit ansehen. Die Behandlung zwischen Behandler und Klient ist wie ein Dialog. Der Behandler ist absichtslos, er ist einfach nur da und offen demgegenüber, was passiert. Es kann eine angenehm ruhige Atmosphäre zwischen Behandler und Klient entstehen, wodurch tiefe Entspannung möglich wird. Dies ist wichtig, damit die Behandlung gut wirken kann. Durch das Arbeiten an dem Meridian wird der Energiefluß, welcher bei jedem Menschen an einem anderen Ort stagniert ist wieder in Bewegung gebracht. Auf dem Meridian befinden sich Punkte (Tsubos), welche wir in der individuellen Tiefe für einen Moment halten, um auch dort die Energie wieder ins Fließen zu bringen. Shiatsu stärkt, mobilisiert und harmonisiert den Körper, Geist und die Seele.
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Kleine Einführung in die Blütentherapie

" Krankheit ist einzig und allein korrektiv. Sie ist weder rachsüchtig noch grausam,- vielmehr ist sie ein Mittel, dessen sich unsere Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns davor zu bewahren, größeren lrrtümem zu verfallen, um uns daran zu hindem, größeren Schaden anzurichten und um uns auf jenen Pfad der Wahrheit und des Lichtes zurückzuführen, den wir nie hätten verlassen sollen. "'

Dr. Edward Bach (1886-1936), englischer Arzt und Homöopath, entdeckte um 1930, daß verschiedene Pflanzen die Kraft besitzen, Einfluß auf unser Wohlergehen auszuüben. Wer krank ist, fühlt und denkt anders: er ist vielleicht gehemmter, unsicherer, ängstlicher, resignierter oder ungeduldiger als ein sogenannter gesunder Mensch. Es existiert eine Wechselwirkung zwischen Kranksein und schlecht fühlen. Korrigiert man das eine, so hat das auch Auswirkungen auf das andere. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist die Tatsache, daß man eher eine Erkältung bekommt, wenn man "nicht so gut drauf ist", als wenn man lebensfroh und voller Energie im Leben steht. Sei der Behandlung von Krebs- und AIDS- Patienten wird erfolgreich Psychotherapie eingesetzt. Die Besserung des seelischen Gesundheitszustandes der Patienten hat großen Einfluß auf die Milderung oder sogar Heilung der körperlichen Symptome. Wir kommen nicht umhin, unsere Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um einwirklich gesunder Mensch zu sein.
Die kalifornischen Blütenessenzen sind in der Herstellung und in der Anwendung vollkommen identisch mit den Bach'schen Blüten. Der heutige Mensch ist aufgrund der modernen Lebensumstände mit einem völlig neuen sozialen Gefüge konfrontiert, hier setzen die kalifornischen Blüten an. Vor gut 20 Jahren entdeckten die kalifornischen Therapeuten Patricia Kaminski und Richard Katz die ersten dieser neuen Blütenessenzen. Es gibt derer inzwischen 78, die mittlerweile weltweit von erfahrenen Blütentherapeuten getestet wurden und die sich als sehr wirkungsvoll erwiesen haben. Zusammen decken die Bachblüten und die kalifornischen Blüten fast die gesamte Bandbreite seelischen Ungleichgewichts ab, und ermöglichen eine Korrektur.


Für wen sind Blütenessenzen geeignet? Für alle Lebewesen!

Für Menschen in extrem schwierigen Lebensituationen, wie Tod, Trennung, Krankheit etc.p.p., ebenso für Menschen, die bestimmte Anlagen fördern wollen, wie z.B. Kreativität, Anmut, Weiblichkeit und Intuition. Für Tiere ist es in menschlicher Gesellschaft sowieso schwer, ihre seelische Harmonie zu finden, da sie sich meist dem Willen des Menschen unterwerfen müssen. Kommen dann noch neue Umstände wie beispielsweise Umzug (Revierwechsel), Besitzerwechsel oderKrankheit hinzu, kann dies zu Reaktionen wie Appetitlosigkeit, Aggressivem Verhalten, Apathie o.ä. führen. Diese Symptome können dann mit Blütenessenzen behandelt werden.

Pflanzen reagieren sehr stark auf die Blütenessenzen. Spätestens seit den berühmten Backster-Versuchen in den 60er Jahren (Christopher Bird/Peter Tompkins, Das geheime Leben der Pflanzen, Fischer TB) ist wissenschaftlich belegt, daß Pflanzen auch Gefühle haben. Diese Gefühlszustände kann man ebenso behandeln wie die von Menschen und Tieren, indem man von den jeweiligen Blütenessenzen 2-3 Tropfen ins VVasser oder in die Erde gibt. Die Diagnose ist hierbei allerdings schwieriger, da wir auf Mutmaßungen angewiesen sind. Erfahrene Therapeuten aber besitzen die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen Umtopfen, Standortwechsel, mangelndem und/oder übermäßigem Gießen und beispielweise gelben, braunen oder fahlen Blättern, Ungezieferbefall oder Entlaubung herzustellen. So sind sie in der Lage, das seelische Ungleichgewicht der Pflanze z.B. die Todesangst bei Nichtgießen mit den dementsprechenden Blütenessenzen zu behandeln.

Wann ist es angebracht, Blüten zu nehmen?
Genauso vielfältig wie das Spektrum der Blüten sind auch die Möglichkeiten der Anwendung. Hier nur einige Beispiele:
bei Ablehnung in der Kindheit
für Menschen, die sich ausgebrannt und überarbeitet fühlen
für Menschen, die sich nicht abgrenzen können/die nicht "Nein" sagen können
bei Stolz und Überheblichkeit, Gefühl, alles allein machen zu können
völlige Identifikation mit dem Partner, Aufgeben der eigenen Persönlichkeit
Unfähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, Abhängigkeit von Ratschlägen anderer
für jene, die andere durch überrnäßiges Kürnrnern von sich abhängig machen
für, Tagträurner/Innen, die sich in schwierigen Situationen in eine Traumwelt zurückziehen '
bei Konzentrationsschwäche und Ablenkbarkeit
bei Ungeduld und Neigung zu Streß und Hektik, Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen
bei Abscheu vor den inneren Trieb- und Instinktkräften
für jene, die stets Abstand halten, Distanz und Zurückhaltung gegenüber anderen
um einen Neuanfang zu wagen
um den Lebensweg zu finden und diesen zielstrebig zu verfolgen
bei aggressivem Machoverhalten, bei Streitsüchtigkeit und Karnpflust
bei Müdigkeit durch einseitige geistige Tätigkeit
für den "zerstreuten Professor", um zu helfen, die Aufmerksamkeit auf viele Dinge gleichzeitig zu lenken
bei Hyperaktivität und Schlafstörungen
bei dunklen Ahnungen und Befürchtungen, diffusen Ängsten in der Nacht
bei Sehnsucht nach vergangenen Tagen
bei Unterdrückung heftiger Emotionen wie Zorn und Wut, bis diese anfallartig und unkontrollierbar zum Ausbruch kommen
um Gedanken und Ideen in die Realität urnzusetzen
bei Schock und großer Seelennot
bei allen Arten von Angst
um das innere Kind annehmen zu können, für Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, um das Leben nicht zu ernst zu nehmen bei fehlender Mutterliebe bei Kontaktarmut
bei Angst vor Intimität
bei Trauma nach sexuellem Mißbrauch bei Konflikten mit dem Vater und der eigenen Männlichkeit bei Liebeskummer


Wie sind die Reaktionen auf die Einnahrne der Blütenessenzen?

Sensible Menschen spüren meist unmittelbar nach der Einnahme ein Gefühl der Erleichterung. Normalerweise aber kann es einige Wochen dauern, bis zu einer emotionalen Lösung, diese Zeit ist allerdings begleitet von einer fortwährenden, schrittweisen Besserung. Selbst wenn das eigentliche Problem sich noch nicht löst, kommt es zu einer spürbaren Besserung des Allgemeinbefindens, Hand in Hand mit dem Gefühl "es tut sich was!". Hin und wieder kommt es vor, daß so etwas wie eine Erstverschlimmerung auftritt. Körperliche oder seelische Probleme verstärken sich, eventuell treten Stimmungsschwankungen auf.
Eigentlich sollten Mutige über diese letzte Hürde springen, aber es ist auch möglich, die Tropfen mit etwas reinem Quellwasser ohne Kohlensäure (wichtig ist, mineralstoffarmes, sehr hochwertiges Wasser zu verwenden) leicht zu verdünnen und die Anwendung auf 3 mal täglich zu reduzieren. Von Verdünnung ist ansonsten generell abzuraten, da es sonst die Wirkkraft reduziert, und das sollte vermieden werden. Sollten trotz reduzierter Dosis die unangenehmen Gefühle bleiben, nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Sehandler auf oder, falls dies nicht möglich ist, setzen Sie die Blüten einfach ab. Die unangenehmen Begleiterscheinungen verschwinden dann.
Eine weitere Reaktion auf die Blüten kann sich auch durch die Träume ausdrücken. Häufig kommt es sowieso zu einer verstärkten Traurnaktivität. Es ist sinnvoll, diese von der ersten Nacht an aufzuschreiben, da es sich um wichtige Hinweise aus unserem Unterbewußtsein handelt, und zwar um Hinweise, die uns einen wichtigen Fingerzeig zur Lösung unserer Probleme geben können. Zum Beispiel Träume, in denen uns oder anderen körperliches Leid bis zum Tode widerfährt, können uns zwar unangenehm berühren, aber sind absolut positiv zu werten. Es handelt sich meist um ein Zeichen, daß Altes überwunden wird (stirbt), was, wie jede Veränderung, unsere Psyche meist erschrecken läßt.
Stellt sich keine Reaktion ein, kann dies vielerlei Gründe haben:

- Nehmen Sie wirklich über den gesamten Tag verteilt die Blütenmischung ein?
- Konsumieren Sie Alkohol, Zigaretten, Koffein oder andere Genußmittel? Diese können nämlich die Wirkung beeinträchtigen.
- Versuchen Sie mit den Blüten eine gesunde Lebensweise zu ersetzen, so daß Sie die Blüten dazu mißbrauchen wollen, weiterhin an alten, für Sie schädlichen Lebensweisen festzuhalten?
- Möchten Sie die Krankheit behalten? Denn jede Krankheit birgt auch Vorteile, z.B. Aufmerksamkeit, nicht arbeiten müssen, Faulenzen etc.
- Sind Sie zu ungeduldig? Eine Faustregel sagt, daß eine Krankheit so viele Monate benötigt, um zu verschwinden, wie sie Jahre gebraucht hat, um sich zu entwickeln.

Wo sind die Grenzen der Blütentherapie?

Generell sollten alle Arten von körperlichen Beschwerden vorn Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden!!!

Es können sich hinter ungefährlich scheinenden Symptomen ernsthafte Erkrankungen verbergen, deshalb wird dringend von Selbstversuchen abgeraten. Die Blütentherapie läßt sich ohne Komplikationen mit jeder anderen Form von Therapie (Psychotherapie, Homöopathie, Schulmedizin) wundervoll kombinieren, selbst homöopathische Hochpotenzen werden nicht beeinträchtigt. Bachblüten wirken oft ähnlich wie ein Katalysator, sie beschleunigen den Heilungsverlauf und verstärken die Wirkung anderer Sehandlungsmethoden. Es liegt auf der Hand, daß sich starke psychische Probleme nicht in Eigenbehandlung heilen lassen, da niemand völlig ehrlich gegen sich selbst ist. Sonst wären Therapeuten überflüssig, denn es ist ja gerade ein wesentlicher Teil ihrer Aufgabe, außerhalb der psychischen Struktur des Patienten ( und natürlich ein Stück weit auch aus seiner eigenen) zu sein, um die blinden Flecken sichtbar zu machen.
Gerade Menschen, die der Auffassung sind, sich selbst am besten zu kennen, sind Opfer eines großen Irrtums, denn nur wer sich selber kennt, weiß, daß es Dinge in einem gibt, die wir selber nicht sehen können. Daraus wird auch deutlich, daß es kaum möglich ist, die in Frage kommenden Blüten für sich selber aufzuspüren. Als nächster Punkt kommt hinzu, daß die Wirkung der Blütenkombination schwer selbst zu überwachen ist. Beispielsweise Erstverschlimmerungen, wie Träume, Reaktionen der Umwelt und emotionale Wechselbäder, richtig einzuschätzen, übersteigt die Fähigkeiten des Betroffenen. Es ist möglich, tiefsitzende Probleme mit Blüten zu bearbeiten und ein großes Stück über sich selbst hinauszuwachsen, aber dazu bedarf es eines erfahrenen Therapeuten, Bereitschaft und Mut des Patienten, durch tiefe, nicht immer angenehme Emotionen zu gehen. Die Blütenessenzen setzen positive energetische Impulse frei, können unterstützend durch schwere Krisen begleiten, aber es ist nicht möglich, durch die Einnahme anstehende Prozesse zu umgehen. Vielmehr werden Ursachen deutlicher und positive Eigenschaften und Kräfte in uns werden gestärkt, so daß wir uns den Aufgaben des Lebens stellen können.

Eine kleine Schlußbernerkung
Erstaunlicherweise fehlt uns oft nur ein kleiner Schubs in die richtige Richtung und wir stellen uns fast spielend den Aufgaben des Lebens. Das heißt, die Blüten geben uns oft diesen kleinen Anstoß und viele Schwierigkeiten können scheinbar leicht und ohne große Krisen bewältigt werden. Es kommt häufig vor, daß scheinbar große Schwierigkeiten relativ leicht zu lösen sind, aber kleine, unauffällige"Problemchen" oftmals größere Lebensaufgaben in sich bergen. Es ist immer wieder schön zu beobachten, daß Menschen nach Einnahme der Blüten den richtigen Impuls bekommen und ihr Leben entscheidend verändern.

"Denken wir daran: Krankheit, auch wenn sie grausam erscheint, ist im Grunde wohltätig und zu unserem besten, und wenn wir sie recht verstehen, kann sie uns zu unseren wesentlichen Fehlern führen. Richtig behandelt, wird sie der Anlaß zur Beseitigung jener Fehler und hilft uns, besser zu werden und zu wachsen. Leiden ist ein Korrektiv, es weist uns auf eine Lektion hin, die wir auf unserem Wege nicht begriffen haben, und es kann deshalb nie zum Verschwinden gebracht werden, solange die Lektion nicht gelemt ist. Bei jenen aber, die verständig genug sind, die Bedeutung der Anfangssymptome zu erkennen, kann der Krankheit vorgebeugt werden, bevor sie zum Ausbruch kommt, oder sie kann in ihren früheren Stadien zum Stillstand gebracht werden, wenn die richtigen geistigen und gedanklichen Anstrengungen unternommen werden, Keiner braucht zu verzweifeln, ganz gleich, wie ernst sein Fall ist, denn der Umstand, daß dem Menschen körperliches Leben gewährt bleibt, zeigt an, daß die Seele, die ihn leitet, nicht ohne Hoffnung ist. "4

"Krankheit wird sich mit den derzeitigen materialistischen Methoden nie heilen oder ausrotten lassen, aus dem einfachen Grunde, weil Krankheit nicht materiellen Ursprungs ist. Was wir als Krankheit kennen, ist letztlich im Körper als Endprodukt des Wirkens tiefer und anhaltender Kräfte entstanden. Selbst wenn materielle Behandlung scheinbar zum Erfolg füh,rt, bedeutet dies nicht mehr, als eine votübergehende Linderung, solange die wirkliche Ursache nicht beseitigt ist. "5

Blüten sind kein Wundermittel, sie helfen uns aber, die oben zitierte Ursache für unsere Probleme und Krankheiten zu finden und zu beseitigen. Die Blütenessenzen sind aber nicht nur dazu da, unterstützend bei der Behandlung von Krankheiten aller Art angewendet zu werden, sie helfen uns darüberhinaus, eine positivere Einstellung zu uns selbst, zu unserer Umwelt, kurz zu unserem Leben zu finden. Wir können außerdem Blüten zur Förderung bestimmter Anlagen nehmen. Gesundheit bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern spiegelt sich in einem vollerblühten Menschen wider. Dieser lebt sein Leben kraftvoll, emotional, selbstbewußt, liebend, mitfühlend und positiv in jedem Moment.
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Was ist Feng Shui ?

Theoretische Grundlagen - Feng Shui ist eine altüberlieferte chinesische Methode, deren grundlegendes Ziel ist, den Menschen mit sich und seiner Umgebung in Einklang zu bringen. Immer ausgehend von dem Grundsatz, daß der Makrokosmos dem Mikrokosmos entspricht, wird diese Technik sowohl in Städteplanungen oder der Planung von Haus und Garten angewandt, als auch in der Inneneinrichtung einer Wohnung (gleichgültig welche Größe sie hat) bis hin zur Kreation eines Blumengesteckes.

Theoretische Grundlagen des Feng Shui haben sich aus jahrtausendewährender Beobachtung der Landschaft mit ihren Hügeln, Tälern und ihrer Vegetation, entwickelt und der Bewertung dessen, wie welche Landschaftsformation, eingebunden in den Wechsel der Jahreszeiten und die kosmischen Gegebenheiten, auf den Menschen wirkt; Der Hauptfocus der Bewertung liegt dabei auf der Frage: wie muß eine Gegend (eine Straße, ein Haus, ein Zimmer,...) beschaffen sein um die innere Harmonie eines Menschen, und damit Glück, Zufriedenheit, gute Beziehungen, eine gute Gesundheit und guten Erfolg zu mehren, und was zeugt genau das Gegenteil, nämlich Unglück, Missmut, Streitereien in Familie und am Arbeitsplatz, Krankheit und Unfälle, Mißerfolg.

Die Bedeutung von Feng Shui
An dieser Stelle sei die Bedeutung des Begriffes Feng Shui erwähnt: Feng heißt Wind und Shui Wasser. Beides fließende Kräfte, deren unangenehme oder sogar gefährliche Seiten Mensch und Natur zu spüren bekommen, wenn sie in geraden Bahnen kanalisiert werden (s. hierzu auch Sha, Spiel der Kräfte), jedoch im Stillstand sterben. Zusammengesetzt bedeutet Feng Shui auch Landschaft, was einen kleinen Einblick auf die chinesische Betrachtungsweise erlaubt, welche Kräfte eine Umgebung formen.

Wie auf der Seite "Spiel der Kräfte" ausführlich erläutert, existieren auch Energielinien in schädlicher Form, die im Chinesischen Sha genannt werden, was am ehesten mit "geheime Pfeile" oder "Geisterpfad" übersetzt werden kann. Im Gegensatz zu den sich sanft schwingenden Linien des Qi verläuft diese Kraft auf geraden, kanalisierten Wegen.

Nach der Lehre des Feng Shui wirkt Sha wie unsichtbare Schwerter, die ein Haus mit ihren Bewohnern (oder im Falle eines Unternehmens ihre Arbeitnehmer) bedrohen und langfristig vernichten. Die Auswirkungen einer solchen Bedrohung können verschiedenste Formen annehmen: eine Ehe kann geschieden werden, ein Bewohner wird aus nicht ersichtlichen Gründen schwer krank, es passieren kleinere und größere Unfälle, eine Firma muß Konkurs anmelden.

