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Reiki
Lebensregeln - Alt & Neu
Ich
möcht hier versuchen die fünf Reiki Lebensregeln korrekt ins deutsche zu
übersetzen......
1. Lebensregel:
Die traditionelle Übersetzung lautet: Gerade heute ärgere
dich nicht.
Damit ist einerseits die Aufforderung: "ärgere Dich" und als
nächstes "nicht" verknüpft. Tiefenpsychologisch gelangt mit dem "ärgere Dich"
das Bild eines sich ärgernden Menschen ins Unterbewußtsein, welches emotional
stark aufgeladen ist. Das "nicht" wird nur in schwach wirkende Bilder übersetzt,
oft fällt es sogar ganz raus auf dem Weg ins Unterbewußtsein.
Wie dieser
Satz nun auf unbewußter Ebene wirkt (und wir sind nun mal eben noch weit davon
entfernt vollbewußte Wesen zu sein) ist nun leicht zu sehen: "Gerade heute
ärgere Dich"
Das kann sicher nicht im Sinne Usuis gewesen sein :-), und
in der Tat sind in der japanischen Sprache mit dieser Lebensregel genau
entgegengesetzte Bilder verknüpft. Die japanische Sprache die noch sehr viel
mehr in Bildern und Symbolen denkt als unsere aus Buchstaben zusammengesetzten
Worte, vermittelt bei dieser Lebensregel ein Bild der totalen Abwesenheit von
Ärger, ein Bild wo aller Ärger weit weit weg ist, sozusagen hinter einem Berg,
oder einer Bergkette... jedenfalls soweit weg, daß er mich nicht erreichen,
berühren kann.
Es wurde also ursprünglich ein total friedliches Bild
übermittelt mit dieser Affirmation.
An diesem Beispiel zeigt sich
deutlich wie Japaner einfach eine grundsätzlich andere Art zu denken haben. Für
diesen Zustand bzw dieses Bild gibt es in westlichen Sprachen kein
entsprechendes Wort, weshalb eine korrekte Übersetzung (zumindest in einen
kurzen einprägsamen Satz) kaum möglich ist. Denkbar wäre zB:
"Gerade
heute lasse allen Ärger los, und erlebe den Zustand der daraufhin folgt".
Man könnte nun argumentieren daß die Abwesenheit von Ärger automatisch
die Anwesenheit von Freude bedeutet. Darum halte ich folgende Übersetzung für
gut:
Gerade heute freue Dich !
2. Lebensregel:
Die
traditionelle Übersetzung lautet: Gerade heute sorge dich nicht.
Doch
auch hier dasselbe wie oben. Fürs Unterbewußtsein fällt das schwach wirkende
Wort "nicht" meist raus. (An dieser Stelle sei auch auf ein lehrreiches Beispiel
aus der katholischen Kirche verwiesen: "Du sollst nicht töten". Auch dieses
"nicht" fällt raus, da das Bild welches mit "töten" verknüpft ist alles andere
übertönt, und die Folgen sind ja aus der Praxis bekannt: Kaum eine
Glaubensgemeinschaft hat mehr getötet als Christen, und auch heute noch wird von
Evangelischen und Katholiken Tiermord in vielerlei Varianten
praktiziert.
oder ein weiteres lehrreiches Beispiel: Der alljährliche
Vorsatz mancher Raucher zu Neujahr: "In diesem Jahr will ich nicht mehr
rauchen". Auch hier fällt fürs Unterbewußte das "nicht" raus: "In diesem Jahr
will ich mehr rauchen" lautet die Suggestion, und in der Praxis kommt es dann
auch immer so..)
Doch zurück zur zweiten Lebensregel. Ähnlich wie bei der
ersten Lebensregel wurde im Japanischen ursprünglich ein Bild der Abwesenheit
von Sorgen vermittelt, weit weit weg... jedenfalls nicht hier und jetzt und
heute ! Ein Übersetzungsversuch wäre zB:
"Gerade heute lasse alle Sorgen
los, und erlebe den Zustand der daraufhin folgt". Also sei sorgLos Glücklich.
Ich halte folgende Übersetzung für gut, weil sie kurz und doch passend
ist:
Gerade heute sei glücklich !
3.
Lebensregel:
Sei dankbar für die vielen Segnungen.
Diese Regel ist
indirekt auch Aufforderung, diese vielen Segnungen, die uns tagtäglich begegnen
zu erkennen. Denn nur dann können wir ja dankbar dafür sein.
4.
Lebensregel:
Verdiene dein Brot mit ehrlicher Arbeit.
Diese Regel
wird verständlich wenn das Umfeld betrachtet wird, in dem Usui jahrelang gelehrt
hat: Slums, mit entsprechend "üblen" Sitten...
Für den normalen
Reiki-Praktizierenden in Deutschland heute scheint diese Regel zunächst
selbstverständlich. Im erweiterten Sinne beinhaltet sie allerdings generell die
Forderung nach Ehrlichkeit im Zusammenhang mit Geld (==> Wurzelchackra,
Grundlage..)
- also zB nicht zu stehlen
- keine Handlungen
auszuführen, zu denen man nicht berechtigt ist
- keine Energien zu
"rauben". Geld zB ist auch eine Energie.
Ehrlichkeit im Umgang mit Geld
beinhaltet, nur Geld auszugeben, welches man selbst besitzt; Geld auszugeben was
man nicht besitzt ist energetisch wie Diebstahl - man macht sich schuldig
dabei.
Also keine Schulden machen, und offene Rechnungen (=sind auch
Schulden) sofort zu bezahlen/begleichen.
Lebe ein schuldenfreies
Leben ist die eigentliche Botschaft und Forderung dieser Lebensregel. Ihre
Beachtung kann sehr viel positives bewirken. (>>mehr)
5.
Lebensregel:
Sei freundlich zu allen Wesen.
Gemeint ist damit die
Art von Freundlichkeit, die aus dem Herzen kommt
:-)
© Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Schamanismus
lebt!
Die
Erde lebt. Sie besitzt viele Bewußtseinschichten. Eine dieser
Bewußtseinschichten ist der Mensch. Die
Erde lebt. Sie besitzt viele Bewußtseinschichten. Eine dieser
Bewußtseinschichten ist der Mensch. Er stellt die empfindlichste,
entwicklungsbedürftige und komplizierteste Form dar. Damit der Mensch seine
globale Eingebundenheit in den Gesamtkörper der Erde ganzheitlich begreift, gibt
es neben all den Forschungszweigen und Wissenschaften die Schamanen bzw. den
Schamanismus. Sie stimmen, durch ihre Fähigkeit an den anderen unsichtbaren
Schichten und Wirklichkeiten teilnehmen zu können, das Verhältnis zwischen dem
Weltbewußtsein und der individuellen Entwicklung immer wieder neu ab. Dazu
benötigen sie Denk- und Vorstellungsmodelle die dem Menschen helfen, die Erde in
Unschuld und Vertrauen anzunehmen und seine evolutionäre Bestimmung zu
erfüllen. Die Lehren wandelten sich im Laufe der menschlichen und planetaren
Entwicklung. Heute stehen wir wieder an einem Punkt, der eine Neuorientierung
der Beziehung zu unserer Umwelt - Steine, Tiere, Pflanzen, Menschen - erfordert.
Der Mensch ist jetzt reifer und bereit zu verstehen und zu handeln. Das
Wissen dazu war und ist vorhanden. Es setzt sich zusammen aus den alten
Weisheitslehren der Naturvölker, verbunden mit den Erkenntnissen der modernsten
Wissenschaft. Doch reicht dies allein nicht aus. Geht der äußere Weg nach oben
zu den Sternen, so führt der innere Weg zur Erde, zurück zur Verwurzelung mit
der Quelle, den Urgrund. Verantwortungsbewußtes Handeln auf allen Ebenen ist
gefragt um eine Erdkultur zu schaffen in der human, völkerübergreifend und
planetar verschiedene Kräfte in eine höheren Bewußtseinsform, der Liebe,
zusammenwirken können.
Schamane
Schamane bedeutet Heiler und
geistiger Führer. Nur er/sie hat Zugang zu dem alten Wissen. Er/sie trägt die
Verantwortung für die körperliche und seelische Verfassung der Stammesmitglieder
und auch deren Gemeinschaft. Er/sie hat die Fähigkeit über heilige Rituale (auch
körperliche Toderfahrung) in Kontakt mit der Geisterwelt und mit der anderen,
unsichtbaren Wirklichkeit zu kommen. Aufgaben und Praktiken ähneln bei
asiatischen, afrikanischen und indianischen Medizinmenschen. Ein Schamane als
Bewahrer des über 45 000 Jahre alten Wissens, wird man durch Geburt ( z.B.
Jesus) und/oder Bestimmung; die Ausbildung dauerte Jahrzehnte. Seit Urbeginn
gab es Medizinen bestimmter Menschen, deren Inhalt es war, altes Wissen zu
bewahren und weiterzugeben. Heute gibt es viele Männer und Frauen auch in
unserem Kulturkreis, die Schamanen sind und meist im Verborgenen wirken.
Manchmal ist auch ein Guru ein Schamane. Sie wurden entweder schon als Kind oder
mitten im Leben stehend initiiert z.B. durch schwere Krankheit und hielten und
halten Ihre Gaben oder Fähigkeiten oft geheim. Unsere Geschichte ist noch nicht
geheilt, jetzt wirkende Medizinfrauen und Medizinmänner werden nicht geehrt und
geachtet vom Volk, sondern Ratsuchende nehmen ihre Dienste meist heimlich in
Anpruch. Inzwischen hat die WHO anerkannt, daß schamanische Heilrituale von
gleicher Wirksamkeit wie die der Schulmedizin sind. In USA arbeiten bereits
Ärzte immer häufiger mit Schamanen zusammen.
Zeremonie = Ritual
Das Ritual ist eine religiöse Handlung die einen festgelegten Ablauf
hat. (Religiöses Erleben hat nichts mit Glauben sprich "Für- Wahr- Halten" zu
tun). Über den bestimmten Handlungsrahmen eines Rituals kommen Menschen in ein
bestimmte innere Haltung um Zugang zum Unbewußten und der nicht sichtbaren Welt
zu bekommen. (siehe auch Trance). Die Geschichte machte dieses Wissen vergessen
und später benutzten und kreierten nur noch Magier und Priester Rituale, bis
heute. In alten Kulturen waren Rituale normal und die Naturvölker machten
Zeremonien und Erdrituale zu einem wesentlichen Teil ihres Lebens.
Alltägliche Rituale, im weiteren Sinne sich jede wiederholende Handlung,
kennt besonders unsere westliche Welt, (schlafen, essen, Morgenzeitung lesen,
Hausputz usw.) stabilisieren den Menschen, geben ihm einen Bezugs- und
Orientierungsrahmen. Ohne sie wäre er hilflos und ohne sie gäbe es kein
Überleben auf der materiellen Ebene. Rituale prägen uns und unser Leben ist
voll von Ritualen oder rituellen Handlungen. Wir brauchen sie, um uns geborgen
zu fühlen, Kraft zu schöpfen, unser Bedürfnis nach Rhythmus zu befriedigen, für
geregelte Abläufe, dem Chaos auszuweichen. Rituelle Vorgänge prägen unsere
Feierlichkeiten und Festzeiten im Jahresablauf (Geburtstag, Weihnachten,
Hochzeit, Jubiläen usw. Andererseits engen unsere Rituale ein und töten das
Bewußtsein, den Spirit ab. (Rauchen, Griff zur Flasche, Süßes nach dem Essen
usw.). Gleichbleibende Handlungen wurden und werden in Form von Gebets-,
Bitt- od. Heil kreisen, Gebetsmühlen, Rosenkranz, Gospels, Wallfahrten,
Klagemauer usw. auf der ganzen Welt zelebriert. Sie gehörten zum alltäglichen
für Heilung, Segnung, Entscheidungsfindung u.a. Da wir bis heute größtenteils
dieses Wissen vergessen verdrängt haben, sind wir wie die Erde weniger gesund
und heil. Es sind die Erdenmenschen die ihr Gleichgewicht verloren haben und ihr
Verhältnis zum Rest der Schöpfung in Ordnung bringen müssen. Außerdem haben
wir in diesem Erdenleben einen Auftrag den es zu erkennen gilt. Eine Zeremonie
ist nun eine Möglichkeit für Menschen tief in Kontakt mit seinen seelischen und
geistigen Wurzeln zu kommen, Energie zu sammeln und mit den Geistmächten zu
tanzen, die sowohl ihm als auch der Erde helfen helfen. Das heilige Medizinrad
u.a. kann die richtige Balance lehren. Jeder Mensch kann Rituale für sich
alleine zelebrieren, aber reicher werden sie durch die Teilnahme mehrerer
Menschen, durch das Teilen mit anderen. Einige Zeremonien zur Reinigung und
Balancierung seien hier dargestellt. Im "Herz" aller Zeremonien, wie sie hier
gemeint sind, steht, daß man in Unschuld und Vertrauen seinem "Höheren Selbst"
und der Intuition seines Herzens folgt.
Dies ist ein Segensgebet des
Volkes der Navajo
Ich werde für immer glücklich sein Nichts kann mich
daran hindern. Ich gehe, und Schönheit ist vor mir. Ich gehe, und
Schönheit ist hinter mir. Ich gehe, und Schönheit ist über mir. Ich gehe,
und Schönheit ist unter mir. Schönheit umgibt mich, wohin immer ich
gehe. Schön sind auch meine Worte. Ich stelle mir jetzt die Schönheit des
Lebens vor. Ich fühle sie in meinem Inneren, wenn ich das Gebet
spreche. Je mehr Heil - Sein ich ausstrahle, desto stärker wird meine
Heilkraft. Jetzt gehe ich durch das Leben in Schönheit.
Indianisches Medizinrad - Astrologie der Erde
Dank enormer
Pionierarbeit einiger Frauen und Männer seit über einem halben Jahrhundert,
dürfen wir heute wieder von heiligen Ursprungsritualen und Zeremonien lernen.
Das indianische Medizinrad ist ein wichtiges Werkzeug in der heutigen Zeit.
Indem wir mit dem Medizinrad lernen, lernen wir über uns und das Universum und
können lebensspendene Veränderungen herbeiführen. Das Medizinrad ist die
geniale Form, um individuelle Wahrheiten und die Schlüssel lehren
zusammenzubringen. Das führt uns nicht hinauf zu den Sterne, sondern bringt uns
auf und in die Erde. Das Abhalten von Medizinradzeremonien jetzt im
Wassermannzeitalter ist die Möglichkeit, Kräfte zu vereinen und der Erde und all
ihren "Kindern" auf kraftvolle Weise Energie zurückzugeben und uns bei unseren
Bewußtwerdung- und Heilungsprozessen zu helfen. Da dieses Wissen in unseren
Zeiten gemeinsam geöffnet und angewandt werden kann, ist auch eine Art von
Heilen - Schamanismus im Entstehen, indem nicht nur der Einzelne sondern die
Kraft Aller eine ganz wichtige Rolle spielt. Es waren Sun Bear und Harley
Swiftdeer die ungefähr vor 20 Jahren als Schamanen und Gesandte ihres Volkes das
indianische Medizinrad in den Westen brachten. Es folgten bald Medizinfrauen und
Medizinmänner anderer indianischer Traditionen. Es war Vision und Anliegen, uns
sogenannten zivilisierten Menschen mit Hilfe des Medizinradwissens eine Brücke
zu bauen, uns wieder in Verbindung mit der Materiellen und der Welt des
Spirituellen zu bringen. Denn jeder Mensch hat die Anlage zum Träumen und
Visionen zu haben und die innewohnenden, evolutionär angelegten Kräfte warten
darauf geweckt zu werden, um unsere wirkliche Beziehung zu allen Lebewesen auf
der Erde zu verstehen. Das bewußte Zusammenwirken mit GAIA, dem intelligenten
Geist der Erde ist ein wichtiger Schlüssel dazu. Denn um die Umwelt zu schützen,
benötigen wir ein Verständnis für ihre und unsere spirituelle Kraft.
Das
indianische Medizinrad, auch "Astrologie der Erde" genannt, ist ein machtvolles
Sprungbrett, mit dessen Hilfe wir uns sofort und überall mit den Energien des
Universums verbinden können. Es gibt verschiedene Medinzinräder die uns für die
Bearbeitung unausgewogener Energiemuster und Bewußtseinszustände zur Verfügung
stehen, um individuelle und universelle Trennung aufzuheben. Sie zeigen eine
Beschreibung der Wirklichkeit, der sichtbaren und unsichtbaren Welt, durch die
wir lernen können, unsere Schwächen und Stärken auszugleichen. Durch Zeremonien
und Übungen mit dem Medizinrad bringen wir Licht in die dunkle und unbekannte
Seite unseres Wesens, damit wir in Kommunikationen mit allen Welten und Wesen
treten können. Es macht uns wach und aufnahmebereit für spirituellen
Erfahrung, und wir können unsere Wirklichkeit immer wieder und sofort verändern
und neu bestimmen.
Beginn des Tanzes im
Süden Süden Reich der
Pflanzen - Wasser - Emotionen - Unschuld und Vertrauen - Mythologie -
Unterhaltung - Kind-Substanz-Schild Südwesten Spiegel - Träume - Symbole -
Visionen Westen Reich der Steine - Erde - Mineralien - Innenschau - Körper -
Tod - Tagtraum - Frau/Mannschild od. Erwachsenen-Geist-Schild Nordwesten
Heilige Gesetze und heilige Bilder Norden Reich der Tiere - Luft - Verstand -
Weisheit - Herz - Erwachsenen-Substanz-Schild Nordosten Gestaltungsmuster
unserer Energiebewegung - Veränderung Osten Reich der Menschen - Feuer -
Licht - Spirit - Inspiration - Handeln - Auferstehung-
Jungen/Mädchen-Schild Südosten Selbstkonzepte - Heilige Ahnen -
Erinnerung Zentrum Liebe
Früher wurden Medizinräder/Steinkreise für
Gebet, Heilung, Kraft sammeln od. andere Anliegen, an exponierten Stellen, an
sogenannten Kraftpläzen in der Natur gebaut, die man finden oder neu bestimmen
kann. Die beste Art ein Medizinrad wirklich zu verstehen, ist es, es in Raum und
Zeit aufzubauen. Z.B. durch einen Steinkreis, dann in den jeweiligen Richtungen
mit Blick zum Zentrum sitzen und die unterschiedlichen Aspekte der dort
herrschenden Energiequalitäten spüren. Heute ist es gut mit anderen und/oder mit
einer Leitung das Medizinrad tanzen, es gibt in einigen Regionen ausgebildete
ausgebildete Zeremonien leiter/innen.
Die Botschaft der Schamanen aller
Welt -nicht nur der indianischen- ist eine Aufforderung uns dem Gegenwärtigen,
jedem Augenblick in und um uns zuzuwenden. Die Entscheidung liegt in
uns.
Gebet Durchgabe Ich will darüber sprechen, daß alle individuellen
Wahrheiten einen einzigen Ursprung haben, in allen Kult uren und zu allen Zeiten
dieser Erde. Ich will darüber sprechen, daß alles gut ist, so wie es ist. Ich
will da rüber sprechen worüber ich sprechen kann, was ich erfahren habe mit
Lehrern und Lehren des Medizin rades in meinem Leben auf der Erde. Ich will
darüber sprechen und danken für die Lehren des Medizin rades die mir begegnet
sind. Ich will darüber sprechen und sie weitergeben in Unschuld und Vertrauen.
Ich will über die Astrologie der Erde sprechen, so wird das Medizinrad auch
genannt. Ich will sprechen über all die anderen Medizinräder, die den großen
Zyklus aufzeigen. Ich habe mit dem Wolf geheult, bin tief in dem
Schildkrötenbauch gesessen, habe getanzt mit dem Licht der Sonne. Ich habe vom
Spirit der Pflanzen empfangen. Ich habe mit den Kräften des Bären gehalten, habe
die Hochzeit mit Licht und Liebe gefeiert, habe mich geheilt mit den Mineralien,
Steinen, Tieren, Pflanzen, Menschen und dem Spirit aller Wesen. Bin den
seelischen und geistigen Toden begegnet. Ich habe in Demut angefangen den Tanz
der Medizinräder zu tanzen und habe lebensspendende Tropfen der
"Quelle"getrunken. Ich bin beschenkt worden, ich bin reich. Ich bin unvollkommen
in meinem Gebet und tun, und ich will immer weiter tanzen in Schönheit, und
Liebe, mit mehr Schönheit, zu mehr Liebe.
Schwitzhütte
Die
Schwitzhütte zählt zu den älteststen, schamanischen Reinigungs- und
Heilungsritualen der Menschheit und ist ein Gemeinschaftsritual. Sie ist
Sinnbild für den Bauch unserer Großen Mutter Erde, sie ist der Rücken der
Schildkröte, unsere Kontinent, der Schildkröteninsel. Die indianische
Schwitzhütte wird an einem guten Platz im Freien mit Weidenstangen, ähnlich
einem Iglu erbaut und mit Matten oder Decken behangen. In der Mitte im
Kreisinneren ist ein Loch, in das während des Rituals heiße Steine gelegt
werden. Von der Schwitzhütte zur Feuerstelle wird ein Pfad angelegt, der "Weg
des Herzens". Dieser Pfad der zum Altar führt ist der Hals der Schildkröte und
der Kopf ist .der Altar. Auf ihm fließt symbolisch die spirituelle Kraft von
Großmutter Erde -Schwitzhütte- und Großvater Sonne - Feuerstelle-. Der kleine
Hügel vor der Hütte, aus der Erde vom Feuerloch geformt, symbolisiert das Tor
zur anderen Wirklichkeit mit der Liebesumarmung von Urmutter und Urvater. Es
sieht aus, wie Erhaufen, sind aber geheiligte Bezirke, über die man nicht
steigt, sondern außen herum geht.
Ungefähr 2 Stunden vor Beginn der
eigentlichen Zeremonie, übernimmt eine Person die Verantwortung als Feuerperson.
Feuerfrau oder Feuermann, als Hüter und Halter des Feuers, des Holzes, der
Steine und des Platzes, bringen später auch die heißen Steine in die Hütte. Das
ist eine wichtige, heilige und magische Handlung und bringt sehr viel
Transformation und Power. Kurz vor Beginn, erwecken und weihen Frauen die
Hütte ein. Es werden also symbolisch "Schildkrötenkörper" sprich Hütte,
"Schildkrötenkopf" sprich Altar, Feuerstelle, Holz und Steine -Samen von
Grovater Sonne- bereitet, um später in der abgedeckten Hütte zu sitzen,
gemeinsam die Kräfte zu empfangen, zu schwitzen, zu singen, zu beten, zu lachen,
zu weinen, zu sterben, zu entfalten, zu freuen, zu erneuern, zu reinigen. Der
"Schwitzhüttenhäuptling", LeiterIn führt die Gruppe durch die vier heilige
Runden - je nach Trad. etwas unterschiedlich -, leitet die Gebete, reicht
Wasser, segnet die Steine und ist vor allen Dingen Kanal, für das, was kommen
mag. Wir können zusammen Schmutz und Blocks, Ballast loswerden, verschüttete
Gefühle erwecken, unbrauchbare Vorstellungen und Muster auflösen, uns von
Negativität befreien, krankmachende Strukturen loslassen, Beziehungen klären
=Aspekt des Sterbens, geistige Einsichten erlangen, Körper, Seele und Geist neu
mit Kraft erfüllen = Aspekt der Erneuerung oder Wiedergeburt, uns für Träume und
Visionen öffnen. Dies alles geschieht in zeremonieller Art und Weise, in
Hingabe, in Dankbarkeit. Das Ritual wird meist Nachts gefeiert, um unsere Sinne
für das Nagual zu öffnen.