Am leichtesten nachvollziehbar ist die Vorstellung einer Straße, die im rechten Winkel auf die Eingangstür eines Hauses zuläuft, die Bremsen eines heranbrausenden Autos können versagen, der Wagen fährt in unverminderter Geschwindigkeit auf das Haus zu und richtet erheblichen Schaden an. Gleiches bewirkt aber auch auf subtilere Weise ein vor dem Haus stehender Telefonmast, Laternenpfähle oder ein Baum mit geradem Stamm. Obwohl immobil, bewirkt doch der auf das Haus fallende Schatten eine unsichtbare Durchtrennung des Gebäudes und richtet langfristig Schaden an.
Im Hausinneren werden diese unsichtbaren Angriffe von Spitzen, Ecken und Kanten ausgesandt und in einem solchen Einzugsbereich sollte weder gegessen, noch geschlafen, noch über längere Zeit gearbeitet werden.


Feng Shui - Spiel der Kräfte und Energien

Qi und Sha
Der Ansatz scheint klar: "Die Umgebung muß über gutes Qi (auch Chí, Tsi oder Ki) verfügen".


So einfach diese Aussage lautet, so komplex ist jedoch eine Erklärung des Begriffes Qi. Im Chinesischen findet er in einer Vielzahl von Bedeutungen Anwendung. Man bezeichnet mit ihm Dampf, Gas, Luft, aber auch allgemeiner lebensspendende Energie; um nur einen kleinen Teil der möglichen Begriffsinhalte herauszustellen.
Was jedoch im Zusammenhang mit Feng Shui wichtig ist, ist der gemeinsame Nenner: Qi fließt und bewegt sich in jeweils typischen Bewegungsmustern, die mit Ausnahme des Lichtes (Sonnenlicht wird z.B. Yang Qi genannt), sanfte Kurven beschreibt oder mäandert - also nicht geradlinig verläuft.

Man kann sich Qi vorstellen, wie das Blut im körperlichen Blutkreislauf. Es umspült und nährt jede Zelle des Körpers, sorgt dafür daß verbrauchtes Material abtransportiert wird und bringt gleichzeitig Nährstoffe an die dafür vorgesehenen Stellen. Es sollte nicht zu schnell und nicht zu langsam fließen, ersteres macht den Zellen unmöglich aufbauende Substanzen aufzunehmen, zweiters läßt Schlacken und abgestorbenes Material in den Zellen zurück. Genauso ist die Aufgabe von Qi in einem Haus oder einer Umgebung. Es soll jeden Winkel erreichen können, Verbrauchtes oder Störendes hinausschaffen und gleichzeitig frischen Wind hineinbringen. Wenn Qi ungehindert fließen kann, ermöglicht es den Bewohnern gesund und frohgesonnen zu bleiben und verhindert, daß ein Haus modrig, stickig und damit wenig einladend wird.
Mit Berücksichtigung der Lehren des Feng Shui werden für ein wohliges Heim die günstigsten Voraussetzungen geschaffen.

Yin und Yang
Inzwischen haben diese beiden Begriffe auch im Westen gehalten. Sie bezeichnen das Vorhandensein einer Polarität, d.h. das eine existiert ohne das andere nicht. Im ursprünglichen Sinne war in China Yin die Schatten- und Yang die -Sonnenseite eines Berges, was anschaulich die gegenseitige Bedingtheit verdeutlicht. Daraus abgeleitet steht Yin heute für das dunkle, kalte, empfangende weibliche und Yang für das helle, warme, schöpferische, männliche Prinzip (dies ist nur ein winziger Ausschnitt aus der Tiefgründigkeit dieser Begriffe und es soll betont sein, daß mit den jeweiligen Assoziationen keine Bewertung im westlichen Sinne einhergeht). Eine Harmonie entsteht nur dann, wenn Yin und Yang in gleichem Maße vorhanden sind und Beachtung finden.
Wir können dies im Verlauf der Jahreszeiten nachvollziehen. Nach dem Winter, der stärksten Yin-Phase des Jahres, keimt im Frühjahr das Yang, steigert sich zum Sommer, der größten Yang-Phase, um sich dann im Herbst wieder zurückzuziehen und zum Winter zu werden.

Bezogen auf das Wohlergehen eines Menschen und seiner Umgebung ist es auch hier nötig, daß Yin und Yang sich ausgleichen. Ein Haus, eine Wohnung, ein Garten sollte Räume haben, in denen möglich ist, schöpferisch tätig zu sein oder Gäste zu empfangen, in denen es laut und fröhlich zugehen kann, Räume die von Sonnenlicht durchflutet sind. Und umgekehrt brauchen Menschen für die Innere Harmonie, in ihrem Heim, Ort der Stille, der Zurückgezogenheit, Regeneration. Gleiches gilt auch für den Arbeitsplatz.

Was passiert in einer Feng Shui-Beratung

In einer Feng Shui-Beratung werden in Übereinstimmung mit dem Feng Shui Horoskop eines Klienten alle Gegebenheiten einer Umgebung geprüft. Bei einem bereits bestehenden Objekt werden Veränderungsvorschläge unterbreitet, wenn z.B. das Schlafzimmer in einem ungünstigen Raum des Hauses untergebracht ist oder vielleicht ist nur das Bett innerhalb des Raumes zu verschieben. Bei einem neu zu planendem Gebäude wird von vornherein die günstigste Himmelsrichtung für den Eingang gewählt und danach der Grundriß entworfen, so daß die Räume in günstiger Beziehung zueinander stehen und sich in ihren Funktionen fördern können. Dies ist sowohl in privaten als auch in geschäftlichen Gebäuden nötig, um ein gesundes und in jeder Hinsicht erfülltes Leben genießen zu können.
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WERDE WAS DU BIST

Die wohl sinnvollste Kunst, die es gibt, wird weder in der Familie noch im Bildungsweg gelernt.
Es ist eine Kunst, die jedes Insekt, jedes Säugetier und jeder Vogel beherrscht - bloß wir nicht, die wir uns für die Krone der Schöpfung halten. Gemeint ist die Kunst, zu werden, was man ist. Das ist eine Formulierung, die widersinnig scheint. Denn warum sollte man erst werden müssen, was man bereits ist. Dieses Paradoxon verleitet viele Menschen dazu, sich selber für fertig zu halten – oder doch wenigstens für okay. In der Mehrzahl hängen gerade solche Personen diesem Aberglauben an, die es dringend nötig hätten, ihr Sosein in Frage zu stellen und an sich zu arbeiten. Denn wie ein Mensch angelegt ist, was der Sinn seiner Existenz ist und was ihn erfüllt, das unterscheidet sich grundlegend von dem, was er aus sich macht. Wer die Meinung vertritt, das Ergebnis aus Erziehung und Umwelt sei okay, der ist entweder ein Träumer oder hoffnungslos naiv. Die psychoanalytische Literatur attestiert dem Homo sapiens, der nach C.F. Gauß im Mittelbereich der Normalverteilung angesiedelt ist, dass er ein Zerrbild seiner selbst und psychisch kastriert ist. Möglicherweise hätte man den Sachverhalt eleganter formulieren können. Aber der Wahrheitsgehalt ist nicht zu bestreiten. Wer diesen Zustand für in Ordnung hält, der mag seinen Kopf ruhig weiter in den Sand stecken.

WEGE OHNE SINN

Wir müssen erst werden, was wir vom Start weg sein könnten, weil die Umweltbedingungen nun mal nicht so sind wie es in esoterischer Sicht wünschenswert wäre. Unzählige Kinder stellen das Ergebnis eines Verkehrsunfalls dar, werden aber im nachhinein oft als Wunschkinder bezeichnet. Zahlreiche Eltern sind unreif und den Anforderungen der Erziehung nicht gewachsen, leben in Hassliebe und Streit und sind beruflich derart überlastet, dass für ihre Kinder kaum noch Zeit bleibt. Und von den Helfern, die beratend, unterstützend und therapierend dienen sollten, wollen wir lieber schweigen. Denn die Mentoren und Supervisoren dieser Berufsgruppen, die über den höchsten Bildungsgrad verfügen, nehmen auf der Tabelle der Selbstmordkandidaten eine Top-Position ein. Ich glaube, dass das nicht gerade eine Empfehlung darstellt. Und wenn Sie mich fragen, was das mit der Crew der Gesalbten zu tun hat, die sich Therapeuten nennen, so darf ich mich in aller Bescheidenheit auf den Volksmund berufen, der da sagt:

EIN FAULER APFEL STECKT HUNDERT AN!

Glauben Sie bloß nicht, dass ich zu den Autorinnen gehöre, die Wasser predigen und Wein trinken. Ich habe eine Ausbildung hinter mir, die von den Angehörigen der angesprochenen Zünfte nicht mehr als fünf Prozent durchstehen würden. Die Zulassung als Therapeut zu bekommen, ist relativ leicht. Aber ein guter Therapeut zu sein, ist verdammt schwer. Daher gibt es so wenige, von denen man behaupten kann, dass sie gut sind. Von den selbsternannten Gurus und Hexen, den Shaktis und Tarot-Tanten, den Traumexpert/innen und Schamaninnen, die sich auf der Eso-Szene tummeln, wollen wir lieber schweigen. Kurz: es ist schwer, den status quo zu ändern und das zu werden, was man ist und sein soll.

Denn die, welche aus unerfindlichen Gründen das Sagen haben und sich als Helfer bezeichnen, haben die Kunst der Selbstverwirklichung selbst nicht gelernt. Es handelt sich schlicht und einfach um Fachautoritäten, von denen Dschuang Dsi sagt:
Mit einem Fachmann kann man nicht vom Leben reden,
er ist gebunden durch seine Lehre.

Das ist aber erst die Hälfte der Medaille. Denn nicht einmal die, welche sich Esoteriker nennen, sind bereit, den Weg des Werdens auf sich zu nehmen, geschweige denn die von der anderen Fakultät, die sich grinsend an die Stirn tippen, wenn von Esoterik die Rede ist. Und hier schließt sich der Circulus vitiosus, weil die Möchtegerns und Scharlatane nur anbieten, was die Pseudo-Esoteriker suchen. Man nennt das ein parasitäres Arrangement, weil einer vom anderen profitiert, indem einer den anderen ausnützt. Man kann sich aufblähen wie ein Frosch im Drohverhalten, weil man seine Zimmerwände mit Diplomen tapeziert hat und Seminare besucht, die gerade in sind, aber innerlich bleibt man unverändert und ist nichts weiter als die aktuelle Variante eines Pharisäers. Wer Erfolg auf der Eso-Szene haben will, der muss das Rezept der Scheinheiligkeit beachten:

Lasse alles beim alten und wecke keine schlafenden Hunde.

Gehst du nämlich ans Eingemachte, so hast du bald nichts mehr zu tun.

Was also soll man tun, wenn man wirklich und wahrhaftig werden will, was man ist?

PSYCHOFEEDBACK

Haben Sie gewusst, dass der Feinstoffliche Organismus, den wir Seele nennen, Feedbacks abgibt, die den Zweck verfolgen, uns werden zu lassen? Nein, sagen Sie? Doch, Sie haben es gewusst. Nur kennen Sie das Feedback unter einem anderen Namen. Wir nennen es Traum. Der Traum ist seinem Wesen nach ein Psychofeedback, dessen Sinn es ist, uns dahin zurückzuführen, wo wir abgedriftet sind, um den Vorstellungen unserer Eltern und Lehrer zu entsprechen oder das zu tun, was gerade in ist und Erfolg verspricht. Um es gleich vorweg zu sagen: es gibt kein Rezept, das in der Hinsicht den Erfolg garantiert. Denn entscheidend ist in jedem Fall das Engagement der Person, die zu sich finden will, um den Sinn ihrer Existenz zu erfüllen. Wenn der Biss fehlt, der unerschütterliche Wille, dann führt das zu nichts. Und wenn man sich seine Träume von Herrn oder Frau XY aus den Foren deuten lässt, dann kann man auch gleich Knöchelchen werfen oder in den Kaffeesatz gucken. Wer gelernt hat, seine Träume richtig zu verstehen, der hat die besten Voraussetzungen, zu werden, was er wirklich ist. Denn Träume lügen nicht. Viele Theorien haben sich als falsch erwiesen, Menschen können sich irren, aber der Traum irrt sich nie. Denn im unbewussten Bereich des Feinstofflichen Organismus ist alles beinhaltet, was Sie und mich ausmacht. Da kommt kein Psychoanalytiker und kein Wahrsager mit. Deshalb arbeite ich mit Träumen und kann diesen Pfad wärmstens empfehlen...

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Das Dosha-System oder die Einführung in Ayurveda

Ayurveda ist die Wissenschaft des Lebens (veda=wissen, ayu=leben) und stammt aus Indien......
Das Leben wird hierin als Ganzes behandelt. Ayurveda besteht aus mehreren philosophischen Konzepten, die sich mit unserem Dasein beschäftigen. Das heißt, wie stehen wir im Verhältnis zum Universum. Es fällt dann nicht schwer sich als Mikrokosmos im Verhältnis zum Makrokosmos zu sehen und somit die wechselseitige Beeinflussung wahrzunehmen. Wichtig ist auf der Suche nach lebensfördernden Methoden zu sein. Der Schwerpunkt im Ayurveda liegt in der Erhaltung der Gesundheit sowie dem Annehmen einer neuen Lebensweise.

Im Ayurveda wird auf die individuelle Konstitution eines Einzelnen eingegangen. Es ist wichtig eine einzelne Person im Zusammenhang mit ihrer direkten kulturellen und sozialen Umgebung sowie der spirituellen und kosmischen Energie in bezug zu sehen.

Im Ayurveda hängt die elementare Grundbefindlichkeit eines Menschen von den Tridoshas (tri=drei, dosha=Humor) ab. Doshas sind für alle physischen und mentalen Abläufe verantwortlich. Sie erhalten die Unversehrtheit des Körpers und des Geistes. Die Tridoshas stammen von den fünf elementaren Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde ab. Diese Doshas im Einklang zueinander bedeuten Harmonie eines Individuums im Einklang mit seiner Umgebung. Durch das leben nach den ayurvedischen Prinzipien erlernen wir den Gebrauch von vorbeugenden Maßnahmen und Heilmitteln zur Erhaltung der Gesundheit. Wie bereits gesagt, wichtig ist die Bereitschaft, sich mit sich selbst als Individuum auseinanderzusetzen.


Grundstruktur des Ayurveda

Basierend auf den Tridoshas (tri=drei, dosha=Humor), die Vata, Pitta und Kapha genannt werden. In der folgenden kurzen Übersicht ist die Aufteilung der fünf elementaren Elemente Luft, Äther, Feuer, Wasser u. Erde in bezug auf die Doshas dargestellt:

Vata Pitta Kapha
Luft+Äther Feuer Wasser+Erde

Diese Doshas im Einklang zueinander bedeuten Harmonie eines Individuums im Einklang mit seiner Umgebung. Durch das leben nach den ayurvedischen Prinzipien erlernen wir den Gebrauch von vorbeugenden Maßnahmen und Heilmitteln zur Erhaltung der Gesundheit. Wie bereits gesagt, wichtig ist die Bereitschaft, sich mit sich selbst als Individuum auseinanderzusetzen.

Die Tridoshas sind für die Unversehrtheit des Körpers und des Geistes verantwortlich. Jedes Mensch hat eine individuelle Tridosha-Konstitution. Ziel ist es, diese Doshas in Harmonie, entsprechend der jeweiligen Konstitution, zueinander zu halten. Ein Ungleichgewicht bzw. eine Disharmonie der Doshas zueinander führt zu Fehlfunktionen, die sich körperlich oder psychisch auf den menschlichen Organismus auswirken.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal zurück zur Ursprungsidee:

"Ayurveda ist die Wissenschaft als Ganzes"
Tritt also eine Fehlfunktion eines Organs auf, wird in der ayurvedischen Medizin nach einer Lösung des Problems im Sinne der Ursachenforschung betrieben. Hier wird dann nach einem (oder mehreren) Ungleichgewicht bzw. der Fehlfunktion der Doshas gesucht. Sobald die Fehlfunktion entdeckt wird, werden durch vorbeugende Maßnahmen (unterschiedliche Heilmethoden) die Tridoshas in Einklang gebracht bzw. auf den Weg dahin unterstützt soweit als möglich.

Jedem Dosha werden verschiedene Gunas (Eigenschaften) zugeordnet.

Vata (Luft+Äther) ist alles durchdringend, beweglich, fein, trocken, rauh ...
Somit ist Vata für alle bewegliche Funktionen im Körper zuständig. Darunter fallen z.B. Blutzirkulation, Atem, Empfindungen, Steuern von Denkprozessen.
Bewegung ist das Merkmal der Luft; Durchdringen ist das Merkmal von Äther.

Pitta (Feuer) ist scharf, sauer, herb ...
Folgende Funktionen werden Pitta zugeordnet: Hunger- und Durstgefühl, Verdauung, Regulierung der Körperhitze, Sehkraft und eine schöne Haut.

Kapha (Wasser+Erde)
Kapha ist schwer, ölig, kalt, rauh, fest, süß ...
Der Körperbau, das Bindegewebe, Fetthaushalt sind Funktionen von Kapha.

Zurück zu den Tridoshas. Vata, Pitta und Kapha sind für die unterschiedlichen Körperfunktionen zuständig. Jeder Mensch hat eine einzigartige Zusammensetzung der Tridoshas. Ziel ist es, die jeweilige bestimmte Harmonie zwischen den Doshas zu behalten bzw. zu erlangen. Zuerst ist es wichtig, ein Gespür für das eigene Empfinden und Verhalten zu bekommen; "in sich Hineinhorchen" und Erahnen, Fühlen, Herantasten an die unterschiedlichen Wahrnehmungen. Wie bereits am Anfang der Einführung erwähnt, eigenes physisches und psychisches Empfinden, das direkte Umfeld, der Mikrokosmos (Mensch) in Wechselbeziehung zu Makrokosmos (Universum). Das Aufnehmen und Abgeben von Energieströmen.

Klar ist, daß wir die Möglichkeit haben, unsere Doshas und deren Zusammenspiel / Wechselwirkung zu beeinflussen. Jedes Individuum hat eine für sich eigene Tridosha-Zusammenstellung, Es ist wichtig, die Harmonie dieser körpereigenen Doshas zu erfahren, um dann in der Lage zu sein, Störungen von einem Dosha orten zu können und die Minder- oder Überfunktion beheben zu können.

Ernährung
Durch die richtige Nahrungsaufnahme sind wir alle in der Lage unsere Dosha-Konstitution zu beeinflussen. Z.B. Jemand hat ein Übergewicht an Kapha-Eigenschaften. Diese Person kann durch Kapha verminderte Nahrungseigenschaften das Kapha-Dosha wieder in Balance bringen. Die Ernährung spielt im Ayurveda eine große Rolle und man kommt nicht umhin, sich damit genauer auseinanderzusetzen, wenn ein Verständnis der verschiedenen Eigenschaften der Nahrung gewünscht ist. Ansonsten sind wir ausschließlich von einem ayurvedischen Arzt bzw. Ernährungsberater abhängig, um Ayurveda sinnvoll anwenden zu können. Doch um das ayurvedische Prinzip zu verstehen, bzw. es erlernen zu können, kommt man nicht umhin sich besonders mit der Ernährung auseinanderzusetzen.