Wir begeben uns nach entsprechender
Vorbereitung hin zu Großmutter Erde, um unsere Verbindung zu den Kräften und
Geistmächten der Natur zu erneuern. Eingebettet in den Schoß des Universums
kommen wir tief mit unserem innersten Wesen in Kontakt. Die "Seele kann tanzen"
und um gut tanzen zu können, bedarf es Transformation und Vorbereitung um am
Ende wie Neugeborene diesen Schoß der Erde wieder zu verlassen. Es gibt
hinterher ein Fest, denn Geburtstag wird gefeiert.
Anmerkung: Beim
Betreten und verlassen aller heiligen Hütten ist es wichtig, immer folgendes
laut auszusprechen: "Für alle meine Verwandten, die mich lieben". Sinngemäß in
Cherokee "TO-SHEA-LA-HEY"; in Crow, Cheyenne und Sioux "MAI-TIC-WE-ASH-SEE".
Dies ist auch möglich am Anfang/Ende eines Gebetes, wobei am Ende üblicherweise
auch "Ho, ich habe gesprochen", gesagt wird.
Das Schwitzhüttenrituall
ist kein moderner, Alternativspaß, aber es kann auch sehr heiter sein. Wir
begegnen unserem Schatten und unserem Licht. Wir erleben eine sehr tiefe
körperliche und seelische Berührung und Veränderung, die uns an und über Grenzen
bringt, stark macht und das tägliche Leben nachhaltig beeinflußt. Die
heilige Schwitzhütte kann unter einem bestimmten Thema stehen und ist eine
Zeremonie, in der Gemeinsamkeit lebendig wird. Bis auf kleine Abweichungen, wird
sie vom autorisierten Leiter/in traditionell durchgeführt. Nach einer
Schwitzhüttenzeremonie fühlen wir uns wie neugeboren und bereichert, um uns und
andere wieder mit Schönheit und Liebe zu berühren. Gleichzeitig ist es eine
hervorragende Möglichkeit, direkt, mehr über das indianische Medizinrad zu
erfahren. Die Dauer einer Zeremonie kann sehr unterschiedlich sein und hängt im
wesentlichen vom Leiter/in und den Teilnehmern ab. Eine heilige
Schwitzhüttenzeremonie benötigt von den teilnehmenden Personen Achtsamkeit und
Würdigung allen und allem gegenüber, um den "Großen Geist" zu erfahren. © Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Die
Grundlagen der Shiatsu-Massage
Shiatsu
ist gleichzeitig eine sehr alte und eine sehr junge Massageform. Eine
Kombination aus der jahrtausendalten.........
Shiatsu ist gleichzeitig eine sehr alte
und eine sehr junge Massageform. Eine Kombination aus der jahrtausendalten
chinesischen Heilkunde (Akupunktur) verbunden mit der Heilmassage (Akupressur)
aus Japan und westlichen Massagetechniken. (Überblick Geschichte des
Shiatsu)
Shiatsu bedeutet übersetzt "Fingerdruck". In der Behandlung wird
mit verschiedenen Techniken gearbeitet: Rotationen, Dehnungen, Streckungen und
verschiedenen Massagetechniken. Dabei wird mit Händen, Daumen, Ellbogen, Knien
und dem gesamten Einsatz des Körpers gearbeitet. Anders als bei der
traditionellen Massage verwenden wir keine Muskelkraft, sondern behandeln die
Person auf dem Boden und lassen die Schwerkraft für uns arbeiten indem wir das
eigene Körpergewicht einsetzen und auf die zu behandelnde Person wirken lassen.
Dies geschieht behutsam und je nach Bedarf stärker oder schwächer. Dabei
arbeiten wir mit dem Grundprinzip der "Lebensenergie" auf japanisch Ki
bezeichnet und auf chinesisch Qi.
Ki fließt durch miteinander verbundene
Bahnen, welche man Meridiane nennt. Die Meridiane führen diese Energie durch den
gesamten Körper zu den Organen und in jede Zelle. An der Körperoberfläche können
wir die Meridiane mit unseren Händen erreichen. Zusätzlich befinden sich auf den
Meridianen Punkte, genannt Tsubos, welche wir mit Daumendruck behandeln können.
Dort wird stagnierte Energie wieder ins Fließen gebracht. Jeder Mensch hat
sozusagen sein eigenes Stagnationsmuster, das als Ausdruck seiner Persönlichkeit
angesehen werden kann. Wenn Krankheit entsteht, entwickelt sie sich immer dort,
wo die Energie blockiert. Hier setzt Shiatsu an. Shiatsu bringt wieder Bewegung
dort hin, wo alles stagniert ist. Es kann als unterstützende Methode bei
schweren Krankheiten eingesetzt werden. Leichtere Beschwerden, wie z. B.
Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Magenprobleme, Rückenschmerzen, Unruhe
und Nervosität können eine große Linderung bis Verschwinden der Symtome
bewirken. Dies setzt voraus, daß die behandelnde Person mitarbeitet, indem sie
eine bewußte Lebensführung praktiziert. Regelmäßige Shiatsubehandlung kann
Krankheit lindern, bewußt machen und durch die neue Lebensführung die Ursachen
beheben.
Die Grundlagen der Shiatsu-Massage
Im Shiatsu arbeiten
wir, wie schon erwähnt, mit der Lebensenergie dem Ki, welches sich im Denken der
östlichen Kulturen in jeder Existenz befindet. Ki kann eine ganz feine Form
sein, z. B. ein Lichtstrahl der Sonne oder eine Feder, es kann aber auch hart
wie Stahl sein. Denn auch unbelebtes Material besteht aus Ki. Es ist also die
kleinste Einheit aller Dinge. Ki ist auch Bewegung: Atem, Herzschlag oder auch
der Wechsel der Jahreszeiten, z. B. wenn der Winter dem Frühling weicht, die
Knospen sprießen, daß Grün sich überall langsam ausbreitet, all das ist
Lebensenergie Ki. Die Impulse im Körper, z. B. der Fluß des Blutes, das Bewegen
des Darmes, all dies wird vom Ki aktiviert. Auch unsere Emotionen unterliegen
werden vom Ki gesteuert. Wir nehmen Ki durch die Nahrung und die Atmung in uns
auf.
Im Shiatsu gibt es zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte Yin und
Yang, denen wir immer wieder Begegnen. z.B.
Yin: Yang: dunkel
hell passiv aktiv Winter Sommer langsam schnell Unterfunktion
Überfunktion
Diese Tabelle kann beliebig vervollständigt
werden.
Wo zuviel Yin ist, besteht die Tendenz zu Kälte, Feuchtigkeit und
unkontrolliertem Wachstum (z.B. Tumor). Überwiegt Yang, gibt es die Tendenz zu
Überaktivität und Hitze (z.B. Entzündungen). Dies ist nur ein Beispiel.
Überwiegt das Eine oder das Andere, können viele Krankheiten entstehen. Die
Kräfte von Yin und Yang sind ganz natürlich, z. B. bei Nacht werden wir müde,
bei Tag sind wir aktiv. Man könnte noch viel genauer ins Detail gehen (z.B.
Shiatsu-Behandlungen nach dem fünf Element-System), doch hier möchte ich erst
mal die Grundlagen des Shiatsu so stehen lassen.
Die Shiatsu Behandlung Shiatsu ist oft mit dem Krabbeln eines Babys verglichen worden, dessen
Natürlichkeit und Unbekümmertheit im Einsatz des eigenen Körpers wir als Vorbild
für unsere Arbeit ansehen. Die Behandlung zwischen Behandler und Klient ist wie
ein Dialog. Der Behandler ist absichtslos, er ist einfach nur da und offen
demgegenüber, was passiert. Es kann eine angenehm ruhige Atmosphäre zwischen
Behandler und Klient entstehen, wodurch tiefe Entspannung möglich wird. Dies ist
wichtig, damit die Behandlung gut wirken kann. Durch das Arbeiten an dem
Meridian wird der Energiefluß, welcher bei jedem Menschen an einem anderen Ort
stagniert ist wieder in Bewegung gebracht. Auf dem Meridian befinden sich Punkte
(Tsubos), welche wir in der individuellen Tiefe für einen Moment halten, um auch
dort die Energie wieder ins Fließen zu bringen. Shiatsu stärkt, mobilisiert und
harmonisiert den Körper, Geist und die Seele. © Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Kleine Einführung in die Blütentherapie
"
Krankheit ist einzig und allein korrektiv. Sie ist weder rachsüchtig noch
grausam,- vielmehr ist sie ein Mittel, dessen sich unsere Seele bedient, um uns
auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns davor zu bewahren, größeren lrrtümem zu
verfallen, um uns daran zu hindem, größeren Schaden anzurichten und um uns auf
jenen Pfad der Wahrheit und des Lichtes zurückzuführen, den wir nie hätten
verlassen sollen. "'
Dr. Edward Bach (1886-1936), englischer Arzt und
Homöopath, entdeckte um 1930, daß verschiedene Pflanzen die Kraft besitzen,
Einfluß auf unser Wohlergehen auszuüben. Wer krank ist, fühlt und denkt anders:
er ist vielleicht gehemmter, unsicherer, ängstlicher, resignierter oder
ungeduldiger als ein sogenannter gesunder Mensch. Es existiert eine
Wechselwirkung zwischen Kranksein und schlecht fühlen. Korrigiert man das eine,
so hat das auch Auswirkungen auf das andere. Ein anschauliches Beispiel hierfür
ist die Tatsache, daß man eher eine Erkältung bekommt, wenn man "nicht so gut
drauf ist", als wenn man lebensfroh und voller Energie im Leben steht. Sei der
Behandlung von Krebs- und AIDS- Patienten wird erfolgreich Psychotherapie
eingesetzt. Die Besserung des seelischen Gesundheitszustandes der Patienten hat
großen Einfluß auf die Milderung oder sogar Heilung der körperlichen Symptome.
Wir kommen nicht umhin, unsere Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um
einwirklich gesunder Mensch zu sein. Die kalifornischen
Blütenessenzen sind in der Herstellung und in der Anwendung vollkommen identisch
mit den Bach'schen Blüten. Der heutige Mensch ist aufgrund der modernen
Lebensumstände mit einem völlig neuen sozialen Gefüge konfrontiert, hier setzen
die kalifornischen Blüten an. Vor gut 20 Jahren entdeckten die kalifornischen
Therapeuten Patricia Kaminski und Richard Katz die ersten dieser neuen
Blütenessenzen. Es gibt derer inzwischen 78, die mittlerweile weltweit von
erfahrenen Blütentherapeuten getestet wurden und die sich als sehr wirkungsvoll
erwiesen haben. Zusammen decken die Bachblüten und die kalifornischen Blüten
fast die gesamte Bandbreite seelischen Ungleichgewichts ab, und ermöglichen eine
Korrektur.
Für wen sind Blütenessenzen geeignet? Für alle Lebewesen!
Für Menschen in extrem schwierigen Lebensituationen, wie Tod, Trennung,
Krankheit etc.p.p., ebenso für Menschen, die bestimmte Anlagen fördern wollen,
wie z.B. Kreativität, Anmut, Weiblichkeit und Intuition. Für Tiere ist es in
menschlicher Gesellschaft sowieso schwer, ihre seelische Harmonie zu finden, da
sie sich meist dem Willen des Menschen unterwerfen müssen. Kommen dann noch neue
Umstände wie beispielsweise Umzug (Revierwechsel), Besitzerwechsel oderKrankheit
hinzu, kann dies zu Reaktionen wie Appetitlosigkeit, Aggressivem Verhalten,
Apathie o.ä. führen. Diese Symptome können dann mit Blütenessenzen behandelt
werden.
Pflanzen reagieren sehr stark auf die Blütenessenzen. Spätestens
seit den berühmten Backster-Versuchen in den 60er Jahren (Christopher Bird/Peter
Tompkins, Das geheime Leben der Pflanzen, Fischer TB) ist wissenschaftlich
belegt, daß Pflanzen auch Gefühle haben. Diese Gefühlszustände kann man ebenso
behandeln wie die von Menschen und Tieren, indem man von den jeweiligen
Blütenessenzen 2-3 Tropfen ins VVasser oder in die Erde gibt. Die Diagnose ist
hierbei allerdings schwieriger, da wir auf Mutmaßungen angewiesen sind.
Erfahrene Therapeuten aber besitzen die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen
Umtopfen, Standortwechsel, mangelndem und/oder übermäßigem Gießen und
beispielweise gelben, braunen oder fahlen Blättern, Ungezieferbefall oder
Entlaubung herzustellen. So sind sie in der Lage, das seelische Ungleichgewicht
der Pflanze z.B. die Todesangst bei Nichtgießen mit den dementsprechenden
Blütenessenzen zu behandeln.
Wann ist es angebracht, Blüten zu nehmen?
Genauso vielfältig wie das Spektrum der Blüten sind auch die Möglichkeiten
der Anwendung. Hier nur einige Beispiele: bei Ablehnung in der Kindheit
für Menschen, die sich ausgebrannt und überarbeitet fühlen für Menschen,
die sich nicht abgrenzen können/die nicht "Nein" sagen können bei Stolz und
Überheblichkeit, Gefühl, alles allein machen zu können völlige
Identifikation mit dem Partner, Aufgeben der eigenen Persönlichkeit
Unfähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, Abhängigkeit von Ratschlägen
anderer für jene, die andere durch überrnäßiges Kürnrnern von sich abhängig
machen für, Tagträurner/Innen, die sich in schwierigen Situationen in eine
Traumwelt zurückziehen ' bei Konzentrationsschwäche und Ablenkbarkeit
bei Ungeduld und Neigung zu Streß und Hektik, Schwierigkeiten, zur Ruhe zu
kommen bei Abscheu vor den inneren Trieb- und Instinktkräften für jene,
die stets Abstand halten, Distanz und Zurückhaltung gegenüber anderen um
einen Neuanfang zu wagen um den Lebensweg zu finden und diesen zielstrebig
zu verfolgen bei aggressivem Machoverhalten, bei Streitsüchtigkeit und
Karnpflust bei Müdigkeit durch einseitige geistige Tätigkeit für den
"zerstreuten Professor", um zu helfen, die Aufmerksamkeit auf viele Dinge
gleichzeitig zu lenken bei Hyperaktivität und Schlafstörungen bei
dunklen Ahnungen und Befürchtungen, diffusen Ängsten in der Nacht bei
Sehnsucht nach vergangenen Tagen bei Unterdrückung heftiger Emotionen wie
Zorn und Wut, bis diese anfallartig und unkontrollierbar zum Ausbruch kommen
um Gedanken und Ideen in die Realität urnzusetzen bei Schock und großer
Seelennot bei allen Arten von Angst um das innere Kind annehmen zu
können, für Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, um das Leben nicht zu ernst zu
nehmen bei fehlender Mutterliebe bei Kontaktarmut bei Angst vor Intimität
bei Trauma nach sexuellem Mißbrauch bei Konflikten mit dem Vater und der
eigenen Männlichkeit bei Liebeskummer
Wie sind die Reaktionen auf
die Einnahrne der Blütenessenzen?
Sensible Menschen spüren meist
unmittelbar nach der Einnahme ein Gefühl der Erleichterung. Normalerweise aber
kann es einige Wochen dauern, bis zu einer emotionalen Lösung, diese Zeit ist
allerdings begleitet von einer fortwährenden, schrittweisen Besserung. Selbst
wenn das eigentliche Problem sich noch nicht löst, kommt es zu einer spürbaren
Besserung des Allgemeinbefindens, Hand in Hand mit dem Gefühl "es tut sich
was!". Hin und wieder kommt es vor, daß so etwas wie eine Erstverschlimmerung
auftritt. Körperliche oder seelische Probleme verstärken sich, eventuell treten
Stimmungsschwankungen auf. Eigentlich sollten Mutige über diese letzte Hürde
springen, aber es ist auch möglich, die Tropfen mit etwas reinem Quellwasser
ohne Kohlensäure (wichtig ist, mineralstoffarmes, sehr hochwertiges Wasser zu
verwenden) leicht zu verdünnen und die Anwendung auf 3 mal täglich zu
reduzieren. Von Verdünnung ist ansonsten generell abzuraten, da es sonst die
Wirkkraft reduziert, und das sollte vermieden werden. Sollten trotz reduzierter
Dosis die unangenehmen Gefühle bleiben, nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem
Sehandler auf oder, falls dies nicht möglich ist, setzen Sie die Blüten einfach
ab. Die unangenehmen Begleiterscheinungen verschwinden dann. Eine weitere
Reaktion auf die Blüten kann sich auch durch die Träume ausdrücken. Häufig kommt
es sowieso zu einer verstärkten Traurnaktivität. Es ist sinnvoll, diese von der
ersten Nacht an aufzuschreiben, da es sich um wichtige Hinweise aus unserem
Unterbewußtsein handelt, und zwar um Hinweise, die uns einen wichtigen
Fingerzeig zur Lösung unserer Probleme geben können. Zum Beispiel Träume, in
denen uns oder anderen körperliches Leid bis zum Tode widerfährt, können uns
zwar unangenehm berühren, aber sind absolut positiv zu werten. Es handelt sich
meist um ein Zeichen, daß Altes überwunden wird (stirbt), was, wie jede
Veränderung, unsere Psyche meist erschrecken läßt. Stellt sich keine
Reaktion ein, kann dies vielerlei Gründe haben:
- Nehmen Sie wirklich
über den gesamten Tag verteilt die Blütenmischung ein? - Konsumieren Sie
Alkohol, Zigaretten, Koffein oder andere Genußmittel? Diese können nämlich die
Wirkung beeinträchtigen. - Versuchen Sie mit den Blüten eine gesunde
Lebensweise zu ersetzen, so daß Sie die Blüten dazu mißbrauchen wollen,
weiterhin an alten, für Sie schädlichen Lebensweisen festzuhalten? - Möchten
Sie die Krankheit behalten? Denn jede Krankheit birgt auch Vorteile, z.B.
Aufmerksamkeit, nicht arbeiten müssen, Faulenzen etc. - Sind Sie zu
ungeduldig? Eine Faustregel sagt, daß eine Krankheit so viele Monate benötigt,
um zu verschwinden, wie sie Jahre gebraucht hat, um sich zu entwickeln.
Wo sind die Grenzen der Blütentherapie?
Generell sollten alle
Arten von körperlichen Beschwerden vorn Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt
werden!!!
Es können sich hinter ungefährlich scheinenden Symptomen
ernsthafte Erkrankungen verbergen, deshalb wird dringend von Selbstversuchen
abgeraten. Die Blütentherapie läßt sich ohne Komplikationen mit jeder anderen
Form von Therapie (Psychotherapie, Homöopathie, Schulmedizin) wundervoll
kombinieren, selbst homöopathische Hochpotenzen werden nicht beeinträchtigt.
Bachblüten wirken oft ähnlich wie ein Katalysator, sie beschleunigen den
Heilungsverlauf und verstärken die Wirkung anderer Sehandlungsmethoden. Es liegt
auf der Hand, daß sich starke psychische Probleme nicht in Eigenbehandlung
heilen lassen, da niemand völlig ehrlich gegen sich selbst ist. Sonst wären
Therapeuten überflüssig, denn es ist ja gerade ein wesentlicher Teil ihrer
Aufgabe, außerhalb der psychischen Struktur des Patienten ( und natürlich ein
Stück weit auch aus seiner eigenen) zu sein, um die blinden Flecken sichtbar zu
machen. Gerade Menschen, die der Auffassung sind, sich selbst am besten zu
kennen, sind Opfer eines großen Irrtums, denn nur wer sich selber kennt, weiß,
daß es Dinge in einem gibt, die wir selber nicht sehen können. Daraus wird auch
deutlich, daß es kaum möglich ist, die in Frage kommenden Blüten für sich selber
aufzuspüren. Als nächster Punkt kommt hinzu, daß die Wirkung der
Blütenkombination schwer selbst zu überwachen ist. Beispielsweise
Erstverschlimmerungen, wie Träume, Reaktionen der Umwelt und emotionale
Wechselbäder, richtig einzuschätzen, übersteigt die Fähigkeiten des Betroffenen.
Es ist möglich, tiefsitzende Probleme mit Blüten zu bearbeiten und ein großes
Stück über sich selbst hinauszuwachsen, aber dazu bedarf es eines erfahrenen
Therapeuten, Bereitschaft und Mut des Patienten, durch tiefe, nicht immer
angenehme Emotionen zu gehen. Die Blütenessenzen setzen positive energetische
Impulse frei, können unterstützend durch schwere Krisen begleiten, aber es ist
nicht möglich, durch die Einnahme anstehende Prozesse zu umgehen. Vielmehr
werden Ursachen deutlicher und positive Eigenschaften und Kräfte in uns werden
gestärkt, so daß wir uns den Aufgaben des Lebens stellen können.
Eine
kleine Schlußbernerkung Erstaunlicherweise fehlt uns oft nur ein kleiner
Schubs in die richtige Richtung und wir stellen uns fast spielend den Aufgaben
des Lebens. Das heißt, die Blüten geben uns oft diesen kleinen Anstoß und viele
Schwierigkeiten können scheinbar leicht und ohne große Krisen bewältigt werden.
Es kommt häufig vor, daß scheinbar große Schwierigkeiten relativ leicht zu lösen
sind, aber kleine, unauffällige"Problemchen" oftmals größere Lebensaufgaben in
sich bergen. Es ist immer wieder schön zu beobachten, daß Menschen nach Einnahme
der Blüten den richtigen Impuls bekommen und ihr Leben entscheidend
verändern.
"Denken wir daran: Krankheit, auch wenn sie grausam erscheint,
ist im Grunde wohltätig und zu unserem besten, und wenn wir sie recht verstehen,
kann sie uns zu unseren wesentlichen Fehlern führen. Richtig behandelt, wird sie
der Anlaß zur Beseitigung jener Fehler und hilft uns, besser zu werden und zu
wachsen. Leiden ist ein Korrektiv, es weist uns auf eine Lektion hin, die wir
auf unserem Wege nicht begriffen haben, und es kann deshalb nie zum Verschwinden
gebracht werden, solange die Lektion nicht gelemt ist. Bei jenen aber, die
verständig genug sind, die Bedeutung der Anfangssymptome zu erkennen, kann der
Krankheit vorgebeugt werden, bevor sie zum Ausbruch kommt, oder sie kann in
ihren früheren Stadien zum Stillstand gebracht werden, wenn die richtigen
geistigen und gedanklichen Anstrengungen unternommen werden, Keiner braucht zu
verzweifeln, ganz gleich, wie ernst sein Fall ist, denn der Umstand, daß dem
Menschen körperliches Leben gewährt bleibt, zeigt an, daß die Seele, die ihn
leitet, nicht ohne Hoffnung ist. "4
"Krankheit wird sich mit den
derzeitigen materialistischen Methoden nie heilen oder ausrotten lassen, aus dem
einfachen Grunde, weil Krankheit nicht materiellen Ursprungs ist. Was wir als
Krankheit kennen, ist letztlich im Körper als Endprodukt des Wirkens tiefer und
anhaltender Kräfte entstanden. Selbst wenn materielle Behandlung scheinbar zum
Erfolg füh,rt, bedeutet dies nicht mehr, als eine votübergehende Linderung,
solange die wirkliche Ursache nicht beseitigt ist. "5
Blüten sind kein
Wundermittel, sie helfen uns aber, die oben zitierte Ursache für unsere Probleme
und Krankheiten zu finden und zu beseitigen. Die Blütenessenzen sind aber nicht
nur dazu da, unterstützend bei der Behandlung von Krankheiten aller Art
angewendet zu werden, sie helfen uns darüberhinaus, eine positivere Einstellung
zu uns selbst, zu unserer Umwelt, kurz zu unserem Leben zu finden. Wir können
außerdem Blüten zur Förderung bestimmter Anlagen nehmen. Gesundheit bedeutet
nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern spiegelt sich in einem
vollerblühten Menschen wider. Dieser lebt sein Leben kraftvoll, emotional,
selbstbewußt, liebend, mitfühlend und positiv in jedem Moment. © Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Was
ist Feng Shui ?