Reinigung von Geist und Körper

Hier möchte ich nur kurz einige Anwendungsmöglichkeiten benennen, die jeweils ihren Einfluß auf unsere individuell gegebene Körperkonstitution beinhalten:

- Synchronisationsmassage und Druckmassage
- Ölaufgüsse (Beleben der Blutzirkulation)
- Reinigen des Körpers durch Darmeinlauf, künstliches Erbrechen
- Ausscheiden über die unteren Kanäle mittels Abführmittel
- Meditation und Yoga

Dies sind einige Möglichkeiten zum Entgiften des Körpers, wobei auch hier nicht jede Anwendung gleich gut für jede Dosha-Konstitution ist.

Hier möchte ich nochmals auf die immense Dimension dieses Wissens des Lebens verweisen. Wer immer Interesse durch eine erste Berührung mit Ayurveda bekommt (durch einen ayurvedischen Arztbesuch, eine ayurvedische Kur, ayurvedisches Kochen, ayurvedische Heilpflanzen und deren Wirkung/Wechselwirkung, Yoga als geistlich/bewegliche Komponente innerhalb des ayurvedischen Lebens...) wird sich sicher nicht davon abhalten lassen, mehr und mehr darüber zu erfahren. Dazu möchte wir auch anregen, da sich so immer mehr ein eigenes Verständnis über dieses Lebenssystem in einem ausweiten kann.

Bei diesem kurzen Eindruck in Ayurveda ist keinenfalls ein Funke der Vollständigkeit gegeben. Dies ist auch nicht unser Anspruch. Schön ist es schon, eine Interesse entfachen zu können und vielleicht gemeinsam den Aspekt des World Wide Web nutzen zu können, um Kommunikation über eigene Erfahrungen auszutauschen, Fragen an Erfahrene stellen zu können, die dann von Menschen mit gleichem Interesse erörtert, diskutiert werden ... I diesem Sinne, wünschen wir Spaß und viel Energie beim kreieren eines neuen Lebensbereiches.

Ernährung

Durch die richtige Nahrungsaufnahme sind wir alle in der Lage unsere Dosha-Konstitution zu beeinflussen. Z.B. Jemand hat ein Übergewicht an Kapha-Eigenschaften. Diese Person kann durch Kapha verminderte Nahrungseigenschaften das Kapha-Dosha wieder in Balance bringen. Die Ernährung spielt im Ayurveda eine große Rolle und man kommt nicht umhin, sich damit genauer auseinanderzusetzen, wenn ein Verständnis der verschiedenen Eigenschaften der Nahrung gewünscht ist. Ansonsten sind wir ausschließlich von einem ayurvedischen Arzt bzw. Ernährungsberater abhängig, um Ayurveda sinnvoll anwenden zu können. Doch um das ayurvedische Prinzip zu verstehen, bzw. es erlernen zu können, kommt man nicht umhin sich besonders mit der Ernährung auseinanderzusetzen.

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Krankheit als Weg

Die Körpersprache ist die meistgesprochene Sprache auf dieser Erde. Die Symptomsprache unserer Krankheiten stellt dabei eine wichtige Unterform da, aus der wir sehr viel über uns lernen können, sagt Rüdiger Dahlke, der mit seinen 3 Bestsellern "Krankheit als Weg" (mit Thorwald Dettlefsen), "Krankheit als Sprache der Seele" und "Krankheit als Symbol" Millionen von Menschen erreicht hat. Seine Erfahrungen in 20 Jahren als Arzt und Psychotherapeut haben ihm klar gezeigt, daß jedes Symptom "ein Aufschrei der beleidigten Seele" ist. In seinen Vorträgen und Büchern (über 20) zeigt er die psychosomatischen Zusammenhänge auf, deutet über 1000 Krankheitsbilder und zeigt den Weg der Auflösung und Bearbeitung auf der seelischen Ebene. Jeder sollte sich, so Rüdiger Dahlke, bei einer akuten oder chronischen Krankheit fragen: "Warum gerade mir, gerade das, gerade so, gerade in dieser Zeit meines Lebens? Wozu zwingt und woran hindert mich das Krankheitsbild? Was lerne ich daraus und wie kann ich in der Zukunft andere, geschicktere Ebenen für mein Leben finden?" David Luczyn sprach mit ihm während eines Fastenseminares.

Frage: Ihre drei Bestseller "Krankheit als Weg", "Krankheit als Sprache der Seele" und "Krankheit als Symbol" haben ja alle das gleiche Thema. Wie unterscheiden sie sich? Was ist im Symbolbuch neu?

R. Dahlke: "Krankheit als Weg" ist ja nun schon sehr alt. Ich habe angefangen zu deuten Ende der Siebziger Jahre. Anfang der Achtziger haben wir schon "Krankheit als Weg" geschrieben. Das handelt eigentlich nur von den größten Krankheitsbildern, die ich aus meiner Psychotherapieerfahrung ausgewertet habe, sozusagen der Übersetzungsschritt vom Körper auf die Seelenebene. Sonst ist da nicht viel dabei. Dann 10 Jahre später "Krankheit als Sprache der Seele". Das enthält die Krankheitsbilder, die im ersten Buch nicht drinnen waren, also MS, Parkinson, Schilddrüsenprobleme etc. und darüber hinaus auch die Bearbeitungs- und Einlösungsebenen. Es enthält auch ein Kapitel über die Urprinzipien und richtet sich insgesamt mehr an den Patienten.

"Krankheit als Symbol" ist letztlich wie ein Lexikon aufgebaut mit über 1000 Krankheitsbildern und enthält auch die Informationen aus den 4 Taschenbüchern "Herzprobleme", "Verdauungsprobleme" etc.

Frage: Bezieht sich ihr Symboldenken auf eine bestimmte Tradition oder haben Sie das selbst entwickelt?

R. Dahlke: Eigentlich ist es eine uralte Geschichte, Paracelsus hat schon gesagt: "die Welt und der Mensch sind eins. - Microkosmos Macrokosmos. Aus diesem Analogiedenken heraus, war es naheliegend, wenn man davon ausgeht das alles, was eine Form hat, auch einen Inhalt hat, daß auch einmal auf Krankheitsbilder anzuwenden. Meines Wissens nach ist das so konsequent aus der esoterischen Philosophie heraus noch nie gemacht worden. Da gibt es gute Ansätze, die ich aber erst spät gefunden habe mit Georg Roddeck. Der aus der Psychoanalyse kommend da schon weit hineingegangen ist. Er hat allerdings sehr viel sexuell interpretiert, was ich heute eher auf der Ebene der Polarität interpretiert hätte. Es ist also sicherlich nicht neu, aber sehr viel konsequenter umgesetzt. Paracelsus hat es letztlich nicht in so einer Form gemacht, und ich versuche auch die Forschungsergebnisse der Wissenschaft mit herein zu nehmen und die zu deuten. Und damit eine Synthese der alten Medizin und der neuen zu machen. Es ist so zusagen die Anwendung des esoterischen Denkens auf die Medizin.

Frage: Wer hat den eigentlich die Psychosomatische Medizin erfunden und wie läßt sich diese mit Ihrer vergleichen?

R. Dahlke: der Zusammenhang mit der schulischen Psychosomatik ist auf vielen Ebenen ähnlich. Wir gehen davon aus, daß alles was eine Form hat, einen Inhalt hat. Jedes Krankheitsbild, daß sich im Körper niederschlägt, hat auch eine seelische Bedeutung. Die Psychoanalytiker sind sehr auf die Psyche fixiert und haben mit dem Körper wenig zu tun. Ich meine wirklich mit Psychosomatik Körper und Seele und versuche es möglichst zu verbinden. "Krankheit als Symbol" ist die Idee, das Symbol als Brücke zu nehmen von Körper und Seele. Ich würde auch nie etwas nur psychisch behandeln, wie die Psychoanalytiker das tun. Wenn man zum Beispiel Asthma-Patienten nur psychoanalytisch behandelt, hat das wenig Effekt auf das Asthma. Ich würde immer versuchen Körper und Seele mit einzubeziehen. Wilhelm Reich ging da schon etwas weiter.

Frage: Sie haben ja sehr viele Bedeutungen und Lösungsmöglichkeiten beschrieben in ihrem Buch, aber wie kann das konkret umgesetzt werden? Wie sieht das praktisch aus? Könnten Sie mir ein Beispiel aus der Praxis geben? Kann jemand durch das Verständnis der Bedeutung allein schon etwas an seinem Symptom ändern?

R. Dahlke: Das intellektuelle Verständnis alleine wird nicht helfen, dies wird auch nirgendwo behauptet. Es braucht dann immer noch den anderen Pol, die andere Gehirnhemisphäre. Man muß also noch die rechte Gehirnhälfte dazu bringen, d. h. es muß auf die inneren Seelenebenen gehen, denn dort liegen die Lösungen. Wenn man das zusammen nimmt, und sich wirklich mit Reisen auf den Weg nach innen macht und das über längere Zeit, dann kann das wirklich helfen auch im Sinne von Eigentherapie. Bei den Leuten die bei uns zur Psychotherapie kommen haben wir sowieso gute Erfahrung, sonst würde das nicht laufen. Aber ich kriege auch viele Briefe von Leuten, die ich gar nicht kenne, die sich so ein Kapitel vorgenommen haben, und dann irgendeine Meditation im Sinne der geführten Reisen, die es auf Kassette gibt, benutzt und dann auch Schritte gemacht haben. Da habe ich schon Tausende von Briefen erhalten, wo sie von deutlicher Besserung ihres Symptomes berichtet haben bis hin zum verschwinden, zum Beispiel Dinge wie Allergien oder Rheuma. Ich gehe davon aus, wenn jemand wirklich will, dann kann er sein Rheuma los werden. Die vier bis fünf Millionen Rheumatiker in Deutschland, das muß nicht sein. Das heißt aber nicht nur die Deutung, sondern auch entsprechende Lebensumstellung, in dem Fall das Thema Beweglichkeit angehen (oder bei der Allergie das Thema Aggression) und Reinigung im Sinne von fasten, entschlacken, reinigen. Wenn das zusammen kommt, kann man damit fertig werden. Das habe ich schon sehr oft erlebt.

Frage: Haben sie noch ein schönes Beispiel aus der Praxis?

R. Dahlke: Ja, reichlich. Ich habe eine Patientin, die kam Mitte ihrer fünfziger Jahre mit schwerstem Rheuma, sodaß sie vor Knie- und Hüftoperationen stand und nicht mehr gehen konnte. Man mußte sie mehr oder weniger tragen. Sie hat Therapie gemacht und parallel dazu gefastet - das ist bei uns ja immer integriert und es war deutlich besser nach diesem Vierwochenabschnitt. Sie hat dann selbst nach einem halben Jahr noch einmal gefastet und ist nach einem Jahr wieder zur Therapie gekommen. Heute ist sie Anfang siebzig und ist völlig rheumafrei, gibt Tai Chi- Seminare und Fastenkurse. Das wäre so ein drastisches Beispiel.

Frage: Ein Kritiker könnte natürlich sagen, daß diese Heilung speziell auf das Fasten und nicht auf die Be-deutung und die Therapie zurück zu führen ist. Haben Sie noch ein anderes Beispiel?

Dahlke: Ja, zum Beispiel ein Mann mit mehreren Allergien. Er hat auf Grund der Einsicht und der Therapie sein Leben konsequent umgestaltet, also das Allergikerthema umgedreht zu einem nach außen gekehrtem offensivem Leben und die heißen Eisen in seinem Leben angepackt. Er ist in relativ schneller Zeit allergiefrei geworden. Auch von Kindern könnte ich eindrückliche Beispiele erzählen.

Frage:. Ist man immer selber Schuld ein seinen Krankheiten? Welchen Anteil haben Umweltbelastungen?

R. Dahlke: Von Schuld rede ich nie. Es geht hier immer um Verantwortung. Aus esoterischer Sicht ist man weitgehend für alles selbst verantwortlich. Zwischen Schuld und Verantwortung ist schon ein großer Unterschied. Aus Schuld folgt ein schlechtes Gewissen, aus Verantwortung folgt, daß man Antworten sucht. Und darum geht es im Wesentlichen. Also wenn ich in einer Großstadt mit riesen Umweltbelastung lebe, muß ich die Verantwortung dafür übernehmen und kann es auch in den allermeisten Situationen, mit Ausnahme der Kinder und der Alten. Aber für die Kinder haben die Eltern die Verantwortung zu tragen. Wir bekommen immer unsere Aufgaben. Das kann man genetisch oder karmisch sehen. Wir kommen nicht als unbeschriebene Blätter in diese Welt.

Frage: Wie ist es denn mit den Umweltbelastungen von denen wir nichts wissen, bzw. von denen wir erst wenn es zu spät ist oder durch chronisches Leiden erfahren wie Amalgam- und Holzschutzmittelvergiftung?

R. Dahlke: Ein Zusammenhang zwischen bestimmten Umweltgiften und Krankheitsbildern ist ja auch eindeutig. Auch in der Situation gehört es mit in unseren Verantwortungsbereich mit hinein, sich zum Beispiel aktiver um die Umweltproblematik zu kümmern, bzw. sich eventuell mehr zu informieren und zu engagieren. Für meine Ernährung bin ich doch weitgehendst selbst verantwortlich. Diese Projektionsnummern bringen nie etwas.

Frage: Würden so weit gehen zu sagen, daß die Seele sich ihr Feld, also in dem Fall ihr krankes Feld selbst sucht, im Sinne einer Lernaufgabe?

R. Dahlke: Das würde ich von der Reinkarnationstherapie her in jedem Fall sagen. Ich mache das jetzt 20 Jahre und bin mir da völlig sicher. Ich erlebe das auch mit der Krankheitsbilderdeutung. Ich würde auch einem Krebspatienten sagen er soll doch mal als erstes sein Bett umstellen. Da gibt es Bezüge zu Erdstrahlen. Das Traurige ist nur, der sucht sich unbewußt die zweite Kreuzung in seiner Wohnung und stellt sein Bett wieder dort hin, daß er wieder mit seinem Bauch dort draufliegt. Es scheint schon so zu sein, daß wir uns die Probleme suchen. Wenn ich z.B. mein Geburtstrauma nicht verarbeitet habe und deswegen Engeprobleme und Angst habe, dann wird das Schicksal oder ich mir selbst immer wieder Situationen suchen, wo ich mit diesem Thema konfrontiert werde, also Angst erlebe. Das sind genau die Leute die im Tunnel in den Stau kommen, die im Lift stecken bleiben, wo es sozial oder in der Partnerschaft eng wird usw. Diejenigen, die dieses Thema nicht haben oder es bewältigt haben, die kommen gar nicht in solche Situationen bzw. sie machen ihnen nichts aus. Das Schicksal ist diesbezüglich, wenn man so sagen will, schon gemein oder auch gnädig. Gemein, weil es einen immer dort anstoßen läßt, wo es weh tut und gnädig, weil wir so immer darauf hingewiesen werden, wo es hapert.

Frage: Wie ist es denn mit den angeborenen Behinderungen als Chance, als Weg?

R. Dahlke: Auch das würde ich so sehen. Verständlich ist es jedoch nur im karmischen Kontext der Reinkarnationstheorie. Bei einer angeborenen Erbkrankheit ist es doch offensichtlich so, daß der Mensch es mit ins Leben bringt. Man kann es karmisch nennen, man kann es auch genetisch nennen. Das ist ganz sicherlich eine große Aufgabe, auch sehr für die im Umfeld, vor allem natürlich für die Eltern. Die Kinder, die da betroffen sind, die nehmen das ja lange nicht als Problem war. Im Gegenteil, die sind ja oft gut drauf, d.h. sie leben in ihrem Bereich wunderbar. Das kann ich sogar von der eigenen Tochter sagen, die sich in ihrem Bereich sehr wohlfühlt, sehr lebensfroh ist und das auch ausstrahlt. (sie ist mongoloid und 5 Jahre alt) Da geht es um das Problem des Annehmens für die geschockten Eltern. Wenn die allerdings die Chance annehmen, ist es nach meiner Erfahrung eine große. Ein Mensch, der mit Behinderungen auf die Welt kommt, ein Kind was so abhängig ist, lehrt einen ja noch viel mehr und kann einem damit Dinge lehren, wie andere Kinder in dieser Form gar nicht lehren können.

Frage: Was denn zum Beispiel?

R. Dahlke: Wenn der Intellekt zum Beispiel weitgehend wegfällt, bei geistig behinderten Kindern, dann ist da ja immer ein sehr viel stärkerer gefühlsmäßiger Bereich wunderbar entwickelt. Und den bekommt man auch viel, viel mehr mit. Das sind so Dinge, die dann ganz schnell sehr direkt spürbar werden. Wenn unsere Tochter ein Problem spürt, dann nimmt sie den Kopf von meiner Frau und mir und hält unsere Köpfe minutenlang zusammen. Das ist etwas, was natürlich viel mit uns macht. Vom Therapeutischen her muß ich sagen, therapiert sie uns auf eine sehr sanfte und liebevolle Weise, in einem Ausmaß, wie ich das von guten Therapeuten gar nicht erlebt habe. Ich habe das bei vielen Eltern gesehen, die sich darauf einlassen, das sie von den besonderen Kindern auch besonderes gelernt haben und tiefer berührt wurden. Es ist einfach eine Frage des Einlassens. Große Aufgaben erfordern immer ein großes Einlassen. Bei Krankheitsbildern würde ich es übrigens genauso sehen. Ein großes Krankheitsbild ist auch eine große Chance. Da gibt es auch so viele Beispiele, etwa Hellen Keller, die taubstumm und blind geboren wurde und ein eindrucksvolles Leben daraus machte oder Hildegard von Bingen und ihre Migräneanfälle oder Milton Errickson oder Steven Hawkins. Wenn Milton Errickson nicht zweimal Kinderlähmung gehabt hätte und darin gefangen gewesen wäre, bezweifle ich, daß er so genial geworden wäre auf diesen psychischen Ebenen und der beste Hypnotherapeut. Das ist schon auffällig.

Frage: Wie ist es denn mit sexuellem Mißbrauch, Vergewaltigung und Mord? Das ist ja seit einiger Zeit ein sehr aktuelles Thema. Wie ist das zu verstehen, sowohl aus der Sicht des Kindes als auch der Sicht der Gesellschaft? Ist es ein gesellschaftliches Symptom?

R. Dahlke: Ich glaube sicher, daß es ein gesellschaftliches Symptom ist. Wir haben so einen Jugendkult, eine solche Kindergesellschaft und ein so jugendliches Mädchen- und Figurideal, daß das nicht wundert. Auch die Unschuld dabei. So lange das auf einer David Hamiltonebene läuft, kann man das noch als Kunst sehen, aber es gibt natürlich auch Menschen, die das auf primitiveren Ebenen wahrnehmen, die dann ihre Sexualität an Kindlichkeit und Unreife binden. Ich denke je mehr unsere Gesellschaft in dieser Kindlichkeit verkommt und diese Reifeschritte nicht mehr auf die Reihe kriegt, umso häufiger wird es auch werden, daß sozusagen ganz direkt dieses Mißverständnis passiert, daß sich männliche Sexualität auf Kinder stürzt. Das ist natürlich eine ganz unreife Form, der traut sich nicht an eine erwachsene Frau dran und landet dann zielsicher bei einem unschuldigen Kind, wie wir so gerne sagen. Aber aus der Sicht der esoterischen Philosophie gibt es diese unschuldige Seele nicht. Wir kommen eben alle mit unseren Themen hier her. Aus 20 Jahren Reinkarnationstherapie kann ich sagen, die Menschen, die ich therapiert habe und die in Opferrollen gekommen sind und darunter auch schlimmen, haben in der Therapie eine Stimmigkeit und einen Zusammenhang mit ihrer Lebensgeschichte und ihrer Herkunft finden können, also bezogen auf ihre früheren Leben. Pauschal behaupten für Fälle, die man nicht kennt, ist natürlich in dem Sinne nicht möglich. Mein Gefühl ist schon generell, daß wir in einem Kosmos leben, in dem Gesetze herrschen und bestimmte Regeln, in dem wir bestimmte Lernaufgaben kriegen, die auch sehr schwer sein können. Das so eine Aussage zu einem Aufschrei der Wut führen kann, das ist mir natürlich klar. Aber weitergeführt kann man bei allen möglichen Greueltaten immer bei auf beiden Seiten ein Stück Verantwortung und Stimmigkeit sehen. Aber bestimmt wage ich das nur für die Patienten zu sagen, die ich therapiert habe.

von David Luczyn
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Peace of mind - Meditationstext
Einstimmen im Raum

Ich schließe meine Augen und gestatte meinem Körper, vollkommen bewegungslos zu sein. Ich erfülle meinen Körper mit Bewusstsein, durchdringe jede Zelle meines Körpers mit Bewusstsein und kontrolliere jede Bewegung.

Ich lasse einfach keine Bewegung zu, außer meinen Atem. Und während mein Körper bewegungslos bleibt, konzentriere ich die Vielfalt meiner Gedanken auf einen Punkt: Auf meinen Atem. Dann lasse ich auch meinen Atem los, lasse mein Bewusstsein weit werden und erfülle noch einmal diesen ganzen Raum mit mir. Ich bin dieser ganze Raum.

Und nun erfülle ich mein Bewusstsein und damit diesen ganzen Raum mit LIEBE. Ich lasse meine ganze Liebe in diesen Raum fließen, hülle jeden einzelnen ein in meine Liebe. Und bin auch selbst in der Liebe und werde so eins mit allen in Liebe. Ich nehme jeden anderen so an wie er ist, lasse meine Liebe fließen und spüre dankbar die Liebe, die mir entgegengebracht wird. Und spüre einmal bewusst, wie sich die Atmosphäre im Raum verändert hat; wir leben miteinander in einer liebevolleren und lichtvolleren Atmosphäre; nehmen uns so an, wie wir sind und gehen miteinander den Weg. Wir sind ganz bewusst eins. In diesem Bewusstsein gehen wir miteinander durch dieses Seminar und durch unter Leben und in diesem Bewusstsein kehre ich nun wieder zurück an die Oberfläche des Seins, zurück ins Hier und Jetzt. Wann immer ich bereit bin, öffne ich meine Augen und bin wieder ganz bewusst im Hier und Jetzt.
© Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de  zum Seitenanfang

Von Magiern und Geistheilern - oder "was Magie so magisch macht"

Auch wenn es nicht so ganz in unsere wissenschaftlich aufgeklärte Welt zu passen scheint: man kann es einfach schwer verleugnen: Magie, Geistheilung und Paranormales sind entgegen aller Versuche, sie wegzuironisieren und wegzurationalisieren, weiter auf dem Vormarsch. Das zeigt der seit Jahren ungebrochene Boom im Buchmarkt, die wachsende Zahl der esoterischen Buchläden und die steigende Zahl der Wundersucher und Wundergläubigen bzw. Anbieter. Auch die zahllosen Offerten in einschlägigen Zeitungen sprechen Bände: Magier, die Hilfe bei Problemen aller Art, Heilungs- und Schutzmagie, Voodoo und Liebeszauber, Hellsehen und Kartenlegen, Partnerzusammenführungen und -Trennungen, Geistheilung und Fernbehandlungen anbieten. Selbst die einfache Einteilung in schwarze und weiße Magie reicht heute nicht mehr. Nunmehr gibt es auch schon rote und grüne Magie. Wer blickt da noch durch? Hokuspokus fidibus - dreimal schwarzer Kater. Warum glauben die Menschen heutzutage noch oder wieder an so etwas?

Macht man die Probe aufs Exempel und ruft bei einigen der Anbieter magischer Künste an, erhält man eindeutige Angebote. Zum Beispiel bei finanziellem Verlust durch Betrug das Angebot: Zufügung von finanziellen Schwierigkeiten dem "Betrüger" (für die Genugtuung). Kostenpunkt DM 950,- (Arbeitsaufwand des Magiers 6 Wochen telepathisch-rituelle Beeinflussung jeden zweiten bis dritten Tag). Und bei eine Freundin, die fremdgegangen ist: Beeinflussung der Freundin dahingehend, daß sie nicht mehr an so etwas denkt. Kostenpunkt: DM 500,- plus gesundheitliche Schädigung des Veführers durch Unfall oder Krankheit ebenfalls für DM 500,-. Über das genaue WIE der "Behandlung" werden nur Andeutungen gemacht. Immerhin verrät eine Magierin, daß sie die Opfer, von denen sie ein Bild braucht, nachts telepathisch beeinflußt. "Am besten so gegen 4.00 Uhr nachts, wenn das Opfer fest schlummert und wehrlost ist."

Das erschüttert. Nicht nur mit welcher Selbstverständlichkeit die Machbarkeit suggeriert und vorausgesetzt wird, sondern, mit welcher Leichtigkeit okkulte Gewalt angeboten wird. Das wäre das perfekte Verbrechen (Rache), das sich jedem weltlichen Gesetz entzieht - vorausgesetzt, es funktioniert! Aber kann denn so etwas funktionieren? Der aufgeklärte Geist sagt nein, der Psychologe sagt "unter Umständen" und der Esoteriker hält alles für möglich.

Lassen wir mal den Psychologen sprechen. Aus seiner Sicht spielen bei all diesen Praktiken mindestens drei Aspekte eine wesentliche Rolle. 1. Der Glaube und die Authorität desjenigen, der es ausübt. 2. Der Glaube desjenigen, den es betrifft (der Auftraggeber). 3. Das Phänomen der selektiven Wahrnehmung.

Die psychischen Aspekten sollen mindestens 80 % aus-machen, bei vielen Hellsehern, Heilern und selbsternannten Magiern sogar bis zu 100 %.

C.G. Jung hat einmal gesagt: "Magisch ist nur ein anderes Wort für psychisch." Das heißt, die Kunst der Magie ist in erster Linie das Wissen um die Kräfte des menschlichen Bewußtseins und deren bewußte Anwendung bzw. Beeinflussung. (Sogesehen sind Werbefachleute auch Magier)

Da reicht es oft schon, jemandem mit voller Überzeugung zu sagen: "Das wird Dir helfen!" oder "Du kannst das" oder "Das wird so passieren", um einen sich selbst verwirklichenden Prozeß in Gang zu setzen. Egal, ob es ein Elternteil, ein Arzt, ein Heiler, ein Magier oder eine sonstige Authorität sagt: Die Überzeugungskraft und der Glaube sind bereits mehr als die halbe Miete. Das hat der vielfach untersuchte und unliebsame "Placebo-Effekt" genauso gezeigt wie Jesus, der sagt: "Stehe auf, Dein Glaube hat Dir geholfen".

(Dieser Glaube und die Über-zeugung machen auch vor Pflanzen und Tieren nicht Halt. So hat ein Experiment mit Studenten bewiesen, daß ein Vorurteil, also ein Glaube, bei einem neutralen Versuch mit Ratten, die eine Aufgabe erledigen sollten, das Ergebnis signifikant beeinflußte. Der einen Gruppe wurde gesagt, die Ratten seien besonders dumm, den anderen, die Ratten seien besonders intelligent. Raten Sie einmal, welche Ratten-Gruppe besser abschnitt. Dieses Beispiel zeigt auch, daß negativer Glaube entsprechend behindert. Die Aussage: "Du kannst das eh´nicht" ist ein genauso magischer Spruch wie der Fluch: "Dir wird etwas Schlimmes passieren". Egal, ob er von außen oder von innen kommt, hat er seine fatale Wirkung, so lange der Glaube an die Autorität des Bannsprechenden nicht in Frage gestellt wird. Die am leichtesten zu beeinflussenden Opfer von Magiern sind daher die, die Angst haben. Angst ist der beste Nährboden für Phantasie und Phantasie ist die treibende Kraft für alles mögliche.

Das geht so weit, daß Leute etwas nicht sehen, was da ist (z.B. jemand, der ihnen helfen will) oder etwas sehen, was nicht da ist, weil es ihnen suggeriert wurde und ihre Wahrnehmung dementsprechend selektiv funktioniert. Während ihnen vorher z.B. Männer mit schwarzen Aktenkoffern nie aufgefallen sind, wird bei einer Suggestion: "Ein Mann mit einem schwarzen Koffer wird ihnen Schaden zufügen" die selektive Wahrnehmung aktiviert und sie werden plötzlich unverhältnismäßig viele Männer mit schwarzen Koffern zu sehen glauben.

Die Hypnoseshows sind ein trauriges und die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" ein anschauliches Beispiel. Der Magier oder Hypnotiseur (die in mancher Hinsicht Gemeinsamkeiten haben) sind beide in der Lage, entweder etwas perfekt zu suggerieren und/oder einen unbewußten Prozeß zu initiieren, z.B. den der Selbstheilung durch Aktivierung des Immunsystems. Das bedeutet, sie geben bei entsprechender Glaubensbereitschaft den Anstoß und das Unterbewußtsein (was immer das auch ist) aktiviert oder entblockiert auf bisher unbekannte Weise das Immunsystem.

Ein wichtiger Aspekt aller magischen und geistheileri-schen Aktionen sind Fetische, Rituale und Beschwörungen. Sie sind Hilfsmittel, um die Glaubensbereitschaft oder Trance zu fördern. Dies dient dazu, die Tore zum Unterbewußtsein zu öffnen und die kritische Kontrollinstanz des Verstandes zu umgehen. So sind sie am offensten für alle Arten von Suggestionen.

Daher ist auch die Werbung, die beim Höhepunkt einer mit großer Spannung verfolgten Sendung einge-blendet wird, auch viel wirkungsvoller als außerhalb. Sie sind beim Betrachten eines Filmes mehr oder weniger in Trance und haben die Realität und auch einen Teil ihres Verstandes ausgeblendet und sind somit empfänglicher. Versuchen Sie es einmal, wenn Sie Kinder haben. Wenn sie mitten in einem spannenden Film völlig absorbiert, sprich: in Trance, sind, flüstern Sie ihnen einmal leise von links hinten zu: "Und nach dem Film wirst Du mit Freude in Dein Zimmer gehen und aufräumen". Jetzt werden Sie sicher wissen wollen, warum von links. Das linke Ohr steht in direkter Verbindung mit der rechten Gehirnhälfte, die assoziativ, intuitiv und emotional wahrnimmt und nicht rational logisch zensiert .

Aber abgesehen von diesen psychischen Komponenten gibt es noch die esoterischen Erklärungen, die in sich oft sehr widersprüchlich und abgehoben sind. Für Esoteriker ist alles Energie und Schwingung, worin ihnen Physiker auch durchaus rechtgeben, nur die Art, wie sie meinen per Ritual oder Gedankenkraft alles beeinflussen zu können, läßt den Wissenschaftler mitleidig bis amüsiert lächeln.

Aber gerade aus diesem Umfeld hat nun ein Stuttgarter Forscher und Physiker mittels EEG Dinge herausgefunden die auch einigen Dauerskeptikern zu denken geben dürften und Geistheilung in neuem Licht erscheinen läßt. Günther Haffelder, der Gründer und Leiter des "Institutes für Kommunikation und Gehirnforschung" in Stuttgart hat durch EEG-Studien an über hundert Heilern und unzähligen Menschen mit ungewöhnlichen geistigen Fähigkeiten (darunter russischen Psi-Experten, Schnelldenker und Zahlenakrobaten) die Beachtung von renommierten Instituten, Kliniken und Fakultäten auf sich gezogen.

Er behauptet (und belegt es auch), daß Heiler bestimmte Frequenzen in ihrem Gehirn erzeugen können, die sie in Resonanz mit den Gehirnwellen ihrer Patienten bringen. Das erstaunliche an dieser meist unbewußten Fähigkeit ist, daß Entfernung dabei keine Rolle spielt! Auch wenn Günther Haffelder dafür keine Erklärung hat, Tatsache ist, daß gute Heiler offensichtlich die Fähigkeit haben mental die Krankheitsmatrix ihrer Patienten abzufragen, denn wenn der Heiler diesen gedanklich erreicht, in dem er sich auf ihn konzentriert, verändert sich schlagartig dessen EEG und dann erscheint das gleiche Muster auf dem Monitor im Kontrollraum des Heilers. Mit dieser Matrix "arbeitet" der Heiler dann, gleicht fehlende Amplituden aus, vergrößert oder verkleinert sie. Dabei hat Haffelder festgestellt, daß der Kommunikationskanal immer im Bereich der Deltawellen liegt, also der Wellenlängen in der das Gehirn im meditativ, entspannten Zustand schwingt. Das zugrundeliegende Prinzip scheint der Anstoß zur Selbstheilung durch Harmonisierung disharmonischer Frequenzen im Gehirn und damit auch in der Psyche zu sein.

Auf einer ähnlichen Ebene funktioniert auch das Experiment, das wir unseren Lesern nun vorschlagen wollen. Oberto Airaudi, der in Italien lebende Erfinder und Gestalter der nachfolgenden Kosmogramme (Schemen), forscht seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der Esoterik (und der Magie), der Hypnose, des Gehirns und der Psyche. Er fand heraus - und neuere Forschungen von Neuro-Physiologen bestätigen es - daß durch bestimmte sich wiederholende Bewegungen wie durch Nachziehen des vorliegenden Musters, die Synapsen im Gehirn neue Verbindungen herstellen, sodaß der Organismus den gewünschten Effekt selbst initieren kann. Auch wenn Ihnen das spanisch vorkommen mag, schaden kann es nichts und kosten tut es auch nichts.

Also nehmen sie Ihren Finger zu Hand, ziehen sie sich mindestens 10 Minuten an einen ruhigen Platz zurück und fahren sie die Linien nach. Ein entspannte Körperhaltung und ruhige und tiefe Atmung wird empfohlen. Über ein Feedback freuen sich die Redaktion und der Autor.
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von David Luczyn
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Wozu Esoterik? Was will Esoterik?

Esoterik bzw. der Begriff Esoterik hat in den letzten 20 Jahren eine bemerkenswerte Aufmerksamkeit erhalten und dabei mehrere Phasen durchlaufen: Zuerst war es nur ein Insiderthema, das nur kleine Zirkel und Gruppen beschäftigte. Das Interesse und die Nachfrage wuchs jedoch ziemlich schnell, die ersten Gurus tauchten auf, die Beatles gingen nach Indien und meditierten und die ersten esoterischen Buchläden entstanden. Damals nach dem vielzitierten 68iger Aufbruch war es noch primär Fernöstliches was eingehüllt im Duft von Räucherstäbchen daherkam. All das wurde nur belächelt und von den normalen Medien noch keineswegs ernst genommen. Es diente höchstens als Lückenfüller und wurde als kurzfristige Modeerscheinung abgetan. Nach zehn Jahren wurde aus dem Trend ein Boom, der allen Unkenrufen zumTrotz sich fest und reichlich in Form von zahllosen esoterischen Zeitungen, Buchläden in jeder Stadt, eigenen Esoterikreihen in allen großen Verlagen und Tausenden von Anbietern und Veranstaltern ausdrückte. Ein Millionenmarkt, der nun zunehmend erst von der Regenbogenpresse und dann von fast allen Frauenzeitungen und auch im Fernsehen mit beachtlicher Regelmäßigkeit aufgegriffen wurde. Esoterik war in.

Dann kam ein Bruch. Durch zunehmend kritischere Stimmen und dem immer häufigeren Zusammenhang und Mißbrauch esoterischer Methoden im Kontext sektenähnlicher Gruppierungen, die durch Selbstmordaktionen und ähnlichem für sehr negative Schlagzeilen sorgten, wurde Esoterik langsam zum Unwort. Vor allem Frauenzeitungen begannen, sich wegen der negativen Schlagzeilen, von allem was nach Esoterik roch, zu distanzieren. Die Buchläden bestehen jedoch weiter und zeigen ungebremsten Zulauf, alle großen Buchhandlungen haben mittlerweile eine eigene Esoterikabteilung und man schaut sich nach neuen Namen um. Esoteriker, das heißt Menschen, die sich mit dem Sinn des Lebens auf die eine oder andere Art befassen, gibt es mittlerweile überall. Nicht alle hängen es sich als Schild um, aber die Thematik ist Teil des Zeitgeistes und der Gesellschaft geworden, ob man es nun merkt oder nicht. Über die durchaus skurilen Blüten, die es innerhalb der Esoteikszene gibt, sollte durchaus mehr berichtet werden, sie sind auch den ernsten Esoterikern ein Dorn im Auge, den sie entweder verdränge oder belächeln. Im Grunde sind sie Teil der ersten Schritte auf dem Weg über die auch die Kenner irgendwann einmal gestolpert sind.

Wir leben in einer Zeit, in der der Mensch sich mehr und mehr von sich selbst entfremdet und seine Identität aus den von Mode und Trends vorgegebenen Äußerlichkeiten definiert. Diese Orientierung an den Werten und Vorlieben der Masse gibt Sicherheit und Anerkennung, läßt aber letztendlich das Individuum seelisch, zwischenmenschlich und kreativ verarmen.

Esoterik ist nichts Neues, im Gegenteil: Vieles von dem, was Sie hier und heute sehen, lesen und erfahren können, hat weit zurückreichende Wurzeln in alten Kulturen und Religionen. Unter dem Überbegriff Esoterik oder New Age (Neues Zeitalter) findet sich nun alles zusammen, was an einem neuen Denken, einem neuen Bewußtsein und an einem neuen Zeitalter mitgestalten möchte. Das Spektrum ist sehr breit und nicht jedem paßt die Zuordnung zum Esoterik oder New-Age-Begriff, weil er oft zu sensationsheischend oder abfällig von den Medien durch die Schlagzeilen gezogen wurde. Esoterik und New Age sind einfach praktische Überbegriffe, aber kein Eintopf religiöser Subkultur, als der sie oft dargestellt werden.

Was hat nun die Esoterik zu bieten? Esoterik war ursprünglich eine Geheimwissenschaft. In fast allen Kulturen gab es kleine Gruppen von "Eingeweihten", die um den Sinn des Lebens wußten, ihn bewahrten und an wirklich motivierte Sucher weitergaben; ob das nun Druiden, Schamanen, Magier, Hexen (im positiven Sinne), Geheimbünde oder Orden (z.B. Essener, Rosenkreuzer, Freimaurer) oder Religionsstifter (wie Buddha und Christus) waren. Sie "wußten" mehr und lehrten es.

In allen großen Religionen gibt es deutlich unterscheidbare exoterische und esoterische Aspekte. Die Organisationsstruktur (z.B. Kirche), das etablierte Dogma und Ritual, ihre Vertreter (Priester) sowie die "offiziellen" heiligen Schriften sind der exoterische Aspekt einer Religion. Sie beschreiben die religiösen Verhaltensregeln und den Glauben für die Masse, der von einem obersten, weltlich-geistlichen Vertreter wie etwa dem Papst repräsentiert wird. Beispiele für esoterische Bewegungen sind im Christentum die Gnostiker, im Islam die Sufis, im Hinduismus die Tantriker und im Judentum die Kabbalisten.