Theoretische
Grundlagen - Feng
Shui ist eine altüberlieferte chinesische Methode, deren grundlegendes Ziel ist,
den Menschen mit sich und seiner Umgebung in Einklang zu bringen. Immer
ausgehend von dem Grundsatz, daß der Makrokosmos dem Mikrokosmos entspricht,
wird diese Technik sowohl in Städteplanungen oder der Planung von Haus und
Garten angewandt, als auch in der Inneneinrichtung einer Wohnung (gleichgültig
welche Größe sie hat) bis hin zur Kreation eines Blumengesteckes.
Theoretische Grundlagen des Feng Shui haben sich aus
jahrtausendewährender Beobachtung der Landschaft mit ihren Hügeln, Tälern und
ihrer Vegetation, entwickelt und der Bewertung dessen, wie welche
Landschaftsformation, eingebunden in den Wechsel der Jahreszeiten und die
kosmischen Gegebenheiten, auf den Menschen wirkt; Der Hauptfocus der Bewertung
liegt dabei auf der Frage: wie muß eine Gegend (eine Straße, ein Haus, ein
Zimmer,...) beschaffen sein um die innere Harmonie eines Menschen, und damit
Glück, Zufriedenheit, gute Beziehungen, eine gute Gesundheit und guten Erfolg zu
mehren, und was zeugt genau das Gegenteil, nämlich Unglück, Missmut,
Streitereien in Familie und am Arbeitsplatz, Krankheit und Unfälle,
Mißerfolg.
Die Bedeutung von Feng Shui An dieser Stelle sei die
Bedeutung des Begriffes Feng Shui erwähnt: Feng heißt Wind und Shui Wasser.
Beides fließende Kräfte, deren unangenehme oder sogar gefährliche Seiten Mensch
und Natur zu spüren bekommen, wenn sie in geraden Bahnen kanalisiert werden (s.
hierzu auch Sha, Spiel der Kräfte), jedoch im Stillstand sterben.
Zusammengesetzt bedeutet Feng Shui auch Landschaft, was einen kleinen Einblick
auf die chinesische Betrachtungsweise erlaubt, welche Kräfte eine Umgebung
formen.
Wie auf der Seite "Spiel der Kräfte" ausführlich erläutert,
existieren auch Energielinien in schädlicher Form, die im Chinesischen Sha
genannt werden, was am ehesten mit "geheime Pfeile" oder "Geisterpfad" übersetzt
werden kann. Im Gegensatz zu den sich sanft schwingenden Linien des Qi verläuft
diese Kraft auf geraden, kanalisierten Wegen.
Nach der Lehre des Feng
Shui wirkt Sha wie unsichtbare Schwerter, die ein Haus mit ihren Bewohnern (oder
im Falle eines Unternehmens ihre Arbeitnehmer) bedrohen und langfristig
vernichten. Die Auswirkungen einer solchen Bedrohung können verschiedenste
Formen annehmen: eine Ehe kann geschieden werden, ein Bewohner wird aus nicht
ersichtlichen Gründen schwer krank, es passieren kleinere und größere Unfälle,
eine Firma muß Konkurs anmelden.
Am leichtesten nachvollziehbar ist die
Vorstellung einer Straße, die im rechten Winkel auf die Eingangstür eines Hauses
zuläuft, die Bremsen eines heranbrausenden Autos können versagen, der Wagen
fährt in unverminderter Geschwindigkeit auf das Haus zu und richtet erheblichen
Schaden an. Gleiches bewirkt aber auch auf subtilere Weise ein vor dem Haus
stehender Telefonmast, Laternenpfähle oder ein Baum mit geradem Stamm. Obwohl
immobil, bewirkt doch der auf das Haus fallende Schatten eine unsichtbare
Durchtrennung des Gebäudes und richtet langfristig Schaden an. Im
Hausinneren werden diese unsichtbaren Angriffe von Spitzen, Ecken und Kanten
ausgesandt und in einem solchen Einzugsbereich sollte weder gegessen, noch
geschlafen, noch über längere Zeit gearbeitet werden.
Feng Shui -
Spiel der Kräfte und Energien
Qi und Sha Der Ansatz scheint klar: "Die
Umgebung muß über gutes Qi (auch Chí, Tsi oder Ki) verfügen".
So einfach
diese Aussage lautet, so komplex ist jedoch eine Erklärung des Begriffes Qi. Im
Chinesischen findet er in einer Vielzahl von Bedeutungen Anwendung. Man
bezeichnet mit ihm Dampf, Gas, Luft, aber auch allgemeiner lebensspendende
Energie; um nur einen kleinen Teil der möglichen Begriffsinhalte
herauszustellen. Was jedoch im Zusammenhang mit Feng Shui wichtig ist, ist
der gemeinsame Nenner: Qi fließt und bewegt sich in jeweils typischen
Bewegungsmustern, die mit Ausnahme des Lichtes (Sonnenlicht wird z.B. Yang Qi
genannt), sanfte Kurven beschreibt oder mäandert - also nicht geradlinig
verläuft.
Man kann sich Qi vorstellen, wie das Blut im körperlichen
Blutkreislauf. Es umspült und nährt jede Zelle des Körpers, sorgt dafür daß
verbrauchtes Material abtransportiert wird und bringt gleichzeitig Nährstoffe an
die dafür vorgesehenen Stellen. Es sollte nicht zu schnell und nicht zu langsam
fließen, ersteres macht den Zellen unmöglich aufbauende Substanzen aufzunehmen,
zweiters läßt Schlacken und abgestorbenes Material in den Zellen zurück. Genauso
ist die Aufgabe von Qi in einem Haus oder einer Umgebung. Es soll jeden Winkel
erreichen können, Verbrauchtes oder Störendes hinausschaffen und gleichzeitig
frischen Wind hineinbringen. Wenn Qi ungehindert fließen kann, ermöglicht es den
Bewohnern gesund und frohgesonnen zu bleiben und verhindert, daß ein Haus
modrig, stickig und damit wenig einladend wird. Mit Berücksichtigung der
Lehren des Feng Shui werden für ein wohliges Heim die günstigsten
Voraussetzungen geschaffen.
Yin und Yang Inzwischen haben diese beiden
Begriffe auch im Westen gehalten. Sie bezeichnen das Vorhandensein einer
Polarität, d.h. das eine existiert ohne das andere nicht. Im ursprünglichen
Sinne war in China Yin die Schatten- und Yang die -Sonnenseite eines Berges, was
anschaulich die gegenseitige Bedingtheit verdeutlicht. Daraus abgeleitet steht
Yin heute für das dunkle, kalte, empfangende weibliche und Yang für das helle,
warme, schöpferische, männliche Prinzip (dies ist nur ein winziger Ausschnitt
aus der Tiefgründigkeit dieser Begriffe und es soll betont sein, daß mit den
jeweiligen Assoziationen keine Bewertung im westlichen Sinne einhergeht). Eine
Harmonie entsteht nur dann, wenn Yin und Yang in gleichem Maße vorhanden sind
und Beachtung finden. Wir können dies im Verlauf der Jahreszeiten
nachvollziehen. Nach dem Winter, der stärksten Yin-Phase des Jahres, keimt im
Frühjahr das Yang, steigert sich zum Sommer, der größten Yang-Phase, um sich
dann im Herbst wieder zurückzuziehen und zum Winter zu werden.
Bezogen
auf das Wohlergehen eines Menschen und seiner Umgebung ist es auch hier nötig,
daß Yin und Yang sich ausgleichen. Ein Haus, eine Wohnung, ein Garten sollte
Räume haben, in denen möglich ist, schöpferisch tätig zu sein oder Gäste zu
empfangen, in denen es laut und fröhlich zugehen kann, Räume die von Sonnenlicht
durchflutet sind. Und umgekehrt brauchen Menschen für die Innere Harmonie, in
ihrem Heim, Ort der Stille, der Zurückgezogenheit, Regeneration. Gleiches gilt
auch für den Arbeitsplatz.
Was passiert in einer Feng
Shui-Beratung
In einer Feng Shui-Beratung werden in Übereinstimmung mit
dem Feng Shui Horoskop eines Klienten alle Gegebenheiten einer Umgebung geprüft.
Bei einem bereits bestehenden Objekt werden Veränderungsvorschläge unterbreitet,
wenn z.B. das Schlafzimmer in einem ungünstigen Raum des Hauses untergebracht
ist oder vielleicht ist nur das Bett innerhalb des Raumes zu verschieben. Bei
einem neu zu planendem Gebäude wird von vornherein die günstigste
Himmelsrichtung für den Eingang gewählt und danach der Grundriß entworfen, so
daß die Räume in günstiger Beziehung zueinander stehen und sich in ihren
Funktionen fördern können. Dies ist sowohl in privaten als auch in
geschäftlichen Gebäuden nötig, um ein gesundes und in jeder Hinsicht erfülltes
Leben genießen zu können. © Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
WERDE
WAS DU BIST
Die
wohl sinnvollste Kunst, die es gibt, wird weder in der Familie noch im
Bildungsweg gelernt. Es ist eine Kunst, die jedes Insekt, jedes Säugetier und jeder Vogel beherrscht
- bloß wir nicht, die wir uns für die Krone der Schöpfung halten. Gemeint ist
die Kunst, zu werden, was man ist. Das ist eine Formulierung, die widersinnig
scheint. Denn warum sollte man erst werden müssen, was man bereits ist. Dieses
Paradoxon verleitet viele Menschen dazu, sich selber für fertig zu halten – oder
doch wenigstens für okay. In der Mehrzahl hängen gerade solche Personen diesem
Aberglauben an, die es dringend nötig hätten, ihr Sosein in Frage zu stellen und
an sich zu arbeiten. Denn wie ein Mensch angelegt ist, was der Sinn seiner
Existenz ist und was ihn erfüllt, das unterscheidet sich grundlegend von dem,
was er aus sich macht. Wer die Meinung vertritt, das Ergebnis aus Erziehung und
Umwelt sei okay, der ist entweder ein Träumer oder hoffnungslos naiv. Die
psychoanalytische Literatur attestiert dem Homo sapiens, der nach C.F. Gauß im
Mittelbereich der Normalverteilung angesiedelt ist, dass er ein Zerrbild seiner
selbst und psychisch kastriert ist. Möglicherweise hätte man den Sachverhalt
eleganter formulieren können. Aber der Wahrheitsgehalt ist nicht zu bestreiten.
Wer diesen Zustand für in Ordnung hält, der mag seinen Kopf ruhig weiter in den
Sand stecken.
WEGE OHNE SINN
Wir müssen erst werden, was wir vom Start
weg sein könnten, weil die Umweltbedingungen nun mal nicht so sind wie es in
esoterischer Sicht wünschenswert wäre. Unzählige Kinder stellen das Ergebnis
eines Verkehrsunfalls dar, werden aber im nachhinein oft als Wunschkinder
bezeichnet. Zahlreiche Eltern sind unreif und den Anforderungen der Erziehung
nicht gewachsen, leben in Hassliebe und Streit und sind beruflich derart
überlastet, dass für ihre Kinder kaum noch Zeit bleibt. Und von den Helfern, die
beratend, unterstützend und therapierend dienen sollten, wollen wir lieber
schweigen. Denn die Mentoren und Supervisoren dieser Berufsgruppen, die über den
höchsten Bildungsgrad verfügen, nehmen auf der Tabelle der Selbstmordkandidaten
eine Top-Position ein. Ich glaube, dass das nicht gerade eine Empfehlung
darstellt. Und wenn Sie mich fragen, was das mit der Crew der Gesalbten zu tun
hat, die sich Therapeuten nennen, so darf ich mich in aller Bescheidenheit auf
den Volksmund berufen, der da sagt:
EIN FAULER APFEL STECKT HUNDERT
AN!
Glauben Sie bloß nicht, dass ich zu den Autorinnen gehöre, die Wasser
predigen und Wein trinken. Ich habe eine Ausbildung hinter mir, die von den
Angehörigen der angesprochenen Zünfte nicht mehr als fünf Prozent durchstehen
würden. Die Zulassung als Therapeut zu bekommen, ist relativ leicht. Aber ein
guter Therapeut zu sein, ist verdammt schwer. Daher gibt es so wenige, von denen
man behaupten kann, dass sie gut sind. Von den selbsternannten Gurus und Hexen,
den Shaktis und Tarot-Tanten, den Traumexpert/innen und Schamaninnen, die sich
auf der Eso-Szene tummeln, wollen wir lieber schweigen. Kurz: es ist schwer, den
status quo zu ändern und das zu werden, was man ist und sein soll.
Denn
die, welche aus unerfindlichen Gründen das Sagen haben und sich als Helfer
bezeichnen, haben die Kunst der Selbstverwirklichung selbst nicht gelernt. Es
handelt sich schlicht und einfach um Fachautoritäten, von denen Dschuang Dsi
sagt: Mit einem Fachmann kann man nicht vom Leben reden, er ist gebunden
durch seine Lehre.
Das ist aber erst die Hälfte der Medaille. Denn nicht
einmal die, welche sich Esoteriker nennen, sind bereit, den Weg des Werdens auf
sich zu nehmen, geschweige denn die von der anderen Fakultät, die sich grinsend
an die Stirn tippen, wenn von Esoterik die Rede ist. Und hier schließt sich der
Circulus vitiosus, weil die Möchtegerns und Scharlatane nur anbieten, was die
Pseudo-Esoteriker suchen. Man nennt das ein parasitäres Arrangement, weil einer
vom anderen profitiert, indem einer den anderen ausnützt. Man kann sich
aufblähen wie ein Frosch im Drohverhalten, weil man seine Zimmerwände mit
Diplomen tapeziert hat und Seminare besucht, die gerade in sind, aber innerlich
bleibt man unverändert und ist nichts weiter als die aktuelle Variante eines
Pharisäers. Wer Erfolg auf der Eso-Szene haben will, der muss das Rezept der
Scheinheiligkeit beachten:
Lasse alles beim alten und wecke keine
schlafenden Hunde.
Gehst du nämlich ans Eingemachte, so hast du bald
nichts mehr zu tun.
Was also soll man tun, wenn man wirklich und
wahrhaftig werden will, was man ist?
PSYCHOFEEDBACK
Haben Sie
gewusst, dass der Feinstoffliche Organismus, den wir Seele nennen, Feedbacks
abgibt, die den Zweck verfolgen, uns werden zu lassen? Nein, sagen Sie? Doch,
Sie haben es gewusst. Nur kennen Sie das Feedback unter einem anderen Namen. Wir
nennen es Traum. Der Traum ist seinem Wesen nach ein Psychofeedback, dessen Sinn
es ist, uns dahin zurückzuführen, wo wir abgedriftet sind, um den Vorstellungen
unserer Eltern und Lehrer zu entsprechen oder das zu tun, was gerade in ist und
Erfolg verspricht. Um es gleich vorweg zu sagen: es gibt kein Rezept, das in der
Hinsicht den Erfolg garantiert. Denn entscheidend ist in jedem Fall das
Engagement der Person, die zu sich finden will, um den Sinn ihrer Existenz zu
erfüllen. Wenn der Biss fehlt, der unerschütterliche Wille, dann führt das zu
nichts. Und wenn man sich seine Träume von Herrn oder Frau XY aus den Foren
deuten lässt, dann kann man auch gleich Knöchelchen werfen oder in den
Kaffeesatz gucken. Wer gelernt hat, seine Träume richtig zu verstehen, der hat
die besten Voraussetzungen, zu werden, was er wirklich ist. Denn Träume lügen
nicht. Viele Theorien haben sich als falsch erwiesen, Menschen können sich
irren, aber der Traum irrt sich nie. Denn im unbewussten Bereich des
Feinstofflichen Organismus ist alles beinhaltet, was Sie und mich ausmacht. Da
kommt kein Psychoanalytiker und kein Wahrsager mit. Deshalb arbeite ich mit
Träumen und kann diesen Pfad wärmstens empfehlen...
© Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Das
Dosha-System oder die Einführung in Ayurveda
Ayurveda
ist die Wissenschaft des Lebens (veda=wissen, ayu=leben) und stammt aus
Indien......Das Leben wird hierin als Ganzes behandelt. Ayurveda besteht aus mehreren
philosophischen Konzepten, die sich mit unserem Dasein beschäftigen. Das heißt,
wie stehen wir im Verhältnis zum Universum. Es fällt dann nicht schwer sich als
Mikrokosmos im Verhältnis zum Makrokosmos zu sehen und somit die wechselseitige
Beeinflussung wahrzunehmen. Wichtig ist auf der Suche nach lebensfördernden
Methoden zu sein. Der Schwerpunkt im Ayurveda liegt in der Erhaltung der
Gesundheit sowie dem Annehmen einer neuen Lebensweise.
Im Ayurveda wird
auf die individuelle Konstitution eines Einzelnen eingegangen. Es ist wichtig
eine einzelne Person im Zusammenhang mit ihrer direkten kulturellen und sozialen
Umgebung sowie der spirituellen und kosmischen Energie in bezug zu
sehen.
Im Ayurveda hängt die elementare Grundbefindlichkeit eines
Menschen von den Tridoshas (tri=drei, dosha=Humor) ab. Doshas sind für alle
physischen und mentalen Abläufe verantwortlich. Sie erhalten die Unversehrtheit
des Körpers und des Geistes. Die Tridoshas stammen von den fünf elementaren
Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde ab. Diese Doshas im Einklang
zueinander bedeuten Harmonie eines Individuums im Einklang mit seiner Umgebung.
Durch das leben nach den ayurvedischen Prinzipien erlernen wir den Gebrauch von
vorbeugenden Maßnahmen und Heilmitteln zur Erhaltung der Gesundheit. Wie bereits
gesagt, wichtig ist die Bereitschaft, sich mit sich selbst als Individuum
auseinanderzusetzen.
Grundstruktur des Ayurveda
Basierend auf
den Tridoshas (tri=drei, dosha=Humor), die Vata, Pitta und Kapha genannt werden.
In der folgenden kurzen Übersicht ist die Aufteilung der fünf elementaren
Elemente Luft, Äther, Feuer, Wasser u. Erde in bezug auf die Doshas dargestellt:
Vata Pitta Kapha Luft+Äther Feuer Wasser+Erde
Diese Doshas
im Einklang zueinander bedeuten Harmonie eines Individuums im Einklang mit
seiner Umgebung. Durch das leben nach den ayurvedischen Prinzipien erlernen wir
den Gebrauch von vorbeugenden Maßnahmen und Heilmitteln zur Erhaltung der
Gesundheit. Wie bereits gesagt, wichtig ist die Bereitschaft, sich mit sich
selbst als Individuum auseinanderzusetzen.
Die Tridoshas sind für die
Unversehrtheit des Körpers und des Geistes verantwortlich. Jedes Mensch hat eine
individuelle Tridosha-Konstitution. Ziel ist es, diese Doshas in Harmonie,
entsprechend der jeweiligen Konstitution, zueinander zu halten. Ein
Ungleichgewicht bzw. eine Disharmonie der Doshas zueinander führt zu
Fehlfunktionen, die sich körperlich oder psychisch auf den menschlichen
Organismus auswirken.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal zurück zur
Ursprungsidee:
"Ayurveda ist die Wissenschaft als Ganzes" Tritt also
eine Fehlfunktion eines Organs auf, wird in der ayurvedischen Medizin nach einer
Lösung des Problems im Sinne der Ursachenforschung betrieben. Hier wird dann
nach einem (oder mehreren) Ungleichgewicht bzw. der Fehlfunktion der Doshas
gesucht. Sobald die Fehlfunktion entdeckt wird, werden durch vorbeugende
Maßnahmen (unterschiedliche Heilmethoden) die Tridoshas in Einklang gebracht
bzw. auf den Weg dahin unterstützt soweit als möglich.
Jedem Dosha werden
verschiedene Gunas (Eigenschaften) zugeordnet.
Vata (Luft+Äther) ist
alles durchdringend, beweglich, fein, trocken, rauh ... Somit ist Vata für
alle bewegliche Funktionen im Körper zuständig. Darunter fallen z.B.
Blutzirkulation, Atem, Empfindungen, Steuern von Denkprozessen. Bewegung ist
das Merkmal der Luft; Durchdringen ist das Merkmal von Äther.
Pitta
(Feuer) ist scharf, sauer, herb ... Folgende Funktionen werden Pitta
zugeordnet: Hunger- und Durstgefühl, Verdauung, Regulierung der Körperhitze,
Sehkraft und eine schöne Haut.
Kapha (Wasser+Erde) Kapha ist schwer,
ölig, kalt, rauh, fest, süß ... Der Körperbau, das Bindegewebe, Fetthaushalt
sind Funktionen von Kapha.
Zurück zu den Tridoshas. Vata, Pitta und
Kapha sind für die unterschiedlichen Körperfunktionen zuständig. Jeder Mensch
hat eine einzigartige Zusammensetzung der Tridoshas. Ziel ist es, die jeweilige
bestimmte Harmonie zwischen den Doshas zu behalten bzw. zu erlangen. Zuerst ist
es wichtig, ein Gespür für das eigene Empfinden und Verhalten zu bekommen; "in
sich Hineinhorchen" und Erahnen, Fühlen, Herantasten an die unterschiedlichen
Wahrnehmungen. Wie bereits am Anfang der Einführung erwähnt, eigenes physisches
und psychisches Empfinden, das direkte Umfeld, der Mikrokosmos (Mensch) in
Wechselbeziehung zu Makrokosmos (Universum). Das Aufnehmen und Abgeben von
Energieströmen.
Klar ist, daß wir die Möglichkeit haben, unsere Doshas
und deren Zusammenspiel / Wechselwirkung zu beeinflussen. Jedes Individuum hat
eine für sich eigene Tridosha-Zusammenstellung, Es ist wichtig, die Harmonie
dieser körpereigenen Doshas zu erfahren, um dann in der Lage zu sein, Störungen
von einem Dosha orten zu können und die Minder- oder Überfunktion beheben zu
können.
Ernährung Durch die richtige Nahrungsaufnahme sind wir alle
in der Lage unsere Dosha-Konstitution zu beeinflussen. Z.B. Jemand hat ein
Übergewicht an Kapha-Eigenschaften. Diese Person kann durch Kapha verminderte
Nahrungseigenschaften das Kapha-Dosha wieder in Balance bringen. Die Ernährung
spielt im Ayurveda eine große Rolle und man kommt nicht umhin, sich damit
genauer auseinanderzusetzen, wenn ein Verständnis der verschiedenen
Eigenschaften der Nahrung gewünscht ist. Ansonsten sind wir ausschließlich von
einem ayurvedischen Arzt bzw. Ernährungsberater abhängig, um Ayurveda sinnvoll
anwenden zu können. Doch um das ayurvedische Prinzip zu verstehen, bzw. es
erlernen zu können, kommt man nicht umhin sich besonders mit der Ernährung
auseinanderzusetzen.
Reinigung von Geist und Körper
Hier
möchte ich nur kurz einige Anwendungsmöglichkeiten benennen, die jeweils ihren
Einfluß auf unsere individuell gegebene Körperkonstitution beinhalten:
-
Synchronisationsmassage und Druckmassage - Ölaufgüsse (Beleben der
Blutzirkulation) - Reinigen des Körpers durch Darmeinlauf, künstliches
Erbrechen - Ausscheiden über die unteren Kanäle mittels Abführmittel -
Meditation und Yoga
Dies sind einige Möglichkeiten zum Entgiften des
Körpers, wobei auch hier nicht jede Anwendung gleich gut für jede
Dosha-Konstitution ist.
Hier möchte ich nochmals auf die immense
Dimension dieses Wissens des Lebens verweisen. Wer immer Interesse durch eine
erste Berührung mit Ayurveda bekommt (durch einen ayurvedischen Arztbesuch, eine
ayurvedische Kur, ayurvedisches Kochen, ayurvedische Heilpflanzen und deren
Wirkung/Wechselwirkung, Yoga als geistlich/bewegliche Komponente innerhalb des
ayurvedischen Lebens...) wird sich sicher nicht davon abhalten lassen, mehr und
mehr darüber zu erfahren. Dazu möchte wir auch anregen, da sich so immer mehr
ein eigenes Verständnis über dieses Lebenssystem in einem ausweiten
kann.