Das Gemeinsame aller spiritueller Bewegungen ist die Suche nach dem Sinn, dem Ursprung, dem Göttlichen und dem Ganzen.

Genau das möchte ich Ihnen hiermit ans Herz legen: Nach innen zu schauen und neue Wege des Denkens, Fühlens und Lebens zu versuchen. Das Risiko zu wagen, den Trampelpfad der Massen in die globale Katastrophe zu verlassen und Ihren ureigensten Weg der Selbstfindung und Selbstverwirklichung zu suchen und zu gehen und damit verantwortlich für sich selbst und Ihre direkte Umwelt zu werden. So läßt sich vielleicht das Ausmaß der Innenweltverschmutzung und damit auch der Umweltzerstörung verringern. Vieles von dem, was heutzutage im esoterischen Bereich angeboten wird, ist aus dieser Suche heraus gewachsen, hat Menschen und ihr Leben verändert, ihnen Sinn, Kraft und Hoffnung gegeben.

Allerdings gibt es auch in esoterischen Kreisen vielerlei Unkraut, Trittbrettfahrer und Nutznießer. Hier sind die gleichen Mechanismen wie Macht, Geltungsbedürfnis und Kommerz wirk-sam wie in anderen gesellschaftlichen Kreisen (Wirtschaft, Politik, Kirche). Aber auch sogenannte Unkräuter oder giftige Pflanzen können im gewissen Rahmen un richtiger Dosierung nützlich und heilend sein. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist ein Teil des esoterischen Weges und eine Fähigkeit, die gelernt sein will. Sie reift in dem Maße, wie Sie Vertrauen in Ihre Intuition und Ihre inneren Stimme gewinnen.

Ein weiteres Ziel ist die Ablösung oder Ergänzung der einseitig materiell-wissenschaftlich orientierten Weltanschauung durch die Wiederentdeckung der ursprünglichen Einheit von Körper-Seele-Geist (holographisches Weltbild), bzw. Mensch-Kosmos-Gott.

Die zugrundeliegenden Prämissen sind:

1) Der Vorrang des Geistes über die Materie. Dieser Geist ist ein göttlicher Geist und der Mensch ist ein irdischer Aspekt eines kosmischen, göttlichen Lebens.


2) Der Vorrang des Individuums,

d.h. nicht die gesellschaftlichen Zwänge formen das Bewußtsein, sondern ein individueller Bewußtseinswandel ist Voraussetzung gesellschaftlicher Transformation.

Der chinesische Weise Laotse drückte das zu seiner Zeit so aus: "Wollte der Kaiser sein Reich in Ordnung bringen, schaffte er erst Ordnung an seinem Hofe, zuvor jedoch in seiner Familie und davor bei sich selbst." Esoterik versucht daher, theoretisch, praktisch und experimentell den Menschen den "Delphischen Spiegel" vorzuhalten, der sagt: "Erkenne dich selbst" oder - wie es heute oft heißt - "Sei, der du bist".

Esoterik und Meditation sind "in". Anerkannte Physiker und Wissenschaftler wie Fritjof Capra, Peter Russell, Francisco Varela, linke Politiker wie Rudolf Bahro, weltbekannte Künstlerinnen wie Shirley MacLaine, Penny McLean sind zu Sprechern einer Bewegung geworden, die sich mittlerweile nicht mehr als Mode oder Zeiterscheinung abhandeln läßt. Das haben auch die Medien, die Manager und der kommerzielle Markt gemerkt. Esoterik als Lebensphilosophie und als praktische Lebenshilfe halten Einzug in das weite Feld des "Neuen Denkens".

Bahro proklamiert in seinem Buch "Logik der Rettung" den Gottesstaat und die Regenbogengesellschaft, auch wenn "das New Age Feld mehrheitlich leider noch platt unpolitisch ist", so wirkt es doch in seinem "sozialpolitischen Schema auf der dritten Ebene". Nach seiner Meinung treten "die Menschen unserer Kultur jetzt massenhaft bewußt in diesen von Jung charakterisierten Individuationsprozeß" ein.

Das Verbindende der spirituellen Szene scheint mir zu sein, daß sie auf optimistische, unkonventionelle und experimentelle Art nach neuen Wegen sucht, um durch individuelle Selbstverwirklichung und Entdeckung der Eigenverantwortlichkeit etwas am kollektiven Traum(a) zu verändern.

Buddha sprach bereits vor Tausenden von Jahren von der Illusion und Vergänglichkeit des Ma-teriellen und lehrte die Bewußtwerdung subtiler gedanklicher und psychologischer Mechanismen durch Meditation. (Siehe Kapitel Buddhismus)Das Gemeinsame ist auch das Infragestellen unserer "nach-dem-Tod-ist-alles-vorbei"-Ideologie und die prinzipielle Frage nach dem Sinn des Lebens hier auf der Erde.

Realitätsflucht, Macht und Geltungsbedürfnis, Konsum und Kommerzialisierung menschliche Schwächen und Eigenschaften sind, die überall wirksam sind, ob nun in der Sport- und Unterhaltungsindustrie, in der Mode, der Politik oder im Esoterik-Bereich. Der Mensch mißbraucht alles, ob nun den Mitmenschen, die Natur oder das Atom, aber warum er das tut und wie er es ändern kann, das sagt ihm kein Wissenschaftler und kein Priester, sondern nur der Psychologe oder der Esoteriker. Esoteriker sind im Idealfall beides in einem - und sie können ihm helfen, es zu ändern.

Alle ernsthaften esoterischen und spirituellen Gruppen wie auch die ganzheitlichen Therapien versuchen - so meine eigene Erfahrung - dem Menschen sich selbst begreifbar zu machen und ihm vom Grund auf zur Selbsterkenntnis zu verhelfen: die einen umsonst, die anderen für Tau-sende von Mark. Aber auch das ist ein interessantes menschliches Phänomen: Für viele schafft der Preis erst den Wert und nicht unbedingt die Qualität. Das Etikett zählt, ein berühmter Name; etwas kann nur gut sein, wenn es viel kostet. Davon profitieren auch in der Esoterik-Szene bestimmte Leute.

Wer manipuliert also wen: Das Angebot die Nachfrage oder die Nachfrage das Angebot? Wer ist verantwortlich? Derjenige, der den hohen Preis haben will oder der, der so teuer verkauft? Wer verführt wen? Letztendlich ist alles relativ. Die Perspektive und der Bezugsrahmen machen et-was gut oder schlecht. Die Ökofreaks der 70er Jahre sind die grünen Politiker und Unternehmer der 80er. Die "New-Age-Spinner" der 80er Jahre sind vielleicht die geistigen Erneuerer der 90er. Jedenfalls ist es das, wofür sie sich einsetzen.
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von David Luczyn
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Botschaften aus der Welt eines Autisten
"Ohne Herzenswärme ist es kalt in der Welt."


Jeder lebt mehr oder weniger in seiner eigenen Welt, die aus seinen Ängsten, Sorgen, Träumen. Phantasien und den daraus resultierenden Projektionen besteht. Jemand der depressiv oder auch nur traurig oder schlecht gelaunt ist, sieht die Umwelt mit ganz anderen Augen als der Verliebte oder der Optimist. In noch mal einer ganz eigenen, verschlossenen Welt leben Menschen mit autistischen Verhaltensweisen. David Luczyn konnte einen Blick hinter diese zugemauerte Welt werfen und überraschende Entdeckungen machen.

Das Seminarhotel Orchidea Lodge in den Schweizer Jurabergen lag knapp 1000 m hoch und bot eine schöne Aussicht weit ins Land. Auch die Erwartungen der rund 50 Teilnehmer am neuntägigen International Intensiv Training in Gewaltfreier Kommunikation mit Marshall Rosenberg waren sehr hoch als wir uns zum ersten Mal im großen Gruppenraum zusammenfanden. Zu meiner/unserer großen Überraschung war auch ein - gelinde gesagt - unüblicher Teilnehmer in der Runde, der eine mir völlig fremde Ausdruckweise hatte, die mich eher an einen Orang Utan, denn an einen Menschen erinnerte. Uwe (32 J.), so hieß dieses “Wesen”, war in konstanter Bewegung, hielt einen kleinen roten Ball in der Hand, schlug sich gelegentlich an den Kopf und wedelte konstant mit einem alten Tuch vor seinem Gesicht herum. Alle paar Minuten stieß er undefinierbare Laute aus, die nicht nur mich immer wieder zusammenzucken ließen. An ein konzentriertes Zuhören war bei diesem mitten im Raum auf einer Matratze sitzenden Energiebündel erst mal nicht zu denken. Dazu kam, dass Lena, die ihn betreuende ältere weißhaarige Frau, permanent mit ihm im Clinch lag, um ihn zu beruhigen.

“Na toll!” dachte ich, “das kann ja heiter bzw. anstrengend werden.” Und ich erinnerte mich daran, dass eine Bekannte mir kürzlich erzählt hatte, dass Uwe und Lena auf einem anderen Seminar bereits für reichlich Stress und Streit gesorgt hatten.

Marshalls kurze Vorstellung von Uwe nach einer halben Stunde kam dann auch sehr überraschend und sorgte für weitere Verwirrung. Er sagte: “Darf ich euch meinen Kollegen Uwe vorstellen. Uwe ist jemand, der mich besser kennt als ich mich selber, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht. Er war auch auf meinem vorherigen Seminar und es tut ihm sehr gut hier sein zu können.” Uwe schien das zu verstehen und quittierte es mit einem lauten “Uuuh-aaah!” Dies sollte der Anfang einer Reise in eine fremde Welt für uns werden, die keinen unberührt ließ. Aber noch wussten wir das nicht und es bleib bei einer Irritation. Neben seiner Unruhe verwirrten auch seine unbeholfenen Kontaktversuche, wie zum Beispiel blitzschnell jemandem, der in der Nähe saß, eine Socke auszuziehen oder jemanden zu sich auf die Matratze zu ziehen. Erfreulicherweise gab es auch Phasen, wo er einfach schlief und nur ein Schnarchen an seine Gegenwart erinnerte.

Der nächste Tag begann für die meisten von uns schon sehr früh, nämlich um 5 Uhr morgens, weil Uwe in unartikulierten Lauten am Fenster stehend in die Welt hinausschrie. Er war in der Mitte des Hauses mit Lena untergebracht und schien Höllenqualen zu leiden. Wer in der Nähe war - wahrscheinlich das ganze Haus - litt unfreiwillig mit. Da half auch kein Oropax. Während des ersten Morgensharings bekamen wir dann eine Erklärung, die jedoch anders ausfiel als erwartet: Sie kam von Uwe persönlich in Form einer schriftlichen Mitteilung, die vorgelesen wurde. Sie war mit Hilfe des “unterstützenden Schreibens“ auf Computer (alternativ auf einem Holzbrett mit Tastaturbuchstaben) entstanden. Bei dieser Art des Schreibens wird die Hand leicht mit Gegendruck gehalten und Uwe tippt (ohne hinzuschauen) auf einzelne Buchstaben seine Sätze. Aber hier erst mal die Botschaft:

Ich bin Uwe

leider schaffe ich es noch nicht hier zu sprechen. Ohne Verbalsprache bin ich in mir sehr unruhig und das dann auch mit dem ganzen Körper. Ich denke in mir, ich will es aussprechen und dann ist in mir die Sperre. Manchmal schreit es dann aus mir raus, das ist wie ein Vulkan der erst einmal wieder speien muss weil es innen brodelt. Tut mir selber weh wenn ich die Menschen damit so erschrecke, es ist ein Vulkanausbruch der was raus bringt. Es ist heftig und danach wieder gut. Bitte erschreckt nicht zu sehr falls es mir mal passiert, ich hoffe es passiert mir nicht in dem Seminar.

Ich bin sehr traurig weil ich es vor innerem schmerz fast nicht aushalte. ich möchte vor mir selber untertauchen in ein meer - es müsste ein meer sein mit regelrechtem weg sein von allen schmerzen, frei von wesen die miteinander um ihr überleben kämpfen weil sie nahrung für andere sind. reden will ich darüber wenn es kommt mit dem schmerz nicht erst mit lenas stütze schreiben. reden reden reden das will raus und ich erfahre immer wieder da ist die sperre in mir dann. es ist gut hier zu sein, es ist erst großer schmerz jetzt und was wird noch kommen mit schmerz frage ich in mir und habe ANGST: jetzt geht es schon wieder los in mir es tut so weh es tut weh sehr weh zuerst dachte ich es kann gar nicht noch schlimmer werden es ist genug und dann war es wieder da. jetzt bin ich froh zu schreiben und dankbar dass du lena uns hast ins auto steigen lassen wenn es doch aufhören würde in mir drinnen mit dem schmerz ich brauche ruhe ich will in den seminarraum gehen um dort zur ruhe zu kommen. fertig

Betretenes Schweigen im Raum. Lange sagt niemand etwas, dann drücken Einzelne ihre Betroffenheit aus und danken für die Offenheit. Es sollte nicht die letzte Botschaft sein und öfters konnten wir auch live miterleben wie Uwe auf diese Weise sich verständlich machte, wenn ihn etwas sehr bewegte. Zum Beispiel fing er einmal während eines Vortrages von Marshall urplötzlich an zu schreien und sich die Ohren zuzuhalten. Dies geschah, als Marshall an einer Stelle über den alltäglichen Kampf zwischen Gut und Böse, wie er im Fernsehen dargestellt wird, sprach. Die Guten besiegen immer mit Gewalt die Bösen und töten sie meistens auch noch. Dieses Konfliktlösungsmodell lernen Kinder in fast allen Filmen in durchschnittlich 6 Stunden täglich (in USA). Für Uwe schien dieses Thema schmerzhafte Erinnerungen auszulösen. Er wirkt verstört, schreit gequält und läuft hin und her. Marshall schaut ihm nur still zu und fühlt sich in ihn ein. Nach ca. 5 Minuten hockt sich Uwe auf den Boden und wippt und wedelt mit einem Schweizer Fähnchen vor seinem Gesicht, dann zieht er eine Teilnehmerin zu sich herunter und kurz darauf eine weitere. Alle machen es sich bequem, Uwe angelehnt an die eine und gestreichelt von der anderen. Bei einer anderen Gelegenheit wird Marshall von Uwe zu sich runter gezogen und bleibt bei ihm bis er sich beruhigt hat. Szenen, die viele berühren.

Aber Uwe kann auch anders - er kann lachen und sich freuen, wobei er sich mit dem ganzen Körper schüttelt. Überhaupt liebt er Gesellschaft und am wohlsten fühlt er sich in der Mitte der Gruppe. Beim Essen mit traumhafter Panorama-Aussicht liebt er es zwischen den Teilnehmern zu sitzen und sich von Lena füttern zu lassen. Danach macht er gerne Späßchen, Grimassen und zupft an Frauen und freut sich diebisch, wenn sie reagieren.

Am nächsten Tag überrascht er uns alle mit einem persönlichen Geschenk: Lena hat über fünfzig von Uwe gemalte Bilder in monochromer Farbigkeit (meist Rot, Gelb und Ocker) umgedreht ausgebreitet, die alle mit einem kurzen Spruch von ihm versehen sind. Jeder darf sich eines ziehen und folgender Text wird dazu vorgelesen:

Ich bin wieder traurig, weil der schmerz da ist in mir. traurig darüber wie ich bin traurig, dass ich es nicht verbal mitteilen kann. trotzdem bin ich froh ich zu sein und freue mich heute euch die bilder zu geben die keine künstlerische arbeit sind sondern ausdruck meines inneren. ich habe viel bilder in mir und kann sie leider nicht in der fülle und schönheit aufs papier bringen wie sie in mir sind. es wäre ein fest für mich, wenn ihr euch freuen könnt darüber. das große bild habe ich für dich marshall gemalt. es soll ausdrücken wie du GFK über die ganze welt tragst in dem tiefen wunsch für mehr frieden. geht es es zu fotografieren damit alle trainer es mitnehmen können ? fertig

Danach herrscht erst einmal betroffene Stille. Irgendwie ist es einfach immer wieder unvorstellbar, dass Uwe so ein differenziertes Innenleben haben könnte, wie es nun auch an den Sprüchen deutlich wird, die einige - teils unter Tränen - vorlesen.

Herzen werden warm, wenn wir keinen Kampf ausleben miteinander.
Große Dinge geschehen oft im Verborgenen.
Greift ein in das Treiben der Welt, indem ihr selber Frieden habt mit euch.
Ich habe Respekt vor dem kleinsten Lebewesen, es regt mich auf, wenn wir es abwerten, denn es lebt seinen Auftrag.

Ohne Herzenswärme ist es kalt in der Welt.

Recht haben wollen kann nie dazu führen, dass Frieden kommt.

Ohne Dunkelheit gibt es kein Licht, ist das klar?

Lasst uns zuerst reden über den Frieden in uns und dann in der Welt.
Traut euch mehr zu zeigen was in euch ist. Es kann wesentlich zu Ehrlichkeit führen.
Jeder von uns ist ein Frieden- oder Gewaltträger. Das liegt an uns was wir leben.
Lieber was wir in uns fühlen als denken was der andere dazu denkt

Am Nachmittag nutze ich die Gelegenheit mit Fulvia Liebendörfer zu sprechen, die zu Besuch war und hauptberuflich mit autistischen Menschen arbeitet. Von ihr erfahre ich, dass nach medizinischem Weltbild sowohl genetische Störungen, Geburtskomplikationen als auch fehlende Zuwendung, bzw. Verwahrlosung als Ursache gelten. Eine Therapie ist schwierig. Nur selten gelingt es Autisten zum Sprechen zu bringen. Andererseits haben manche Autisten nach ihrer (und Lenas) Erfahrung auch ungewöhnliche Fähigkeiten, z.B. ein fotografisches Gedächtnis. Uwe hat wohl damit, ohne dass es lange bemerkt wurde, Lesen gelernt. Ein Blick auf die Tafel oder eine Buchseite langte ihm, um den Inhalt dann inhaltlich abzulesen. Auch Telepathie oder Hellhören scheint zu den Fähigkeiten zu gehören, wie mir Lena und Fulvia an einigen Beispielen aus ihrer Erfahrung beschreiben. Uwe weiß oft genau, was Lena vorhat oder plant ohne dass sie etwas zuvor gesagt hat. Einen diesbezüglichen Kommentar erhalten wir später wieder von Uwe selbst.

ich innerlich aufgewühlter willl euch sagen ich lerne wie schwer es ist auch nur in eurer welt zu leben. ich erkenne es immer mehr durch die seminare wie schlimm es ist den anderen menschen nicht innerlich zu verstehen. dagegen ist es für mich sehr belastend, dass ich eure gedanken sehe und mich schützen muss, damit fertig zu werden. glaubt mir ich bin auch innerlich voll dabei wenn ich schlafe. zuerst kann ich dann etwas mir selber einfühlung geben, dann besser sortieren eure worte und euer denken und besser ausein-ander halten was von wem an denken kommt. tatsachlich kann ich mich dadurch regel-recht besser sortieren. Fertig

Ein anderes Beispiel: Ein autistischer Junge sieht auf einer kleinen Straße ein Auto auf sich zukommen und hat eigentlich gelernt dem auszuweichen. Zur Verblüffung der Betreuerin, die ihn von der Straße ziehen will bleibt er stur – und erlebt wie das Auto kurz vor ihnen in einen kleinen Seitenweg abbiegt. Zufall oder Präkognition? Fulvia ist von letzterem überzeugt.

Auch wenn Uwe nicht so aussieht oder es sich nicht anmerken lässt, scheint er auch an inneren Prozessen von Teilnehmern Anteil zu nehmen. An einem heißen Nachmittag hat Marshall eine Heilungssitzung angesetzt und begleitet einen Teilnehmer durch einen einstündigen Prozess von Wut, Ohnmacht, Schmerz und Trauer. Uwe sitzt die ganze Zeit relativ still nur mit seinem Schweizer Fähnchen wedelnd dabei. Am nächsten Morgen liest uns Lena folgende Botschaft vor.ich bin erfüllt von deinem prozess, frank. ich bin so froh, dass meine eigene not, die ich habe wegen dem nicht sprechen können, die ich in dem text ausgedrückt habe, dir geholfen hat es zu tun. es hat mir mut gemacht ich werde es auch noch schaffen. ich danke dir dass du es geschafft hast. sehr gut zu erfahren wie die not in euch ist. danke marshall danke euch allen, danke den geistwesen die helfen kamen. danke dem universum mit seiner fülle. tut gut das jetzt zu schreiben tut weh es nicht sagen zu können.

Wie schon oft drücken auch dieses Mal Teilnehmer ihre Betroffenheit und ihren Dank darüber aus, was sie durch und mit Uwe erleben. Mittlerweile ist er ein integrierter Bestandteil des Seminaralltags. Er ist des Öfteren mit uns alleine auf der Terrasse oder im Gruppenraum und Lena wirkt von Tag zu Tag entspannter, weil sie nicht mehr alleine rund um die Uhr Verantwortung tragen muss. Eine Arbeit um die sie sicher keiner beneidet, die sie seit nunmehr 26 Jahren mit Uwe macht.

Nach neun Tagen sind jedenfalls alle froh und dankbar, dass Uwe dabei war und eine Teilnehmerin verspricht aus den Bildern von Uwe einen Kalender zu machen und diesen an alle zu verschicken. Auch ich habe eine neue Welt kennen und Staunen gelernt.

Hier noch Uwes Abschlusskommentar:

ich grüße alle teilnehmer und danke dass ich angenommen war, ich zertrete erst mal in mir alle dummen angewohnheiten in mir, das geht gewaltfrei. wenn in mir wolfsgedanken kommen nehme ich sie liebevoll an, sie sind ein teil von mir. so kann die giraffe in mir wachsen es ist ebenfalls ein teil von mir. sehr gut ist, ich kann mich regelrecht immer mehr selber annehmen und das ist liebevoll mit mir selber sein. Fertig
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von David Luczyn
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Tantra - vom meditativen Umgang mit der Lust

Tantra, ursprünglich ein östlicher Einweihungsweg, der die sexuelle Energie benutzte, um höchste spirituelle Ziele zu verwirklichen, hat seit einiger Zeit eine westliche Variante für sexuell und spirituell experimentierfreudige Zeitgenossen erhalten - mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Tantra wird hier oft als legitimierendes Fachwort für eine neue, bewußtere und lebendigere Sinnlichkeit mit einem Hauch von Meditation verstanden. Ein neuer Umgang mit der Lust wird hier propagiert und geübt, wobei hier Lust auch als Synoym für sexuelle Energie verstanden werden kann.

Um das eigentliche Tantra zu verstehen, bedarf es eines tieferen Blickes in die Mythologie Indiens. Im weitesten Sinne werden in Indien alle religiösen Lehren und Schriften als tantrisch bezeichnet, die nicht den Veden und Upanishaden (klassische religiöse Texte) zugehören. Tantrische Schriften sind meist anonym. Ihre Abfassung wird einem göttlichen Ursprung zugeschrieben. Es kann sich aber auch um die Lehren eines der vielen tantrischen Meister handeln. Eines der bekanntesten Tantras ist der als belehrender Dialog abgefaßte Text zwischen dem Gott Shiva und seiner Gefährtin Parvati. In diesem Text gibt Shiva 112 Ratschläge, wie Parvati die Befreiung von der irdischen Dualität erlangen kann. Einige darunter erklären, wie man das Feuer der sexuellen Vereinigung in göttliche Ekstase umwandeln kann. Der wesentliche Unterschied zu allen anderen religiösen Lehren ist der, daß Sinne und Körper, also auch die Sexualität, dazu benutzt werden, um die Vereinigung der Gegensätze und damit die Transzendenz zu erreichen. Die Triebnatur des Menschen soll nicht beherrscht und kontrolliert werden, wie es das christliche Dogma vorsieht, sondern es wird der bewußte Umgang mit ihr und allem Sinnlichen angestrebt. Die Vereinigung der Götter Shiva und Shakti in der konkreten Form von Mann und Frau entspricht der mythologischen Auffassung der Schöpfung, die in dieser Form die Dualität aufheben und auf eine höhere Ebene des Lebens transzendieren will.

Genau diesen Aspekt haben sich die westlichen Tantra-Lehrer herausgenommen und als wesentlichen Teil in den Vordergrund gestellt. Mit Hilfe von Atemübungen, westlichen Körpertherapien, sinnlichen Spielen, dynamischen und anderen Meditationen wird nun versucht, die Sexualität bewußter, lustvoller und meditativer zu gestalten. Der eigentliche Akt wird als sinnlicher und spiritueller Höhepunkt bis zuletzt aufgeschoben und erlaubt so ungekannte Variationen sexuellen Experimentierens. Dazu werden - ähnlich wie auch im Tao-Yoga - ganz gezielt Techniken vermittelt, die es dem Mann bzw. dem Paar erlauben, den Höhepunkt beliebig lange hinauszuschieben, um sich für längere Zeit im ekstatischen "Drehzahlbereich" aufzuhalten. So gesehen leistet westliches Tantra durchaus einen Beitrag zu einem befreiteren, bewußteren Umgang mit der Lust, wenn man nicht der Gefahr erliegt, sich zu sehr auf Rituale und Techniken zu fixieren, sondern es spielerisch einsetzt, um mit dieser elementaren Energie umgehen zu lernen.

Wenn man das Angebot an Tantra-Gruppen auf dem Psycho- und Esoterikmarkt betrachtet, so fallen einem zuerst die phantasievollen Untertitel auf wie zum Beispiel "Im Garten der Liebe" , "Perle der Liebe" "Feuer der Transformation" "SkyDancing Tantra", "Training für transpersonale Energiearbeit", "Eros und Meditation", oder "Alchemie des Herzens". Begibt man sich dann aber auf ein solches Tantra-Schnupper-Wochenende, so kann es sein, daß man sich zuerst einmal über die vielen Autos der gehoberen Mittelklasse wundert, die vor den Toren des Seminarhauses/ Hotels stehen. Im Gruppenraum angekommen, lasen sich angesichts der legeren Kleidung die sozialen Unterschiede meist nur noch auf den zweiten Blick erkennen. Tantra bzw. der vielversprechende "andere Umgang mit der Sexualität" zieht Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten in seinen Bann. Geschäftsleute sind genauso vertreten wie Hausfrauen und Angestellte. Obwohl die 30 bis 50jährigen altersmäßig den größten Anteil stellen, findet man auchTwens und Rentner unter den Seminarteilnehmern. Das Thema und Interesse an dem anderen Geschlecht vereint sie alle in der Meditation und bei den verschiedenen sinnlichen oder therapeutischen Übungen und Ritualen.

Der Höhepunkt, auf den die meisten Tantra-Gruppen hin konzipiert sind, ist nach entsprechender Vorbereitung das gemeinsame Ritual, die Begegnung von Shiva und Shakti (sprich: Mann und Frau) am vorletzten Abend der Gruppe. Nicht alle Gruppen gehen bis aufs "Ganze". Manche überlassen es der Entscheidung der Teilnehmer, wie weit sie gehen wollen, aber sehr viele verlangen auch als Eintrittsbedingung einen Aids-Test und stellen (im Preis inbegriffen) Kondome zur Verfügung.

Man könnte zwischen "soften" und "harten" Tantra-Gruppen unterscheiden. Das sind entweder solche, die noch sehr behutsam mit der Thematik umgehen (Werbetext: Energiewahrnehmung, Sinnlichkeit und Sexualheilung, Beziehungsklärung, Begegnung und Energie) oder solche, die "Tantra für Rebellen! Energetisch und intensiv" propagieren. Die Steigerung von Tantrawochenenden und Wochen sind "tantrische Jahrestrainings". Die Vorreiterin solcher Jahrestrainings und mehrfache Buchautorin Margo Anand Naslednikov zum Beispiel hat ihr Jahrestraining für "Ekstase und Liebe" in drei Zyklen unterteilt. Erster Zyklus: Energie und Orgasmus (die Freude des Körpers), zweiter Zyklus: Liebe (die Freude des Herzens), dritter Zyklus: Ekstase (die Freude des Geistes). Erwähnenswert ist der erfreuliche Hinweis: Als Weiterbildung anrechenbar für Ärzte, Psychologen und heilende Berufe! SkyDancing Tantra ist - so verspricht die Info - "ein einfacher, schrittweise vorgehender Prozeß für jeden, der einen sanften und bewußten Weg finden möchte, um die sexuelle Vereinigung als eine Brücke von Körper und Seele zu erfahren. Bei dieser Integration wird körperliche Lust zu einer Freude des Herzens und zu einer Ekstase des Geistes".

Tantra wird sowohl für Singles als auch für Paare angeboten, wobei allerdings manche Paare als Single oder neu gepaart aus einer Gruppe herauskommen. Und es ist auffällig, daß aus vielen Schnupper-Tantrikern "Wiederholungstäter" werden, denn der meditative Umgang mit der Lust und die leichte und direkte Art der zwischengeschlechtlichen Kontaktanbahnung weckt die Lust auf "Mehr", wobei nicht auszuschließen ist, daß man in Tantra-Gruppen auch sehr viel über sich selbst und einen bewußteren und genußvolleren Umgang mit seiner Sexualität lernen kann.
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von David Luczyn
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Indigo Kinder - Wer sind sie, wie erkennt man sie, was brauchen sie?

Ich möchte gleich mit dem Begriff „Indigo-Kinder“ anfangen und ihn erklären. Warum heissen Indigo-Kinder Indigo-Kinder? Dieser Begriff hat sich vor allerhand Jahren schon eingebürgert, und deswegen werde ich ihn weiter benutzen, obwohl er eigentlich nicht so glücklich gewählt ist: Einige hellsichtige Menschen haben bemerkt, dass eine bestimmte Sorte Kinder mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften alle eine leuchtend blaue – also indigoblaue - Aura hatten. Deshalb haben sie die Leute mit diesen Eigenschaften und dieser Aurafarbe als Indigokinder bezeichnet. Das war eine griffige Definition, und sie hat sich weiter erhalten. Nur ist es so, dass die Farbe Indigo nicht die ganze Aura betrifft, sondern nur den Emotionalkörper. Und der Emotionalkörper ist auch nicht bei allen Indigokindern blau. Er ist dann blau, wenn sie zur Welt kommen und solange sie jung sind. Die blaue Farbe steht einerseits für eine hohe spirituelle Entwicklung, auf der anderen Seite auch, wenn es sich um richtiges echtes Blau handelt, für emotionale Distanz. Und das ist eine Sache, mit der Indigo-Kinder eine Weile zu tun haben. Wenn sie heranwachsen und erwachsen werden, geben sie ihre Distanz auf, und die Farbe des Emotionalkörpers verändert sich entsprechend den persönlichen Talenten und Eigenschaften, die jemand mitbringt. So wird man z.B. in der Aura eines vierzig- oder fünfzigjährigen Indigo-Menschen möglicherweise gar nicht mehr viel Blau finden, sondern eher grün für Heilkräfte oder rosa für herzliche Verbundenheit oder andere Farbkombinationen. Jetzt sind wir aber schon beim zweiten Punkt. Indio-Kinder möchte ich eigentlich nicht sagen. Sagen wir lieber Indigo-Menschen oder Indigo-Leute. Dann haben wir diese besondere spirituelle Qualität charakterisiert, gleichzeitig aber klargestellt, dass es sich keineswegs immer um Kinder handelt.

Indigo-Menschen inkarnieren sich auf diesem Planeten nämlich seit etwas mehr als hundert Jahren. Vor dem Jahr 1900 hat es kaum welche gegeben, sie waren hier auch nicht vonnöten. Ziemlich genau mit dem Jahr 1900 begannen aber vereinzelt welche zu inkarnieren, und diese brachten – genau wie ihre Nachfolger, die immer zahlreicher werden, ganz bestimmte Informationen und Qualitäten hierher. Wobei sich die Frage stellt: Wo kommen sie eigentlich her? Und da hat sich euer alter Tio ziemlich viel Mühe gegeben, eine übergeordnete Information zu finden. Ich habe eine gefunden, und die ist echt griffig. Ich habe nämlich selber auch suchen müssen. Ich musste diesen Vortrag nämlich „machen“, ich konnte ihn nicht einfach fertig abrufen. Deshalb hat es damit auch so lange gedauert, weil ich ihn ausarbeiten musste. Silvie hat mich da oben immer arbeiten sehen – Informationen einholen und vor allem diese riesige Materialfülle strukturieren, so dass man das an einem Abend auch vermitteln kann.

So. Ich hörte also: Die Indigo-Leute kommen von anderen Planeten, von einer ganzen Vielzahl sogar, wobei man nicht feststellen konnte, welcher Planet eigentlich bevorzugt ist, oder sie kommen aus Atlantis oder aus noch anderen Kulturen oder sie kommen von Sonnen, wo sie nur feinstofflich inkarniert waren usw. Das war absolut uneinheitlich, so konnte ich euch das Material nicht geben. Ich habe dann aber sehr schnell einen übergeordneten Begriff gefunden: Die Indigo-Menschen kommen nämlich alle (betont) aus der Zukunft. Das bedeutet: Sie kommen aus Bewusstseinszuständen, wo man ganz anders mit dem Leben umgeht als es bisher auf dieser Erde gang und gäbe ist. Egal ob sie von anderen Planeten oder aus aufgestiegenen Kulturen kommen oder sonstwo her, es ist ihnen allen eigen, dass sie aus Kulturen kommen, wo man sehr respektvoll mit dem Leben umgeht und wo man sehr respektvoll mit sich selber, mit der eigenen seelischen Essenz, mit dem was man ist, umgeht, und ebenso mit allen Lebensentscheidungen seiner Mitgeschöpfe – Mitmenschen, Mittieren und Mitpflanzen usw. Das ist ein zukünftiges Konzept, dass sich hier auf diesem Planeten, wie ihr wisst, nun ziemlich rasch etabliert. Wenn ihr in den kommenden Jahrzehnten in einen anderen Bewusstseinszustand hineinwachst, dann werdet ihr genau dort hinwachsen, wo man diese spirituellen, emotionalen und intellektuellen Qualitäten hat – dass man pfleglich mit sich selber umgeht, mit dem Leben und mit allen anderen Lebewesen auch.

Die Indigo-Menschen haben sich seit etwas mehr als hundert Jahren hier angefangen zu inkarnieren, weil sie als Entwicklungshelfer sich freiwillig bereit erklärt haben, hierher zu kommen, um diesen neuen Qualitäten des Lebens und diese neuen Qualitäten des Bewusstseins hier her zu bringen. Das war nötig. Nicht weil die Erde so ein trödeliger Laden ist – das ist sie nicht – sondern weil die bisher auf diesem Planeten gelebten Programme so anders waren und sich starke morphogenetische Felder gebildet haben, die nicht so schnell aufzulösen sind. Das ist nicht alleine zu schaffen, wenn man keine tatkräftige Unterstützung bekommt von Seelen, die diese neuen gesellschaftlichen Konzepte und Lebenskonzepte schon kennen und damit Erfahrung haben. Deshalb haben sich die Indigo-Menschen bereit erklärt, hierher zu kommen und zu helfen. Das ist kein Almosen, sondern das ist eine gern gewährte und notwendige Entwicklungshilfe, und sie lässt euch nicht arm aussehen. Ganz und gar nicht. Es ist einfach so, es gibt so starke Kraftfelder, die eurer zukünftigen Entwicklung im Wege stehen, weil ihr so anspruchsvolle Dinge in den letzten paar tausend Jahren erlebt habt – da brauchtet ihr einfach Unterstützung aus der Zukunft. Und die bekommt ihr jetzt und weiterhin in immer verstärkterem Masse.

So. die Indigo-Menschen, die in den Jahren von etwa 1900 bis cirka 1920, 1930 geboren sind, das sind ganz wenige. Da kommt auf mehrere tausend Menschen ein Indigo-Mensch. Das ist regional etwas unterschiedlich, aber im Durchschnitt sind das so wenige. Diese Menschen waren Anker. Sie sind hierher gekommen, um die Indigo-Energie, also das neue Bewusstsein energetisch hier auf der Erde zu verankern und eine Art lockeres Netz zu bilden, so eine Art Leuchttürme zu sein, damit die grössere Anzahl von Indigo-Menschen, die später kam, hier nicht ganz fremd war. Die unterschiedlichen Inkarnationswellen von Indigo-Menschen haben nämlich unterschiedliche Dinge auf der Erde zu tun, und die allerersten, wenigen, sind hierher gekommen, um die Energie zu etablieren und die meisten von ihnen waren ziemlich bekannt. Die frühen spirituellen Grössen des zwanzigsten Jahrhunderts, das waren alle welche: Parapsychologen, Medien, usw. - Menschen, die ganz neue spirituelle Konzepte hierher gebracht haben. Sie sind echte Pioniere gewesen. Sie hatten auf dieser Welt, unter den Menschen, meist noch gar nicht so viel Unterstützung. Meist sind sie als sehr seltsame Exoten angesehen und gelegentlich auch verfolgt worden, manchmal hat man ihnen auch das Wort verboten. Aber sie haben telepathisch weitergearbeitet, sie wussten, dass das geht. Sie hatten alle eine Vielzahl von Helfern, Begleitern und Unterstützern in der geistigen Welt, und das wussten sie auch. Aber auf menschlicher Ebene waren sie ziemlich allein. Diese allerersten Indigo-Menschen brauchten sehr viel Mut und sehr viel Kraft, um sich für eine solche Pionieraufgabe bereitzustellen, und das haben sie getan, so in den ersten zwanzig bis dreissig Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das ist doch schon vergangen, das zwanzigste Jahrhundert, oder?

Silvie: Ja, das ist schon ein paar Jahre vergangen, Tio.

Tio: Ja, ich hab keinen Kalender, tut mir leid.
Nachdem diese allerersten Indigo-Menschen hier die Grundlage für das neue Bewusstsein gelegt hatten, war die Erde erst mal ein paar Jahrzehnte mit anderen Fragen beschäftigt: Da gab es das Dritte Reich, da gab es allerhand andere faschistische Systeme, da gab es die Wirtschaftskrise, einen Weltkrieg und mehr. Da wurden viele alte Erfahrungsmuster noch mal auf die Spitze getrieben und dann zumindest zum grossen Teil beendet – noch nicht ganz, es gibt immer noch Reste davon. Aber sehr viel von den alten Erfahrungsmustern von Krieg, Gewalt, Feinbildern, Kampf usw. wurde beendet.