Bei diesem kurzen Eindruck in Ayurveda ist keinenfalls ein Funke
der Vollständigkeit gegeben. Dies ist auch nicht unser Anspruch. Schön ist es
schon, eine Interesse entfachen zu können und vielleicht gemeinsam den Aspekt
des World Wide Web nutzen zu können, um Kommunikation über eigene Erfahrungen
auszutauschen, Fragen an Erfahrene stellen zu können, die dann von Menschen mit
gleichem Interesse erörtert, diskutiert werden ... I diesem Sinne, wünschen wir
Spaß und viel Energie beim kreieren eines neuen Lebensbereiches.
Ernährung
Durch die richtige Nahrungsaufnahme sind wir alle in
der Lage unsere Dosha-Konstitution zu beeinflussen. Z.B. Jemand hat ein
Übergewicht an Kapha-Eigenschaften. Diese Person kann durch Kapha verminderte
Nahrungseigenschaften das Kapha-Dosha wieder in Balance bringen. Die Ernährung
spielt im Ayurveda eine große Rolle und man kommt nicht umhin, sich damit
genauer auseinanderzusetzen, wenn ein Verständnis der verschiedenen
Eigenschaften der Nahrung gewünscht ist. Ansonsten sind wir ausschließlich von
einem ayurvedischen Arzt bzw. Ernährungsberater abhängig, um Ayurveda sinnvoll
anwenden zu können. Doch um das ayurvedische Prinzip zu verstehen, bzw. es
erlernen zu können, kommt man nicht umhin sich besonders mit der Ernährung
auseinanderzusetzen.
© Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Krankheit
als Weg
Die
Körpersprache ist die meistgesprochene Sprache auf dieser Erde. Die
Symptomsprache unserer Krankheiten stellt dabei eine wichtige Unterform da, aus
der wir sehr viel über uns lernen können, sagt Rüdiger Dahlke, der mit seinen 3
Bestsellern "Krankheit als Weg" (mit Thorwald Dettlefsen), "Krankheit als
Sprache der Seele" und "Krankheit als Symbol" Millionen von Menschen erreicht
hat. Seine Erfahrungen in 20 Jahren als Arzt und Psychotherapeut haben ihm klar
gezeigt, daß jedes Symptom "ein Aufschrei der beleidigten Seele" ist. In seinen
Vorträgen und Büchern (über 20) zeigt er die psychosomatischen Zusammenhänge
auf, deutet über 1000 Krankheitsbilder und zeigt den Weg der Auflösung und
Bearbeitung auf der seelischen Ebene. Jeder sollte sich, so Rüdiger Dahlke, bei
einer akuten oder chronischen Krankheit fragen: "Warum gerade mir, gerade das,
gerade so, gerade in dieser Zeit meines Lebens? Wozu zwingt und woran hindert
mich das Krankheitsbild? Was lerne ich daraus und wie kann ich in der Zukunft
andere, geschicktere Ebenen für mein Leben finden?" David Luczyn sprach mit ihm
während eines Fastenseminares.
Frage: Ihre drei
Bestseller "Krankheit als Weg", "Krankheit als Sprache der Seele" und "Krankheit
als Symbol" haben ja alle das gleiche Thema. Wie unterscheiden sie sich? Was ist
im Symbolbuch neu?
R. Dahlke: "Krankheit als Weg" ist ja nun
schon sehr alt. Ich habe angefangen zu deuten Ende der Siebziger Jahre. Anfang
der Achtziger haben wir schon "Krankheit als Weg" geschrieben. Das handelt
eigentlich nur von den größten Krankheitsbildern, die ich aus meiner
Psychotherapieerfahrung ausgewertet habe, sozusagen der Übersetzungsschritt vom
Körper auf die Seelenebene. Sonst ist da nicht viel dabei. Dann 10 Jahre später
"Krankheit als Sprache der Seele". Das enthält die Krankheitsbilder, die im
ersten Buch nicht drinnen waren, also MS, Parkinson, Schilddrüsenprobleme etc.
und darüber hinaus auch die Bearbeitungs- und Einlösungsebenen. Es enthält auch
ein Kapitel über die Urprinzipien und richtet sich insgesamt mehr an den
Patienten.
"Krankheit als Symbol" ist letztlich wie ein Lexikon
aufgebaut mit über 1000 Krankheitsbildern und enthält auch die Informationen aus
den 4 Taschenbüchern "Herzprobleme", "Verdauungsprobleme"
etc.
Frage: Bezieht sich ihr Symboldenken auf eine bestimmte
Tradition oder haben Sie das selbst entwickelt?
R. Dahlke:
Eigentlich ist es eine uralte Geschichte, Paracelsus hat schon gesagt: "die Welt
und der Mensch sind eins. - Microkosmos Macrokosmos. Aus diesem Analogiedenken
heraus, war es naheliegend, wenn man davon ausgeht das alles, was eine Form hat,
auch einen Inhalt hat, daß auch einmal auf Krankheitsbilder anzuwenden. Meines
Wissens nach ist das so konsequent aus der esoterischen Philosophie heraus noch
nie gemacht worden. Da gibt es gute Ansätze, die ich aber erst spät gefunden
habe mit Georg Roddeck. Der aus der Psychoanalyse kommend da schon weit
hineingegangen ist. Er hat allerdings sehr viel sexuell interpretiert, was ich
heute eher auf der Ebene der Polarität interpretiert hätte. Es ist also
sicherlich nicht neu, aber sehr viel konsequenter umgesetzt. Paracelsus hat es
letztlich nicht in so einer Form gemacht, und ich versuche auch die
Forschungsergebnisse der Wissenschaft mit herein zu nehmen und die zu deuten.
Und damit eine Synthese der alten Medizin und der neuen zu machen. Es ist so
zusagen die Anwendung des esoterischen Denkens auf die Medizin.
Frage: Wer hat den eigentlich die Psychosomatische Medizin
erfunden und wie läßt sich diese mit Ihrer vergleichen?
R.
Dahlke: der Zusammenhang mit der schulischen Psychosomatik ist auf vielen Ebenen
ähnlich. Wir gehen davon aus, daß alles was eine Form hat, einen Inhalt hat.
Jedes Krankheitsbild, daß sich im Körper niederschlägt, hat auch eine seelische
Bedeutung. Die Psychoanalytiker sind sehr auf die Psyche fixiert und haben mit
dem Körper wenig zu tun. Ich meine wirklich mit Psychosomatik Körper und Seele
und versuche es möglichst zu verbinden. "Krankheit als Symbol" ist die Idee, das
Symbol als Brücke zu nehmen von Körper und Seele. Ich würde auch nie etwas nur
psychisch behandeln, wie die Psychoanalytiker das tun. Wenn man zum Beispiel
Asthma-Patienten nur psychoanalytisch behandelt, hat das wenig Effekt auf das
Asthma. Ich würde immer versuchen Körper und Seele mit einzubeziehen. Wilhelm
Reich ging da schon etwas weiter.
Frage: Sie haben ja sehr viele
Bedeutungen und Lösungsmöglichkeiten beschrieben in ihrem Buch, aber wie kann
das konkret umgesetzt werden? Wie sieht das praktisch aus? Könnten Sie mir ein
Beispiel aus der Praxis geben? Kann jemand durch das Verständnis der Bedeutung
allein schon etwas an seinem Symptom ändern?
R. Dahlke: Das
intellektuelle Verständnis alleine wird nicht helfen, dies wird auch nirgendwo
behauptet. Es braucht dann immer noch den anderen Pol, die andere
Gehirnhemisphäre. Man muß also noch die rechte Gehirnhälfte dazu bringen, d. h.
es muß auf die inneren Seelenebenen gehen, denn dort liegen die Lösungen. Wenn
man das zusammen nimmt, und sich wirklich mit Reisen auf den Weg nach innen
macht und das über längere Zeit, dann kann das wirklich helfen auch im Sinne von
Eigentherapie. Bei den Leuten die bei uns zur Psychotherapie kommen haben wir
sowieso gute Erfahrung, sonst würde das nicht laufen. Aber ich kriege auch viele
Briefe von Leuten, die ich gar nicht kenne, die sich so ein Kapitel vorgenommen
haben, und dann irgendeine Meditation im Sinne der geführten Reisen, die es auf
Kassette gibt, benutzt und dann auch Schritte gemacht haben. Da habe ich schon
Tausende von Briefen erhalten, wo sie von deutlicher Besserung ihres Symptomes
berichtet haben bis hin zum verschwinden, zum Beispiel Dinge wie Allergien oder
Rheuma. Ich gehe davon aus, wenn jemand wirklich will, dann kann er sein Rheuma
los werden. Die vier bis fünf Millionen Rheumatiker in Deutschland, das muß
nicht sein. Das heißt aber nicht nur die Deutung, sondern auch entsprechende
Lebensumstellung, in dem Fall das Thema Beweglichkeit angehen (oder bei der
Allergie das Thema Aggression) und Reinigung im Sinne von fasten, entschlacken,
reinigen. Wenn das zusammen kommt, kann man damit fertig werden. Das habe ich
schon sehr oft erlebt.
Frage: Haben sie noch ein schönes
Beispiel aus der Praxis?
R. Dahlke: Ja, reichlich. Ich habe eine
Patientin, die kam Mitte ihrer fünfziger Jahre mit schwerstem Rheuma, sodaß sie
vor Knie- und Hüftoperationen stand und nicht mehr gehen konnte. Man mußte sie
mehr oder weniger tragen. Sie hat Therapie gemacht und parallel dazu gefastet -
das ist bei uns ja immer integriert und es war deutlich besser nach diesem
Vierwochenabschnitt. Sie hat dann selbst nach einem halben Jahr noch einmal
gefastet und ist nach einem Jahr wieder zur Therapie gekommen. Heute ist sie
Anfang siebzig und ist völlig rheumafrei, gibt Tai Chi- Seminare und
Fastenkurse. Das wäre so ein drastisches Beispiel.
Frage: Ein
Kritiker könnte natürlich sagen, daß diese Heilung speziell auf das Fasten und
nicht auf die Be-deutung und die Therapie zurück zu führen ist. Haben Sie noch
ein anderes Beispiel?
Dahlke: Ja, zum Beispiel ein Mann mit
mehreren Allergien. Er hat auf Grund der Einsicht und der Therapie sein Leben
konsequent umgestaltet, also das Allergikerthema umgedreht zu einem nach außen
gekehrtem offensivem Leben und die heißen Eisen in seinem Leben angepackt. Er
ist in relativ schneller Zeit allergiefrei geworden. Auch von Kindern könnte ich
eindrückliche Beispiele erzählen.
Frage:. Ist man immer selber
Schuld ein seinen Krankheiten? Welchen Anteil haben
Umweltbelastungen?
R. Dahlke: Von Schuld rede ich nie. Es geht
hier immer um Verantwortung. Aus esoterischer Sicht ist man weitgehend für alles
selbst verantwortlich. Zwischen Schuld und Verantwortung ist schon ein großer
Unterschied. Aus Schuld folgt ein schlechtes Gewissen, aus Verantwortung folgt,
daß man Antworten sucht. Und darum geht es im Wesentlichen. Also wenn ich in
einer Großstadt mit riesen Umweltbelastung lebe, muß ich die Verantwortung dafür
übernehmen und kann es auch in den allermeisten Situationen, mit Ausnahme der
Kinder und der Alten. Aber für die Kinder haben die Eltern die Verantwortung zu
tragen. Wir bekommen immer unsere Aufgaben. Das kann man genetisch oder karmisch
sehen. Wir kommen nicht als unbeschriebene Blätter in diese Welt.
Frage: Wie ist es denn mit den Umweltbelastungen von denen wir
nichts wissen, bzw. von denen wir erst wenn es zu spät ist oder durch
chronisches Leiden erfahren wie Amalgam- und
Holzschutzmittelvergiftung?
R. Dahlke: Ein Zusammenhang zwischen
bestimmten Umweltgiften und Krankheitsbildern ist ja auch eindeutig. Auch in der
Situation gehört es mit in unseren Verantwortungsbereich mit hinein, sich zum
Beispiel aktiver um die Umweltproblematik zu kümmern, bzw. sich eventuell mehr
zu informieren und zu engagieren. Für meine Ernährung bin ich doch weitgehendst
selbst verantwortlich. Diese Projektionsnummern bringen nie etwas.
Frage: Würden so weit gehen zu sagen, daß die Seele sich ihr
Feld, also in dem Fall ihr krankes Feld selbst sucht, im Sinne einer
Lernaufgabe?
R. Dahlke: Das würde ich von der
Reinkarnationstherapie her in jedem Fall sagen. Ich mache das jetzt 20 Jahre und
bin mir da völlig sicher. Ich erlebe das auch mit der Krankheitsbilderdeutung.
Ich würde auch einem Krebspatienten sagen er soll doch mal als erstes sein Bett
umstellen. Da gibt es Bezüge zu Erdstrahlen. Das Traurige ist nur, der sucht
sich unbewußt die zweite Kreuzung in seiner Wohnung und stellt sein Bett wieder
dort hin, daß er wieder mit seinem Bauch dort draufliegt. Es scheint schon so zu
sein, daß wir uns die Probleme suchen. Wenn ich z.B. mein Geburtstrauma nicht
verarbeitet habe und deswegen Engeprobleme und Angst habe, dann wird das
Schicksal oder ich mir selbst immer wieder Situationen suchen, wo ich mit diesem
Thema konfrontiert werde, also Angst erlebe. Das sind genau die Leute die im
Tunnel in den Stau kommen, die im Lift stecken bleiben, wo es sozial oder in der
Partnerschaft eng wird usw. Diejenigen, die dieses Thema nicht haben oder es
bewältigt haben, die kommen gar nicht in solche Situationen bzw. sie machen
ihnen nichts aus. Das Schicksal ist diesbezüglich, wenn man so sagen will, schon
gemein oder auch gnädig. Gemein, weil es einen immer dort anstoßen läßt, wo es
weh tut und gnädig, weil wir so immer darauf hingewiesen werden, wo es hapert.
Frage: Wie ist es denn mit den angeborenen Behinderungen als
Chance, als Weg?
R. Dahlke: Auch das würde ich so sehen.
Verständlich ist es jedoch nur im karmischen Kontext der Reinkarnationstheorie.
Bei einer angeborenen Erbkrankheit ist es doch offensichtlich so, daß der Mensch
es mit ins Leben bringt. Man kann es karmisch nennen, man kann es auch genetisch
nennen. Das ist ganz sicherlich eine große Aufgabe, auch sehr für die im Umfeld,
vor allem natürlich für die Eltern. Die Kinder, die da betroffen sind, die
nehmen das ja lange nicht als Problem war. Im Gegenteil, die sind ja oft gut
drauf, d.h. sie leben in ihrem Bereich wunderbar. Das kann ich sogar von der
eigenen Tochter sagen, die sich in ihrem Bereich sehr wohlfühlt, sehr lebensfroh
ist und das auch ausstrahlt. (sie ist mongoloid und 5 Jahre alt) Da geht es um
das Problem des Annehmens für die geschockten Eltern. Wenn die allerdings die
Chance annehmen, ist es nach meiner Erfahrung eine große. Ein Mensch, der mit
Behinderungen auf die Welt kommt, ein Kind was so abhängig ist, lehrt einen ja
noch viel mehr und kann einem damit Dinge lehren, wie andere Kinder in dieser
Form gar nicht lehren können.
Frage: Was denn zum
Beispiel?
R. Dahlke: Wenn der Intellekt zum Beispiel weitgehend
wegfällt, bei geistig behinderten Kindern, dann ist da ja immer ein sehr viel
stärkerer gefühlsmäßiger Bereich wunderbar entwickelt. Und den bekommt man auch
viel, viel mehr mit. Das sind so Dinge, die dann ganz schnell sehr direkt
spürbar werden. Wenn unsere Tochter ein Problem spürt, dann nimmt sie den Kopf
von meiner Frau und mir und hält unsere Köpfe minutenlang zusammen. Das ist
etwas, was natürlich viel mit uns macht. Vom Therapeutischen her muß ich sagen,
therapiert sie uns auf eine sehr sanfte und liebevolle Weise, in einem Ausmaß,
wie ich das von guten Therapeuten gar nicht erlebt habe. Ich habe das bei vielen
Eltern gesehen, die sich darauf einlassen, das sie von den besonderen Kindern
auch besonderes gelernt haben und tiefer berührt wurden. Es ist einfach eine
Frage des Einlassens. Große Aufgaben erfordern immer ein großes Einlassen. Bei
Krankheitsbildern würde ich es übrigens genauso sehen. Ein großes Krankheitsbild
ist auch eine große Chance. Da gibt es auch so viele Beispiele, etwa Hellen
Keller, die taubstumm und blind geboren wurde und ein eindrucksvolles Leben
daraus machte oder Hildegard von Bingen und ihre Migräneanfälle oder Milton
Errickson oder Steven Hawkins. Wenn Milton Errickson nicht zweimal Kinderlähmung
gehabt hätte und darin gefangen gewesen wäre, bezweifle ich, daß er so genial
geworden wäre auf diesen psychischen Ebenen und der beste Hypnotherapeut. Das
ist schon auffällig.
Frage: Wie ist es denn mit sexuellem
Mißbrauch, Vergewaltigung und Mord? Das ist ja seit einiger Zeit ein sehr
aktuelles Thema. Wie ist das zu verstehen, sowohl aus der Sicht des Kindes als
auch der Sicht der Gesellschaft? Ist es ein gesellschaftliches
Symptom?
R. Dahlke: Ich glaube sicher, daß es ein
gesellschaftliches Symptom ist. Wir haben so einen Jugendkult, eine solche
Kindergesellschaft und ein so jugendliches Mädchen- und Figurideal, daß das
nicht wundert. Auch die Unschuld dabei. So lange das auf einer David
Hamiltonebene läuft, kann man das noch als Kunst sehen, aber es gibt natürlich
auch Menschen, die das auf primitiveren Ebenen wahrnehmen, die dann ihre
Sexualität an Kindlichkeit und Unreife binden. Ich denke je mehr unsere
Gesellschaft in dieser Kindlichkeit verkommt und diese Reifeschritte nicht mehr
auf die Reihe kriegt, umso häufiger wird es auch werden, daß sozusagen ganz
direkt dieses Mißverständnis passiert, daß sich männliche Sexualität auf Kinder
stürzt. Das ist natürlich eine ganz unreife Form, der traut sich nicht an eine
erwachsene Frau dran und landet dann zielsicher bei einem unschuldigen Kind, wie
wir so gerne sagen. Aber aus der Sicht der esoterischen Philosophie gibt es
diese unschuldige Seele nicht. Wir kommen eben alle mit unseren Themen hier her.
Aus 20 Jahren Reinkarnationstherapie kann ich sagen, die Menschen, die ich
therapiert habe und die in Opferrollen gekommen sind und darunter auch
schlimmen, haben in der Therapie eine Stimmigkeit und einen Zusammenhang mit
ihrer Lebensgeschichte und ihrer Herkunft finden können, also bezogen auf ihre
früheren Leben. Pauschal behaupten für Fälle, die man nicht kennt, ist natürlich
in dem Sinne nicht möglich. Mein Gefühl ist schon generell, daß wir in einem
Kosmos leben, in dem Gesetze herrschen und bestimmte Regeln, in dem wir
bestimmte Lernaufgaben kriegen, die auch sehr schwer sein können. Das so eine
Aussage zu einem Aufschrei der Wut führen kann, das ist mir natürlich klar. Aber
weitergeführt kann man bei allen möglichen Greueltaten immer bei auf beiden
Seiten ein Stück Verantwortung und Stimmigkeit sehen. Aber bestimmt wage ich das
nur für die Patienten zu sagen, die ich therapiert habe.
von David
Luczyn http://www.Luczyn.de

Peace
of mind - Meditationstext Einstimmen
im Raum
Ich
schließe meine Augen und gestatte meinem Körper, vollkommen bewegungslos zu
sein. Ich erfülle meinen Körper mit Bewusstsein, durchdringe jede Zelle meines
Körpers mit Bewusstsein und kontrolliere jede Bewegung.
Ich lasse einfach
keine Bewegung zu, außer meinen Atem. Und während mein Körper bewegungslos
bleibt, konzentriere ich die Vielfalt meiner Gedanken auf einen Punkt: Auf
meinen Atem. Dann lasse ich auch meinen Atem los, lasse mein Bewusstsein weit
werden und erfülle noch einmal diesen ganzen Raum mit mir. Ich bin dieser ganze
Raum.
Und nun erfülle ich mein Bewusstsein und damit diesen ganzen Raum
mit LIEBE. Ich lasse meine ganze Liebe in diesen Raum fließen, hülle jeden
einzelnen ein in meine Liebe. Und bin auch selbst in der Liebe und werde so eins
mit allen in Liebe. Ich nehme jeden anderen so an wie er ist, lasse meine Liebe
fließen und spüre dankbar die Liebe, die mir entgegengebracht wird. Und spüre
einmal bewusst, wie sich die Atmosphäre im Raum verändert hat; wir leben
miteinander in einer liebevolleren und lichtvolleren Atmosphäre; nehmen uns so
an, wie wir sind und gehen miteinander den Weg. Wir sind ganz bewusst eins. In
diesem Bewusstsein gehen wir miteinander durch dieses Seminar und durch unter
Leben und in diesem Bewusstsein kehre ich nun wieder zurück an die Oberfläche
des Seins, zurück ins Hier und Jetzt. Wann immer ich bereit bin, öffne ich meine
Augen und bin wieder ganz bewusst im Hier und Jetzt. © Copyright Sebastian Lichtenberg - CamelotAkademie.de 
Von Magiern und Geistheilern - oder "was Magie so magisch macht"
Auch
wenn es nicht so ganz in unsere wissenschaftlich aufgeklärte Welt zu passen
scheint: man kann es einfach schwer verleugnen: Magie, Geistheilung und
Paranormales sind entgegen aller Versuche, sie wegzuironisieren und
wegzurationalisieren, weiter auf dem Vormarsch. Das zeigt der seit Jahren
ungebrochene Boom im Buchmarkt, die wachsende Zahl der esoterischen Buchläden
und die steigende Zahl der Wundersucher und Wundergläubigen bzw. Anbieter. Auch
die zahllosen Offerten in einschlägigen Zeitungen sprechen Bände: Magier, die
Hilfe bei Problemen aller Art, Heilungs- und Schutzmagie, Voodoo und
Liebeszauber, Hellsehen und Kartenlegen, Partnerzusammenführungen und
-Trennungen, Geistheilung und Fernbehandlungen anbieten. Selbst die einfache
Einteilung in schwarze und weiße Magie reicht heute nicht mehr. Nunmehr gibt es
auch schon rote und grüne Magie. Wer blickt da noch durch? Hokuspokus fidibus -
dreimal schwarzer Kater. Warum glauben die Menschen heutzutage noch oder wieder
an so etwas?
Macht man die Probe aufs Exempel und ruft bei
einigen der Anbieter magischer Künste an, erhält man eindeutige Angebote. Zum
Beispiel bei finanziellem Verlust durch Betrug das Angebot: Zufügung von
finanziellen Schwierigkeiten dem "Betrüger" (für die Genugtuung). Kostenpunkt DM
950,- (Arbeitsaufwand des Magiers 6 Wochen telepathisch-rituelle Beeinflussung
jeden zweiten bis dritten Tag). Und bei eine Freundin, die fremdgegangen ist:
Beeinflussung der Freundin dahingehend, daß sie nicht mehr an so etwas denkt.
Kostenpunkt: DM 500,- plus gesundheitliche Schädigung des Veführers durch Unfall
oder Krankheit ebenfalls für DM 500,-. Über das genaue WIE der "Behandlung"
werden nur Andeutungen gemacht. Immerhin verrät eine Magierin, daß sie die
Opfer, von denen sie ein Bild braucht, nachts telepathisch beeinflußt. "Am
besten so gegen 4.00 Uhr nachts, wenn das Opfer fest schlummert und wehrlost
ist."