Dann, nach dem Krieg, nachdem sich die Wirtschaft in Europa und in der Neuen Welt, in Amerika also, ein bisschen von den Kriegswirren erholt hatte, dann kam eine zweite grosse Welle von Indigo-Menschen, und die treffe ich andauernd. Diese hatten es auch noch nicht so ganz leicht, aber doch schon bedeutend leichter als die erste Inkarnationswelle. Diese Menschen sind vorwiegend in den fünfziger und sechziger Jahren geboren und diese Menschen haben sehr lange gar nicht gewusst, dass sie aus der Zukunft kommen. Ich glaube, inzwischen wissen sie es alle, und sie wissen auch, wozu sie hier sind und sie tun das, was sie hier tun wollen. Zumindest stehen sie in den Startlöchern und sind ganz kurz davor, zu sein wer sie sind, sich zu ihren Besonderheiten, zu ihrem selbstgewählten Auftrag auf diesem Planten hier zu bekennen und das zu tun, was sie versprochen haben. Das wird ihnen auch viel Freude bereiten. Diese Menschen haben fast alle einen Heilungsauftrag auf medizinischem oder psychologischem Gebiet. Diese zweite Inkarnationswelle von Indigo-Menschen ist in den meisten Fällen in alternativen Heilberufen tätig. Das sind Heilpraktiker, in manchen Fällen auch schon Energieheiler, viele sind Psychologen oder bieten andere erfolgreiche alternative medizinische Konzepte an. Sie befassen sich mit neuen Entwicklungen in der Medizin, z.B. mit Schwingungsmedizin oder Energiemedizin - mit Bioresonanz, Homöopathie oder ähnlichen Dingen. Sie sind auch sehr häufig in psychologischen Beratungen und Therapien zu finden und bringen da Heilungskonzepte auf die Welt und etablieren sie hier, die sehr viel rascher zu Befreiung und Genesung führen als die alten Konzepte der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Diese zweite Welle von Indigo-Menschen stand aber auch noch auf ziemlich vereinzeltem Posten, und viele von ihnen haben zumindest am Anfang ihres Lebens noch auf ziemlich vereinzeltem Posten gekämpft. Inzwischen wissen sie, dass sie nicht kämpfen müssen, sondern nur sie selbst sein, und sich die richtigen Begleiter suchen. Aber sie waren nicht so extrem allein gelassen wie die allerersten Pioniere, und inzwischen dürften die meisten von ihnen ihre Einsamkeit überwunden haben, und sie schliessen sich zu Kreisen von Menschen zusammen, die ähnliches Wissen, ähnliche Interessen und ein ähnliches Empfinden dem Leben und sich selbst gegenüber haben. Zu diesem Empfinden sage ich euch gleich noch etwas, das ist allen Indigo-Menschen gemeinsam und es ist etwas Besonderes.

Diese Menschen hatten fast alle mindestens einen Verbündeten. Das ist wirklich etwas Besonderes. Ich habe das in dem Material, was ich gesichtet habe, nirgends gefunden. Silvie hat nichts zu dem Thema gelesen, und ich habe ihr das auch nicht empfohlen, weil sie sonst nur ihre eigenen Gedanken in den Vortrag reinbringt. Aber ich habe viel getan, viele Informationen abgeglichen. Das mit dem Verbündeten steht in keinem Buch, oder ich hab’s übersehen. Aber es steht in allerhand kosmischen Dateien. Diese zweite Inkarnationswelle hat mindestens einen menschlichen, lebenden Verbündeten gehabt. Einen Menschen in der Kindheit in der Familie oder zumindest im engeren Freundeskreis, der diesen Indigo-Menschen verstanden hat. Dieser Verbündete war meist eine sehr alte Seele, oft auf der letzten Inkarnationsrunde hier, oder es war jemand, der von einem entwickelteren Planeten kam und für Menschen mit zukünftigen Konzepten einfach mehr Verständnis hatte – so dass die Menschen dieser zweiten Inkarnationswelle es schon ein kleines bisschen leichter hatten. Sie wurden zwar immer noch von vielen ihrer Mitmenschen ziemlich gründlich verkannt, aber ganz allein gelassen waren sie nicht. Viele von ihren hatten sogar jemanden in der Familie oder im engeren Freundeskreis, der sie richtiggehend in die Gebräuche dieser Welt eingeführt hat.

Jetzt komme ich über diesen Punkt auf die ganz speziellen Befindlichkeit von Indigo-Menschen zu sprechen. Das wird auch noch so lange so bleiben, bis das allgemeine Bewusstsein hier auf diesem Planeten sich dergestalt verändert hat, dass das, was die Indigo-Menschen hierher bringen, Allgemeingut geworden ist.

Wenn ihr den Verdacht habt, ihr seid selber Indigo-Menschen, könnt ihr euch gut daran erkennen: Wenn ihr am Anfang eures Lebens das Gefühl hattet, ihr habt euch hier vertan, ihr seid auf dem falschen Planeten gelandet, ihr habt euch in der Tür geirrt, oder wie die Silvie immer gesagt hat, sie sei im falschen Film – also kurz gesagt, wenn ihr ein Gefühl des Befremdens hattet auf dieser Welt, wenn euch die Welt vorgekommen ist wie ein wildgewordener Kindergarten – das ist Originalton Silvie, glaube ich – und dass das, was euch seit langem selbstverständlich ist, von den meisten Menschen überhaupt nicht begriffen wird, dann spricht einiges dafür, dass ihr auch zu dieser zweiten Welle von Indigo-Menschen gehört. Oder die Jüngeren von euch zu einer dritten Welle, die von einem ähnlichen Empfinden getragen ist.

Jetzt bin ich aber noch dabei, die Charakteristika der zweiten Welle zu besprechen. In der geistigen Welt hatten diese Menschen ebenfalls viele Freunde, werden aber ein Gespür dafür haben entwickeln müssen, was auf diesem Planeten bisher nicht so leicht zu halten war.

Was Indigo-Menschen noch auszeichnet, ist eigentlich ein sehr charmanter Charakterzug: Als Kinder sind sie nämlich ziemlich altklug. Daran kann man sie ebenfalls leicht erkennen. Auch die Indigo-Kinder, die heute Kinder sind, sind alt und klug. Sie weisen eine Verbindung auf von tiefstem innerem Wissen und scheinbarer Naivität. Sie stellen noch im Alter von zehn oder zwölf Jahren solche Fragen wie: „Papa, wieso gibt es eigentlich Krieg? Das ist doch so ein Unsinn. Warum machen Menschen so was? Warum lügen Menschen, warum betrügen Menschen? Warum tun die das? Warum gehen Menschen so respektlos mit den Tieren um? Warum treten sie auf Ameisen und warum reissen sie Pflanzen aus?“ Kinder, die so was fragen, sind meistens keine alten Erdlinge (genau diese Formulierung benutzte Tio). Alte Erdlinge können auch sehr weise und sehr liebevoll sein, haben sich aber längst an solche Zustände gewöhnt und stellen sie gar nicht mehr in Frage. Wenn Kinder eine solche Mischung aus Naivität und alter Klugheit aufweisen oder ihr selbst so etwas aufgewiesen habt, dann kann man ziemlich sicher sein, dass es sich um Indigo-Kinder handelt, also um solche, die aus der Zukunft kommen und denen die Lebenskonzepte hier auf der Erde absolut befremdlich sind und die auch lange darunter leiden.

Es wird von Inkarnationswelle zu Inkarnationswelle immer weniger gelitten und immer kürzer gelitten, aber die, die in den fünfziger und sechziger Jahren geboren sind, die werden sich erinnern an eine ziemlich lange Phase persönlichen Leidens, wo ihr über euch selbst im Zweifel wart, wo ihr wahrscheinlich auch selber Therapie gebraucht habt, um zu euch zu finden und vielleicht auch dort Verbündete gefunden habt. Manchmal hat ihr erst im mittleren Erwachsenenalter zu eurer Kraft gefunden und könnt das tun, wozu ihr hier seid.

Alle aus dieser Welle werden den Schwerpunkt Heilung gewählt haben, gleichgültig wie sie ihn umsetzen. Etwas Spezielles betrifft noch die letzten dieser Welle aus den sechziger Jahren und den frühen siebzigern: Da sind auch viele Technologen dabei, die alternative technologische Konzepte auf die Erde bringen. Auch sie müssen etwas herumprobieren, um ihr Wissen anzugleichen. Hier sind die Naturgesetze manchmal ein bisschen anders als auf deren Heimatwelten, und da geht manchmal auch etwas schief. Aber nicht, weil diese Leute Spinner wären, das sind sie nicht, sondern weil sie ein bisschen Anpassungsschwierigkeiten haben. Viele von ihnen werden aber bald sehr interessante und sehr gute neue Technologien hier etablieren helfen, so dass ihr die irdischen Ressourcen an Kohle und Öl nicht länger ausbeuten müsst und braucht auch nicht mit anderen umweltschädlichen Energiegewinnungsmethoden die Erde zu schädigen. Das wird in der Zukunft nach und nach aufhören, und hoffentlich schnell.

Jetzt kommt eine neue Welle von Indigoleuten, die von den späten Siebzigern bis in die frühen Neunziger geboren sind, mit Inkarnationsschwerpunkt so zwischen 1980 und 1985. Mit denen hat es etwas Besonderes auf sich. Sie sind jetzt junge Leute. Diese Indigo-Leute hatte es mental und emotional bereits wesentlich leichter als diejenigen aus den früheren Inkarnationswellen. Sie waren immer noch sehr befremdet bei ihrer Ankunft und sie werden am Anfang ihres Lebens immer noch emotional ziemlich distanziert gewesen sein. Bei vielen gab es anfänglich auch eine Unlust, überhaupt inkarniert zu bleiben. Das ist inzwischen überwunden. Sie werden sich zum grössten Teil hier gut eingeführt haben, und sie haben es auch leichter, Gleichgesinnte zu finden, weil es mehr von ihnen gibt. Das sind inzwischen eine ganze Menge. Wenn die ersten einer unter ein paar Tausend waren, so kommt jetzt schon etwa einer auf ein paar Hundert. Dann findet man einander leichter und kann auch leichter einander den Rücken stärken. Diese Welle von Indigo-Leuten hatte meistens auch schon ein Elternteil oder manchmal auch zwei, die selbst Indigo-Leute sind und von daher die Startschwierigkeiten ihrer Kinder gut einschätzen konnten und ihnen behilflich waren und es zum Teil immer noch sind, die Füsse hier für die Dauer ihrer Inkarnation auf die Erde zu bekommen. Da die Energiequalität hier viel besser geworden ist – sie war schon in den achtziger Jahren deutlich besser als am Anfang und in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts – hatten sie es aber sowieso schon leichter und hatten sich schon gegen Ende ihrer Jugend ganz gut hier eingefunden.

Ein Spezifikum von ihnen ist aber, dass sie meistens schlecht geerdet waren. Und sie werden deshalb sehr viel Hilfe gebraucht haben, um richtig im Körper anzukommen und an Bewegung und körperlicher Aktivität Spass zu haben. Wenn das in der Jugend nicht genügend gefördert worden ist, dann werden diese Leute noch als Erwachsene manchmal Schwierigkeiten haben, sich richtig im Körper zu fühlen und anständig geerdet zu sein. Ich sage euch das, weil es euch betrifft oder weil es eure Kinder betrifft. Da kann man etwas machen. Spass im Körper ist etwas, was Indigo-Leute und besonders diejenigen der angesprochenen Inkarnationswelle dringend brauchen. Sie brauchen Sport, Tanz, auch das Gefühl für eine gesunde Ernährung, ein gesundes Mass an Bewegung, und da diese Menschen meistens keine harten Sportarten mögen, also für Fussball, Extremwanderungen, Marathonläufe usw. nicht zu gewinnen sind, ist für die meisten von ihnen Tanzen, Musik machen und Pantomime eine gute Möglichkeit für positive Körpererfahrung. Das kann man alles auch als Erwachsener machen.

Noch ein Wort zu den Körpern dieser Inkarnationswelle: Da gibt es meistens ausser der ziemlich schlechten Erdung, die aber bei vielen inzwischen korrigiert ist, noch eine Besonderheit: Diese Menschen haben empfindlichere Körper als die Indigo-Menschen, die vor oder nach ihnen geboren sind. Die Indigo-Menschen aus den achtziger Jahren reagieren extrem empfindlich auf Schadstoffe. Oft vertragen sie keine konventionellen Medikamente. Sie werden aber sehr positiv auf Schwingungsmedizin reagieren, also auf Homöopathie, Bioresonanz und Ähnliches. Auf diese Art und Weise genesen sie rasch wieder, wenn sie mal krank waren. Sie brauchen eine gesunde Lebensführung, mit der sie sich nicht überfordern, mit genügend Bewegung, mit genügend Freude und mit einer Ernährung, die ihnen gut tut. Da muss jeder selber schauen, was er verträgt. Was bei diesen Menschen nämlich gehäuft vorkommt, sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wenn man so etwas hat, dann lässt man die entsprechenden Nahrungsmittel entweder weg, wenn es nicht besonders problematisch ist, oder man neutralisiert sie mit naturheilkundlichen Methoden. Das geht ganz gut, so dass man das dann verträgt. Alle aus dieser Inkarnationswelle werden aber sehr auf ihre Körper achten müssen. Eine Besonderheit bei ihnen und auch noch bei jenen aus den neunziger Jahren besteht darin, dass sie Impfungen schlecht vertragen. Deshalb sollte man sehr genau überlegen, ob man diese Kinder impft und wogegen. Da kann ich euch die Entscheidung nicht abnehmen, das müssen die Eltern selbst wissen. Aber ich würde nicht empfehlen, diese Kinder gegen weniger gefährliche Krankheiten wie Grippe, Masern usw. zu impfen, sondern wenn überhaupt, dann nur gegen wirklich gefährliche Erkrankungen. Und das auch hinterher homöopathisch zu begleiten, so dass keine Impfschäden auftreten. Viele von ihnen haben nämlich schon damit zu tun. Viele dieser Kinder und Jugendlichen haben Störungen im Nervensystem wie Übernervosität, Schwierigkeiten, sich richtig zu konzentrieren oder Probleme, lange still zu sitzen. Das ist kein Zeichen für gesteigerte Spiritualität, sondern ein Hinweis auf körperliche Belastung mit unverträglichen Stoffen – eine Überempfindlichkeit gegen ein Nahrungsmittel, einen Impfstoff oder ein konventionelles Medikament. Manchmal muss man Schmerzmittel oder Narkosemittel, die Jahre vorher benötigt wurden, noch ausleiten. Auch Empfindungsstörungen in Armen und Beinen kommen vor. Das ist kein Grund zu verzweifeln, sondern man kann das meistens mit naturheilkundlichen Mitteln in Ordnung bringen. Es ist nur wichtig zu wissen, dass das kein Zeichen hoher Entwicklung ist. Also sollte man ein Kind nicht so lassen, ihm Beruhigungsmittel zu geben oder es in Psychotherapie zu schicken, wo es oft gar nicht hin muss, ohne vorher genau geschaut zu haben, was da los ist. Den Kindern geht es danach besser, und ihre Spiritualität leidet keineswegs darunter. (Diese Passage haben wir leicht gekürzt. Tio ging sehr ins Detail und in Beispiele.)

Jede Welle hat ihre eigenen inhaltlichen Schwerpunkte: Diejenigen der jetzt besprochenen Welle werden sich mit geistigen Heilweisen befassen. Es gibt natürlich auch ältere Menschen, die das tun, und die das sehr gut machen, aber es ist wesentlich ein Schwerpunkt dieser Welle, mit dem Körperbewusstsein eines Patienten Kontakt aufzunehmen, mit dem Körperbewusstsein zu reden und dann dem Körper zu helfen, entsprechende morphogenetische Felder für Gesundheit und Heilung aufzubauen. Ähnliches werden diese Indigo-Leute für psychologische Kraftfelder tun. Sie werden also auch psychologische Probleme auf telepathische Weise heilen. Jetzt ist das noch sehr unkonventionell, aber in paar Jahren wird diese Art von Heilung gang und gäbe sein. Alle, die solche Heilweisen anwenden oder in Anspruch nehmen, werden einen Motor darstellen für alle jene anderen Menschen, die auf dieser Entwicklungsstufe noch nicht angekommen sind. Alle Seelen, die beschlossen haben, den Aufstieg in ein anderes Bewusstsein mitzumachen, werden das tun, und die Schnelleren werden die Langsameren nachziehen. Das funktioniert über morphogenetische Felder.

Nun aber eines – was ich euch hier vorstelle, das ist ein System. Ein System ist ein System, und das Leben ist das Leben. Ein System ist nur ein Anhaltspunkt, und es wird immer Leute geben, die aus dem System herausfallen und etwas ganz anderes machen. Ihr seid immer richtig auf eurem Weg, wenn ihr das tut, was ihr als richtig für euch empfindet und was ihr für die Menschen und die Welt tun möchtet. Ein System kann nur ein Anhaltspunkt sein.

So. Jetzt kommt etwas anderes, und zwar: Sehr junge Indigo-Leute. Es werden in den nächsten Jahren immer stärkere Inkarnationswellen kommen und in immer kürzeren Abständen. Die neuen unter ihnen werden auf kollektiver Ebene arbeiten und tun das zum Teil schon. Sie heissen aber nicht mehr Indigo-Kinder, und sie haben auch keine blaue Aura mehr. Die Welle derer, die von etwa 1995 bis 2000 geboren worden sind, haben eine kristallweisse Aura und werden in der Literatur als Kristallkinder bezeichnet. Ihr Emotionalkörper ist kristallweiss, und sie sind sehr klar. Sie werden, wenn sie heranwachsen, wenig eigene Klärungsarbeit machen müssen. Ein wenig klären müssen sie, aber nicht so viel, wie die Erwachsenen unter euch es kannten. Sie werden allerdings noch einige Anpassungsschwierigkeiten an das Leben auf Erden haben, aber nicht mehr so viel, und sie werden meistens Indigo-Leute als Eltern haben, die ganz gut verstehen, dass diese Kinder nicht so selbstverständlich in diese Welt hinein wachsen, sondern sich erst einmal wundern und diese Welt auch erst erklärt haben möchten.