Das erschüttert. Nicht nur mit welcher
Selbstverständlichkeit die Machbarkeit suggeriert und vorausgesetzt wird,
sondern, mit welcher Leichtigkeit okkulte Gewalt angeboten wird. Das wäre das
perfekte Verbrechen (Rache), das sich jedem weltlichen Gesetz entzieht -
vorausgesetzt, es funktioniert! Aber kann denn so etwas funktionieren? Der
aufgeklärte Geist sagt nein, der Psychologe sagt "unter Umständen" und der
Esoteriker hält alles für möglich.
Lassen wir mal den Psychologen
sprechen. Aus seiner Sicht spielen bei all diesen Praktiken mindestens drei
Aspekte eine wesentliche Rolle. 1. Der Glaube und die Authorität desjenigen, der
es ausübt. 2. Der Glaube desjenigen, den es betrifft (der Auftraggeber). 3. Das
Phänomen der selektiven Wahrnehmung.
Die psychischen Aspekten
sollen mindestens 80 % aus-machen, bei vielen Hellsehern, Heilern und
selbsternannten Magiern sogar bis zu 100 %.
C.G. Jung hat einmal
gesagt: "Magisch ist nur ein anderes Wort für psychisch." Das heißt, die Kunst
der Magie ist in erster Linie das Wissen um die Kräfte des menschlichen
Bewußtseins und deren bewußte Anwendung bzw. Beeinflussung. (Sogesehen sind
Werbefachleute auch Magier)
Da reicht es oft schon, jemandem mit
voller Überzeugung zu sagen: "Das wird Dir helfen!" oder "Du kannst das" oder
"Das wird so passieren", um einen sich selbst verwirklichenden Prozeß in Gang zu
setzen. Egal, ob es ein Elternteil, ein Arzt, ein Heiler, ein Magier oder eine
sonstige Authorität sagt: Die Überzeugungskraft und der Glaube sind bereits mehr
als die halbe Miete. Das hat der vielfach untersuchte und unliebsame
"Placebo-Effekt" genauso gezeigt wie Jesus, der sagt: "Stehe auf, Dein Glaube
hat Dir geholfen".
(Dieser Glaube und die Über-zeugung machen
auch vor Pflanzen und Tieren nicht Halt. So hat ein Experiment mit Studenten
bewiesen, daß ein Vorurteil, also ein Glaube, bei einem neutralen Versuch mit
Ratten, die eine Aufgabe erledigen sollten, das Ergebnis signifikant
beeinflußte. Der einen Gruppe wurde gesagt, die Ratten seien besonders dumm, den
anderen, die Ratten seien besonders intelligent. Raten Sie einmal, welche
Ratten-Gruppe besser abschnitt. Dieses Beispiel zeigt auch, daß negativer Glaube
entsprechend behindert. Die Aussage: "Du kannst das eh´nicht" ist ein genauso
magischer Spruch wie der Fluch: "Dir wird etwas Schlimmes passieren". Egal, ob
er von außen oder von innen kommt, hat er seine fatale Wirkung, so lange der
Glaube an die Autorität des Bannsprechenden nicht in Frage gestellt wird. Die am
leichtesten zu beeinflussenden Opfer von Magiern sind daher die, die Angst
haben. Angst ist der beste Nährboden für Phantasie und Phantasie ist die
treibende Kraft für alles mögliche.
Das geht so weit, daß Leute
etwas nicht sehen, was da ist (z.B. jemand, der ihnen helfen will) oder etwas
sehen, was nicht da ist, weil es ihnen suggeriert wurde und ihre Wahrnehmung
dementsprechend selektiv funktioniert. Während ihnen vorher z.B. Männer mit
schwarzen Aktenkoffern nie aufgefallen sind, wird bei einer Suggestion: "Ein
Mann mit einem schwarzen Koffer wird ihnen Schaden zufügen" die selektive
Wahrnehmung aktiviert und sie werden plötzlich unverhältnismäßig viele Männer
mit schwarzen Koffern zu sehen glauben.
Die Hypnoseshows sind ein
trauriges und die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" ein anschauliches
Beispiel. Der Magier oder Hypnotiseur (die in mancher Hinsicht Gemeinsamkeiten
haben) sind beide in der Lage, entweder etwas perfekt zu suggerieren und/oder
einen unbewußten Prozeß zu initiieren, z.B. den der Selbstheilung durch
Aktivierung des Immunsystems. Das bedeutet, sie geben bei entsprechender
Glaubensbereitschaft den Anstoß und das Unterbewußtsein (was immer das auch ist)
aktiviert oder entblockiert auf bisher unbekannte Weise das
Immunsystem.
Ein wichtiger Aspekt aller magischen und
geistheileri-schen Aktionen sind Fetische, Rituale und Beschwörungen. Sie sind
Hilfsmittel, um die Glaubensbereitschaft oder Trance zu fördern. Dies dient
dazu, die Tore zum Unterbewußtsein zu öffnen und die kritische Kontrollinstanz
des Verstandes zu umgehen. So sind sie am offensten für alle Arten von
Suggestionen.
Daher ist auch die Werbung, die beim Höhepunkt
einer mit großer Spannung verfolgten Sendung einge-blendet wird, auch viel
wirkungsvoller als außerhalb. Sie sind beim Betrachten eines Filmes mehr oder
weniger in Trance und haben die Realität und auch einen Teil ihres Verstandes
ausgeblendet und sind somit empfänglicher. Versuchen Sie es einmal, wenn Sie
Kinder haben. Wenn sie mitten in einem spannenden Film völlig absorbiert,
sprich: in Trance, sind, flüstern Sie ihnen einmal leise von links hinten zu:
"Und nach dem Film wirst Du mit Freude in Dein Zimmer gehen und aufräumen".
Jetzt werden Sie sicher wissen wollen, warum von links. Das linke Ohr steht in
direkter Verbindung mit der rechten Gehirnhälfte, die assoziativ, intuitiv und
emotional wahrnimmt und nicht rational logisch zensiert .
Aber
abgesehen von diesen psychischen Komponenten gibt es noch die esoterischen
Erklärungen, die in sich oft sehr widersprüchlich und abgehoben sind. Für
Esoteriker ist alles Energie und Schwingung, worin ihnen Physiker auch durchaus
rechtgeben, nur die Art, wie sie meinen per Ritual oder Gedankenkraft alles
beeinflussen zu können, läßt den Wissenschaftler mitleidig bis amüsiert
lächeln.
Aber gerade aus diesem Umfeld hat nun ein Stuttgarter
Forscher und Physiker mittels EEG Dinge herausgefunden die auch einigen
Dauerskeptikern zu denken geben dürften und Geistheilung in neuem Licht
erscheinen läßt. Günther Haffelder, der Gründer und Leiter des "Institutes für
Kommunikation und Gehirnforschung" in Stuttgart hat durch EEG-Studien an über
hundert Heilern und unzähligen Menschen mit ungewöhnlichen geistigen Fähigkeiten
(darunter russischen Psi-Experten, Schnelldenker und Zahlenakrobaten) die
Beachtung von renommierten Instituten, Kliniken und Fakultäten auf sich
gezogen.
Er behauptet (und belegt es auch), daß Heiler bestimmte
Frequenzen in ihrem Gehirn erzeugen können, die sie in Resonanz mit den
Gehirnwellen ihrer Patienten bringen. Das erstaunliche an dieser meist
unbewußten Fähigkeit ist, daß Entfernung dabei keine Rolle spielt! Auch wenn
Günther Haffelder dafür keine Erklärung hat, Tatsache ist, daß gute Heiler
offensichtlich die Fähigkeit haben mental die Krankheitsmatrix ihrer Patienten
abzufragen, denn wenn der Heiler diesen gedanklich erreicht, in dem er sich auf
ihn konzentriert, verändert sich schlagartig dessen EEG und dann erscheint das
gleiche Muster auf dem Monitor im Kontrollraum des Heilers. Mit dieser Matrix
"arbeitet" der Heiler dann, gleicht fehlende Amplituden aus, vergrößert oder
verkleinert sie. Dabei hat Haffelder festgestellt, daß der Kommunikationskanal
immer im Bereich der Deltawellen liegt, also der Wellenlängen in der das Gehirn
im meditativ, entspannten Zustand schwingt. Das zugrundeliegende Prinzip scheint
der Anstoß zur Selbstheilung durch Harmonisierung disharmonischer Frequenzen im
Gehirn und damit auch in der Psyche zu sein.
Auf einer ähnlichen
Ebene funktioniert auch das Experiment, das wir unseren Lesern nun vorschlagen
wollen. Oberto Airaudi, der in Italien lebende Erfinder und Gestalter der
nachfolgenden Kosmogramme (Schemen), forscht seit über 20 Jahren auf dem Gebiet
der Esoterik (und der Magie), der Hypnose, des Gehirns und der Psyche. Er fand
heraus - und neuere Forschungen von Neuro-Physiologen bestätigen es - daß durch
bestimmte sich wiederholende Bewegungen wie durch Nachziehen des vorliegenden
Musters, die Synapsen im Gehirn neue Verbindungen herstellen, sodaß der
Organismus den gewünschten Effekt selbst initieren kann. Auch wenn Ihnen das
spanisch vorkommen mag, schaden kann es nichts und kosten tut es auch
nichts.
Also nehmen sie Ihren Finger zu Hand, ziehen sie sich
mindestens 10 Minuten an einen ruhigen Platz zurück und fahren sie die Linien
nach. Ein entspannte Körperhaltung und ruhige und tiefe Atmung wird empfohlen.
Über ein Feedback freuen sich die Redaktion und der
Autor.
 von David Luczyn http://www.luczyn.de
Wozu
Esoterik? Was will Esoterik?
Esoterik
bzw. der Begriff Esoterik hat in den letzten 20 Jahren eine bemerkenswerte
Aufmerksamkeit erhalten und dabei mehrere Phasen durchlaufen: Zuerst war es nur
ein Insiderthema, das nur kleine Zirkel und Gruppen beschäftigte. Das Interesse
und die Nachfrage wuchs jedoch ziemlich schnell, die ersten Gurus tauchten auf,
die Beatles gingen nach Indien und meditierten und die ersten esoterischen
Buchläden entstanden. Damals nach dem vielzitierten 68iger Aufbruch war es noch
primär Fernöstliches was eingehüllt im Duft von Räucherstäbchen daherkam. All
das wurde nur belächelt und von den normalen Medien noch keineswegs ernst
genommen. Es diente höchstens als Lückenfüller und wurde als kurzfristige
Modeerscheinung abgetan. Nach zehn Jahren wurde aus dem Trend ein Boom, der
allen Unkenrufen zumTrotz sich fest und reichlich in Form von zahllosen
esoterischen Zeitungen, Buchläden in jeder Stadt, eigenen Esoterikreihen in
allen großen Verlagen und Tausenden von Anbietern und Veranstaltern ausdrückte.
Ein Millionenmarkt, der nun zunehmend erst von der Regenbogenpresse und dann von
fast allen Frauenzeitungen und auch im Fernsehen mit beachtlicher Regelmäßigkeit
aufgegriffen wurde. Esoterik war in.
Dann kam ein Bruch. Durch
zunehmend kritischere Stimmen und dem immer häufigeren Zusammenhang und
Mißbrauch esoterischer Methoden im Kontext sektenähnlicher Gruppierungen, die
durch Selbstmordaktionen und ähnlichem für sehr negative Schlagzeilen sorgten,
wurde Esoterik langsam zum Unwort. Vor allem Frauenzeitungen begannen, sich
wegen der negativen Schlagzeilen, von allem was nach Esoterik roch, zu
distanzieren. Die Buchläden bestehen jedoch weiter und zeigen ungebremsten
Zulauf, alle großen Buchhandlungen haben mittlerweile eine eigene
Esoterikabteilung und man schaut sich nach neuen Namen um. Esoteriker, das heißt
Menschen, die sich mit dem Sinn des Lebens auf die eine oder andere Art
befassen, gibt es mittlerweile überall. Nicht alle hängen es sich als Schild um,
aber die Thematik ist Teil des Zeitgeistes und der Gesellschaft geworden, ob man
es nun merkt oder nicht. Über die durchaus skurilen Blüten, die es innerhalb der
Esoteikszene gibt, sollte durchaus mehr berichtet werden, sie sind auch den
ernsten Esoterikern ein Dorn im Auge, den sie entweder verdränge oder belächeln.
Im Grunde sind sie Teil der ersten Schritte auf dem Weg über die auch die Kenner
irgendwann einmal gestolpert sind.
Wir leben in einer Zeit, in
der der Mensch sich mehr und mehr von sich selbst entfremdet und seine Identität
aus den von Mode und Trends vorgegebenen Äußerlichkeiten definiert. Diese
Orientierung an den Werten und Vorlieben der Masse gibt Sicherheit und
Anerkennung, läßt aber letztendlich das Individuum seelisch, zwischenmenschlich
und kreativ verarmen.
Esoterik ist nichts Neues, im Gegenteil:
Vieles von dem, was Sie hier und heute sehen, lesen und erfahren können, hat
weit zurückreichende Wurzeln in alten Kulturen und Religionen. Unter dem
Überbegriff Esoterik oder New Age (Neues Zeitalter) findet sich nun alles
zusammen, was an einem neuen Denken, einem neuen Bewußtsein und an einem neuen
Zeitalter mitgestalten möchte. Das Spektrum ist sehr breit und nicht jedem paßt
die Zuordnung zum Esoterik oder New-Age-Begriff, weil er oft zu
sensationsheischend oder abfällig von den Medien durch die Schlagzeilen gezogen
wurde. Esoterik und New Age sind einfach praktische Überbegriffe, aber kein
Eintopf religiöser Subkultur, als der sie oft dargestellt werden.
Was hat nun die Esoterik zu bieten? Esoterik war ursprünglich
eine Geheimwissenschaft. In fast allen Kulturen gab es kleine Gruppen von
"Eingeweihten", die um den Sinn des Lebens wußten, ihn bewahrten und an wirklich
motivierte Sucher weitergaben; ob das nun Druiden, Schamanen, Magier, Hexen (im
positiven Sinne), Geheimbünde oder Orden (z.B. Essener, Rosenkreuzer,
Freimaurer) oder Religionsstifter (wie Buddha und Christus) waren. Sie "wußten"
mehr und lehrten es.
In allen großen Religionen gibt es deutlich
unterscheidbare exoterische und esoterische Aspekte. Die Organisationsstruktur
(z.B. Kirche), das etablierte Dogma und Ritual, ihre Vertreter (Priester) sowie
die "offiziellen" heiligen Schriften sind der exoterische Aspekt einer Religion.
Sie beschreiben die religiösen Verhaltensregeln und den Glauben für die Masse,
der von einem obersten, weltlich-geistlichen Vertreter wie etwa dem Papst
repräsentiert wird. Beispiele für esoterische Bewegungen sind im Christentum die
Gnostiker, im Islam die Sufis, im Hinduismus die Tantriker und im Judentum die
Kabbalisten.
Das Gemeinsame aller spiritueller Bewegungen ist
die Suche nach dem Sinn, dem Ursprung, dem Göttlichen und dem Ganzen.
Genau das möchte ich Ihnen hiermit ans Herz legen: Nach innen zu
schauen und neue Wege des Denkens, Fühlens und Lebens zu versuchen. Das Risiko
zu wagen, den Trampelpfad der Massen in die globale Katastrophe zu verlassen und
Ihren ureigensten Weg der Selbstfindung und Selbstverwirklichung zu suchen und
zu gehen und damit verantwortlich für sich selbst und Ihre direkte Umwelt zu
werden. So läßt sich vielleicht das Ausmaß der Innenweltverschmutzung und damit
auch der Umweltzerstörung verringern. Vieles von dem, was heutzutage im
esoterischen Bereich angeboten wird, ist aus dieser Suche heraus gewachsen, hat
Menschen und ihr Leben verändert, ihnen Sinn, Kraft und Hoffnung
gegeben.
Allerdings gibt es auch in esoterischen Kreisen
vielerlei Unkraut, Trittbrettfahrer und Nutznießer. Hier sind die gleichen
Mechanismen wie Macht, Geltungsbedürfnis und Kommerz wirk-sam wie in anderen
gesellschaftlichen Kreisen (Wirtschaft, Politik, Kirche). Aber auch sogenannte
Unkräuter oder giftige Pflanzen können im gewissen Rahmen un richtiger Dosierung
nützlich und heilend sein. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist ein Teil des
esoterischen Weges und eine Fähigkeit, die gelernt sein will. Sie reift in dem
Maße, wie Sie Vertrauen in Ihre Intuition und Ihre inneren Stimme gewinnen.
Ein weiteres Ziel ist die Ablösung oder Ergänzung der einseitig
materiell-wissenschaftlich orientierten Weltanschauung durch die
Wiederentdeckung der ursprünglichen Einheit von Körper-Seele-Geist
(holographisches Weltbild), bzw. Mensch-Kosmos-Gott.
Die
zugrundeliegenden Prämissen sind:
1) Der Vorrang des Geistes über
die Materie. Dieser Geist ist ein göttlicher Geist und der Mensch ist ein
irdischer Aspekt eines kosmischen, göttlichen Lebens.
2) Der
Vorrang des Individuums,
d.h. nicht die gesellschaftlichen Zwänge
formen das Bewußtsein, sondern ein individueller Bewußtseinswandel ist
Voraussetzung gesellschaftlicher Transformation.
Der chinesische
Weise Laotse drückte das zu seiner Zeit so aus: "Wollte der Kaiser sein Reich in
Ordnung bringen, schaffte er erst Ordnung an seinem Hofe, zuvor jedoch in seiner
Familie und davor bei sich selbst." Esoterik versucht daher, theoretisch,
praktisch und experimentell den Menschen den "Delphischen Spiegel" vorzuhalten,
der sagt: "Erkenne dich selbst" oder - wie es heute oft heißt - "Sei, der du
bist".
Esoterik und Meditation sind "in". Anerkannte Physiker und
Wissenschaftler wie Fritjof Capra, Peter Russell, Francisco Varela, linke
Politiker wie Rudolf Bahro, weltbekannte Künstlerinnen wie Shirley MacLaine,
Penny McLean sind zu Sprechern einer Bewegung geworden, die sich mittlerweile
nicht mehr als Mode oder Zeiterscheinung abhandeln läßt. Das haben auch die
Medien, die Manager und der kommerzielle Markt gemerkt. Esoterik als
Lebensphilosophie und als praktische Lebenshilfe halten Einzug in das weite Feld
des "Neuen Denkens".
Bahro proklamiert in seinem Buch "Logik der
Rettung" den Gottesstaat und die Regenbogengesellschaft, auch wenn "das New Age
Feld mehrheitlich leider noch platt unpolitisch ist", so wirkt es doch in seinem
"sozialpolitischen Schema auf der dritten Ebene". Nach seiner Meinung treten
"die Menschen unserer Kultur jetzt massenhaft bewußt in diesen von Jung
charakterisierten Individuationsprozeß" ein.
Das Verbindende der
spirituellen Szene scheint mir zu sein, daß sie auf optimistische,
unkonventionelle und experimentelle Art nach neuen Wegen sucht, um durch
individuelle Selbstverwirklichung und Entdeckung der Eigenverantwortlichkeit
etwas am kollektiven Traum(a) zu verändern.
Buddha sprach
bereits vor Tausenden von Jahren von der Illusion und Vergänglichkeit des
Ma-teriellen und lehrte die Bewußtwerdung subtiler gedanklicher und
psychologischer Mechanismen durch Meditation. (Siehe Kapitel Buddhismus)Das
Gemeinsame ist auch das Infragestellen unserer
"nach-dem-Tod-ist-alles-vorbei"-Ideologie und die prinzipielle Frage nach dem
Sinn des Lebens hier auf der Erde.
Realitätsflucht, Macht und
Geltungsbedürfnis, Konsum und Kommerzialisierung menschliche Schwächen und
Eigenschaften sind, die überall wirksam sind, ob nun in der Sport- und
Unterhaltungsindustrie, in der Mode, der Politik oder im Esoterik-Bereich. Der
Mensch mißbraucht alles, ob nun den Mitmenschen, die Natur oder das Atom, aber
warum er das tut und wie er es ändern kann, das sagt ihm kein Wissenschaftler
und kein Priester, sondern nur der Psychologe oder der Esoteriker. Esoteriker
sind im Idealfall beides in einem - und sie können ihm helfen, es zu
ändern.
Alle ernsthaften esoterischen und spirituellen Gruppen
wie auch die ganzheitlichen Therapien versuchen - so meine eigene Erfahrung -
dem Menschen sich selbst begreifbar zu machen und ihm vom Grund auf zur
Selbsterkenntnis zu verhelfen: die einen umsonst, die anderen für Tau-sende von
Mark. Aber auch das ist ein interessantes menschliches Phänomen: Für viele
schafft der Preis erst den Wert und nicht unbedingt die Qualität. Das Etikett
zählt, ein berühmter Name; etwas kann nur gut sein, wenn es viel kostet. Davon
profitieren auch in der Esoterik-Szene bestimmte Leute.
Wer
manipuliert also wen: Das Angebot die Nachfrage oder die Nachfrage das Angebot?
Wer ist verantwortlich? Derjenige, der den hohen Preis haben will oder der, der
so teuer verkauft? Wer verführt wen? Letztendlich ist alles relativ. Die
Perspektive und der Bezugsrahmen machen et-was gut oder schlecht. Die Ökofreaks
der 70er Jahre sind die grünen Politiker und Unternehmer der 80er. Die
"New-Age-Spinner" der 80er Jahre sind vielleicht die geistigen Erneuerer der
90er. Jedenfalls ist es das, wofür sie sich einsetzen.
 von David
Luczyn http://www.luczyn.de
Botschaften aus der Welt eines Autisten "Ohne
Herzenswärme ist es kalt in der Welt."
Jeder
lebt mehr oder weniger in seiner eigenen Welt, die aus seinen Ängsten, Sorgen,
Träumen. Phantasien und den daraus resultierenden Projektionen besteht. Jemand
der depressiv oder auch nur traurig oder schlecht gelaunt ist, sieht die Umwelt
mit ganz anderen Augen als der Verliebte oder der Optimist. In noch mal einer
ganz eigenen, verschlossenen Welt leben Menschen mit autistischen
Verhaltensweisen. David Luczyn konnte einen Blick hinter diese zugemauerte Welt
werfen und überraschende Entdeckungen machen.
Das
Seminarhotel Orchidea Lodge in den Schweizer Jurabergen lag knapp 1000 m hoch
und bot eine schöne Aussicht weit ins Land. Auch die Erwartungen der rund 50
Teilnehmer am neuntägigen International Intensiv Training in Gewaltfreier
Kommunikation mit Marshall Rosenberg waren sehr hoch als wir uns zum ersten Mal
im großen Gruppenraum zusammenfanden. Zu meiner/unserer großen Überraschung war
auch ein - gelinde gesagt - unüblicher Teilnehmer in der Runde, der eine mir
völlig fremde Ausdruckweise hatte, die mich eher an einen Orang Utan, denn an
einen Menschen erinnerte. Uwe (32 J.), so hieß dieses “Wesen”, war in konstanter
Bewegung, hielt einen kleinen roten Ball in der Hand, schlug sich gelegentlich
an den Kopf und wedelte konstant mit einem alten Tuch vor seinem Gesicht herum.
Alle paar Minuten stieß er undefinierbare Laute aus, die nicht nur mich immer
wieder zusammenzucken ließen. An ein konzentriertes Zuhören war bei diesem
mitten im Raum auf einer Matratze sitzenden Energiebündel erst mal nicht zu
denken. Dazu kam, dass Lena, die ihn betreuende ältere weißhaarige Frau,
permanent mit ihm im Clinch lag, um ihn zu beruhigen.
“Na toll!”
dachte ich, “das kann ja heiter bzw. anstrengend werden.” Und ich erinnerte mich
daran, dass eine Bekannte mir kürzlich erzählt hatte, dass Uwe und Lena auf
einem anderen Seminar bereits für reichlich Stress und Streit gesorgt
hatten.
Marshalls kurze Vorstellung von Uwe nach einer halben
Stunde kam dann auch sehr überraschend und sorgte für weitere Verwirrung. Er
sagte: “Darf ich euch meinen Kollegen Uwe vorstellen. Uwe ist jemand, der mich
besser kennt als ich mich selber, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so
aussieht. Er war auch auf meinem vorherigen Seminar und es tut ihm sehr gut hier
sein zu können.” Uwe schien das zu verstehen und quittierte es mit einem lauten
“Uuuh-aaah!” Dies sollte der Anfang einer Reise in eine fremde Welt für uns
werden, die keinen unberührt ließ. Aber noch wussten wir das nicht und es bleib
bei einer Irritation. Neben seiner Unruhe verwirrten auch seine unbeholfenen
Kontaktversuche, wie zum Beispiel blitzschnell jemandem, der in der Nähe saß,
eine Socke auszuziehen oder jemanden zu sich auf die Matratze zu ziehen.
Erfreulicherweise gab es auch Phasen, wo er einfach schlief und nur ein
Schnarchen an seine Gegenwart erinnerte.
Der nächste Tag begann
für die meisten von uns schon sehr früh, nämlich um 5 Uhr morgens, weil Uwe in
unartikulierten Lauten am Fenster stehend in die Welt hinausschrie. Er war in
der Mitte des Hauses mit Lena untergebracht und schien Höllenqualen zu leiden.
Wer in der Nähe war - wahrscheinlich das ganze Haus - litt unfreiwillig mit. Da
half auch kein Oropax. Während des ersten Morgensharings bekamen wir dann eine
Erklärung, die jedoch anders ausfiel als erwartet: Sie kam von Uwe persönlich in
Form einer schriftlichen Mitteilung, die vorgelesen wurde. Sie war mit Hilfe des
“unterstützenden Schreibens“ auf Computer (alternativ auf einem Holzbrett mit
Tastaturbuchstaben) entstanden. Bei dieser Art des Schreibens wird die Hand
leicht mit Gegendruck gehalten und Uwe tippt (ohne hinzuschauen) auf einzelne
Buchstaben seine Sätze. Aber hier erst mal die Botschaft:
Ich bin
Uwe
leider schaffe ich es noch nicht hier zu sprechen. Ohne Verbalsprache
bin ich in mir sehr unruhig und das dann auch mit dem ganzen Körper. Ich denke
in mir, ich will es aussprechen und dann ist in mir die Sperre. Manchmal schreit
es dann aus mir raus, das ist wie ein Vulkan der erst einmal wieder speien muss
weil es innen brodelt. Tut mir selber weh wenn ich die Menschen damit so
erschrecke, es ist ein Vulkanausbruch der was raus bringt. Es ist heftig und
danach wieder gut. Bitte erschreckt nicht zu sehr falls es mir mal passiert, ich
hoffe es passiert mir nicht in dem Seminar.
Ich bin sehr traurig
weil ich es vor innerem schmerz fast nicht aushalte. ich möchte vor mir selber
untertauchen in ein meer - es müsste ein meer sein mit regelrechtem weg sein von
allen schmerzen, frei von wesen die miteinander um ihr überleben kämpfen weil
sie nahrung für andere sind. reden will ich darüber wenn es kommt mit dem
schmerz nicht erst mit lenas stütze schreiben. reden reden reden das will raus
und ich erfahre immer wieder da ist die sperre in mir dann. es ist gut hier zu
sein, es ist erst großer schmerz jetzt und was wird noch kommen mit schmerz
frage ich in mir und habe ANGST: jetzt geht es schon wieder los in mir es tut so
weh es tut weh sehr weh zuerst dachte ich es kann gar nicht noch schlimmer
werden es ist genug und dann war es wieder da. jetzt bin ich froh zu schreiben
und dankbar dass du lena uns hast ins auto steigen lassen wenn es doch aufhören
würde in mir drinnen mit dem schmerz ich brauche ruhe ich will in den
seminarraum gehen um dort zur ruhe zu kommen. fertig
Betretenes
Schweigen im Raum. Lange sagt niemand etwas, dann drücken Einzelne ihre
Betroffenheit aus und danken für die Offenheit. Es sollte nicht die letzte
Botschaft sein und öfters konnten wir auch live miterleben wie Uwe auf diese
Weise sich verständlich machte, wenn ihn etwas sehr bewegte. Zum Beispiel fing
er einmal während eines Vortrages von Marshall urplötzlich an zu schreien und
sich die Ohren zuzuhalten. Dies geschah, als Marshall an einer Stelle über den
alltäglichen Kampf zwischen Gut und Böse, wie er im Fernsehen dargestellt wird,
sprach. Die Guten besiegen immer mit Gewalt die Bösen und töten sie meistens
auch noch. Dieses Konfliktlösungsmodell lernen Kinder in fast allen Filmen in
durchschnittlich 6 Stunden täglich (in USA). Für Uwe schien dieses Thema
schmerzhafte Erinnerungen auszulösen. Er wirkt verstört, schreit gequält und
läuft hin und her. Marshall schaut ihm nur still zu und fühlt sich in ihn ein.
Nach ca. 5 Minuten hockt sich Uwe auf den Boden und wippt und wedelt mit einem
Schweizer Fähnchen vor seinem Gesicht, dann zieht er eine Teilnehmerin zu sich
herunter und kurz darauf eine weitere. Alle machen es sich bequem, Uwe angelehnt
an die eine und gestreichelt von der anderen. Bei einer anderen Gelegenheit wird
Marshall von Uwe zu sich runter gezogen und bleibt bei ihm bis er sich beruhigt
hat. Szenen, die viele berühren.
Aber
Uwe kann auch anders - er kann lachen und sich freuen, wobei er sich mit dem
ganzen Körper schüttelt. Überhaupt liebt er Gesellschaft und am wohlsten fühlt
er sich in der Mitte der Gruppe. Beim Essen mit traumhafter Panorama-Aussicht
liebt er es zwischen den Teilnehmern zu sitzen und sich von Lena füttern zu
lassen. Danach macht er gerne Späßchen, Grimassen und zupft an Frauen und freut
sich diebisch, wenn sie reagieren.
Am nächsten Tag überrascht er
uns alle mit einem persönlichen Geschenk: Lena hat über fünfzig von Uwe gemalte
Bilder in monochromer Farbigkeit (meist Rot, Gelb und Ocker) umgedreht
ausgebreitet, die alle mit einem kurzen Spruch von ihm versehen sind. Jeder darf
sich eines ziehen und folgender Text wird dazu vorgelesen:
Ich
bin wieder traurig, weil der schmerz da ist in mir. traurig darüber wie ich bin
traurig, dass ich es nicht verbal mitteilen kann. trotzdem bin ich froh ich zu
sein und freue mich heute euch die bilder zu geben die keine künstlerische
arbeit sind sondern ausdruck meines inneren. ich habe viel bilder in mir und
kann sie leider nicht in der fülle und schönheit aufs papier bringen wie sie in
mir sind. es wäre ein fest für mich, wenn ihr euch freuen könnt darüber. das
große bild habe ich für dich marshall gemalt. es soll ausdrücken wie du GFK über
die ganze welt tragst in dem tiefen wunsch für mehr frieden. geht es es zu
fotografieren damit alle trainer es mitnehmen können ?
fertig
Danach herrscht erst einmal betroffene Stille. Irgendwie
ist es einfach immer wieder unvorstellbar, dass Uwe so ein differenziertes
Innenleben haben könnte, wie es nun auch an den Sprüchen deutlich wird, die
einige - teils unter Tränen - vorlesen.
Herzen werden warm, wenn
wir keinen Kampf ausleben miteinander. Große Dinge geschehen oft im
Verborgenen. Greift ein in das Treiben der Welt, indem ihr selber Frieden
habt mit euch. Ich habe Respekt vor dem kleinsten Lebewesen, es regt mich
auf, wenn wir es abwerten, denn es lebt seinen Auftrag.
Ohne Herzenswärme
ist es kalt in der Welt.
Recht haben wollen kann nie dazu führen, dass
Frieden kommt.
Ohne Dunkelheit gibt es kein Licht, ist das
klar?
Lasst uns zuerst reden über den Frieden in uns und dann in der
Welt. Traut euch mehr zu zeigen was in euch ist. Es kann wesentlich zu
Ehrlichkeit führen. Jeder von uns ist ein Frieden- oder Gewaltträger. Das
liegt an uns was wir leben. Lieber was wir in uns fühlen als denken was
der andere dazu denkt
Am Nachmittag nutze ich die Gelegenheit mit
Fulvia Liebendörfer zu sprechen, die zu Besuch war und hauptberuflich mit
autistischen Menschen arbeitet. Von ihr erfahre ich, dass nach medizinischem
Weltbild sowohl genetische Störungen, Geburtskomplikationen als auch fehlende
Zuwendung, bzw. Verwahrlosung als Ursache gelten. Eine Therapie ist schwierig.
Nur selten gelingt es Autisten zum Sprechen zu bringen. Andererseits haben
manche Autisten nach ihrer (und Lenas) Erfahrung auch ungewöhnliche Fähigkeiten,
z.B. ein fotografisches Gedächtnis. Uwe hat wohl damit, ohne dass es lange
bemerkt wurde, Lesen gelernt. Ein Blick auf die Tafel oder eine Buchseite langte
ihm, um den Inhalt dann inhaltlich abzulesen. Auch Telepathie oder Hellhören
scheint zu den Fähigkeiten zu gehören, wie mir Lena und Fulvia an einigen
Beispielen aus ihrer Erfahrung beschreiben. Uwe weiß oft genau, was Lena vorhat
oder plant ohne dass sie etwas zuvor gesagt hat. Einen diesbezüglichen Kommentar
erhalten wir später wieder von Uwe selbst.
ich innerlich
aufgewühlter willl euch sagen ich lerne wie schwer es ist auch nur in eurer welt
zu leben. ich erkenne es immer mehr durch die seminare wie schlimm es ist den
anderen menschen nicht innerlich zu verstehen. dagegen ist es für mich sehr
belastend, dass ich eure gedanken sehe und mich schützen muss, damit fertig zu
werden. glaubt mir ich bin auch innerlich voll dabei wenn ich schlafe. zuerst
kann ich dann etwas mir selber einfühlung geben, dann besser sortieren eure
worte und euer denken und besser ausein-ander halten was von wem an denken
kommt. tatsachlich kann ich mich dadurch regel-recht besser sortieren.
Fertig
Ein anderes Beispiel: Ein autistischer Junge sieht auf
einer kleinen Straße ein Auto auf sich zukommen und hat eigentlich gelernt dem
auszuweichen. Zur Verblüffung der Betreuerin, die ihn von der Straße ziehen will
bleibt er stur – und erlebt wie das Auto kurz vor ihnen in einen kleinen
Seitenweg abbiegt. Zufall oder Präkognition? Fulvia ist von letzterem überzeugt.
Auch wenn Uwe nicht so aussieht oder es sich
nicht anmerken lässt, scheint er auch an inneren Prozessen von Teilnehmern
Anteil zu nehmen. An einem heißen Nachmittag hat Marshall eine Heilungssitzung
angesetzt und begleitet einen Teilnehmer durch einen einstündigen Prozess von
Wut, Ohnmacht, Schmerz und Trauer. Uwe sitzt die ganze Zeit relativ still nur
mit seinem Schweizer Fähnchen wedelnd dabei. Am nächsten Morgen liest uns Lena
folgende Botschaft vor.ich bin erfüllt von deinem prozess,
frank. ich bin so froh, dass meine eigene not, die ich habe wegen dem nicht
sprechen können, die ich in dem text ausgedrückt habe, dir geholfen hat es zu
tun. es hat mir mut gemacht ich werde es auch noch schaffen. ich danke dir dass
du es geschafft hast. sehr gut zu erfahren wie die not in euch ist. danke
marshall danke euch allen, danke den geistwesen die helfen kamen. danke dem
universum mit seiner fülle. tut gut das jetzt zu schreiben tut weh es nicht
sagen zu können.
Wie schon oft drücken auch dieses Mal Teilnehmer
ihre Betroffenheit und ihren Dank darüber aus, was sie durch und mit Uwe
erleben. Mittlerweile ist er ein integrierter Bestandteil des Seminaralltags. Er
ist des Öfteren mit uns alleine auf der Terrasse oder im Gruppenraum und Lena
wirkt von Tag zu Tag entspannter, weil sie nicht mehr alleine rund um die Uhr
Verantwortung tragen muss. Eine Arbeit um die sie sicher keiner beneidet, die
sie seit nunmehr 26 Jahren mit Uwe macht.
Nach neun Tagen sind jedenfalls
alle froh und dankbar, dass Uwe dabei war und eine Teilnehmerin verspricht aus
den Bildern von Uwe einen Kalender zu machen und diesen an alle zu verschicken.
Auch ich habe eine neue Welt kennen und Staunen gelernt.
Hier noch Uwes
Abschlusskommentar:
ich grüße alle teilnehmer und danke dass ich
angenommen war, ich zertrete erst mal in mir alle dummen angewohnheiten in mir,
das geht gewaltfrei. wenn in mir wolfsgedanken kommen nehme ich sie liebevoll
an, sie sind ein teil von mir. so kann die giraffe in mir wachsen es ist
ebenfalls ein teil von mir. sehr gut ist, ich kann mich regelrecht immer mehr
selber annehmen und das ist liebevoll mit mir selber sein.
Fertig
 von David Luczyn http://www.Luczyn.de
Tantra - vom meditativen Umgang mit der Lust
Tantra,
ursprünglich ein östlicher Einweihungsweg, der die sexuelle Energie benutzte, um
höchste spirituelle Ziele zu verwirklichen, hat seit einiger Zeit eine westliche
Variante für sexuell und spirituell experimentierfreudige Zeitgenossen erhalten
- mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Tantra wird hier oft als
legitimierendes Fachwort für eine neue, bewußtere und lebendigere Sinnlichkeit
mit einem Hauch von Meditation verstanden. Ein neuer Umgang mit der Lust wird
hier propagiert und geübt, wobei hier Lust auch als Synoym für sexuelle Energie
verstanden werden kann.
Um das eigentliche Tantra zu verstehen,
bedarf es eines tieferen Blickes in die Mythologie Indiens. Im weitesten Sinne
werden in Indien alle religiösen Lehren und Schriften als tantrisch bezeichnet,
die nicht den Veden und Upanishaden (klassische religiöse Texte) zugehören.
Tantrische Schriften sind meist anonym. Ihre Abfassung wird einem göttlichen
Ursprung zugeschrieben. Es kann sich aber auch um die Lehren eines der vielen
tantrischen Meister handeln. Eines der bekanntesten Tantras ist der als
belehrender Dialog abgefaßte Text zwischen dem Gott Shiva und seiner Gefährtin
Parvati. In diesem Text gibt Shiva 112 Ratschläge, wie Parvati die Befreiung von
der irdischen Dualität erlangen kann. Einige darunter erklären, wie man das
Feuer der sexuellen Vereinigung in göttliche Ekstase umwandeln kann. Der
wesentliche Unterschied zu allen anderen religiösen Lehren ist der, daß Sinne
und Körper, also auch die Sexualität, dazu benutzt werden, um die Vereinigung
der Gegensätze und damit die Transzendenz zu erreichen. Die Triebnatur des
Menschen soll nicht beherrscht und kontrolliert werden, wie es das christliche
Dogma vorsieht, sondern es wird der bewußte Umgang mit ihr und allem Sinnlichen
angestrebt. Die Vereinigung der Götter Shiva und Shakti in der konkreten Form
von Mann und Frau entspricht der mythologischen Auffassung der Schöpfung, die in
dieser Form die Dualität aufheben und auf eine höhere Ebene des Lebens
transzendieren will.
Genau diesen Aspekt haben sich die
westlichen Tantra-Lehrer herausgenommen und als wesentlichen Teil in den
Vordergrund gestellt. Mit Hilfe von Atemübungen, westlichen Körpertherapien,
sinnlichen Spielen, dynamischen und anderen Meditationen wird nun versucht, die
Sexualität bewußter, lustvoller und meditativer zu gestalten. Der eigentliche
Akt wird als sinnlicher und spiritueller Höhepunkt bis zuletzt aufgeschoben und
erlaubt so ungekannte Variationen sexuellen Experimentierens. Dazu werden -
ähnlich wie auch im Tao-Yoga - ganz gezielt Techniken vermittelt, die es dem
Mann bzw. dem Paar erlauben, den Höhepunkt beliebig lange hinauszuschieben, um
sich für längere Zeit im ekstatischen "Drehzahlbereich" aufzuhalten. So gesehen
leistet westliches Tantra durchaus einen Beitrag zu einem befreiteren,
bewußteren Umgang mit der Lust, wenn man nicht der Gefahr erliegt, sich zu sehr
auf Rituale und Techniken zu fixieren, sondern es spielerisch einsetzt, um mit
dieser elementaren Energie umgehen zu lernen.
Wenn man das
Angebot an Tantra-Gruppen auf dem Psycho- und Esoterikmarkt betrachtet, so
fallen einem zuerst die phantasievollen Untertitel auf wie zum Beispiel "Im
Garten der Liebe" , "Perle der Liebe" "Feuer der Transformation" "SkyDancing
Tantra", "Training für transpersonale Energiearbeit", "Eros und Meditation",
oder "Alchemie des Herzens". Begibt man sich dann aber auf ein solches
Tantra-Schnupper-Wochenende, so kann es sein, daß man sich zuerst einmal über
die vielen Autos der gehoberen Mittelklasse wundert, die vor den Toren des
Seminarhauses/ Hotels stehen. Im Gruppenraum angekommen, lasen sich angesichts
der legeren Kleidung die sozialen Unterschiede meist nur noch auf den zweiten
Blick erkennen. Tantra bzw. der vielversprechende "andere Umgang mit der
Sexualität" zieht Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten in seinen
Bann. Geschäftsleute sind genauso vertreten wie Hausfrauen und Angestellte.
Obwohl die 30 bis 50jährigen altersmäßig den größten Anteil stellen, findet man
auchTwens und Rentner unter den Seminarteilnehmern. Das Thema und Interesse an
dem anderen Geschlecht vereint sie alle in der Meditation und bei den
verschiedenen sinnlichen oder therapeutischen Übungen und Ritualen.
Der Höhepunkt, auf den die meisten Tantra-Gruppen hin konzipiert
sind, ist nach entsprechender Vorbereitung das gemeinsame Ritual, die Begegnung
von Shiva und Shakti (sprich: Mann und Frau) am vorletzten Abend der Gruppe.
Nicht alle Gruppen gehen bis aufs "Ganze". Manche überlassen es der Entscheidung
der Teilnehmer, wie weit sie gehen wollen, aber sehr viele verlangen auch als
Eintrittsbedingung einen Aids-Test und stellen (im Preis inbegriffen) Kondome
zur Verfügung.
Man könnte zwischen "soften" und "harten"
Tantra-Gruppen unterscheiden. Das sind entweder solche, die noch sehr behutsam
mit der Thematik umgehen (Werbetext: Energiewahrnehmung, Sinnlichkeit und
Sexualheilung, Beziehungsklärung, Begegnung und Energie) oder solche, die
"Tantra für Rebellen! Energetisch und intensiv" propagieren. Die Steigerung von
Tantrawochenenden und Wochen sind "tantrische Jahrestrainings". Die Vorreiterin
solcher Jahrestrainings und mehrfache Buchautorin Margo Anand Naslednikov zum
Beispiel hat ihr Jahrestraining für "Ekstase und Liebe" in drei Zyklen
unterteilt. Erster Zyklus: Energie und Orgasmus (die Freude des Körpers),
zweiter Zyklus: Liebe (die Freude des Herzens), dritter Zyklus: Ekstase (die
Freude des Geistes). Erwähnenswert ist der erfreuliche Hinweis: Als
Weiterbildung anrechenbar für Ärzte, Psychologen und heilende Berufe! SkyDancing
Tantra ist - so verspricht die Info - "ein einfacher, schrittweise vorgehender
Prozeß für jeden, der einen sanften und bewußten Weg finden möchte, um die
sexuelle Vereinigung als eine Brücke von Körper und Seele zu erfahren. Bei
dieser Integration wird körperliche Lust zu einer Freude des Herzens und zu
einer Ekstase des Geistes".
Tantra wird sowohl für Singles als
auch für Paare angeboten, wobei allerdings manche Paare als Single oder neu
gepaart aus einer Gruppe herauskommen. Und es ist auffällig, daß aus vielen
Schnupper-Tantrikern "Wiederholungstäter" werden, denn der meditative Umgang mit
der Lust und die leichte und direkte Art der zwischengeschlechtlichen
Kontaktanbahnung weckt die Lust auf "Mehr", wobei nicht auszuschließen ist, daß
man in Tantra-Gruppen auch sehr viel über sich selbst und einen bewußteren und
genußvolleren Umgang mit seiner Sexualität lernen kann.
 von
David Luczyn http://www.luczyn.de
Indigo
Kinder - Wer sind sie, wie erkennt man sie, was brauchen sie?
Ich
möchte gleich mit dem Begriff „Indigo-Kinder“ anfangen und ihn erklären. Warum
heissen Indigo-Kinder Indigo-Kinder? Dieser Begriff hat sich vor allerhand
Jahren schon eingebürgert, und deswegen werde ich ihn weiter benutzen, obwohl er
eigentlich nicht so glücklich gewählt ist: Einige hellsichtige Menschen haben
bemerkt, dass eine bestimmte Sorte Kinder mit bestimmten
Persönlichkeitseigenschaften alle eine leuchtend blaue – also indigoblaue - Aura
hatten. Deshalb haben sie die Leute mit diesen Eigenschaften und dieser
Aurafarbe als Indigokinder bezeichnet. Das war eine griffige Definition, und sie
hat sich weiter erhalten. Nur ist es so, dass die Farbe Indigo nicht die ganze
Aura betrifft, sondern nur den Emotionalkörper. Und der Emotionalkörper ist auch
nicht bei allen Indigokindern blau. Er ist dann blau, wenn sie zur Welt kommen
und solange sie jung sind. Die blaue Farbe steht einerseits für eine hohe
spirituelle Entwicklung, auf der anderen Seite auch, wenn es sich um richtiges
echtes Blau handelt, für emotionale Distanz. Und das ist eine Sache, mit der
Indigo-Kinder eine Weile zu tun haben. Wenn sie heranwachsen und erwachsen
werden, geben sie ihre Distanz auf, und die Farbe des Emotionalkörpers verändert
sich entsprechend den persönlichen Talenten und Eigenschaften, die jemand
mitbringt. So wird man z.B. in der Aura eines vierzig- oder fünfzigjährigen
Indigo-Menschen möglicherweise gar nicht mehr viel Blau finden, sondern eher
grün für Heilkräfte oder rosa für herzliche Verbundenheit oder andere
Farbkombinationen. Jetzt sind wir aber schon beim zweiten Punkt. Indio-Kinder
möchte ich eigentlich nicht sagen. Sagen wir lieber Indigo-Menschen oder
Indigo-Leute. Dann haben wir diese besondere spirituelle Qualität
charakterisiert, gleichzeitig aber klargestellt, dass es sich keineswegs immer
um Kinder handelt.
Indigo-Menschen inkarnieren sich auf diesem Planeten
nämlich seit etwas mehr als hundert Jahren. Vor dem Jahr 1900 hat es kaum welche
gegeben, sie waren hier auch nicht vonnöten. Ziemlich genau mit dem Jahr 1900
begannen aber vereinzelt welche zu inkarnieren, und diese brachten – genau wie
ihre Nachfolger, die immer zahlreicher werden, ganz bestimmte Informationen und
Qualitäten hierher. Wobei sich die Frage stellt: Wo kommen sie eigentlich her?