Tio: So, jetzt können wir weitermachen, oder? Dann muss ich meinen Faden wieder aufnehmen. Die Kristallkinder werden es also schon leichter haben, aber auch noch Unterstützung brauchen. Und diese Unterstützung bekommen sie auch. Sie brauchen im Grunde das gleiche, was die Indigo-Leute auch brauchten: Unterstützung dabei, sich richtig in den Körper hinein zu finden, ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln und sich zu bewegen und sich zu erden, eine bewusste Verbindung mit dem Planeten aufzunehmen und gerne im Körper zu sein. Diese Kristall-Leute sind aber körperlich nicht mehr so empfindlich. Das kommt zum Teil daher, dass sie von ihrer Struktur her grundsätzlich weniger empfindlich sind und zum anderen Teil daher, dass es hier auf der Erde von der Energiequalität inzwischen sehr viel besser ist für Menschen, die aus der Zukunft kommen. Sie werden aber immer noch eine gesunde Ernährung benötigen und auch bei ihnen ist zu überlegen, ob man sie konventioneller Medizin aussetzt oder nicht. In den meisten Fällen wird das nicht erforderlich sein. Wenn sie überhaupt krank werden, dann werden sie wahrscheinlich mit Energiemedizin oder mit geistigen Heilweisen ganz gut wieder gesund werden und schwerere Geschütze nur in seltenen Ausnahmefällen brauchen. Ihr als Eltern entscheidet, wann das nötig ist, und wenn es nötig ist, dann mit der gebührenden Beobachtung, damit man merkt, ob nach der Behandlung irgendein Medikament ausgeleitet werden muss, das der Körper nicht vertragen hat.
Diese Menschen werden sich mit kollektiven Kraftfeldern befassen und sich für deren Heilung einsetzten. Entweder „under cover“ – vielleicht werden sie im täglichen Leben ganz normale Dinge in der Welt tun. Viele werden Künstler werden: Maler, Bildhauer, Tänzer, Musiker – und darüber hinaus sich für Heilung kollektiver Kraftfelder engagieren. Viele werden aber ganz offiziell Heilungsarbeit machen und sich in Heilkollektiven zusammen schliessen. Sie werden nicht so viel mit einzelnen Menschen arbeiten, sondern sie werden das kollektive Unbewusste heilen. Sie werden mit Gruppenenergien arbeiten und so z.B. die Gruppenenergie von Deutschland heilen oder von Amerika – da ist sicher allerhand zu tun – und sie werden auch mit Werten und Normen verschiedenster Gebiete, die jetzt in der Gesellschaft nicht mehr tauglich sind, Heilungsarbeit durchführen. Und sie werden dann auch neue Arbeitskonzepte und neue Konzepte des Zusammenlebens auf diese Welt bringen, und sie werden diese Konzepte selbst vorleben. Leben in Gruppen, andere Familienstrukturen, andere Formen der Liebe und der Zweierbeziehung – mit all dem werden sie mit Freuden experimentieren und wenn mal etwas nicht klappt, weil sie nicht genug an das Leben auf dieser Welt adaptiert sind, werden sie aufstehen, weitermachen und ihr Konzept verbessern.
Diese Leute sind sehr stark, und sie werden einen entsprechend starken Heilungsimpuls an die Erde geben und ganz konkret hier sein, den Aufstieg in den neuen Bewusstseinszustand mitmachen und sehr effektive Entwicklungshilfe leisten.

Und dann gibt es jetzt noch die ganz Neuen, die jetzt erst einige Monate oder allenfalls ein oder zwei Jahre alt sind. Sie werden in der Literatur Diamantkinder genannt. Da kann ich euch schon ein bisschen zu sagen: Sie kommen von sehr weit aus der Zukunft und haben einen ganz klaren, durchsichtigen Emotionalkörper. Sie werden nicht viel eigene Heilungsarbeit brauchen. Sie werden auch in den meisten Fällen einen ganz ordentlichen Gesundheitszustand haben, aber sie können erst jetzt, wo die Energiequalität der Erde so viel leichter und besser ist als früher, hierher kommen. Vorher war das nicht möglich. Diese Leute werden mit noch grösseren kollektiven Mustern arbeiten. Sie werden sehr viel für die Erdheilung tun, zur Atmosphäreheilung, und sie werden ebenfalls dabei helfen, die Aufstiegsprozesse der Erde zu koordinieren. Das geht nämlich nicht ganz ohne Mithilfe von inkarnierten Seelen, weil es mit diesem Planeten hier besonders schwierig ist. Viele andere Planeten, die es nicht so schwierig hatten, sind bereits in der Fünften Dimension, und die Erde noch nicht. Das verursacht ein bisschen Durcheinander im stofflichen und feinstofflichen Universum, und da braucht es Koordinationshilfe. Dafür sind diese ganz neuen Leute da, damit die Aufstiegsprozesse auch in den nächsten zwanzig, dreissig Jahren einigermassen reibungslos ablaufen. Ich kann euch versprechen, es wird besser laufen als bisher, weil dieser Prozess sich selbst beschleunigt und immer weniger Störungen auftreten. Es kommen auch immer mehr Seelen hierher, die dabei mithelfen, damit der Aufstieg gut vonstatten geht. Vor allem werden sie in grossem Rahmen Erdheilung machen.

Aber ich rate euch, damit nicht auf diese Menschen zu warten. Sie sind noch viel zu jung, auch wenn es einige unter ihnen gibt, die jetzt schon mit ihrem Überbewusstsein an globalen Heilungsprozessen arbeiten. Ihr aber könnt das auch, denn ihr seid alle sehr bewusst in euren Aufstiegsprozessen und ihr werdet ein neues Gefühl der Verbundenheit erleben, wenn ihr so, wie ihr wollt, bei Erdheilungen mitmacht. Eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Dann erlebt ihr ein neues Gefühl der Verbundenheit mit dem Planeten, mit euren Mitmenschen und Mitgeschöpfen und auch mit diesen speziellen Menschen, die aus der Zukunft kommen. Ihr werdet ganz neue Tiefendimensionen der Verbundenheit mit allem Lebenden erfahren.

Frage: Wie kann man Indigo- und Diamantkinder erzieherisch am besten begleiten?

Tio: Gib mir ein Minütchen, ich muss das Material sortieren. Also – „Spagat“ ist das Schlüsselwort. Helft ihnen, den Spagat hinzubekommen zwischen dem Leben auf der Erde und ihrem hohen spirituellen Wissen. Erkennt ihre Essenz an, respektiert, dass sie anders sind – und sie sind anders als die Erdenmenschen. Für alle diese Kinder ist es wichtig, dass sie die irdischen Spielregeln einigermassen begreifen, und das werdet ihr ihnen als Berater sehr gut vermitteln können. (Etwas gekürzt). Zeigt ihnen, wie man sich auf der Erde benimmt, damit sie es lernen und die bestehenden Zustände von innen heraus revolutionieren können. Helft ihnen, dass sie nicht so oft von Menschen, die sie nicht verstehen, verletzt werden. Sie brauchen viel emotionale Unterstützung, denn sie sind dünnhäutiger als Menschen, die ihre ganze Inkarnationsgeschichte hier auf der Erde hatten. Erdlinge sind meistens ganz gut trainiert im Einstecken von Anfeindungen und Abweisungen, aber die Leute aus der Zukunft sind das nicht. Deshalb sind sie auch am Anfang so distanziert. Sie müssen verstanden, manchmal umarmt und oft bestätigt werden. Dann ist es aber in einem zweiten Schritt auch nötig, ihnen zu sagen, dass die Zustände demnächst besser werden. So verrückt diese Leute auch wirken mögen, sie sind nicht verrückt. Sie bringen nur sehr zukünftige Werte und Konzepte hierher. Wenn ihr es mit kleinen Genies oder Erfindern zu tun habt, dann fördert sie. Fördert sie da, wo sie etwas können. Später werden sie Wege finden, ihr Wissen unter die Leute und auf die Erde zu bringen.

Frage: Sind Indigo-Kinder ein weltweites Phänomen?

Tio: Ja, das ist ein weltweites Phänomen. Es gibt sie überall, aber mit Schwerpunkt in den Industrienationen. Weil man sich nämlich in den Industrienationen leichter spirituell entwickeln kann als in Ländern, wo die tägliche Sorge um das physische Überleben im Vordergrund steht und viel von den Lebensenergien frisst.

Frage: Viele dieser Kinder haben eine Tendenz zu Drogen und zu Fluchttendenzen. Hat das eine spirituelle Bedeutung? Und was sagst du zu Ritalin?

Tio: Nein, das hat gar keine spirituelle Bedeutung. Das sind Verzweiflungsakte.
Und was Ritalin betrifft: Es hilft meistens nur kurzfristig, wenn überhaupt. Was da besser hilft, ist, nach dem körperlichen Problem zu fahnden. Meistens steckt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit dahinter.

Silvie: Oft ist es Kakao oder Milcheiweiss. Man kann das weglassen oder die Unverträglichkeit homöopathisch löschen. Manchmal ist es dann gut, aber manchmal muss man das Ritalin noch extra ausleiten. Es kann natürlich sein, dass die Leute, die Ritalin wirklich brauchen, nie zu Tio in die Beratung kommen...

Tio: Dazu möchte ich was sagen: Für die Menschen, die nie zu mir oder zu vergleichbaren Wesen in die Beratung kommen, für die ist einfach das Thema nicht dran. Sie machen ihre Erfahrungen auf anderen Wegen. Schickt ihnen Licht, wenn ihr mögt, damit sie schneller durch harte Erfahrungen durch sind. Die Feedbacks, die wir bekommen haben, gingen jedenfalls dahin, dass hinter scheinbarem Ritalinbedarf immer andere Probleme gesteckt haben und man es eigentlich nicht brauchte.
Dann zu der Drogenfrage (leicht gekürzt): Menschen, die mit der irdischen Kultur hier nicht vertraut sind, die aber über eine erhöhte Sensibilität verfügen - also Indigo-Leute, manchmal aber auch Atlanter, denen geht es nämlich ähnlich. Nicht alle Atlanter sind Indigo-Leute, aber viele Indigo-Leute sind Atlanter. Sie sind manchmal so verzweifelt über die Zustände, die sie hier vorfinden, dass sie sich selbst verlieren, nicht mehr an sich glauben, und wenn sie in der Erziehung dann nicht den nötigen Rückhalt finden, kann es passieren, dass sie zu Drogen greifen. Aber sie wissen, dass es keine bewusstseinserweiternden Drogen gibt. Drogen verengen das Bewusstsein, sie werden genommen, um emotionale Schmerzen zu lindern oder gar nicht mehr wahrzunehmen. Das funktioniert aber langfristig nicht. Es ist gefährlich, je nach Droge mehr oder weniger. Alkohol ist zum Beispiel ziemlich gefährlich. Er wirkt sehr stark bewusstseinsverengend. Gleichgültig, ob man ein Indigo-Mensch ist oder nicht, man sollte mit Alkohol vorsichtig sein. Das heisst nicht, dass man nie etwas trinken darf, aber man muss damit umgehen können. Wenn Alkohol zur Gewohnheit wird, verschleiert er Probleme, die eigentlich gelöst werden möchten. Ausserdem verursacht er auf die Dauer körperliche Schäden.

Mit anderen Drogen ist das ähnlich, zum Teil sind Crack oder Extasy noch viel gefährlicher, weil sie schneller zu körperlicher Abhängigkeit führen. Wenn man ein Kind oder einen Jugendlichen hat, der von Drogenproblemen betroffen ist oder wenn man selber davon betroffen ist, dann sollte man schnell handeln und emotionale Unterstützung suchen. Nämlich nahestehende Menschen oder auch Therapeuten, die einen emotional stärken, die einem helfen, wieder an sich zu glauben und die auch in der Lage sind, Blockierungen und Verletzungen zu finden und auflösen zu helfen.

Drogenmissbrauch ist immer gefährlich, und Drogengebrauch kann leicht zu Drogenmissbrauch werden. Das ist nicht zu unterschätzen. Was da vorbeugt, ist eine liebevolle, intakte Umgebung. Ich sage jetzt mit Absicht nicht Familie, weil die Familienstrukturen gegenwärtig sehr im Umbruch sind, deshalb sage ich Umgebung. Die Familie kann den nötigen Rückhalt nicht immer geben. Wenn ein Kind oder ein Heranwachsender sich angenommen fühlt, dann wird es gar nicht auf die Idee kommen, Drogen zu nehmen. Vielleicht probiert es mal was im Rahmen eines Initiationsrituals, aber ich habe noch nie gesehen, dass jemand langfristig Probleme mit Drogen hatte, wenn er in einer Umgebung lebte, die ihn wirklich angenommen hat.

(Es folgten einige längere persönliche Fragen und Antworten.)

Die Frage zu der nächsten Antwort war nicht auf dem Band, es musste nämlich umgedreht werden und ein kurzes Stück ging verloren. Hier der Rest der Antwort:

Tio: Es ist manchmal wichtig, dass man Indigo-Jugendliche daran erinnert, dass andere Menschen genau so wichtig und wertvoll sind wie sie selber, auch wenn sie weniger wissen. Nur weil einige Menschen ihre seelische Reise später begonnen haben als andere, sind sie nicht dümmer.

Indigo-Jugendliche werden sich niemals vollständig in irdische Menschengruppen integrieren, weil diese in ihrer seelischen Reife nicht zu ihnen passen. Sie werden aber mit der richtigen Anleitung Respekt entwickeln und das Kämpfen aufgeben. Sie werden einfach langmütiger werden, und damit ist viel erreicht. Was sie aber gut können und wonach sich die meisten sehnen, ist Anschluss an ähnliche Menschen zu finden. Da ist es wichtig, diese Kinder und Jugendlichen auf spirituelle Veranstaltungen mitzunehmen und ihnen eine Auswahl von Themen anzubieten, die sie interessieren. Dort finden sie Menschen ähnlicher seelischer Reifungsstufen und mit denen können sie sehr gut arbeiten. Es kommt allerdings vor, dass ein Indigo-Kind oder Jugendlicher so schwer verletzt ist und so viele Abweisungserlebnisse erlebt hat, dass er sich nicht mehr traut, aus sich herauszugehen und mit Menschen zusammen sein zu wollen, und dann braucht er wahrscheinlich wirklich Therapie, damit diese Verletzung heilen kann.

Silvie: Die Therapie sollte dann auch stattfinden, aus zwei Gründen: Einmal ist es in dieser Zeit nicht mehr nötig, lange zu leiden, und zum anderen ist es eine Sache des Respekts vor sich selber, dass man sich nicht leiden lässt oder wenn man einen nahestehenden Menschen leiden sieht, dass man ihm dann Angebote macht, zu genesen. Ob er die Angebote annimmt, ist dann allerdings seine Sache. Ausserdem: Die Inhalte, die die Indigo-Leute hierher bringen, sind so kostbar, dass sie auch deswegen bald heil werden sollten, damit sie das verwirklichen können, wozu sie auf diesem Planeten sind.

Tio: Deshalb auch. Aber ich denke, vor allem aus den erstgenannten Gründen.

Frage: Ich habe eher festgestellt, dass Indigo-Kinder von Esoterik gar nicht viel halten.

Tio: Ich denke nicht, aber manches ist ihnen vom Empfinden her zu irdisch. Da kommt es auf das richtige Angebot an. Ich muss aber weiter zurück gehen: Manche sind wirklich so verletzt, die wollen dann gar nichts mehr davon hören. Die brauchen dann auch keine Esoterik, sondern vorsichtige emotionale Zuwendung, damit sie lernen, dass ihnen nichts passiert, wenn ihnen jemand nahe kommt. Die Erfahrung haben sie nämlich gemacht: Wenn ihnen jemand nahe kommt, werden sie bekämpft, z.B. von Altersgenossen. Diese Angst müssen sie erst mal verlieren, damit sie sehen: Aha, da kommt mir jemand nahe, der mir gut will. Dann ist es für Esoterik wirklich zu früh.

Danach aber, in einem zweiten Schritt oder für diejenigen, die schon interessiert und auf der Suche nach Gleichgesinnten sind, lohnt es sich zu schauen: Was sind Angebote, die ihnen inhaltlich entgegen kommen? Sie werden wahrscheinlich nichts zu tun haben wollen mit Gruppen und Menschen, die dabei sind, ihre persönlichen Dramen aufzulösen. Das ist ein irdisches Programm, was jetzt zur Zeit noch stattfinden muss. Es gibt noch allerhand Menschen, und es kommen auch noch allerhand nach, die ihre persönlichen Dramen anschauen und auflösen wollen. Das wollen Indigo-Kinder nicht machen, denn sie haben keine persönlichen Dramen. Das sieht auf den ersten Blick nur so aus. Sie können sich hier auf Erden emotional nicht so richtig reinfinden, weil sie seelisch reifer sind als die meisten Anderen. Das ist kein persönliches Drama, das ist bloss schlechte Adaption. Aber andere Themen interessieren sie: kollektive Bereiche, die geheilt werden müssen, Erdheilung, Atmosphäreheilung und Ähnliches, und das werden sie nach anfänglicher Skepsis recht interessant finden.

Frage: Ich sehe da eine Gefahr, Kinder in ein Schema zu pressen, indem man ihnen Indigo-Eigenschaften zuschreibt. Was, wenn das gar nicht richtig passt?

Tio: Das mit dem Schema ist wirklich ein Problem. Wenn man die Bezeichnung „Indigo-Kind“ als besondere Auszeichnung versteht und als Eltern stolz darauf ist, so ein Kind zu haben, dann kann es Probleme geben. Es ist aber auch ein altes irdisches Muster, das so zu sehen. Vielmehr ist es kein besonderer Verdienst, wenn jemand spirituell weit entwickelt ist. Der ist einfach schon länger auf der Reise. Das ist alles. Alt wird man von alleine, auch seelisch alt. Wenn jemand ganz andere Themen hat, ganz irdische Sachen, dann ist er deswegen nicht dumm, und man muss das auch nicht werten. Der ist einfach noch nicht so lange unterwegs. Und deshalb ist es wirklich ein bisschen gefährlich, dort in zu engen Kategorien zu denken. Seid nicht enttäuscht, wenn euer Kind kein Indigo-Kind ist. Eines zu sein ist wirklich etwas Besonderes, weil es anders ist. Es ist aber kein besonderer Verdienst, genauso wie es kein Zeichen von Trödelei ist, wenn man kein Indigo-Mensch ist.

Seid also vorsichtig mit Kategoriendenken. Wenn ihr seht, eure Kinder haben viele Eigenschaften, die ich hier als für Indigo-Kinder charakteristisch dargestellt habe, dann sind sie wahrscheinlich welche, und das bedeutet, sie brauchen eine bestimmte Art von Förderung, wie ich sie vorgestellt habe. Dafür ist es sinnvoll, es zu wissen. Aber ansonsten ist es egal, woher ein Kind kommt, von welchem Planeten, aus welcher Zeit, aus welcher Kultur. Schaut immer das Kind an, fördert das, was es gut kann und helft ihm bei den Dingen, die es eigentlich können müsste, um hier auf Erden klarzukommen und die ihm schwer fallen. Und lasst es mit den Dingen in Ruhe, die es nicht kann und nicht mag und die es auch nicht braucht. Im Zweifelsfalle schaut immer das Kind an. Kein Mensch muss alles können. Wenn ihr z.B. ein Kind habt, das schriftstellerisch begabt ist, dann fördert es da. Wenn es nicht rechnen kann, gebt ihm einen Taschenrechner.
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Silvie Katz

Verliebt - Eine Frau ging spazieren

Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte. Die Frau drehte sich um und fragte ihn: "Weshalb läufst du mir nach?"

Der Mann antwortete: "Weil ich mich in dich verliebt habe!"

Die Frau sagte: "Wie kannst du dich denn in mich verlieben? Meine Schwester ist viel schöner als ich. Sie läuft hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie."

Da kehrte der Mann um und suchte nach der Schwester. Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich war.

Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder zu der ersten Frau und sagte zu ihr: "Warum hast du mich angelogen? Deine Schwester ist viel hässlicher als du!"

Darauf antwortete die Frau: "Du hast mir doch auch nicht die Wahrheit gesagt. Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest - warum bist du dann zu der anderen gelaufen?"

Da schämte sich der Mann...

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INKARNATIONSVERTRAG

Ø Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.

§1)Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig.

Niemand sonst bekommt den gleichen.

§2)Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§3)Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§4)Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§5)Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

§6)Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch

inkarnationsübergreifend)

§7)Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine

Gültigkeit.)

§8)Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§9)Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.) §10)Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§11)Was befriedigend ist, bestimmen Sie!



Nützliche Hinweise und Tips:

Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.

Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

Zeit ist eine Illusion!

Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.

Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.

Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.

Abgucken ist sinnlos!

Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

Es geht nicht darum, Erster zu sein.

Es geht nicht darum, cool auszusehen.

Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

(Jo Conrad, 15.3.2002)
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