Und da hat sich euer alter Tio ziemlich viel Mühe gegeben, eine übergeordnete
Information zu finden. Ich habe eine gefunden, und die ist echt griffig. Ich
habe nämlich selber auch suchen müssen. Ich musste diesen Vortrag nämlich
„machen“, ich konnte ihn nicht einfach fertig abrufen. Deshalb hat es damit auch
so lange gedauert, weil ich ihn ausarbeiten musste. Silvie hat mich da oben
immer arbeiten sehen – Informationen einholen und vor allem diese riesige
Materialfülle strukturieren, so dass man das an einem Abend auch vermitteln
kann.
So. Ich hörte also: Die Indigo-Leute kommen von anderen Planeten,
von einer ganzen Vielzahl sogar, wobei man nicht feststellen konnte, welcher
Planet eigentlich bevorzugt ist, oder sie kommen aus Atlantis oder aus noch
anderen Kulturen oder sie kommen von Sonnen, wo sie nur feinstofflich inkarniert
waren usw. Das war absolut uneinheitlich, so konnte ich euch das Material nicht
geben. Ich habe dann aber sehr schnell einen übergeordneten Begriff gefunden:
Die Indigo-Menschen kommen nämlich alle (betont) aus der Zukunft. Das bedeutet:
Sie kommen aus Bewusstseinszuständen, wo man ganz anders mit dem Leben umgeht
als es bisher auf dieser Erde gang und gäbe ist. Egal ob sie von anderen
Planeten oder aus aufgestiegenen Kulturen kommen oder sonstwo her, es ist ihnen
allen eigen, dass sie aus Kulturen kommen, wo man sehr respektvoll mit dem Leben
umgeht und wo man sehr respektvoll mit sich selber, mit der eigenen seelischen
Essenz, mit dem was man ist, umgeht, und ebenso mit allen Lebensentscheidungen
seiner Mitgeschöpfe – Mitmenschen, Mittieren und Mitpflanzen usw. Das ist ein
zukünftiges Konzept, dass sich hier auf diesem Planeten, wie ihr wisst, nun
ziemlich rasch etabliert. Wenn ihr in den kommenden Jahrzehnten in einen anderen
Bewusstseinszustand hineinwachst, dann werdet ihr genau dort hinwachsen, wo man
diese spirituellen, emotionalen und intellektuellen Qualitäten hat – dass man
pfleglich mit sich selber umgeht, mit dem Leben und mit allen anderen Lebewesen
auch.
Die Indigo-Menschen haben sich seit etwas mehr als hundert Jahren
hier angefangen zu inkarnieren, weil sie als Entwicklungshelfer sich freiwillig
bereit erklärt haben, hierher zu kommen, um diesen neuen Qualitäten des Lebens
und diese neuen Qualitäten des Bewusstseins hier her zu bringen. Das war nötig.
Nicht weil die Erde so ein trödeliger Laden ist – das ist sie nicht – sondern
weil die bisher auf diesem Planeten gelebten Programme so anders waren und sich
starke morphogenetische Felder gebildet haben, die nicht so schnell aufzulösen
sind. Das ist nicht alleine zu schaffen, wenn man keine tatkräftige
Unterstützung bekommt von Seelen, die diese neuen gesellschaftlichen Konzepte
und Lebenskonzepte schon kennen und damit Erfahrung haben. Deshalb haben sich
die Indigo-Menschen bereit erklärt, hierher zu kommen und zu helfen. Das ist
kein Almosen, sondern das ist eine gern gewährte und notwendige
Entwicklungshilfe, und sie lässt euch nicht arm aussehen. Ganz und gar nicht. Es
ist einfach so, es gibt so starke Kraftfelder, die eurer zukünftigen Entwicklung
im Wege stehen, weil ihr so anspruchsvolle Dinge in den letzten paar tausend
Jahren erlebt habt – da brauchtet ihr einfach Unterstützung aus der Zukunft. Und
die bekommt ihr jetzt und weiterhin in immer verstärkterem Masse.
So.
die Indigo-Menschen, die in den Jahren von etwa 1900 bis cirka 1920, 1930
geboren sind, das sind ganz wenige. Da kommt auf mehrere tausend Menschen ein
Indigo-Mensch. Das ist regional etwas unterschiedlich, aber im Durchschnitt sind
das so wenige. Diese Menschen waren Anker. Sie sind hierher gekommen, um die
Indigo-Energie, also das neue Bewusstsein energetisch hier auf der Erde zu
verankern und eine Art lockeres Netz zu bilden, so eine Art Leuchttürme zu sein,
damit die grössere Anzahl von Indigo-Menschen, die später kam, hier nicht ganz
fremd war. Die unterschiedlichen Inkarnationswellen von Indigo-Menschen haben
nämlich unterschiedliche Dinge auf der Erde zu tun, und die allerersten,
wenigen, sind hierher gekommen, um die Energie zu etablieren und die meisten von
ihnen waren ziemlich bekannt. Die frühen spirituellen Grössen des zwanzigsten
Jahrhunderts, das waren alle welche: Parapsychologen, Medien, usw. - Menschen,
die ganz neue spirituelle Konzepte hierher gebracht haben. Sie sind echte
Pioniere gewesen. Sie hatten auf dieser Welt, unter den Menschen, meist noch gar
nicht so viel Unterstützung. Meist sind sie als sehr seltsame Exoten angesehen
und gelegentlich auch verfolgt worden, manchmal hat man ihnen auch das Wort
verboten. Aber sie haben telepathisch weitergearbeitet, sie wussten, dass das
geht. Sie hatten alle eine Vielzahl von Helfern, Begleitern und Unterstützern in
der geistigen Welt, und das wussten sie auch. Aber auf menschlicher Ebene waren
sie ziemlich allein. Diese allerersten Indigo-Menschen brauchten sehr viel Mut
und sehr viel Kraft, um sich für eine solche Pionieraufgabe bereitzustellen, und
das haben sie getan, so in den ersten zwanzig bis dreissig Jahren des
vergangenen Jahrhunderts. Das ist doch schon vergangen, das zwanzigste
Jahrhundert, oder?
Silvie: Ja, das ist schon ein paar Jahre vergangen,
Tio.
Tio: Ja, ich hab keinen Kalender, tut mir leid. Nachdem diese
allerersten Indigo-Menschen hier die Grundlage für das neue Bewusstsein gelegt
hatten, war die Erde erst mal ein paar Jahrzehnte mit anderen Fragen
beschäftigt: Da gab es das Dritte Reich, da gab es allerhand andere
faschistische Systeme, da gab es die Wirtschaftskrise, einen Weltkrieg und mehr.
Da wurden viele alte Erfahrungsmuster noch mal auf die Spitze getrieben und dann
zumindest zum grossen Teil beendet – noch nicht ganz, es gibt immer noch Reste
davon. Aber sehr viel von den alten Erfahrungsmustern von Krieg, Gewalt,
Feinbildern, Kampf usw. wurde beendet.
Dann, nach dem Krieg, nachdem
sich die Wirtschaft in Europa und in der Neuen Welt, in Amerika also, ein
bisschen von den Kriegswirren erholt hatte, dann kam eine zweite grosse Welle
von Indigo-Menschen, und die treffe ich andauernd. Diese hatten es auch noch
nicht so ganz leicht, aber doch schon bedeutend leichter als die erste
Inkarnationswelle. Diese Menschen sind vorwiegend in den fünfziger und sechziger
Jahren geboren und diese Menschen haben sehr lange gar nicht gewusst, dass sie
aus der Zukunft kommen. Ich glaube, inzwischen wissen sie es alle, und sie
wissen auch, wozu sie hier sind und sie tun das, was sie hier tun wollen.
Zumindest stehen sie in den Startlöchern und sind ganz kurz davor, zu sein wer
sie sind, sich zu ihren Besonderheiten, zu ihrem selbstgewählten Auftrag auf
diesem Planten hier zu bekennen und das zu tun, was sie versprochen haben. Das
wird ihnen auch viel Freude bereiten. Diese Menschen haben fast alle einen
Heilungsauftrag auf medizinischem oder psychologischem Gebiet. Diese zweite
Inkarnationswelle von Indigo-Menschen ist in den meisten Fällen in alternativen
Heilberufen tätig. Das sind Heilpraktiker, in manchen Fällen auch schon
Energieheiler, viele sind Psychologen oder bieten andere erfolgreiche
alternative medizinische Konzepte an. Sie befassen sich mit neuen Entwicklungen
in der Medizin, z.B. mit Schwingungsmedizin oder Energiemedizin - mit
Bioresonanz, Homöopathie oder ähnlichen Dingen. Sie sind auch sehr häufig in
psychologischen Beratungen und Therapien zu finden und bringen da
Heilungskonzepte auf die Welt und etablieren sie hier, die sehr viel rascher zu
Befreiung und Genesung führen als die alten Konzepte der vergangenen Jahrzehnte
und Jahrhunderte.
Diese zweite Welle von Indigo-Menschen stand aber auch
noch auf ziemlich vereinzeltem Posten, und viele von ihnen haben zumindest am
Anfang ihres Lebens noch auf ziemlich vereinzeltem Posten gekämpft. Inzwischen
wissen sie, dass sie nicht kämpfen müssen, sondern nur sie selbst sein, und sich
die richtigen Begleiter suchen. Aber sie waren nicht so extrem allein gelassen
wie die allerersten Pioniere, und inzwischen dürften die meisten von ihnen ihre
Einsamkeit überwunden haben, und sie schliessen sich zu Kreisen von Menschen
zusammen, die ähnliches Wissen, ähnliche Interessen und ein ähnliches Empfinden
dem Leben und sich selbst gegenüber haben. Zu diesem Empfinden sage ich euch
gleich noch etwas, das ist allen Indigo-Menschen gemeinsam und es ist etwas
Besonderes.
Diese Menschen hatten fast alle mindestens einen
Verbündeten. Das ist wirklich etwas Besonderes. Ich habe das in dem Material,
was ich gesichtet habe, nirgends gefunden. Silvie hat nichts zu dem Thema
gelesen, und ich habe ihr das auch nicht empfohlen, weil sie sonst nur ihre
eigenen Gedanken in den Vortrag reinbringt. Aber ich habe viel getan, viele
Informationen abgeglichen. Das mit dem Verbündeten steht in keinem Buch, oder
ich hab’s übersehen. Aber es steht in allerhand kosmischen Dateien. Diese zweite
Inkarnationswelle hat mindestens einen menschlichen, lebenden Verbündeten
gehabt. Einen Menschen in der Kindheit in der Familie oder zumindest im engeren
Freundeskreis, der diesen Indigo-Menschen verstanden hat. Dieser Verbündete war
meist eine sehr alte Seele, oft auf der letzten Inkarnationsrunde hier, oder es
war jemand, der von einem entwickelteren Planeten kam und für Menschen mit
zukünftigen Konzepten einfach mehr Verständnis hatte – so dass die Menschen
dieser zweiten Inkarnationswelle es schon ein kleines bisschen leichter hatten.
Sie wurden zwar immer noch von vielen ihrer Mitmenschen ziemlich gründlich
verkannt, aber ganz allein gelassen waren sie nicht. Viele von ihren hatten
sogar jemanden in der Familie oder im engeren Freundeskreis, der sie
richtiggehend in die Gebräuche dieser Welt eingeführt hat.
Jetzt komme
ich über diesen Punkt auf die ganz speziellen Befindlichkeit von Indigo-Menschen
zu sprechen. Das wird auch noch so lange so bleiben, bis das allgemeine
Bewusstsein hier auf diesem Planeten sich dergestalt verändert hat, dass das,
was die Indigo-Menschen hierher bringen, Allgemeingut geworden ist.
Wenn
ihr den Verdacht habt, ihr seid selber Indigo-Menschen, könnt ihr euch gut daran
erkennen: Wenn ihr am Anfang eures Lebens das Gefühl hattet, ihr habt euch hier
vertan, ihr seid auf dem falschen Planeten gelandet, ihr habt euch in der Tür
geirrt, oder wie die Silvie immer gesagt hat, sie sei im falschen Film – also
kurz gesagt, wenn ihr ein Gefühl des Befremdens hattet auf dieser Welt, wenn
euch die Welt vorgekommen ist wie ein wildgewordener Kindergarten – das ist
Originalton Silvie, glaube ich – und dass das, was euch seit langem
selbstverständlich ist, von den meisten Menschen überhaupt nicht begriffen wird,
dann spricht einiges dafür, dass ihr auch zu dieser zweiten Welle von
Indigo-Menschen gehört. Oder die Jüngeren von euch zu einer dritten Welle, die
von einem ähnlichen Empfinden getragen ist.
Jetzt bin ich aber noch
dabei, die Charakteristika der zweiten Welle zu besprechen. In der geistigen
Welt hatten diese Menschen ebenfalls viele Freunde, werden aber ein Gespür dafür
haben entwickeln müssen, was auf diesem Planeten bisher nicht so leicht zu
halten war.
Was Indigo-Menschen noch auszeichnet, ist eigentlich ein
sehr charmanter Charakterzug: Als Kinder sind sie nämlich ziemlich altklug.
Daran kann man sie ebenfalls leicht erkennen. Auch die Indigo-Kinder, die heute
Kinder sind, sind alt und klug. Sie weisen eine Verbindung auf von tiefstem
innerem Wissen und scheinbarer Naivität. Sie stellen noch im Alter von zehn oder
zwölf Jahren solche Fragen wie: „Papa, wieso gibt es eigentlich Krieg? Das ist
doch so ein Unsinn. Warum machen Menschen so was? Warum lügen Menschen, warum
betrügen Menschen? Warum tun die das? Warum gehen Menschen so respektlos mit den
Tieren um? Warum treten sie auf Ameisen und warum reissen sie Pflanzen aus?“
Kinder, die so was fragen, sind meistens keine alten Erdlinge (genau diese
Formulierung benutzte Tio). Alte Erdlinge können auch sehr weise und sehr
liebevoll sein, haben sich aber längst an solche Zustände gewöhnt und stellen
sie gar nicht mehr in Frage. Wenn Kinder eine solche Mischung aus Naivität und
alter Klugheit aufweisen oder ihr selbst so etwas aufgewiesen habt, dann kann
man ziemlich sicher sein, dass es sich um Indigo-Kinder handelt, also um solche,
die aus der Zukunft kommen und denen die Lebenskonzepte hier auf der Erde
absolut befremdlich sind und die auch lange darunter leiden.
Es wird von
Inkarnationswelle zu Inkarnationswelle immer weniger gelitten und immer kürzer
gelitten, aber die, die in den fünfziger und sechziger Jahren geboren sind, die
werden sich erinnern an eine ziemlich lange Phase persönlichen Leidens, wo ihr
über euch selbst im Zweifel wart, wo ihr wahrscheinlich auch selber Therapie
gebraucht habt, um zu euch zu finden und vielleicht auch dort Verbündete
gefunden habt. Manchmal hat ihr erst im mittleren Erwachsenenalter zu eurer
Kraft gefunden und könnt das tun, wozu ihr hier seid.
Alle aus dieser
Welle werden den Schwerpunkt Heilung gewählt haben, gleichgültig wie sie ihn
umsetzen. Etwas Spezielles betrifft noch die letzten dieser Welle aus den
sechziger Jahren und den frühen siebzigern: Da sind auch viele Technologen
dabei, die alternative technologische Konzepte auf die Erde bringen. Auch sie
müssen etwas herumprobieren, um ihr Wissen anzugleichen. Hier sind die
Naturgesetze manchmal ein bisschen anders als auf deren Heimatwelten, und da
geht manchmal auch etwas schief. Aber nicht, weil diese Leute Spinner wären, das
sind sie nicht, sondern weil sie ein bisschen Anpassungsschwierigkeiten haben.
Viele von ihnen werden aber bald sehr interessante und sehr gute neue
Technologien hier etablieren helfen, so dass ihr die irdischen Ressourcen an
Kohle und Öl nicht länger ausbeuten müsst und braucht auch nicht mit anderen
umweltschädlichen Energiegewinnungsmethoden die Erde zu schädigen. Das wird in
der Zukunft nach und nach aufhören, und hoffentlich schnell.
Jetzt kommt
eine neue Welle von Indigoleuten, die von den späten Siebzigern bis in die
frühen Neunziger geboren sind, mit Inkarnationsschwerpunkt so zwischen 1980 und
1985. Mit denen hat es etwas Besonderes auf sich. Sie sind jetzt junge Leute.
Diese Indigo-Leute hatte es mental und emotional bereits wesentlich leichter als
diejenigen aus den früheren Inkarnationswellen. Sie waren immer noch sehr
befremdet bei ihrer Ankunft und sie werden am Anfang ihres Lebens immer noch
emotional ziemlich distanziert gewesen sein. Bei vielen gab es anfänglich auch
eine Unlust, überhaupt inkarniert zu bleiben. Das ist inzwischen überwunden. Sie
werden sich zum grössten Teil hier gut eingeführt haben, und sie haben es auch
leichter, Gleichgesinnte zu finden, weil es mehr von ihnen gibt. Das sind
inzwischen eine ganze Menge. Wenn die ersten einer unter ein paar Tausend waren,
so kommt jetzt schon etwa einer auf ein paar Hundert. Dann findet man einander
leichter und kann auch leichter einander den Rücken stärken. Diese Welle von
Indigo-Leuten hatte meistens auch schon ein Elternteil oder manchmal auch zwei,
die selbst Indigo-Leute sind und von daher die Startschwierigkeiten ihrer Kinder
gut einschätzen konnten und ihnen behilflich waren und es zum Teil immer noch
sind, die Füsse hier für die Dauer ihrer Inkarnation auf die Erde zu bekommen.
Da die Energiequalität hier viel besser geworden ist – sie war schon in den
achtziger Jahren deutlich besser als am Anfang und in der Mitte des zwanzigsten
Jahrhunderts – hatten sie es aber sowieso schon leichter und hatten sich schon
gegen Ende ihrer Jugend ganz gut hier eingefunden.
Ein Spezifikum von
ihnen ist aber, dass sie meistens schlecht geerdet waren. Und sie werden deshalb
sehr viel Hilfe gebraucht haben, um richtig im Körper anzukommen und an Bewegung
und körperlicher Aktivität Spass zu haben. Wenn das in der Jugend nicht genügend
gefördert worden ist, dann werden diese Leute noch als Erwachsene manchmal
Schwierigkeiten haben, sich richtig im Körper zu fühlen und anständig geerdet zu
sein. Ich sage euch das, weil es euch betrifft oder weil es eure Kinder
betrifft. Da kann man etwas machen. Spass im Körper ist etwas, was Indigo-Leute
und besonders diejenigen der angesprochenen Inkarnationswelle dringend brauchen.
Sie brauchen Sport, Tanz, auch das Gefühl für eine gesunde Ernährung, ein
gesundes Mass an Bewegung, und da diese Menschen meistens keine harten
Sportarten mögen, also für Fussball, Extremwanderungen, Marathonläufe usw. nicht
zu gewinnen sind, ist für die meisten von ihnen Tanzen, Musik machen und
Pantomime eine gute Möglichkeit für positive Körpererfahrung. Das kann man alles
auch als Erwachsener machen.
Noch ein Wort zu den Körpern dieser
Inkarnationswelle: Da gibt es meistens ausser der ziemlich schlechten Erdung,
die aber bei vielen inzwischen korrigiert ist, noch eine Besonderheit: Diese
Menschen haben empfindlichere Körper als die Indigo-Menschen, die vor oder nach
ihnen geboren sind. Die Indigo-Menschen aus den achtziger Jahren reagieren
extrem empfindlich auf Schadstoffe. Oft vertragen sie keine konventionellen
Medikamente. Sie werden aber sehr positiv auf Schwingungsmedizin reagieren, also
auf Homöopathie, Bioresonanz und Ähnliches. Auf diese Art und Weise genesen sie
rasch wieder, wenn sie mal krank waren. Sie brauchen eine gesunde Lebensführung,
mit der sie sich nicht überfordern, mit genügend Bewegung, mit genügend Freude
und mit einer Ernährung, die ihnen gut tut. Da muss jeder selber schauen, was er
verträgt. Was bei diesen Menschen nämlich gehäuft vorkommt, sind
Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wenn man so etwas hat, dann lässt man die
entsprechenden Nahrungsmittel entweder weg, wenn es nicht besonders
problematisch ist, oder man neutralisiert sie mit naturheilkundlichen Methoden.
Das geht ganz gut, so dass man das dann verträgt. Alle aus dieser
Inkarnationswelle werden aber sehr auf ihre Körper achten müssen. Eine
Besonderheit bei ihnen und auch noch bei jenen aus den neunziger Jahren besteht
darin, dass sie Impfungen schlecht vertragen. Deshalb sollte man sehr genau
überlegen, ob man diese Kinder impft und wogegen. Da kann ich euch die
Entscheidung nicht abnehmen, das müssen die Eltern selbst wissen. Aber ich würde
nicht empfehlen, diese Kinder gegen weniger gefährliche Krankheiten wie Grippe,
Masern usw. zu impfen, sondern wenn überhaupt, dann nur gegen wirklich
gefährliche Erkrankungen. Und das auch hinterher homöopathisch zu begleiten, so
dass keine Impfschäden auftreten. Viele von ihnen haben nämlich schon damit zu
tun. Viele dieser Kinder und Jugendlichen haben Störungen im Nervensystem wie
Übernervosität, Schwierigkeiten, sich richtig zu konzentrieren oder Probleme,
lange still zu sitzen. Das ist kein Zeichen für gesteigerte Spiritualität,
sondern ein Hinweis auf körperliche Belastung mit unverträglichen Stoffen – eine
Überempfindlichkeit gegen ein Nahrungsmittel, einen Impfstoff oder ein
konventionelles Medikament. Manchmal muss man Schmerzmittel oder Narkosemittel,
die Jahre vorher benötigt wurden, noch ausleiten. Auch Empfindungsstörungen in
Armen und Beinen kommen vor. Das ist kein Grund zu verzweifeln, sondern man kann
das meistens mit naturheilkundlichen Mitteln in Ordnung bringen. Es ist nur
wichtig zu wissen, dass das kein Zeichen hoher Entwicklung ist. Also sollte man
ein Kind nicht so lassen, ihm Beruhigungsmittel zu geben oder es in
Psychotherapie zu schicken, wo es oft gar nicht hin muss, ohne vorher genau
geschaut zu haben, was da los ist. Den Kindern geht es danach besser, und ihre
Spiritualität leidet keineswegs darunter. (Diese Passage haben wir leicht
gekürzt. Tio ging sehr ins Detail und in Beispiele.)
Jede Welle hat ihre
eigenen inhaltlichen Schwerpunkte: Diejenigen der jetzt besprochenen Welle
werden sich mit geistigen Heilweisen befassen. Es gibt natürlich auch ältere
Menschen, die das tun, und die das sehr gut machen, aber es ist wesentlich ein
Schwerpunkt dieser Welle, mit dem Körperbewusstsein eines Patienten Kontakt
aufzunehmen, mit dem Körperbewusstsein zu reden und dann dem Körper zu helfen,
entsprechende morphogenetische Felder für Gesundheit und Heilung aufzubauen.
Ähnliches werden diese Indigo-Leute für psychologische Kraftfelder tun. Sie
werden also auch psychologische Probleme auf telepathische Weise heilen. Jetzt
ist das noch sehr unkonventionell, aber in paar Jahren wird diese Art von
Heilung gang und gäbe sein. Alle, die solche Heilweisen anwenden oder in
Anspruch nehmen, werden einen Motor darstellen für alle jene anderen Menschen,
die auf dieser Entwicklungsstufe noch nicht angekommen sind. Alle Seelen, die
beschlossen haben, den Aufstieg in ein anderes Bewusstsein mitzumachen, werden
das tun, und die Schnelleren werden die Langsameren nachziehen. Das funktioniert
über morphogenetische Felder.
Nun aber eines – was ich euch hier
vorstelle, das ist ein System. Ein System ist ein System, und das Leben ist das
Leben. Ein System ist nur ein Anhaltspunkt, und es wird immer Leute geben, die
aus dem System herausfallen und etwas ganz anderes machen. Ihr seid immer
richtig auf eurem Weg, wenn ihr das tut, was ihr als richtig für euch empfindet
und was ihr für die Menschen und die Welt tun möchtet. Ein System kann nur ein
Anhaltspunkt sein.
So. Jetzt kommt etwas anderes, und zwar: Sehr junge
Indigo-Leute. Es werden in den nächsten Jahren immer stärkere Inkarnationswellen
kommen und in immer kürzeren Abständen. Die neuen unter ihnen werden auf
kollektiver Ebene arbeiten und tun das zum Teil schon. Sie heissen aber nicht
mehr Indigo-Kinder, und sie haben auch keine blaue Aura mehr. Die Welle derer,
die von etwa 1995 bis 2000 geboren worden sind, haben eine kristallweisse Aura
und werden in der Literatur als Kristallkinder bezeichnet. Ihr Emotionalkörper
ist kristallweiss, und sie sind sehr klar. Sie werden, wenn sie heranwachsen,
wenig eigene Klärungsarbeit machen müssen. Ein wenig klären müssen sie, aber
nicht so viel, wie die Erwachsenen unter euch es kannten. Sie werden allerdings
noch einige Anpassungsschwierigkeiten an das Leben auf Erden haben, aber nicht
mehr so viel, und sie werden meistens Indigo-Leute als Eltern haben, die ganz
gut verstehen, dass diese Kinder nicht so selbstverständlich in diese Welt
hinein wachsen, sondern sich erst einmal wundern und diese Welt auch erst
erklärt haben möchten.
Tio: So, jetzt können wir weitermachen, oder?
Dann muss ich meinen Faden wieder aufnehmen. Die Kristallkinder werden es also
schon leichter haben, aber auch noch Unterstützung brauchen. Und diese
Unterstützung bekommen sie auch. Sie brauchen im Grunde das gleiche, was die
Indigo-Leute auch brauchten: Unterstützung dabei, sich richtig in den Körper
hinein zu finden, ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln und sich zu
bewegen und sich zu erden, eine bewusste Verbindung mit dem Planeten aufzunehmen
und gerne im Körper zu sein. Diese Kristall-Leute sind aber körperlich nicht
mehr so empfindlich. Das kommt zum Teil daher, dass sie von ihrer Struktur her
grundsätzlich weniger empfindlich sind und zum anderen Teil daher, dass es hier
auf der Erde von der Energiequalität inzwischen sehr viel besser ist für
Menschen, die aus der Zukunft kommen. Sie werden aber immer noch eine gesunde
Ernährung benötigen und auch bei ihnen ist zu überlegen, ob man sie
konventioneller Medizin aussetzt oder nicht. In den meisten Fällen wird das
nicht erforderlich sein. Wenn sie überhaupt krank werden, dann werden sie
wahrscheinlich mit Energiemedizin oder mit geistigen Heilweisen ganz gut wieder
gesund werden und schwerere Geschütze nur in seltenen Ausnahmefällen brauchen.
Ihr als Eltern entscheidet, wann das nötig ist, und wenn es nötig ist, dann mit
der gebührenden Beobachtung, damit man merkt, ob nach der Behandlung irgendein
Medikament ausgeleitet werden muss, das der Körper nicht vertragen hat.
Diese Menschen werden sich mit kollektiven Kraftfeldern befassen und sich
für deren Heilung einsetzten. Entweder „under cover“ – vielleicht werden sie im
täglichen Leben ganz normale Dinge in der Welt tun. Viele werden Künstler
werden: Maler, Bildhauer, Tänzer, Musiker – und darüber hinaus sich für Heilung
kollektiver Kraftfelder engagieren. Viele werden aber ganz offiziell
Heilungsarbeit machen und sich in Heilkollektiven zusammen schliessen. Sie
werden nicht so viel mit einzelnen Menschen arbeiten, sondern sie werden das
kollektive Unbewusste heilen. Sie werden mit Gruppenenergien arbeiten und so
z.B. die Gruppenenergie von Deutschland heilen oder von Amerika – da ist sicher
allerhand zu tun – und sie werden auch mit Werten und Normen verschiedenster
Gebiete, die jetzt in der Gesellschaft nicht mehr tauglich sind, Heilungsarbeit
durchführen. Und sie werden dann auch neue Arbeitskonzepte und neue Konzepte des
Zusammenlebens auf diese Welt bringen, und sie werden diese Konzepte selbst
vorleben. Leben in Gruppen, andere Familienstrukturen, andere Formen der Liebe
und der Zweierbeziehung – mit all dem werden sie mit Freuden experimentieren und
wenn mal etwas nicht klappt, weil sie nicht genug an das Leben auf dieser Welt
adaptiert sind, werden sie aufstehen, weitermachen und ihr Konzept verbessern.
Diese Leute sind sehr stark, und sie werden einen entsprechend starken
Heilungsimpuls an die Erde geben und ganz konkret hier sein, den Aufstieg in den
neuen Bewusstseinszustand mitmachen und sehr effektive Entwicklungshilfe
leisten.
Und dann gibt es jetzt noch die ganz Neuen, die jetzt erst
einige Monate oder allenfalls ein oder zwei Jahre alt sind. Sie werden in der
Literatur Diamantkinder genannt. Da kann ich euch schon ein bisschen zu sagen:
Sie kommen von sehr weit aus der Zukunft und haben einen ganz klaren,
durchsichtigen Emotionalkörper. Sie werden nicht viel eigene Heilungsarbeit
brauchen. Sie werden auch in den meisten Fällen einen ganz ordentlichen
Gesundheitszustand haben, aber sie können erst jetzt, wo die Energiequalität der
Erde so viel leichter und besser ist als früher, hierher kommen. Vorher war das
nicht möglich. Diese Leute werden mit noch grösseren kollektiven Mustern
arbeiten. Sie werden sehr viel für die Erdheilung tun, zur Atmosphäreheilung,
und sie werden ebenfalls dabei helfen, die Aufstiegsprozesse der Erde zu
koordinieren. Das geht nämlich nicht ganz ohne Mithilfe von inkarnierten Seelen,
weil es mit diesem Planeten hier besonders schwierig ist. Viele andere Planeten,
die es nicht so schwierig hatten, sind bereits in der Fünften Dimension, und die
Erde noch nicht. Das verursacht ein bisschen Durcheinander im stofflichen und
feinstofflichen Universum, und da braucht es Koordinationshilfe. Dafür sind
diese ganz neuen Leute da, damit die Aufstiegsprozesse auch in den nächsten
zwanzig, dreissig Jahren einigermassen reibungslos ablaufen. Ich kann euch
versprechen, es wird besser laufen als bisher, weil dieser Prozess sich selbst
beschleunigt und immer weniger Störungen auftreten. Es kommen auch immer mehr
Seelen hierher, die dabei mithelfen, damit der Aufstieg gut vonstatten geht. Vor
allem werden sie in grossem Rahmen Erdheilung machen.
Aber ich rate
euch, damit nicht auf diese Menschen zu warten. Sie sind noch viel zu jung, auch
wenn es einige unter ihnen gibt, die jetzt schon mit ihrem Überbewusstsein an
globalen Heilungsprozessen arbeiten. Ihr aber könnt das auch, denn ihr seid alle
sehr bewusst in euren Aufstiegsprozessen und ihr werdet ein neues Gefühl der
Verbundenheit erleben, wenn ihr so, wie ihr wollt, bei Erdheilungen mitmacht.
Eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Dann erlebt ihr ein neues
Gefühl der Verbundenheit mit dem Planeten, mit euren Mitmenschen und
Mitgeschöpfen und auch mit diesen speziellen Menschen, die aus der Zukunft
kommen. Ihr werdet ganz neue Tiefendimensionen der Verbundenheit mit allem
Lebenden erfahren.
Frage:
Wie kann man Indigo- und Diamantkinder erzieherisch am besten begleiten?
Tio: Gib mir ein Minütchen, ich muss das Material sortieren. Also –
„Spagat“ ist das Schlüsselwort. Helft ihnen, den Spagat hinzubekommen zwischen
dem Leben auf der Erde und ihrem hohen spirituellen Wissen. Erkennt ihre Essenz
an, respektiert, dass sie anders sind – und sie sind anders als die
Erdenmenschen. Für alle diese Kinder ist es wichtig, dass sie die irdischen
Spielregeln einigermassen begreifen, und das werdet ihr ihnen als Berater sehr
gut vermitteln können. (Etwas gekürzt). Zeigt ihnen, wie man sich auf der Erde
benimmt, damit sie es lernen und die bestehenden Zustände von innen heraus
revolutionieren können. Helft ihnen, dass sie nicht so oft von Menschen, die sie
nicht verstehen, verletzt werden. Sie brauchen viel emotionale Unterstützung,
denn sie sind dünnhäutiger als Menschen, die ihre ganze Inkarnationsgeschichte
hier auf der Erde hatten. Erdlinge sind meistens ganz gut trainiert im
Einstecken von Anfeindungen und Abweisungen, aber die Leute aus der Zukunft sind
das nicht. Deshalb sind sie auch am Anfang so distanziert. Sie müssen
verstanden, manchmal umarmt und oft bestätigt werden. Dann ist es aber in einem
zweiten Schritt auch nötig, ihnen zu sagen, dass die Zustände demnächst besser
werden. So verrückt diese Leute auch wirken mögen, sie sind nicht verrückt. Sie
bringen nur sehr zukünftige Werte und Konzepte hierher. Wenn ihr es mit kleinen
Genies oder Erfindern zu tun habt, dann fördert sie. Fördert sie da, wo sie
etwas können. Später werden sie Wege finden, ihr Wissen unter die Leute und auf
die Erde zu bringen.
Frage: Sind Indigo-Kinder ein weltweites Phänomen?
Tio: Ja, das ist ein weltweites Phänomen. Es gibt sie überall, aber mit
Schwerpunkt in den Industrienationen. Weil man sich nämlich in den
Industrienationen leichter spirituell entwickeln kann als in Ländern, wo die
tägliche Sorge um das physische Überleben im Vordergrund steht und viel von den
Lebensenergien frisst.
Frage: Viele dieser Kinder haben eine Tendenz zu
Drogen und zu Fluchttendenzen. Hat das eine spirituelle Bedeutung? Und was sagst
du zu Ritalin?
Tio: Nein, das hat gar keine spirituelle Bedeutung. Das
sind Verzweiflungsakte. Und was Ritalin betrifft: Es hilft meistens nur
kurzfristig, wenn überhaupt. Was da besser hilft, ist, nach dem körperlichen
Problem zu fahnden. Meistens steckt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit
dahinter.
Silvie: Oft ist es Kakao oder Milcheiweiss. Man kann das
weglassen oder die Unverträglichkeit homöopathisch löschen. Manchmal ist es dann
gut, aber manchmal muss man das Ritalin noch extra ausleiten. Es kann natürlich
sein, dass die Leute, die Ritalin wirklich brauchen, nie zu Tio in die Beratung
kommen...
Tio: Dazu möchte ich was sagen: Für die Menschen, die nie zu
mir oder zu vergleichbaren Wesen in die Beratung kommen, für die ist einfach das
Thema nicht dran. Sie machen ihre Erfahrungen auf anderen Wegen. Schickt ihnen
Licht, wenn ihr mögt, damit sie schneller durch harte Erfahrungen durch sind.
Die Feedbacks, die wir bekommen haben, gingen jedenfalls dahin, dass hinter
scheinbarem Ritalinbedarf immer andere Probleme gesteckt haben und man es
eigentlich nicht brauchte. Dann zu der Drogenfrage (leicht gekürzt):
Menschen, die mit der irdischen Kultur hier nicht vertraut sind, die aber über
eine erhöhte Sensibilität verfügen - also Indigo-Leute, manchmal aber auch
Atlanter, denen geht es nämlich ähnlich. Nicht alle Atlanter sind Indigo-Leute,
aber viele Indigo-Leute sind Atlanter. Sie sind manchmal so verzweifelt über die
Zustände, die sie hier vorfinden, dass sie sich selbst verlieren, nicht mehr an
sich glauben, und wenn sie in der Erziehung dann nicht den nötigen Rückhalt
finden, kann es passieren, dass sie zu Drogen greifen. Aber sie wissen, dass es
keine bewusstseinserweiternden Drogen gibt. Drogen verengen das Bewusstsein, sie
werden genommen, um emotionale Schmerzen zu lindern oder gar nicht mehr
wahrzunehmen. Das funktioniert aber langfristig nicht. Es ist gefährlich, je
nach Droge mehr oder weniger. Alkohol ist zum Beispiel ziemlich gefährlich. Er
wirkt sehr stark bewusstseinsverengend. Gleichgültig, ob man ein Indigo-Mensch
ist oder nicht, man sollte mit Alkohol vorsichtig sein. Das heisst nicht, dass
man nie etwas trinken darf, aber man muss damit umgehen können. Wenn Alkohol zur
Gewohnheit wird, verschleiert er Probleme, die eigentlich gelöst werden möchten.
Ausserdem verursacht er auf die Dauer körperliche Schäden.
Mit anderen
Drogen ist das ähnlich, zum Teil sind Crack oder Extasy noch viel gefährlicher,
weil sie schneller zu körperlicher Abhängigkeit führen. Wenn man ein Kind oder
einen Jugendlichen hat, der von Drogenproblemen betroffen ist oder wenn man
selber davon betroffen ist, dann sollte man schnell handeln und emotionale
Unterstützung suchen. Nämlich nahestehende Menschen oder auch Therapeuten, die
einen emotional stärken, die einem helfen, wieder an sich zu glauben und die
auch in der Lage sind, Blockierungen und Verletzungen zu finden und auflösen zu
helfen.
Drogenmissbrauch ist immer gefährlich, und Drogengebrauch kann
leicht zu Drogenmissbrauch werden. Das ist nicht zu unterschätzen. Was da
vorbeugt, ist eine liebevolle, intakte Umgebung. Ich sage jetzt mit Absicht
nicht Familie, weil die Familienstrukturen gegenwärtig sehr im Umbruch sind,
deshalb sage ich Umgebung. Die Familie kann den nötigen Rückhalt nicht immer
geben. Wenn ein Kind oder ein Heranwachsender sich angenommen fühlt, dann wird
es gar nicht auf die Idee kommen, Drogen zu nehmen. Vielleicht probiert es mal
was im Rahmen eines Initiationsrituals, aber ich habe noch nie gesehen, dass
jemand langfristig Probleme mit Drogen hatte, wenn er in einer Umgebung lebte,
die ihn wirklich angenommen hat.
(Es folgten einige längere persönliche
Fragen und Antworten.)
Die Frage zu der nächsten Antwort war nicht auf
dem Band, es musste nämlich umgedreht werden und ein kurzes Stück ging verloren.
Hier der Rest der Antwort:
Tio: Es ist manchmal wichtig, dass man
Indigo-Jugendliche daran erinnert, dass andere Menschen genau so wichtig und
wertvoll sind wie sie selber, auch wenn sie weniger wissen. Nur weil einige
Menschen ihre seelische Reise später begonnen haben als andere, sind sie nicht
dümmer.
Indigo-Jugendliche werden sich niemals vollständig in irdische
Menschengruppen integrieren, weil diese in ihrer seelischen Reife nicht zu ihnen
passen. Sie werden aber mit der richtigen Anleitung Respekt entwickeln und das
Kämpfen aufgeben. Sie werden einfach langmütiger werden, und damit ist viel
erreicht. Was sie aber gut können und wonach sich die meisten sehnen, ist
Anschluss an ähnliche Menschen zu finden. Da ist es wichtig, diese Kinder und
Jugendlichen auf spirituelle Veranstaltungen mitzunehmen und ihnen eine Auswahl
von Themen anzubieten, die sie interessieren. Dort finden sie Menschen ähnlicher
seelischer Reifungsstufen und mit denen können sie sehr gut arbeiten. Es kommt
allerdings vor, dass ein Indigo-Kind oder Jugendlicher so schwer verletzt ist
und so viele Abweisungserlebnisse erlebt hat, dass er sich nicht mehr traut, aus
sich herauszugehen und mit Menschen zusammen sein zu wollen, und dann braucht er
wahrscheinlich wirklich Therapie, damit diese Verletzung heilen kann.
Silvie: Die Therapie sollte dann auch stattfinden, aus zwei Gründen:
Einmal ist es in dieser Zeit nicht mehr nötig, lange zu leiden, und zum anderen
ist es eine Sache des Respekts vor sich selber, dass man sich nicht leiden lässt
oder wenn man einen nahestehenden Menschen leiden sieht, dass man ihm dann
Angebote macht, zu genesen. Ob er die Angebote annimmt, ist dann allerdings
seine Sache. Ausserdem: Die Inhalte, die die Indigo-Leute hierher bringen, sind
so kostbar, dass sie auch deswegen bald heil werden sollten, damit sie das
verwirklichen können, wozu sie auf diesem Planeten sind.
Tio: Deshalb
auch. Aber ich denke, vor allem aus den erstgenannten Gründen.
Frage:
Ich habe eher festgestellt, dass Indigo-Kinder von Esoterik gar nicht viel
halten.
Tio: Ich denke nicht, aber manches ist ihnen vom Empfinden her
zu irdisch. Da kommt es auf das richtige Angebot an. Ich muss aber weiter zurück
gehen: Manche sind wirklich so verletzt, die wollen dann gar nichts mehr davon
hören. Die brauchen dann auch keine Esoterik, sondern vorsichtige emotionale
Zuwendung, damit sie lernen, dass ihnen nichts passiert, wenn ihnen jemand nahe
kommt. Die Erfahrung haben sie nämlich gemacht: Wenn ihnen jemand nahe kommt,
werden sie bekämpft, z.B. von Altersgenossen. Diese Angst müssen sie erst mal
verlieren, damit sie sehen: Aha, da kommt mir jemand nahe, der mir gut will.
Dann ist es für Esoterik wirklich zu früh.
Danach aber, in einem zweiten
Schritt oder für diejenigen, die schon interessiert und auf der Suche nach
Gleichgesinnten sind, lohnt es sich zu schauen: Was sind Angebote, die ihnen
inhaltlich entgegen kommen? Sie werden wahrscheinlich nichts zu tun haben wollen
mit Gruppen und Menschen, die dabei sind, ihre persönlichen Dramen aufzulösen.
Das ist ein irdisches Programm, was jetzt zur Zeit noch stattfinden muss. Es
gibt noch allerhand Menschen, und es kommen auch noch allerhand nach, die ihre
persönlichen Dramen anschauen und auflösen wollen. Das wollen Indigo-Kinder
nicht machen, denn sie haben keine persönlichen Dramen. Das sieht auf den ersten
Blick nur so aus. Sie können sich hier auf Erden emotional nicht so richtig
reinfinden, weil sie seelisch reifer sind als die meisten Anderen. Das ist kein
persönliches Drama, das ist bloss schlechte Adaption. Aber andere Themen
interessieren sie: kollektive Bereiche, die geheilt werden müssen, Erdheilung,
Atmosphäreheilung und Ähnliches, und das werden sie nach anfänglicher Skepsis
recht interessant finden.
Frage: Ich sehe da eine Gefahr, Kinder in ein
Schema zu pressen, indem man ihnen Indigo-Eigenschaften zuschreibt. Was, wenn
das gar nicht richtig passt?
Tio: Das mit dem Schema ist wirklich ein
Problem. Wenn man die Bezeichnung „Indigo-Kind“ als besondere Auszeichnung
versteht und als Eltern stolz darauf ist, so ein Kind zu haben, dann kann es
Probleme geben. Es ist aber auch ein altes irdisches Muster, das so zu sehen.
Vielmehr ist es kein besonderer Verdienst, wenn jemand spirituell weit
entwickelt ist. Der ist einfach schon länger auf der Reise. Das ist alles. Alt
wird man von alleine, auch seelisch alt. Wenn jemand ganz andere Themen hat,
ganz irdische Sachen, dann ist er deswegen nicht dumm, und man muss das auch
nicht werten. Der ist einfach noch nicht so lange unterwegs. Und deshalb ist es
wirklich ein bisschen gefährlich, dort in zu engen Kategorien zu denken. Seid
nicht enttäuscht, wenn euer Kind kein Indigo-Kind ist. Eines zu sein ist
wirklich etwas Besonderes, weil es anders ist. Es ist aber kein besonderer
Verdienst, genauso wie es kein Zeichen von Trödelei ist, wenn man kein
Indigo-Mensch ist.
Seid also vorsichtig mit Kategoriendenken. Wenn ihr
seht, eure Kinder haben viele Eigenschaften, die ich hier als für Indigo-Kinder
charakteristisch dargestellt habe, dann sind sie wahrscheinlich welche, und das
bedeutet, sie brauchen eine bestimmte Art von Förderung, wie ich sie vorgestellt
habe. Dafür ist es sinnvoll, es zu wissen. Aber ansonsten ist es egal, woher ein
Kind kommt, von welchem Planeten, aus welcher Zeit, aus welcher Kultur. Schaut
immer das Kind an, fördert das, was es gut kann und helft ihm bei den Dingen,
die es eigentlich können müsste, um hier auf Erden klarzukommen und die ihm
schwer fallen. Und lasst es mit den Dingen in Ruhe, die es nicht kann und nicht
mag und die es auch nicht braucht. Im Zweifelsfalle schaut immer das Kind an.
Kein Mensch muss alles können. Wenn ihr z.B. ein Kind habt, das
schriftstellerisch begabt ist, dann fördert es da. Wenn es nicht rechnen kann,
gebt ihm einen Taschenrechner.
 Silvie Katz
Verliebt - Eine Frau ging spazieren
Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte. Die Frau drehte sich
um und fragte ihn: "Weshalb läufst du mir nach?"
Der Mann antwortete:
"Weil ich mich in dich verliebt habe!"
Die Frau sagte: "Wie kannst du
dich denn in mich verlieben? Meine Schwester ist viel schöner als ich. Sie läuft
hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie."
Da kehrte der Mann um
und suchte nach der Schwester. Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich
war.
Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder zu der ersten Frau und
sagte zu ihr: "Warum hast du mich angelogen? Deine Schwester ist viel hässlicher
als du!"
Darauf antwortete die Frau: "Du hast mir doch auch nicht die
Wahrheit gesagt. Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest - warum
bist du dann zu der anderen gelaufen?"
Da schämte sich der
Mann...
Aus Indien
INKARNATIONSVERTRAG
Ø Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.
§1)Sie erhalten
einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig.
Niemand sonst bekommt
den gleichen.
§2)Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu
benutzen.
§3)Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie,
wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4)Sie erhalten Lektionen.
Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen
abnehmen.
§5)Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen
antun, kommt zu Ihnen zurück.
§6)Eine Lektion wird so lange wiederholt,
bis sie begriffen wurde. (Auch
inkarnationsübergreifend)
§7)Dieser
Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das
behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben
keine
Gültigkeit.)
§8)Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele
Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen,
das in Ihnen ist.
§9)Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu
funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
§10)Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem
befriedigenden Ergebnis geführt haben.
§11)Was befriedigend ist,
bestimmen Sie!
Nützliche Hinweise und Tips:
Ziel ist es
nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
Es gibt
keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
Sie müssen sich nicht an
den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu da, überprüft zu
werden.
Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen
sein.
Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger
dauern.
Zeit ist eine Illusion!
Sie haben Zugriff auf alle
Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
Alles innerhalb
des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den
Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
Niemand kann
Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt niemals zu einer
Lösung.
Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich
wiederholen.
Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der
Lektionen verfälschen.
Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss
das nicht bedeuten, dass es richtig ist.
Es gibt selten nur eine richtige
Lösung.
Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt
keine Extraklauseln für niemanden.
Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in
der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.
Lektionen sind
besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
Es
kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der
Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen
(vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu
verlassen.
Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht
im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr
gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren
Einwilligung.
Abgucken ist sinnlos!
Wer Ihnen eine
Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
Das mutwillige Beenden
einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.
Wissenschaftliche
Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht
darum, Erster zu sein.
Es geht nicht darum, cool
auszusehen.
Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als
Sie.
Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages
zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich
darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.
(Jo Conrad, 15.3.2002)

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